GEZ - Anmeldung bekommen

Der Punkt ist doch: wenn ich es gucken will, muss ich dafür zahlen. Wenn ich es nicht schaue (ich z.B. weiß nichtmal auf welchem Senderplatz die ÖR's sind), will und sollte ich nicht dafür zahlen. :unknown:
 
Du bist aber nicht der Maßstab aller Dinge. :D

Das könnte seht teuer werden, wenn man nur für einen Film oder eine Sendung bezahlen will. Ich bezweifele ob das billiger wäre. Ganz zu shweigen von der Qualität des Angebots.

Jeden Tag Dschungel-Camp ? :p

Das ist zB eine Sendung, die ich noch nie gesehen habe. :T
 
Das könnte seht teuer werden, wenn man nur für einen Film oder eine Dendung bezahlen will. Ich bezweifele ob das billiger wäre. Ganz zu shweigen von der Qualität des Angebots.

Oder sehr billig - für mich. :)

Der Punkt ist: man kann nicht einfach jeden für etwas bezahlen lassen, dass nicht jeder nutzt oder nutzen möchte. Man lässt ja auch nicht jeden KFZ-Steuer zahlen...
 
Wenn Du das zu Ende denkst bleibt Dir nur eine Hütte im Wald zu bauen und Dir gutes Schuwerk zuzulegen.

Und achte darauf, daß Dir Deine Kinder nicht weglaufen; schließlich müssen die Dich füttern wenn Du alt bist. :D
 
Ich habe noch keinen ernsthaften Vorschlag gelesen, was mit dem TV überhaupt geschehen sollte.

dann lies besser nochmal.. öffentlicher rundfunk muss steuerfinanziert sein, genauso wie jede andere öffentliche bildungs-, kultur- und unterhaltungseinrichtung auch!

und was ich noch nie verstanden habe: wenn der betrieb eines öffentlichen rundfunks offenbar laut grundgesetz für den staat vorgeschrieben ist (der staatsvertrag ist ja keine freiwillige sache), warum werden dann print- und onlinemedien diskriminiert? (letztere sind bislang nur eine gefälligkeit der rundfunkanstalten; sie basieren auf dem rundfunkangebot und man hat keinen anspruch darauf..)
fakt ist, es gibt keine öffentlich-rechtlichen medien (also solche ohne wirtschaftliches interesse) abseits des rundfunks - wo erfüllt das bitteschön das grundrecht auf pressefreiheit laut grundgesetz!? laut deinem argument müsste es im bereich online- und printmedien, welcher ja rein privatwirtschaftlich ist, nur dschungelcamp geben, oder?
 
Die unterschiedliche Behandlung der Medien dürfte wohl an der historischen Entwicklung liegen. TV-Gebühren mußten nur Leute mit Gerät bezahlen.

Und Zeitungen kommen nunmal nur in SF-Romanen durch die Telefonleitung; bis jetzt jedenfalls. :D

Ich sehe da eher eine historische Weiterentwicklung und die Haushaltsabgabe kommt ja einer Steuer schon sehr nahe.

Ein Problem ist es noch die garantierte Meinungsvielfalt ohne Abhängigkeiten in einem System unterzbringen.
 
historisch war das schon immer eine bevorzugung bestimmter medien und natürlich der dahinter stehenden konzerne und institutionen.. printmedien gabs schon vor dem rundfunk und sie waren seit jeher privatrechtlich organisiert, d.h. gewinnorientiert, werbe- und/oder abofinanziert und daher gab es also nur dschungelcamp und keine "unabhängigen" nachrichten (oh wait :rolleyes:).. dann wurden auf einmal mit berufung aufs grundgesetz andere medien durch zwangsabgaben wettbewerbswidrig zu den printmedien in konkurrenz gestellt (gabs da nicht genug lobby dagegen oder warum ließen die sich das gefallen? den springer hats zumindest nicht arm gemacht :unknown:)..

aber wie dem auch sei, eine feste gerätepauschale gibts auch in anderen bereichen (feststeuern auf bestimmte konsumgüter, GEMA-abgabe etc.) und nun wurde sie in eine de-facto feststeuer auf wohnungen umgewandelt und die höhe verdreifacht (von 5,76€ auf fast 18€).. und natürlich mit dem kleinen unterschied, dass sich diese "steuer" nicht ans solidarprinzip hält wie richtige steuern, d.h. sie ist konsum- und einkommensunabhängig.. und die krönung ist, dass diese unsolidare sondersteuer für ein vermeintliches "solidarsystem" (man finanziert markus schwanz solidar seine neue villa) zweckgebunden ist, während jede andere öffentliche solidarausgabe penibel kontrolliert wird und zumindest indirekt an die wirtschaftsleistung des landes (= steuern/abgaben durch lohn und konsum) geknüpft ist.. ein 18€-zwangsabo hat nichts mit solidarität zu tun, sondern ist faschismums! so etwas gabs mal in der sowjetunion, da musste man als student bestimmte zeitschriften abonnieren..

