Geplante Obsoleszenz - eure Meinungen und Erfahrungen

Wie bei vielen anderen Haushaltsgeräte-Herstellern ist auch bei Bauknecht das einzige Deutsche nur mehr der Name.
 
Wie bei vielen anderen Haushaltsgeräte-Herstellern ist auch bei Bauknecht das einzige Deutsche nur mehr der Name.

sag ich doch :D (Bauknecht ist jetzt mit whirlpool zusammen, das sind..? Schweden?)
Die alte war noch rin richtiges Musterstück, genau wie der Kühlschrank auch. Aber der Export läuft besser, wenn die Motorhaube in Stuttgart draufgeschraubt wurde (bzw die vielgelobte fahrerlose U-Bahn aus unsern Landen) :unknown:

In Zukunft gibts nur noch billig mit Zusatzugarantie, hab ich mehr davon. Wobei man Miele noch zugute halten muss, dass sie stabiles Material verwenden, nicht soviel Plastik. Aber was bringts, wenn die Elektronik aus China kommt? Bissl Metall ab 1000€? Ne danke, isses einfach nicht wert.

Würd mal gern wissen, ob so Sachen wie Grohe (Armaturen usw) wenigstens "besser" sind? Das Prüfsiegel kann man ja scheinbar auch leicht kriegen.

P.S
Mein heißgeliebter Sonyfernseher hat auch nach 5 Jahren 3 Monaten aufgegeben, 3 Monate nach freiwilliger Braviagarantie. Sie haben ihn aber ersetzt :D
 
Und inwiefern ist die Firma Miele jetzt an der miesen Qualität bei Bauknecht schuld?

In meiner ganzen Umgebung gibt es genug Miele - auch neuere Produkte - und eigentlich nie Ausfälle, sowohl bei Waschmaschienen wie auch bei E-Herd usw.
Ganz ähnlich sieht es bei Siemens aus, bei denen gefällt mir sogar noch der Innovationsgeist etwas besser, zumindest keine ich keine andere Waschmaschine mit Drehstrommotor und Umrichter - wobei Siemens bei solchen Spielereien sicher durch ihre große, (industrielle) Antriebstechnik-Sparte gewaltige Vorteile hat gegenüber reinen Haustechnik-Herstellern.
 
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Und inwiefern ist die Firma Miele jetzt an der miesen Qualität bei Bauknecht schuld?

? :rolleyes:
Ich sag nur, dass Miele auch nicht das Nonplusultra ist, vorallem für den überteuerten Preis, wir können ja gerne mal apple als Beispiel nehmen :p Spaß beiseite.
Ich hab zufälligerweise in meiner Umgebung grad vor ner Woche 3 Ausfälle von Waschmaschinen gehabt, und 2 davon waren von Miele. Meine Mutter hat auch eine und was die schon an Reparaturen an die gelassen hat (weil Servicetechniker von Miele mit Goldhandschuhen arbeiten, kosten sie auch gleich mal das 4fache :unknown: ).

Jedenfalls ist die sogenannte "made in Germany" Sache schon lang gegessen. Mach ich aber auch nicht zum Vorwurf, denn entweder Insolvenz oder Billigproduktion, die Konkurrenz schläft nicht.
 
Ich kaufe gerne wertige Dinge. Das fängt bei Kleidung an und endet beim KFZ. Oftmals ist das mit einem Markennamen verbunden, dem ich vertraue.

Was aber die aller wichtigste Waffe gegen geplante (oder ungeplante) Obsolenz der Dinge ist, ist die Fähigkeit, der Wille und der (nötige) fehlende Respekt Dinge aufzumachen, sich ihre Funktionsweise klar zu werden, und sie dann zu reparieren. Ganz alleine, oder mit Hilfe. Handy, Auto, Waschmaschine, PC, etc... alles in den meisten Fällen reparabel, aber irgendwie herrscht da bei vielen Menschen ein so großer Respekt und eine tiefe Angst vor den Geräten an sich, dass sich nur wenige wirklich daran trauen. Dabei haben wir mit dem Internet die ultimative Quelle allen Reparatur-wissens. Teilweise sogar unglaublich gut dokumentiert (z.B. iFixit).

Und hat man das Wissen erstmal durch ausprobieren und versuchen intus, kann man sich sogar kaputte Dinge zu lächerlichen Preisen kaufen (ebay), und diese wieder in stand setzen. So kam ich zu meiner Weller Lötstation, zu einem Regenschirm aus den 30ern aus echtem Stoff, Jugendstil-Lampen, SkreTri Tacker aus den 20ern, Ipods (inzwischen 6 an der Zahl)... etc. so kommt man auch zu äußerst individuellen Stücken, wenn man darauf wert legt. Hat nur Vorteile.
 
... Handy, Auto, Waschmaschine, PC, etc... alles in den meisten Fällen reparabel, aber irgendwie herrscht da bei vielen Menschen ein so großer Respekt und eine tiefe Angst vor den Geräten an sich, dass sich nur wenige wirklich daran trauen. ...

oder aber, bei vielen Geräten lohnt eine Reparatur nicht, weil ein neues Gerät nur unwesentlich teurer ist.
oder aber, vielen fehlt das handwerkliche Geschick.

Aber stimmt schon, wenn man es drauf hat kann man vieles reparieren.
Nur gilt das halt sicher nicht für die breite Masse.
 
