Drogenpolitik

Nun ist das Kiffen in Kalifornien offiziell erlaubt.

Vor den lizenzierten Läden bildeten sich am Montag (Ortszeit) teilweise lange Schlangen. Manche Menschen hatten bereits die ganze Nacht vor den Geschäften gewartet.

Sie habe bereits Kunden aus Iowa, Kansas und Kanada gehabt, sagte eine Besitzerin einer lizenzierten Ausgabestelle in San Diego.

Schrecklich, was die Drogensüchtigen tun, um an ihren Stoff zu kommen. :D
 
Genau auf das habe ich mich bezogen. Ging ja vor kurzem durch die Medien, wo die "Böllerjunkies" in der Kälte stundenlang ausgeharrt haben.
Könnte aber natürlich auch sein, dass sich die Typen das Schwarzpulver durch die Nase ziehen. :D
 
Ich hatte eher Apple Stores vor Augen. Schön für die Kalifornier :T
 
Wenn das Zeug mal nicht so penetrant und widerlich stinken würde. Da bahnt sich ne neue Art der Belästigung an und wie beim normalen Rauchen, werden es die Nutzer es wohl bis zum Exzess betreiben, ohne Rücksicht auf Verluste. In San Francisco mittlerweile an jeder Ecke..
 
Dann sollten wir auch direkt Gülletraktoren, Kentucky Fried Chicken, alte Omas mit schlechtem Parfum, Ukrainische LKWs, Parkpenner, nasse Hunde usw. betrachten. Der ganze Planet ist voll von schlechten Gerüchen. Wobei das wohl auch immer sehr subjektiv ist.
 
Fürs Kiffen gelten die selben Regeln, wie für alle anderen Rauchwaren.
 
Das mag sein, allerdings kann ich da keine eigenen Erfahrungen vorweisen @ Messe.

Wieso werden, wenn ich hier im Rahmen des Themas etwas über den unangenehmen Geruch von Joints sage, Vergleiche zu völlig themenfremden Sachen gezogen? Es würde mich doch stark wundern, wenn jemand von euch nasse Hunde raucht oder sich öfters nen ukrainischen LKW rein zieht... *g
 
@Carsten: Dass dem nicht so ist, hast du richtig erkannt. Was wäre also die nächste mögliche Schlussfolgerung? Richtig, es geht nicht um den Geruch verbrennender Hunder oder LKWs, sondern den Geruch, den die genannten Dinge von sich aus ausströmen. Alles genannte sind Gerüche, die viele Menschen (teils die meisten) als unangenehm empfinden und durch die sie sich gestört fühlen können. Und teilweise gibt es aus diesem Grund Regeln zum Umgang mit diesen Dingen, um eben diese Belästigungen möglichst einzuschränken.

Wie Seedy schon sagte, genau wie z.B. an Bahnhöfen nur in bestimmten Arealen geraucht werden darf, kann ja auch der Konsum von Cannabis eingeschränkt werden. Warum nicht einfach gleich den Nichtraucherschutz auf Cannabis-Produkte ausdehnen? Dann wäre das Problem erledigt. Und wenn dir der Nichtraucherschutz insgesamt nicht weit genug geht, dann ist das sowieso ein anderes Thema.

Es ist eben die Aufgabe des Gesetzgebers, zwischen den Bedürfnissen der einzelnen Bürger (-gruppen) abzuwägen und möglichst einen Weg zu finden, der für alle gangbar ist. (Was natürlich so nie möglich sein wird.) Jetzt zu sagen, dass der Konsum von Cannabis verboten bleiben soll, weil sich andere durch den Rauch belästigt fühlen könnten, ist doch Quatsch. Dann könnte man auch Alkohol verbieten, weil einen die Schnapsleichen beim Karneval, auf der Wiesn oder sonst wo stören. Oder Kohlgerichte, weil es Menschen gibt, die diesen Geruch überhaupt nicht leiden können.

Und dass du keine Erfahrungen mit katholischen Messen hast, hängt ja nebenbei bemerkt damit zusammen, dass du offenbar noch in keiner warst. Das ist dein gutes Recht. Genau wie es dein Recht ist, nicht in Raucherkneipen zu gehen oder am Raucherbereich im Bahnhof rumzulaufen. Ähnlich würde es ja vermutlich mit Cannabis auch laufen. Vielleicht würden ja auch spezielle Shops eingeführt und der Konsum in der Öffentlichkeit komplett verboten. Da gibt es ja genug Möglichkeiten.
 
Wie ist es mit Autoabgasen? Die belästigen mich viel mehr und hier in der Großstadt kann ich ihnen nicht entkommen. Bei Kiffern (und katholischen Messen :D) kann ich einfach weggehen.
 
Wobei das extreme Gegenbeispiel auch doof ist.
Ich weiß aus dem Kopf nicht mehr wo, aber da war der Verkauf und Besitz erlaubt aber der Konsum in der Öffentlichkeit nicht.
In den verfügbaren Hotels war der Konsum aber auch verboten.

Was macht man da als Tourist?

Also irgendwelche Orte muss es ja geben an dem der Konsum gestattet ist.
 
Also irgendwelche Orte muss es ja geben an dem der Konsum gestattet ist.

Da finde ich das niederländische Modell eigentlich ganz gut. Der Konsum ist an den Verkaufsstellen, also in den Coffee Shops, erlaubt. Dort sind sogar Cannabis- und Tabakkonsum voneinander abgekoppelt. In einigen Coffee Shops darf nur Cannabis pur konsumiert werden, oder aber es gibt getrennte Räumlichkeiten für den reinen und den gemischten Konsum. So bleiben auch die Cannabis-Konsumenten geschützt, die sich nicht zusätzlich noch dem schädlichen Zigarettenrauch aussetzen wollen.

--- [2018-01-05 18:13 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Wer hat das gesagt?
Natürlich hast du das so nicht gesagt. Aber wie ist denn das hier:
Wenn das Zeug mal nicht so penetrant und widerlich stinken würde. Da bahnt sich ne neue Art der Belästigung an und wie beim normalen Rauchen, werden es die Nutzer es wohl bis zum Exzess betreiben, ohne Rücksicht auf Verluste. In San Francisco mittlerweile an jeder Ecke..

sonst zu verstehen? Oder würdest du zwar den Konsum legalisieren wollen, dann aber lauthals über die ekelhaften Kiffer schimpfen? Falls es dein Anliegen wäre, einfach eine vernünftige Regelung zu finden, z.B. ähnlich den bereits genannten Möglichkeiten, sind wir auf einer Wellenlänge. Ich konsumiere zwar Cannabis in aller Regel mit Tabak gemischt, der Geruch von verbranntem Tabak geht mir allerdings auch gehörig auf den Keks. Insofern kann ich dein Problem (wenn auch nicht auf Cannabis bezogen) nachvollziehen. Meiner Meinung nach wäre das aber eben kein Argument gegen die Legalisierung, sondern einfach ein Punkt, dem in den entsprechenden Gesetzestexten eine besondere Aufmerksamkeit zukommen sollte.
 
Das Problem ließe sich mit einem Vaporizator lösen.

Das ist mir bekannt ;) Steht auch langfristig auf der To do-Liste. Allerdings gehört für mich zum einen der Akt des "Bauens" ein bisschen dazu, zum anderen ist es auch eine Frage der Wirkung, weil ja der Tabak auch eine eigene Wirkung hat. Ausprobieren möchte ich das allerdings trotzdem mal. Nur fehlt dazu im Augenblick das Kleingeld.
 
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