und jetzt nenn mir doch mal einen grund, warum ausgerechnet die ÖR mit ihren premiuminhalten eine derart zentrale funktion in diesem land einehmen, dass sie zweckgebundene sondersteuern zur garantierten finanzierung ihres 8-milliarden-€-budgets (welches sie selbst bestimmen) erheben dürfen (was nicht einmal die GEMA darf), während schulen, forschungsinstitute, opern, theater, schwimmbäder, seniorencenter, öffentliche verkehrsmittel und der straßenbau sich allesamt hinten anstellen dürfen und ihr budget aus dem staatshaushalt bekommen :rolleyes:..
 
"Faschismus-Keule" ? :p

Du übertreibst. Du verkennnst auch die Bedeutung der historischen Zusammenhänge. Die Medien sind nunmal nicht alle gleichzeitig auf der Bühne der Welt erschienen und bedienen sich unterschiedlicher Techniken. Schon deswegen kann man sie nicht gleichbehandeln.

Ich kann die Schelte nicht nachvollziehen zumal es sehr wertvolle Dokus gibt, die man bei den "Privaten" vergeblich sucht. Es wird eben nicht nur Lanz finanziert sondern auch indirekt die Autoren von sehenswerten Sendungen.

Es fehlt einfach ein Vergleich was eine andere Art der Finanzierung bewirken würde und wie sie sich auf die Viielfalt auswirken würde.

Im Übrigen sind schon manche Lanz-Kollegen sang- und klanglos von der Bühne veschwunden trotz Zwangssteuer. :T

P.S.: Wofür wird eigentlich die Grundsteuer von Gebäuden verwendet? :D
 
Ich kann die Schelte nicht nachvollziehen zumal es sehr wertvolle Dokus gibt, die man bei den "Privaten" vergeblich sucht. Es wird eben nicht nur Lanz finanziert sondern auch indirekt die Autoren von sehenswerten Sendungen.

Es fehlt einfach ein Vergleich was eine andere Art der Finanzierung bewirken würde und wie sie sich auf die Viielfalt auswirken würde.
Ebend...
Man kann sicher nicht verneinen, dass die ÖR mittlerweile längst nicht mehr so unabhängig und frei sind, wie sie sich selbst gerne darstellen wollen.
Das sieht man einerseits z.B. an der aktuellen Berichterstattung zur Ukraine. Andererseits sind es dann aber wieder Sendungen wie Zapp im ÖR, die auch als erstes auf den Trichter kommen, dass die Berichterstattung der letzten Wochen vielleicht doch nicht so toll und unvoreingenommen waren.
Neben guten Dokus gibt es zudem auch häufiger mal kritische Berichte, die man in den Privaten vergeblich sucht.
Insofern ist die "GEZ" sicher nicht ganz unberechtigt.

In Frage stelle ich allerdings den fehlenden Vergleich. Zumindest den Vergleich zur reinen Privatfinanzierung mittels Werbung haben wir doch schon längst. Geschätzte 21 von 24 Stunden Trash-TV. So etwas kann man sich mal angucken - ausschließlich so ein Programm möchte ich aber ganz sicher nicht haben.
 
"Faschismus-Keule" ? :p

wie würdest du es nennen? "solidar"-TV? :p

Die Medien sind nunmal nicht alle gleichzeitig auf der Bühne der Welt erschienen und bedienen sich unterschiedlicher Techniken. Schon deswegen kann man sie nicht gleichbehandeln.

TV und radio aber schon? historisch macht das auch keinen sinn - die printmedien sind die ältesten, hatten aber nie die komfortbehandlung erfahren wie der rundfunk; onlinemedien sind zwar die jüngsten, haben aber selbst ohne jeglichen staatlichen zwang eine größere bedeutung als z.b. radio.. und wenn du dir z.b. die entwicklung des TV von der erstmalig verfügbaren technologie bis zur einführung der gerätegebühr anschaust, ist die gebühr fürs internet schon lange überfällig ;)..

