gegen GEZ, stinksauer

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  • #21
dann müsste das auf tausende Rentner so passen, die alle nicht in die Mühle hineinwollen...das kann ja wohl nicht sein, dass die alle nur so tun als ob ....ich denke als Rentner nach dem Arbeitsleben, darf ich auch mal so sein wie ich bin... ohne mich in diesen Mühlen zu verlieren. Und auch wenn es so wäre und ich vielleicht 20 euros mehr hätte, meine Grundsicherung wäre vielleicht auf der Höhe von 30 Euros, und deswegen den ganzen Aufwang und mich darein zu begeben, neee...tut mir leid, keine Lust. Das die Renten so gering ausfallen, ist nochmal ein anderes Thema.
 
Sehr gute Frage. Denn die Gebühren werden in jedem Fall eingetrieben.
 
Richtig! Davon kann ich ein Lied singen. Am Ende hast du den Gerichtsvollzieher im Genick und auch die Schufa lässt grüssen.
 
Naja,ganz am Ende gehste halt in den Knast.
Und genau dazu möchte der Threadstarter hier motivieren.
 
Richtig! Davon kann ich ein Lied singen. Am Ende hast du den Gerichtsvollzieher im Genick und auch die Schufa lässt grüssen.

Das ist genau der Punkt, weshalb ich die ganzen "Ich Zahl nicht" "Ich mach das so und so" oder die "Du musst das so machen, dann musst du nicht zahlen" immer Belächel.
Da werden große Sprüche gekloppt wie toll das alles Funktioniert, und das man schon x Jahre nicht Bezahlt.
Aber was dann nach diesen X Jahren ist und das der Ärger dann erst richtig los geht wird Gerne verschwiegen.

Ich zahl den Beitragsservice auch nicht gerne, gucke auch Absolut kein Fernseher geschweige den ÖR, aber trozdem Bezahle ich und bin auch der meinung, man kommt als Normaler Arbeitender Bürger nicht drum rum.
Meiner Meinung nach sollte das ganze System in ein Pay TV System verwandelt werden. (Was es ja Quasi jetzt auch schon ist)
 
Der Fall Georg Thiel ist bekannt.

Da war bei infranken.de jemand so blöd von der Bild abzuschreiben. Die Haft ist wegen der Weigerung sein Vermögen offen zulegen, nicht wegen der Schulden.
 
Ich bin da schwankend. Immerhin sagt der TE, dass er meine Steuergelder absichtlich für Blödsinn verschwendet, weil die Befreiung von der GEZ zu aufwendig sei, bzw. ich lese da einfach nur eine Trotz-Reaktion raus und ein "stink sauer" sein auf "das System" oder so.
 
@Beitragsservice im allgemeinen:
Ob die Kosten die anfallen gerechtfertigt sind ist wohl eine müßige Diskussion. in jungen Jahren fand ich das ebenso Unfair dazu "gezwungen" zu werden. Wenn man ein wenig über den Tellerrad hinaus sieht könnte es sein das man feststellt das es gar nicht so schlecht ist das es die Öffentlich rechtlichen Sender gibt.

Es geht ja nicht nur TV sondern ebenso um Radio. Um Kulturelle Veranstaltungen. Zum Teil auch um Film, Kino etc. Mit Förderung von Filmen die in gewissen Regionen spielen. Um Schul und Bildungsfernsehen welches unter anderem als Lehrmaterial verwendet wird.

Die Öffentlich rechtlichen Sender sind erst einmal nicht an Gewinn und "Auftraggeber" gebunden. Die Inhalte die hier präsentiert werden unterscheiden sich definitiv von denen die in Privaten Sendern einfach nur "Quote" bringen müssen.
Mediatheken reduzieren auch hier den Faktor "Zeit" und man kann ich ohne weiteres über gewisse Themen informieren wenn man gerade Zeit hat.

Umgekehrt wenn es nur noch Privates oder noch schlimmer Streaming wie Netflix gäbe, gibt es nur noch extrem einseitige mediale Beschallung, vornehmlich gesteuert aus den USA. Das möchte ich mir ehrlich nicht vorstellen.