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oder aber, bei vielen Geräten lohnt eine Reparatur nicht, weil ein neues Gerät nur unwesentlich teurer ist.
oder aber, vielen fehlt das handwerkliche Geschick.

Oder aber das Marketing hat es geschafft den Kunden "klar" zu machen, dass es "sowieso" an der Zeit ist für ein neues Produkt, weil viel besser/sparsamer/günstiger/toller, und das alte eh ausrangiert werden muss... :coffee:
 
Mehr als uns Kunden schwachsinnige Zwangsbeglückungen als revolutionäre Neuerungen reinzudrücken kann die Unterhaltungselektronikindustrie schon länger nicht mehr. Oder braucht jemand gebogene Displays, ein Touch-Display das über den Rand reicht, ein 5-Zoll IPS Panel mit Quad-HD Auflösung, &InsertTenThousandOtherStupidThings%, ... ? Ein Telefon ist immer noch zum Telefonieren da.
 
Da hast du recht... Aber immerhin ziehen so langsam die Händler mit und bieten vielmals schon Geräte an, die vor gar nicht allzu langer Zeit (zu Unrecht) noch als billiger China-Scheiß kritisiert wurden.
Somit gibt's dann wenigstens ein paar günstige (und gute) Alternativen zu den etablierten Herstellern...
 
Hab mein Galaxy S II auch selbst repariert und es funktioniert bis heute :unknown:
Gibt haufenweise Tutorials auf YouTube wo noch gezeigt und sogar erklärt wird wofür welche Schraube ist und auf was man achten muss etc.
Macht sogar Spaß alles selbst zu fixxen. Kp was daran so schwer sein sollte.
 
Schon wahnsinn, dass man die guten alten unzerstörbaren Nokias nur noch für 20-40 € bekommt:

Die ersatzteile dafür sind übrigens preislich sehr fair - 3 € für ein Display, 10 € für einen Akku, 3 € für den Akkudeckel.

Das nur mal als Gegenbeispiel zum Thema.
Ich glaube es wurde nie mit der stabilität dieser Handy geworben, dabei ist das noch heute ein Feature, das viele nicht haben.
Bei Smartphone hat man eben auch das große Display als Schwachpunkt.

GreeZ psp
 
Oder aber das Marketing hat es geschafft den Kunden "klar" zu machen, dass es "sowieso" an der Zeit ist für ein neues Produkt, weil viel besser/sparsamer/günstiger/toller, und das alte eh ausrangiert werden muss... :coffee:

klar.
Möglichkeiten gibt es viele.
Die sind aber alle vom Produkt und vom Käufer abhängig.
Pauschale Schlußfolgerungen sind hier sicher fehlt am Platz...
 


hm, ich denke schon dass der Verbraucher in den letzten Jahrzehnten darauf konditioniert wurde dass es völlig okay ist Dinge nach einmaligem Gebrauch einfach wegzuwerfen.
Das will man natürlich in gewissen Bereichen nicht mehr missen, (Babywindeln, Taschentücher, Damenbinden, Toilettenpapier...) aber in manchen Bereichen hat man es einfach akzeptiert, ohne den tieferen Sinn zu hinterfragen. Z.B. bei Teebeuteln, oder Kaffefiltern, oder Tetrapacks... etc.

Ähnliches gilt für elektronik. Alle 2 Jahre gibts z.B. ein neues Handy, das ist inzwischen für die meisten normal.
 
Alle 2 Jahre gibts z.B. ein neues Handy, ..

Nope :unknown:

VCRmpxL.jpg
 
Es gibt mittlerweile übrigens in vielen größeren Orten in Deutschland . Die bringen natürlich nur was, wenn die Produkte die Chance bieten, sich auch reparieren zu lassen...
 
Du möchtest doch nicht etwa auf Apple andeuten mit dessen "speziellen" Schrauben? :p
 
Nicht ausschließlich, aber auch. Andere Beispiele gibt es aber genügend. Mir ist vor kurzem ein Mixer kaputt gegangen (nach 4 Monaten leichter Nutzung). Den konnte man gar nicht mehr aufmachen, weil die "Powerbase", in der der Motor sitzt, komplett kunststoffverkleidet war. Aus einem Guss quasi. Als Ersatzteil konnte man die aber kaufen. 4€ günstiger als der gesamte Mixer.

Weitere Beispiele:

Seite 25ff.
 
Teilweise zeugt das PDF aber auch von Inkompetenz.
zB Seite 44: Es ist in der Leistungselektronik oft zB aus EMV- Gründen nicht möglich, die ElKos weit entfernt von den FETs zu platzieren...

Interessant finde ich S45: Wie schafft man es bitte dass sich ein Relais(!) selbst auslötet??
Vorher müsste doch dessen Kunststoffgehäuse schmelzen...
Der Kommentar dazu: "Würde das Heizrelais so auf der Platine montiert, dass kein Lötzinn betroffen ist, wäre der Schaden vermeidbar"
Das lässt sich wohl kaum vermeiden, schließlich sind es die Lötstellen des Relais selbst.
 
Ist in Ordnung, dass man das kritisch betrachtet. Ich bin auch kein Elektronik-Experte, aber für einige der aufgezeigten Schwachstellen muss man das nicht sein. Eingebaute Zähler in Tintenpatronen sind für mich Betrug, da gibt's keinen Interpretationsspielraum.
 
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