es geht mir auch nicht darum, technologien zu vergleichen, sondern um eine ungerechtfertigte diskriminierung auf höchstrichterliche anordnung: der ÖR hat seine sonderstellung ausschließlich aufgrund von BVerfG-urteilen, die sich alle wage auf das grundgesetz stützen (pressefreiheit - ironischerweise deckt das aber wohl nicht die "presse" selbst ab :D).. derselbe grundgesetzartikel umfasst aber jegliche presse- und medienfreiheit und mit demselben argument könnten sich auch andere medien in den GEZ-topf einklagen - aber natürlich würde das nicht zugelassen mit "historischer" begründung :m:rolleyes:..

und natürlich verteidige ich keineswegs diese urteile, die von weltfremden opas stammen, die z.b. allen ernstes behaupten, man würde alkohol ja nicht wegen seiner wirkung konsumieren :rolleyes: (sondern wegen des katers am nächsten tag, oder was?).. die förderung und finanzierung öffentlicher medien sollten die gleichen leute und einrichtungen übernehmen, die auch über kunst- und kulturförderung entscheiden.. ich meine, über die finanzierung von forschungseinrichtungen entscheiden ja auch keine BVerfG-opas, sondern leute mit sachverstand..

Ich kann die Schelte nicht nachvollziehen zumal es sehr wertvolle Dokus gibt, die man bei den "Privaten" vergeblich sucht.

ahm, dann empfehle ich, die schelte etwas differenzierter zu betrachten - sie geht nicht gegen die dokus (oder gar das existenzrecht öffentlich finanzierter medien), sondern gegen die GEZ (als resultat der KEF (als resultat der idioten-BVerfG-urteile)) und gegen 18€ im monat für geringverdiener und millionäre! kannst du mir erklären, was du befürchtest, das mit den armen dokus passiert, sollten die ÖR doch noch grundgesetzkonform über steuern aus dem bundes- oder landeshaushalt finanziert werden so wie jede andere kultureinrichtung?

Es fehlt einfach ein Vergleich was eine andere Art der Finanzierung bewirken würde und wie sie sich auf die Viielfalt auswirken würde.

machen es anders (in europa haben z.b. holland, ein teil von belgien, spanien, portugal und ungarn keine ÖR-gebühren, sondern sind steuerfinanziert, und die haben bestimmt auch tolle dokus und keine quotenbindung) und ich glaube kein einziges kommt auf die absurde idee, wohnungen für rundfunk zu besteuern.. aber die diskussion ist müßig und endet vermutlich darin, dass die deutschen natürlich alles viel besser wissen (als das was der gesunde menschenverstand einem weis machen will)..

P.S.: Wofür wird eigentlich die Grundsteuer von Gebäuden verwendet? :D

sie kommt zusammen mit der kfz-, mineralöl-, tabak- und alkoholsteuer in einen großen sack und wird dann in den gulli gekippt..
auf mietwohnungen zahlt man übrigens keine grundsteuer, sondern nur GEZ-steuer ;) - alle staatlichen abgaben sind an konsum oder eigentum gebunden, weil eigentum verpflichtet, aber die GEZ zieht auch einem nackten noch die hosen aus ;)..
 
Mal grundsätzlich: Über unser Steuersystem kann man ja lange und herzhaft diskutieren. Das könnte man in der Tat ganz anders organisieren. Aber hier zeigt sich auch die Macht der Tradition. Es gäbe ein mordsmäßiges Geschrei wenn sich die Belastung der gesellschaftlichen Gruppen verschieben würde. Deswegen gibt es ja auch keine Steuerreform. Das wäre der einfachste Weg nicht wiedergewählt zu werden.

Im Übrigen werden keine "Wohnungen" besteuert sondern Haushalte; auch so ein tarditionsbeladener Brgriff. :D

Ich würde auch befürchten, daß ein steuerfinanziertes System in der Beliebigkeit der Haushaltsdebatten des Bundestages untergehen würde.

Mich ärgert auch so Manches am Programm der ÖR. Ein halbes Jahr lang wird berichtet, wie Leute im Schnee herumrutschen, die ich nicht kenne. Nichts anderes ist das als eine Förderung privater Karrieren wie beim Fußball. Da wird sicher mehr Geld zum Fenster herausgeworfen als bei "Wetten daß" (noch nie seit 10 Jahren gesehen :D). Und warum machen diese Versuchskaninchen der Pharma diesen sogenannten Sport? Für einen tollen Werbevertrag gefördert mit den Gebühren.

Gibt es überhaupt etwas Beliebigeres als Sportsendungen?

Im Grundsatz wäre mir auch eine Änderung in ein steuerfinanziertes System recht wenn das reiche Gesocks dann auch anteilig mehr zahlen müßte. Dazu würde eine demokratisch legitimierte Einflußnahme auf die Programmgestaltung gehören. (Womit wir wieder beim Einfluß der Kirchen in den Rundfunkräten wären. :D )

Eine unendliche Baustelle ist das Ganze sowieso. Schlimmer als jede Rentenreform oder Mindestlohndebatte der Energieversorgung oder .... oder ....
 