Auch die Berichterstattungen dieser Sender sind nicht zu 100% Objektiv oder Unabhängig, jedoch meist deutlich besser Recherchiert als irgendwelche Youtube-Videos von selbst ernannten "Spezialisten". Das bedeutet, so manchen würde es eventuell nicht schaden ab und an doch einmal zu einem Thema x zumindest zusätzlich die Mediatheken der ÖR als Quelle in Betracht zu ziehen.

Auch die Gehälter sind nicht zwingend voll überzogen wenn man diese mit Management-Gehältern anderer Firmen dieser Größe vergleicht.
Klar, nun kommt der nächste und sagt "Ja schön und gut, aber brauchen wir davon so viele?". Es hilft immer sich einmal das Gegenteil vorzustellen. Die unterschiedlichen öffentlich Sender haben in der Tat unterschiedliche Schwerpunkte und einen eigenen "Stiel" und bieten so in sich selbst bereits eine Diversifikation an Meinungen, was im Grunde dem Kunden zu gute kommt. Hätte man nun 1 Chef für alles geht dieser Eigene Blick pro Anstalt verloren.

Nicht falsch verstehen, es gibt unter Garantie verbesserungspotenzial in den Ausgaben. Das Potenzial wird es in jeder "Firma" dieser Größe geben. Auch ich hatte einige Jahre direkten Kontakt mit einem Teil dieses Ladens. Auch ich habe erlebt das "Geld ausgegeben werden musste". Aber auch das in vielen Bereichen extrem altes Material eingesetzt wurde da kein Geld da war für Modernisierungen.


@TS:
Wie stellst du dir vor das es sonst laufen sollte? Du rufst beim Beitragsservice an, gibt denen deine Adresse und sagt denen "Öhm nur zur Info, ich bekomme nur sehr wenig Rente, daher bitte für mich die Gebühr streichen" Dann sagen die: "Klar, Sorry das wir Sie belästigt haben, wir haben notiert das Sie nichts zahlen müssen"??
Im Anschluss ruft jeder in Deutschland an und erklärt das er dafür gerade kein Geld hat?

Oder soll der Beitragsservice deinen Rentenbescheid anfordern? Dann gibt es gaaaanz viele Selbständige die nur sehr wenig in die Rentenkasse eingezahlt haben und eine mini-Rente vom Staat bekommen, nebenbei aber monatlich 10k Einkommen aus eigenen Geldanlagen / Immobilien haben. Sollen die dann auch nicht zahlen oder ist das dann auch wieder Unfair?

Sollen die dann evtl. Kontoauszüge und Vermögensinformationen an die Beitragszentrale schicken damit die das validieren können?... Moment gibt es dafür nicht sogar bereits so ein Verfahren? :unknown:

Was hast du mit deinen "Mühlen"? Du hast ja a) Zeit und b) ist der Aufwand im Gegenzug zu seinem Hobby mit dem Laden vermutlich um einiges geringer. Das einzige was dein Hobby bringt, ist deine eigenen monatlichen Kosten für den Laden nach oben zu treiben.
Irgendwelche Bevormundung gehst du dabei nicht ein. Du wärst aber sicher der erste, der sich ebenso beschwert wenn "reiche" sich alle ebenso Grundsicherung holen, da es keine Prüfung (Vermögensauskunft) gibt. Dann sind wir beim bedingungslosen Grundeinkommen.
 
Das ist genau der Punkt, weshalb ich die ganzen "Ich Zahl nicht" "Ich mach das so und so" oder die "Du musst das so machen, dann musst du nicht zahlen" immer Belächel.
Da werden große Sprüche gekloppt wie toll das alles Funktioniert, und das man schon x Jahre nicht Bezahlt.
Aber was dann nach diesen X Jahren ist und das der Ärger dann erst richtig los geht wird Gerne verschwiegen.

Da hast du Recht, ein solcher war ich auch. Ich habe zwar keine Sprüche geklopft, aber dachte dass das schon irgendwie funktioniert.
Ich wurde eines besseren belehrt! Ich zahle zwar jetzt auch keine GEZ mehr, aber das halt legal und von der GEZ abgesegnet.
 


