Geplante Obsoleszenz - eure Meinungen und Erfahrungen

Bei Tintenpatronen und Tonerkartuschen muss man aber bedenken dass diese eine genormte Seitenleistung nach ISO mit einem genormten Musterblatt erfüllen müssen.
 
Schon klar, das erfordert aber nicht dass der Drucker sagt "Patrone leer" und das Drucken verweigert.
Würde nur angezeigt dass ab jetzt die Druckqualität nicht mehr garantiert werden kann, wäre vor allem Privatanwendern (die normalerweise nicht mehrere 100 Seiten pro Tag und schon gar nicht am Stück drucken) geholfen...
 
@Kokser
Ich finde aber, dass man sowas wie Plastikzahnräder mit so einem Zähler gleichsetzen kann.
Da werden Materialien verwendet, die gar nicht für diesen Zweck ausreichen.
Es sollte nicht so sein, dass man mehr zahlt, nur damit man Artikel bekommt, die wirklich teilweise unter Verwendung des menschlichen Gehirns gebaut werden.

GreeZ psp
 
Schon klar, das erfordert aber nicht dass der Drucker sagt "Patrone leer" und das Drucken verweigert..

welche Drucker macht sowas?
Meiner meldet da zwar, dass die Tinte womöglich leer ist und getauscht werden muss, er druckt aber trotzdem weiter.
Einen Drucker der da aufhört zu drucken würde ich gar nicht kaufen.
 
@elgitarre
Das mit dem Zähler im Drucker ist natürlich ein Extrembeispiel.
Wurde mal in Epson Druckern gefunden und dann natürlich in jeder "geplante Obsoleszenz" Doku erwähnt:

Bzw. hier aktueller:


GreeZ psp
 
Ich hab einen Samsung CLP-315w. Je nachdem, welche Firmware auf dem Drucker installiert ist, hört der auch auf zu drucken, wenn der Zähler erreicht ist. Bei mir blinkt das Teil permanent, d.h. Drucker ist leer, druckt aber trotzdem ohne Murren.

Realisiert wird das über den RFID-Chip auf dem Toner selbst. Damit soll verhindert werden, dass man die Toner wieder auffüllt.
 
Bei den alten Samsung Laserdruckern gibt's aber einen coolen Trick: Einfach die Kupferkontakte auf der Kartusche mit Klebeband "isolieren", dann glaubt der Drucker es sind Starterkartuschen drinnen und er druckt auch noch mit komplett ausgesaugter Kartusche weiter.
 
Meine Eltern haben einen Drucker von HP - der Druckt nur mit viel Überredung eine Schwarzweiß-Seite aus wenn eine der 5 Farben fehlt oder ABGELAUFEN ist.. der Warnt sogar davor das wenn die Patrone zu alt ist und man Druckt die Garantie abläuft.
Die Tastenkombination um eine Schwarzweiß-Seite zu bekommen wenn eine Farbe fehlt ist dabei keinem Verbraucher zuzutrauen.
Die ganzen Tricks die es gibt gut und recht - aber das hat ja nicht viel damit zu tun das die Hersteller den "normalo" trotzdem dazu bringen direkt was neues zu kaufen.
 
@drfuture
Solche Features sind ja manchmal durchaus berechtigt, aber als Verbraucher hätte ich gerne die Möglichkeit, das genau zu konfigurieren wie z.B. in software die "Experteneinstellungen" z.B. bei Forefox die about:config.
Sowas ist einfach sinnvoll!

GreeZ psp
 
Ja sehe ich ja genauso ;)
Leider stehen solche "Features" auch nirgends bis man das ding kauft (Klar in Tests dann evtl. - aber das Modell gabs in Deutschland gar nicht... ist in dem Fall eine andere Geschichte ;P) - Wobei ich keinen Grund kenne einen reinen Schwarzen Text nicht zu drucken wenn Gelb fehlt ...

Edit: um verwirrungen zu vermeiden - es gibt natürlich eine Schwarz-Patrone, ist kein Drucker der Schwarz nur mischt ....
 
Also Gerade bei Endverbrauchergeräten kann ich mir schon fast vorstellen das einige dieser bösen Benachteiligungen
des Kunden schon Pflicht sind, Beispiel dafür wurde ja schon genannt, "Mindestdruckqualität" Plastikzahnräder sind
oft Sollbruchstellen um die Verletzungsgefahr einzudämmen. Frag mal im Krankenhau nach wie die Verletzungen
aussehen Metallzahnrad vs Plastikzahnrad im Mixer.

Murks nein Danke ist zum großen Teil eine Sammlung klassischer Beispiele für populistischen Scheiss von Leuten die keine Ahnung haben.