Es gäbe ein mordsmäßiges Geschrei wenn sich die Belastung der gesellschaftlichen Gruppen verschieben würde. Deswegen gibt es ja auch keine Steuerreform. Das wäre der einfachste Weg nicht wiedergewählt zu werden.

ach, wenns um die ÖR geht, gibts doch nie nen aufschrei (außer im gulli und vom kopp verlag - kann man sich sonstwohin stecken :p).. bei manchen dingen sind sich die politiker einfach wirklich alle einig (also die 4 regierungsparteien, von denen eine gerade in die außenparlamentarische opposition gegangen ist).. abgesehen von den bösen raubmordschwarzsehern, wo ist denn der aufschrei der millionen, die jetzt das dreifache zahlen müssen? was machen die zigtausend ausländischen studenten, bei denen irgendwann der zwangsvollstrecker vor der tür steht, weil sie mit gebührenbescheiden aus dem nichts wenig anfangen können? aber die schreien eben nicht auf, ebensowenig wie hartzer, krankenpfleger oder rentner über die merkelpolitik.. es werden nur die schreie von bildzeitung & co. gehört, die eine kleine reiche minderheit vertreten - geschrien wird dann eher bei reichensteuer, erbschaftssteuer und mindestlohn (o nein, die armen arbeitsplätze! :eek:).. die GEZ-erhöhung, die die armen natürlich proportional mehr trifft, ist da noch uninteressanter als die mehrwertsteuererhöhung..

Ich würde auch befürchten, daß ein steuerfinanziertes System in der Beliebigkeit der Haushaltsdebatten des Bundestages untergehen würde.

inwiefern? die kriegen einfach ihr spielgeld vom zuständigen ministerium - das ist zwar relativ beliebig, aber das wird ebensoviel oder wenig untergehen wie bildung, opern und theater (und vielleicht würde dann mal überhaupt jemand aufs budget schauen)..

Gibt es überhaupt etwas Beliebigeres als Sportsendungen?

normalerweise verteidigen die befürworter (z.b. Chummer und all seine fakeaccounts aus dem gulli, wenn dir das noch was sagt ;)) die horrenden ausgaben für sport, wetten dass und mutantenstadl mit dem unterhaltungsauftrag (neben anderen aufträgen, die dann eher mager ausfallen).. das hat aber im weitesten sinne seine berechtigung, wenn man die ÖR grundsätzlich als nichtkommerzielle medien beibehalten will - die frage ist nur, wieviel man dafür ausgeben muss.. das problem ist leider, dass das genau dieselben leute festlegen, die die gesetze verabschieden und die verfassungsrichter ernennen.. und deren bosse sind in letzter instanz auch sehr am geldfluss interessiert, darum sind die proportionen hier so atemberaubend unverhältnismäßig..

Im Grundsatz wäre mir auch eine Änderung in ein steuerfinanziertes System recht wenn das reiche Gesocks dann auch anteilig mehr zahlen müßte. Dazu würde eine demokratisch legitimierte Einflußnahme auf die Programmgestaltung gehören. (Womit wir wieder beim Einfluß der Kirchen in den Rundfunkräten wären. :D )

der einfluss ausgebrannter ex-politiker (wie der aufgedunsene kurt beck, der sich für den deutschen rupert murdoch hält) ist viel größer und auch viel schlimmer - da landen dann immer die, bei denen es für ein pöstchen bei der bahn nicht gereicht hat.. und natürlich ist der sinn einer steuerfinanzierung die direktere demokratische kontrolle der ausgaben - das hätte keinerlei einfluss auf die unabhängigkeit der redaktionen (wie regierungskritisch die nachrichten sind hat nichts damit zu tun, was der redakteur verdient, sondern welche politiker im rundfunkrat sitzen), sondern würde eben nur die kosten nach oben beschränken.. so ist das bei allen staatlichen (und privaten!) kultureinrichtungen.. dann würden ggf. eben keine hollywood-stars in irgendwelchen tv-krimis mitspielen und fußball-lizenzen wären auf einmal um einiges billiger - in jedem fall gäbe es ein vom volk gewähltes kontrollorgan.. aber das ist ja genau das problem: was hat das dumme volk den ÖR vorzuschreiben, wieviel geld sie ausgeben dürfen? am ende platzen noch millionenverträge - das ist nicht im interesse der autokonzerne und anderer investoren und ebensowenig im interesse des springer verlags und damit nicht im interesse merkels (bzw. jeder der 4 regierungsparteien) und schon garnicht im interesse der hinterbänkler, die auf ein pöstchen in dem molloch hoffen..

