jep - am härtesten hat mich getroffen, dass die idioten dafür die heute show haben ausfallen lassen (ja ich weiß, der welke ist nicht die hellste kerze auf dem kuchen, aber es gibt ja sonst so wenig

), das ist gefühlter terror!
Hätten sich die Anderen im zweiten Weltkrieg auch nicht einmischen sollen wenn nur in Deutschland die Juden vergast worden wären? Naja ich weiß nicht.
da stellst du dir die motivation leider etwas zu nobel vor.. es ist deshalb ein schlechter vergleich, weil deutschland damals eine zentrale wirtschaftliche und militärische macht war und hitlers angriffskriege eine unmittelbare bedrohung für jedes europäische land darstellten - der kriegseintritt der alliierten hatte nichts mit hitlers innenpolitik zu tun, sondern ausschließlich mit der außenpolitik (das heißt nicht, dass ihnen die verbrechen an juden und anderen minderheiten egal waren, nur dass sie allein dafür nicht ihr leben riskieren wollten).. allein in der jüngeren geschichte gibt es so viele andere beispiele von verbrechen gegen die eigene bevölkerung, wo die "weltgemeinschaft" nur zugesehen hat (china, sowjetunion usw.).. ich glaube bis auf den jugoslawienkrieg gab es keine richtige intervention der weltgemeinschaft nur aufgrund von "inneren unruhen".. wenn nationen wie die amis sich entschließen, irgendwo zu "intervenieren", dann dient es allein ihren eigenen interessen und nicht weil da ein böser diktator menschen abschlachtet - sonst müsste man ihnen ja krassen rassistischen zynismus unterstellen, warum sie ausgerechnet die guten menschen in afghanistan und irak von ihren bösen diktatoren befreien wollen, aber nicht die neger in afrika.. begründet wird das natürlich trotzdem mit einer (erfundenen) außenpolitischen bedrohung durch diese länder/terroristen, denn allein dafür, die frauen in irgendeinem wüstenstaat vom kopftuch zu befreien, fehlt ihnen der rückhalt in der bevölkerung, aber ein paar eingestürzte wolkenkratzer legitimieren einfach alles..
der punkt ist, dass nationale interessen immer die globalen überwiegen - das ist nicht nur in der klimapolitik so, sondern natürlich und vor allem auch in der außenpolitik.. es ist furchtbar naiv zu glauben, dass "wir" dort irgendwie den "frieden" erzwingen können (oder gar müssen) und dafür unsere ressourcen völlig selbstlos aufwenden würden - jeder, der sich da einmischt, verfolgt zwangsläufig und selbstverständlich eigene interessen und
nicht die interessen der dort lebenden menschen.. dafür bekommen "wir" dann eben ab und zu eine verzweifelte (und ebenso abscheuliche) rechnung..