Noch so viel Grundsätzlichem und Erkenntnistheoretischem möchte ich auf die praktische Bedeutung der Religion heute zu sprechen kommen. Ich meine damit den starken Zusammenhang zwischen Frömmigkeit und Verlogenheit.
Ein Moslem muss heute seinen Gott bescheißen, weil kein moderner Beruf es gestattet, mehrmals täglich seinen Gebetsteppich auszurollen, sein Abrakadabra zu murmeln und den Gebetsteppich wieder wegzupacken. Früher bei der Feldarbeit war das kein Problem, aber der Pilot einer Passagiermaschine kann sich den Hokuspokus bestimmt nicht leisten, und in den meisten Berufen kann man das heute auch nicht.
Was tun? Eben dies, den Gott mit allerlei Ausreden und Tricks bescheißen. Er habe es, als er es dem Propheten diktierte, nicht so ernst oder nicht wörtlich gemeint. Flugzeuge kannte er, obgleich allwissend, doch gar nicht, und wer weiß, was er entschieden hätte.
Die Religion ist also eine permanente Aufforderung zu Lüge und Betrug, und das schult den Verstand ungemein. Denn platterdings einfach die Wahrheit zu sagen ist intellektuell sehr viel anspruchsloser, als eine glaubwürdige, intelligente Lüge zu erfinden. Eine weitere Fähigkeit wird dabei trainiert, nämlich die, sich zu verstellen und den anderen Leuten etwas vorzuspielen. Die Muslime sind Experten in dieser Disziplin, ihr „Killing & Kissing“ ist berüchtigt.
In der gleichen Disziplin haben es aber auf christlicher Seite aber auch die Mafiosi weit gebracht, vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere an den Film „Der Pate“. Mit den Moslems verbindet die erzkatholischen Mafiosi eine tief empfundene Religiosität. Der Pfaffe muss ihre Geschäfte segnen, und exkommuniziert zu werden ist für einen Mafiosi fast wie die Todesstrafe. Als Exkommunizierter kann er auch nicht mehr Mitglied der Mafia sein, das ist sein sozialer Tod.
Man sollte bei den Religionen also immer damit rechnen, dass man von ihnen hereingelegt wird, sie spielen nie mit offenen Karten. Auf diese Idee hat mich, unabsichtlich natürlich, Harley Quinn gebracht. Sie zeigt uns, wie trickreich die Lösung von einem Glauben funktioniert. Hier spiel sie die Rolle eines Vorkämpfers für den Islam, aber indem sie das tut, beerdigt sie ihn zugleich. Sie beerdigt ihn, indem sie eines seiner Dogmen zum Einsturz bringt. Laut islamischer Lehre müsste ihr Auftreten , da es sich um eine Frau handelt, uneitel und bescheiden sind, es ist aber das genaue Gegenteil. So tragen die Kontroversen um den Islam zu seinem Absinken in die Bedeutungslosigkeit bei, gerade weil er von Frauen verteidigt wird.
Ich das nicht echt tricky?