Eine unendliche Baustelle ist das Ganze sowieso. Schlimmer als jede Rentenreform oder Mindestlohndebatte der Energieversorgung oder .... oder ....

ne, schlimm ist es, dass es überhaupt keine debatte gibt! in den ÖR selbst sowieso nicht, oder hast du schon mal eine kritische talkshow zum thema ÖR-finanzierung gesehen? ich erinnere mich an eine einzige vor ein paar jahren, da ging es aber nicht um die finanzierung, sondern um die grundsatzfrage, ob man die ÖR braucht - und als "contra" haben die oliver pocher eingeladen :D:m..
es gibt keine partei, die das thema überhaupt angehen will (also keine, die gewählt wird - z.b. linke, piraten, tierschutzpartei :p).. man sieht ja wie schnell und einfach die verdreifachung der gebühr durchgewunken wurde, angestoßen glaub ich von der FDP (natürlich auf besondere bitte und in weiser voraussicht, dass bald niemand mehr einen fernseher besitzt und daher nur 5,76€ zahlt), und in den jahren zuvor die erweiterung auf internetgeräte und die abschaffung der befreiung für geringverdiener.. es ist etwas, das alle betrifft, aber worüber scheinbar niemand spricht - jedenfalls nicht in den etablierten medien, für die der status quo in jedem fall besser ist als irgendeine gerechtere änderung...
 
Dein Lieblingsgericht hat gerade ein Urteil gefällt.

ZDF muss Einfluss der Politik beschränken



BVerfG schrieb:
:::
Im Verwaltungs- und Fernsehrat des Senders muss der Anteil von Politikern und "staatsnahen Personen" von derzeit 44 Prozent auf ein Drittel reduziert werden, wie das Gericht entschied. Zudem dürfen Politiker bei der Auswahl der aus gesellschaftlichen Gruppen entsandten Mitglieder des Fernsehrats "keinen bestimmenden Einfluss" mehr ausüben.
:::

Novgorod schrieb:
...man sieht ja wie schnell und einfach die verdreifachung der gebühr durchgewunken wurde, ...

Erklär mal. Kann ich auf meinem Konto nicht feststellen.
 
witzig, die dürfen sich also selber nicht dabei beeinflussen, wen sie für den fernsehrat bestimmen? :D als nächstes muss merkel ihr kabinett ohne präferenzen für eine bestimmte partei wählen :D..

und für den wachsenden teil der bevölkerung, der keinen fernsehempfänger besitzt, ist es eine verdreifachung - die staffelung wurde abgeschafft.. fast jeder besitzt irgendein internetfähiges gerät (unabhängig von dessen nutzung oder internetanschluss) und wäre daher GEZ-pflichtig für 5,76€ im monat nach der letzten aufschreilosen reform.. interessant finde ich auch, warum es immernoch befreiungen für bestimmte behinderungen gibt, obwohl die gebühr ja explizit für eine "solidarleistung" erhoben wird, unabhängig davon, ob man den wunsch oder die möglichkeit hat, das zeug zu empfangen..
 
Mal was anderes, ich habe immer noch keine Anmeldung bekommen. In weit können die den Beitrag zurückfordern. Ist ja jetzt Pflicht.
 
Bis zu dem Zeitpunkt, wo sie dir nachweisen können, dass du am jeweiligen Ort wohnhaft und beitragspflichtig warst. Also wahrscheinlich komplett.

MfG
Mr. j
 
Mal was anderes, ich habe immer noch keine Anmeldung bekommen. In weit können die den Beitrag zurückfordern. Ist ja jetzt Pflicht.
Offiziell schreiben die Dir, dass sie beim Abgleich mit den Meldebehörden festgestellt haben, dass du noch nicht bei der GEZ registriert bist und Dich anmelden sollst. Auf dem Anmeldeformular ist auch die Frage mit Ausfüllfeld angegeben, seit wann (vor 1.1.2013) du in der aktuellen Wohnung wohnst. Entsprechend fordern sie den Beitrag rückwirkend bis zum 1.1.2013 zurück.

Ich bin bei diesen Briefen auch eingeknickt, hab mich aber daraufhin online angemeldet. Dort kannst du Dich zu einem bestimmten Zeitpunkt anmelden ohne die Frage, seit wann du irgendwo wohnst. Entsprechend wird dann auch keine Nachzahlung fällig. Die Bettelbriefe hören dann auch automatisch auf.
 
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