Der TE will hier eh nur spielen.

Nichtsdestotrotz ist das Thema immer wieder spannend.
Mich nerven die massig hohen Kosten für die Rundfunkräte und die zuvielen Larifari-Sender sehr.
Andererseits sind einige Spartensender durchaus und werbefrei sehenswert.
Alleine die ALPHA-Sender haben in der Pandemie mehr für die Schüler und Studenten geleistet, als viele Lehrer mit ihrer Uralt-Software je können werden.
Ebenso die Mediatheken, zu denen der ÖR zum Glück verpflichtet ist.
 
Musste leider nochmal anfangen, weil ich ausversehen das Browserfenster geschlossen habe.

Das wird dann zum Problem, wenn ich dafür ungewollt bezahlen soll. Die Privatsender finanzieren sich selbst und bei Netflix & Co bleibt es dem Nutzer überlassen.

Das ist jetzt natürlich eine rein akademische Diskussion, aber auch dafür zahlen wir natürlich. Nur das es eben nicht direkt als "Rundfunkabgabe" passiert, sondern in Form der Kaufpreise der Produkte um die gekauften Werbeplätze zu finanzieren. Das kann man jetzt auch noch auf die Spitze treiben, wenn ich bei einem 90 Minuten Spielfilm 30 Minuten länger Sitze um 30 Minuten Werbung zu schauen, aber darum gehts ja gerade nicht.

@ÖRR Ich denke da schließe ich mich dem Großteil an, dass man da sicherlich auch Einsparungen machen kann, aber demgegenüber sehe und verstehe ich auch diesen Ausgabenzwang, da es sonst zu Kürzungen kommt und die Kürzungen gehen dann natürlich zu Lasten der Qualität und nicht in die Verschlankung und Verbesserung der Abläufe. Das ist mitunter auch eine der Nachteile am Förderalismus, denn so möchte natürlich jeder einen eigenen ÖRR und diese haben dann natürlich vieles doppelt und dreifach und bläht den Kostenrahmen natürlich weiter unnötig auf. Grundsätzlich halte ich das Konzept ÖRR aber sinnvoll und schätze diese "Demokratieabgabe", denn ich will mir nicht vorstellen, wo wir ohne ein solches System heute bereits wären. Ich glaube die Wertschätzung des Systems hat sich auch erst mit dem Alter und steigendem Einkommen geändert. Als Student fand ich den Betrag auch dämlich und unnütz, obwohl ich natürlich fleißig die Angebote des ÖRR konsumiert habe. Ich hoffe, dass sich das im weiteren Alter nicht wieder umkehrt.


@TS Was willst du jetzt hören. Du hast aktuell nur wenige Möglichkeiten, zahlen oder eben den Verwaltungskram durchlaufen um die Zahlung zu vermeiden. Als drittes bliebe noch der Klageweg, aber wie bereits mehrfach entschieden wurde, ist an dem System aktuell nicht wirklich zu rütteln. Weiterhin könntest du deine Zeit natürlich auch nutzen und daran arbeiten, dass das System vielleicht besser wird und die Kosten dadurch vielleicht auch sinken werden.
Das Rumgejammer und der "Prostest" gegen das System ist Ursula vom Beitragsservice vollkommen egal. Die bekommt ihre Knete, ob du ihr nun auf den Sack gehst, oder nicht. Im schlimmsten Fall wird dann eine der zukünftigen Erhöhungen damit begründet, dass der Verwaltungsaufwand mit den Querulanten so hoch ist, dann hast du genau das Gegenteil erreicht.
 
Sagen wir mal so, es ist und bleibt aktuell.

Spannend ist es nicht, da es immer das gleiche ist und sich soweit alle weitestgehend einig sind.
 

Och, da der ultrarechte H.G. Maaßen jetzt für die Redakteure der z.B. Tagesschau die Überprüfung der Verfassungstreue gefordert hat, kann da noch Spannung aufkommen :D
 
OT: Zweifelhafte Strategie, Maaßen medial zu unterstützen, um der Union schaden zu wollen.
 
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