Zum Theam Experteneinstellungen Optional:
2 Worte:
Nicht zulässig

Das können sich nur Softwareentwickler leisten die keine Garrantie und Gewährleistung übernehmen müssen.

In verdammt vielen Fällen stehen schlicht und ergreifend "Verbraucherschutz"- Gesetze im Weg.
 
oft Sollbruchstellen um die Verletzungsgefahr einzudämmen. Frag mal im Krankenhau nach wie die Verletzungen
aussehen Metallzahnrad vs Plastikzahnrad im Mixer.
Praktisch gleich Null. Ist mir zumindest noch nicht untergekommen und wundert mich auch nicht. Die Plastikzahnräder liegen bekanntlich innen im Mixer und da kommt man normalerweise nicht dran. Minderung einer Verletzungsgefahr ist hier ganz deutlich eine schlechte Ausrede.
 
Da hat Bevoller recht. Würden die Verbraucherschutzgesetze davon ausgehen dass Endverbraucher das Gerät bei offenem Gehäuse in Betrieb nehmen, dann müsste man auch die Netzspannung auf <50V reduzieren...
 
Und die Übersetzung auf die Teile außen?
Wie glaubst du funktioniert die Kraftübertragung?!

Bei kleinen Kinderhänden macht das den Unterschied zischen gebrochenen Fingern und Teilen der Hand die man in der ganzen Küche suchen gehen darf...
 
Leider stehen solche "Features" auch nirgends bis man das ding kauft (Klar in Tests dann evtl. - aber das Modell gabs in Deutschland gar nicht... ist in dem Fall eine andere Geschichte ;P) - Wobei ich keinen Grund kenne einen reinen Schwarzen Text nicht zu drucken wenn Gelb fehlt ...

Die Hersteller sagen in dem Fall, dass die Druckköpfe (der Farben, die aufgebraucht sind) eintrocknen und unbrauchbar werden, wenn eine der Farben alle ist. Imho könnte man das verhindern, in dem man eine Warnung ausgibt, bevor die Patrone vollkommen leer ist. Dann könnte man auf die farbigen Drucke verzichten und weiter schwarz drucken. Mindestens sollte halt beim Bewerben des Produkts ein Hinweis erfolgen, dass nur gedruckt werden kann, wenn alle Tintenpatronen noch Resttinte beinhalten. Ich hatte übrigens früher mal ein Multifunktionsgerät, das das Scannen verweigert hat, wenn nicht mehr genügend Tinte vorhanden war. :unknown:

Ich habe mittlerweile auch mal nachgelesen, was es mit dem Zähler auf sich hat. Demnach dient der Zähler dazu, anzuzeigen wann voraussichtlich das Tintenreservoir, das die Tinte der Reinigungsvorgänge auffängt, voll ist:


Gehen wir mal großzügig davon aus, dass die Menge an Tinte zum Durchspülen der Druckerköpfe, je nach Drucker, wirklich notwendig ist. Dann könnte man das Problem immer noch recht einfach beheben, indem man ein Reservoir einbaut, das sich selbstständig entleeren/austauschen lässt. Stattdessen muss man selbst den kompletten Drucker zerlegen oder darf ihn zur Reperatur einschicken, was sich nicht rentiert. Jo. Verarscht mich doch. :T
Auch hier sollte man dann wenigsten damit werben, dass das Gerät ein Einwegprodukt ist. Die Iso-Norm zur Reichweitendeckung der Patronen selbst nützt da recht wenig, wenn der Drucker darauf ausgelegt ist nach einer bestimmten Seitenzahl vollgesifft zu sein.
 
So ein Mixer der kleine Kinderhände schont, würde dann noch nicht mal einen anständigen Hefeteig schaffen. (Schaffen die meisten Billig-Mixer wirklich nicht mehr)
 
War auch eine Übertreibung an die Leute gerichtet die nicht wussten das die Zahnräder nicht nur Deko bzw Selbstzweck sind.
 
Nach deiner Argumentation wären sämtliche Werkzeugmaschinen vorschriftswidrig, vor allem jene für die Holzverarbeitung...

War auch eine Übertreibung an die Leute gerichtet die nicht wussten das die Zahnräder nicht nur Deko bzw Selbstzweck sind.
Wer hat das bezüglich Mixer behauptet?
Es wurde kritisiert, dass die Zahnräder aus Kunststoff und nicht aus Metall gefertigt sind.
 
Interessant, du benutzt Bohrmaschinen also zur Nahrungszubereitung?

Und Zahnärzte kaufen auch einfach gewöhnliche Holzbohrer...

Unterschiedliche Anwendungsgebiete, hab ich doch extra erwähnt.
 
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