Europawahl 2014

Deine Argumente für das System sind schwach, da auch andere Systeme das gleiche leisten können. Das sind schlicht keine Alleinstellungsmerkmale.
 
Ich habe eine bessere Idee:

Jeder Wähler bekommt für den Urnengang sofort 10 Euro in bar.

Außerdem werden unter den Wählern 20 mal 1 Million Euro verlost und einmal 20 Millionen Euro.

Das dürfte die Wahkbeteiligung bis hart an die Hundertprozentmarke heben.
 
@lemon: Welche anderen Systeme und zeige bitte Beispiele auf. Und bitte keine 500 Mann/Frau Kommunen, wir reden von Millionen.
 
Welche anderen Systeme und zeige bitte Beispiele auf.

China, Nordkorea, was immer Du willst.

Dort ist es auch nicht so, dass jeder seinen Müll auf die Straße schmeißen und seinem lieben Nächsten den Schädel einschlagen darf.

Alle Punkte, die 1Bratwurstbitte genannt hat, erfüllt jedes System, solange es funktioniert. Auch der NS-Staat tat es.
 


Die Menschen in unserem Land oder unserem System haben nur durch Wahlen die Möglichkeit ihr Umfeld ein wenig zu verändern.

Das ist schlichtweg falsch. Außerdem predigst Du nebenbei einen Teil der Weimarer Republik, denn gerade als ganz viele kleine Parteien dabei waren führte dies unter anderem dazu dass sich der 2Fingerschnauzer erheben konnte.

Desweiteren hier mal zu deinen vielen maßgeschneiderten Lösungen.


Deine Annahme nur etwas an seinem Umfeld durch Wahlen ändern zu können ist ein Armutszeugnis für Dich.
 
Jedes System, dass über genügende Steuereinnahmen verfügt, ist dazu in der Lage. Man muss sich nur bewusst werden, dass Regierungen nichts selbst machen. Sie nehmen dein Geld und bezahlen damit den Markt, der diese Aufgaben dann erfüllt. Wenn man also einen funktionierenden Markt hat und eine Regierung, die entsprechenden Mittel in Besitz genommen hat und einsetzen will, dann kann jede Regierung, egal in welcher Form all dies leisten. Darum haben erfolgreiche Regierungen in der Regel auch eine mehr, oder weniger freie Marktwirtschaft, weil diese einfach gute Ergebnisse liefert. Da die Leistungsfähigkeit der Regierung, mit der Leistungsfähigkeit des Marktes im Zusammenhang steht, ist das natürlich von Interesse. Darum ist es auch der Markt, der den größten Einfluss auf die Politik hat und nicht der Bürger. Schau dir China als Beispiel an, der Markt boomt, den Leuten geht es immer besser und die Regierung ist die alte. In Indien sieht man das auch. Saudi Arabien unterdrückt weite Teile der Bevölkerung und ist weit davon entfernt eine Demokratie zu sein. Was den Laden rettet und gut aussehen lässt ist nicht die Regierung, sondern allein deren Markt.

Davon abgesehen könnten sich die Bürger diese Annehmlichkeiten ganz einfach selbst leisten, wenn sie nicht über Steuern und Abgaben gemolken werden würden. Unsere Regierungen gehen aus christlichen Religionen hervor und man muss genauso an sie glauben, damit man denkt, man würde sie brauchen.
 
Insoweit geb ich dir Recht, die Frage ist halt, was einem lieber ist. Gut, Nordkorea das der gute Nero anführte, klammere ich mal aus, denn die haben lediglich ein riesiges Militär aber keinen funktionierenden Markt, wie öfters mal grassierende Hungersnöte beweisen.

Davon abgesehen könnten sich die Bürger diese Annehmlichkeiten ganz einfach selbst leisten, wenn sie nicht über Steuern und Abgaben gemolken werden würden. Unsere Regierungen gehen aus christlichen Religionen hervor und man muss genauso an sie glauben, damit man denkt, man würde sie brauchen.

Aber genau dieses bezweifle ich. Da muss ich mich nur in meiner meiner eigenen Abteilung umschauen, ohne Vorgaben und Organisation von "Oben", endet das Meiste im Chaos und da reden wir nur von ein paar Leuten. Und warum ist das so? Weil das Know-How fehlt bzw. weil jeder schön anarchistisch genau das tut, was ihm am besten gefällt, es passt dann oft nur nicht zusammen. Ich weiß, dass einige meinen die sogenannte "Ordnung ohne Herrschaft" könnte irgendwann mal funktionieren, ich halte es aufgrund der Natur des Menschen, der eher zu hierarchischen Strukturen seit Urzeiten neigt, und aufgrund meiner eigenen beruflichen und Lebenserfahrung mittlerweile für reine Utopie. Ja, ich war auch mal jung, und auch mal Student mit ganz vielen tollen Spinnereien im Kopf, die ich heute aber lieber dort lasse wo sie hingehören, ganz weit im dunklen Hinterkopf. Aber das kann sicher jeder halten wie er will.
 
Die Wahrheit ist doch, dass nicht jeder einfach so tut was er will, sondern dass jeder die Verantwortung nach oben schieben kann und eben diese nicht übernehmen muss und darum machen kann, was er will. Das ist auch das Prinzipes der parlamentarischen Demokratie, man schiebt die Verantwortung weg. Wenn man eine Welt möchte, die besser zusammenarbeitet, muss man die Verantwortung an die Menschen zurück geben und auch scheitern zulassen.

Anarchie bedeutet weder Ordnung ohne Herrschaft, noch dass es keine Hierarchie gibt. Zentral die die Beweglichkeit dieser Elemente und vor allem die Freiwilligkeit der Teilname.
 
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