Fragen zu Gott



Mein Reden

Ich finde es ebenfalls nicht besonders toll, wenn jemand derart penetrant versucht, andere zu missionieren.
Man kann es noch weiter auf die Spitze treiben und einen vorhandenen Glauben abreden; aufgedrängtes Konvertieren - das ist so ziemlich das aller Letzte.

Finde es aber auch sehr egoistisch und höchst verwerflich von vielen Atheisten, immer wieder zu betonen, wie dämlich und lächerlich der Glaube an einen Gott ist.

Das glauben, was man möchte... oder nicht glauben, was man möchte. ;)
 
Finde es aber auch sehr egoistisch und höchst verwerflich von vielen Atheisten, immer wieder zu betonen, wie dämlich und lächerlich der Glaube an einen Gott ist.

Wobei man erwähnen sollte das Atheisten genauso unrecht haben können. Da man nicht weiß ob ein Gott (Allah, Jahwe, Odin, fliegendes Spagettimonster etc.) existiert oder nicht können Atheisten genauso falsch liegen.

Man kann ja an das glauben was man will. Problematisch wird es bei religiösen Richtlinien die dem Körper schaden oder verletzen.
 
Problematisch wird es bei religiösen Richtlinien die dem Körper schaden oder verletzen.

Bei sowas hört bei mir auch der Spaß aus... jedenfalls wenn jemand anderes außer man selbst davon betroffen wird.
Fastenzeit ist ja quasi auch "dem Körper schaden" (Nahrungsentzug).... oder ganz klassisch: Die Beschneidung.

Wenn man einem Glauben angehört, der sowas praktiziert, sollte man das bspw. nicht auch den eigenen Kindern aufzwingen, wenn diese es nicht wollen (oder das "nicht wollen" noch gar nicht aussprechen können).
 

Es kommt wieder mal darauf an wie man Fasten auslegt. Ich habe Bekannte die verzichten während der gesamten Fastenzeit auf Süßigkeiten/Alkohol, also Genussmittel. Fasten im islamischen Sinne (Ramadan) ist ja auch kein kompletter Nahrungsentzug. Sie essen eben erst wieder nach Sonnenuntergang. Damit soll man nachvollziehen wie sich hungernde Menschen fühlen (was für manche Menschen im Okzident die Nahrung in großen Mengen verschwenden auch mal angebracht wäre).

Riskant und unethnisch sind solche Regeln wie: Beschneidung, Ablehnen von Fremdblut, etc. Besonders schlimm ist es wenn andere Menschen darüber entscheiden.
 
Ich meinte natürlich, wenn ein Atheist sagt: "Gott existiert nicht" tut er dann doch ist das das gleiche wie wenn ein Gläubiger sagt: "Gott existiert" und es wird bewiesen das er nicht existiert.

Die Wahrscheinlichkeit das Gott existiert geht gegen null. Da hast du natürlich recht :)
 
Ich versuche eine logisch/philosophische Erklärung zu finden. Bis jetzt bin ich zu folgender Forumilerung gekommen:

"Das NICHTS ist ein Paradox. Allein das macht die Existenz von ETWAS notwendig."

Ich kann glaube ich nicht ganz folgen, deshalb muss ich fragen: Bedeutet das deiner Meinung nach, dass das Universum entstehen musste?


Ist der Mond da wenn keiner hin sieht?

Kann man glaube ich nicht so gut vergleichen. Wenn der Mond nicht da wäre würden die Erde ins taumeln geraten und die Gezeiten verschwinden. Man kann also indirekt beobachten, ob der Mond noch da ist oder nicht.
 
Du wirst dich wundern, aber als Berliner kenne ich diese Sendung und liebe sie, obwohl ich Christ bin. Manchmal bringt sie mich zum Nachdenken, aber meist zum Lachen.
 
@Schinni999 Das meinte ich gar nicht. Der Atheist kann nur auf eine Art irren, denn es gibt keine Ausprägungen von Nichtexistenz.

Der Gläubige irrt mit höchster Wahrscheinlichkeit, was die Existenz angeht, selbst wenn diese vorliegt.
 
Ich würde es so verstehen und bin auch dieser Meinung.

EDIT:

Aber nicht in der Intention dieses Bildes, da habe ich eine andere Meinung zu.
 
Der Atheist kann nur auf eine Art irren, denn es gibt keine Ausprägungen von Nichtexistenz.

Nach deiner Aussage müsste dann derjenige, der eine komplett leere Klausur abgibt, eine bessere Punktzahl erhalten, als der, der nur eine Frage richtig beantwortet hat ;)
 


Das Philosophische liegt mir leider nicht im Blut - ich muss mich da wirklich konzentrieren um einigermaßen am Ball zu bleiben. Deshalb verwirren mich solche Beispiele, wie das vom KaPiTN oder der fehlende Mond von godlike, die philosophischen Fragen in die physikalische Welt projizieren. Gott und die Frage nach seiner Existenz kann man mMn nicht mit einem Baum, dem Mond oder sonstigen physikalischen Objekten vergleichen.
 
Wenn Du aber von nur einer Frage ausgehst, nicht.

Er bezog sich ja extra drauf, dass Gläubige - selbst wenn Gott/etwas Übernatürliches bestätigt wird - immer noch weit mehr daneben liegen als Atheisten, da sie sich auf ihre Glaubensgeschichte beruhen und die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass genau diese Religion die "richtige Religion" ist.
 
Ich gehe davon aus, das sie Alle auf ihrer Weise auf dem Weg zu Gott sind, wenn dieser ihr Mittelpunkt ist.
 
Nach deiner Aussage müsste dann derjenige, der eine komplett leere Klausur abgibt, eine bessere Punktzahl erhalten, als der, der nur eine Frage richtig beantwortet hat ;)

Nein. Aber wer die Frage, wonach "riechen Erdbeeren", mit "nach Kirschen" beantwortet, liegt ebenso falsch, wie der, der sie für geruchlos erklärt.
 
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