Drogenpolitik

völlig richtig.
Nur ist das halt genau das Niveau und der Wissensstand der entweder beim Wähler oder bei den Leuten die die Legalisierung umzusetzen hätten, vorherrscht.

Keiner der nen Plan von dem Thema hat, der sich wirklich über die medizinischen und sozialen Auswirkungen einer Legalisierung von weichen Drogen informiert hat könnte gegen eine Legalisierung sein.
Außer er entscheidet aus dem Bauch raus, auf Basis seiner negativen Einstellung zu dem Thema. Und das kann und darf einfach nicht passieren wenn es um sowas geht.

Eine Legalisierung würde doch die Gegner eh nicht betreffen und hätte sowohl für Süchtige als auch für Gelegenheitskonsumenten nur positive Auswirkungen.
Dass nicht mehr Leute süchtig werden wurde doch auch schon hinlänglich in anderen Ländern bewiesen.

Aber sei es drum, mit den ewig engstirnigen die gegen die Legalisierung sind und womöglich noch Abends dann nach 2 Bier von der Kneipe mit dem Auto heimfahren kommt man eh nicht an.

Leider ist aber wohl die breite Masse der Wähler so engstirnig.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mir ging es eigentlich nicht um eine Legalisierung aller Drogen, sondern die Verhältnismäßigkeit und die Trennung verschiedener Aspekte.
Wenn man eine solche Diskussion führen möchte, sollte man das Sachlich und auf Basis von Verhältnismäßigkeit und gegebenen Informationen tun.
 
Wenn man eine solche Diskussion führen möchte, sollte man das Sachlich und auf Basis von Verhältnismäßigkeit und gegebenen Informationen tun.

eben.
Und wie gesagt, wenn man sich umfassend über die Fakten informiert muss man zwangsläufig zu dem Ergebnis kommen, dass eine Legalisierung der weichen Drogen gut wäre.


Mir ging es eigentlich nicht um eine Legalisierung aller Drogen, sondern die Verhältnismäßigkeit und die Trennung verschiedener Aspekte.

mir auch nicht, eine Legalisierung aller Drogen wäre auch nicht der richtige Weg.
 

Das ist ein vorschnelles Urteil:
Eine Diskurs darf nicht mit einem vorgeschrieben Ergebnis geführt werden, das ist genau der Fehler.
Mach mal ein kleines Gedankenspiel:
Wenn ein Polizist glaubt, dass du schuldig bist, dann wird er doch Beweise suchen die gegen dich Sprechen.
Wenn ein Polizist glaubt, dass du unschuldig bist, dann wird er beweise suchen die für dich Sprechen.

Es geht darum:
Das Man vorurteilsfrei beide Beweise sucht und dann auf Grund dieser über Schuld oder Unschuld entscheidet.

Wenn du mit dem Gedanken "sie müssen legalisiert werden" rein gehst. Wirst du blind gegenüber der gründe die dagegen sprechen.
Genau so blind, wie die kategorischen "DAGEGEN AUS PRINZIP".


Und was bei dieser Debatte vergessen wurde:
Gibts ja immer noch verschreibungspflichtige Medikamente:
Wenn ich also bestimmte Drogen, ähnlich solchen Medikamenten legalisiere, dann muss ich die Medikamente im gleichen Zug von der Verschreibungspflicht entbinden.
 
das ist richtig.
Nur führe weder ich noch die zuständigen Personen diese Diskussion erst seit ner Woche.

Ich beschäftige mich mit dem Thema schon länger. Ich habe mich sowohl mit dem Pro als auch mit dem Contra auseinandergesetzt.
Daher kann ich für mich reinen Gewissens sagen, dass eine Legalisierung das richtige wäre.

An vielen posts hier sieht man aber doch, dass sich die Leute eben nicht wirklich informiert haben...
 
Der Inflationäre Gebrauch des Wortes "engstirnig" ist ein eindeutiges Indiz für sachliche Diskussionsbeiträge.
 

Das erinnerte mich grade an ein Meme was ich mal las:
Entweder bist du meiner Meinung, oder du bist ein engstirniger rassistischer Faschist!

Ich werd hier morgen nochmal mehr zu schreiben.
 
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Nun ist es auch im US Bundesstaat Washington soweit...

US-Staat Washington legalisiert Marihuana

Nach Colorado erlaubt nun auch das an der Westküste der USA gelegene Washington den Verkauf der "weichen Droge". Die Bürger selbst stimmten darüber ab
Der US-Bundesstaat Washington folgt dem Beispiel von Colorado: Seit Dienstag ist es auch im Nordwesten der USA für Bürger über 21 Jahren legal, Marihuana zu kaufen und zu konsumieren. Bis zu 28 Gramm darf man mit sich führen.

 
richtig so.
Gerade in den USA hatten ja normale Konsumenten immer schon drakonische und völlig ungerechtfertigte Strafen zu erwarten die viele in die Kriminalität haben abrutschen lassen.
 


Warum postest Du einen Film , statt einfach die Aussage?

Drogen sind nicht für jeden geeignet und Menschen mit entsprechender/gewisser Disposition, sollten die Finger davon lassen.
 
So sagt es gar nichts. Ich würde mich freuen, wenn Evillive das nachholt zu schreiben, was er eigentlich sicher schon beim Posten des Videos schreiben wollte.
 
der Fall im Video ist doch gefundenes Fressen für die Leute die gegen Drogen sind.

ok da sich nicht jeder das Video anschauen will für den hier die News als Text



Im Video heißt es er habe mit 14 schon Drogen genommen. Dieser Konsum war der Auslöser für zwei Morde
 
Im Video heißt es, daß er schon vorher krank war.
 
Ein glück gibt es unter Alkoholeinfluss keine Morde. Alkohol ist und bleibt halt die bessere Droge.
 
jetzt wirds aber komisch.
Jeder der sich auskennt und jeder Mediziner wird bestätigen, dass man unter Marihuana Einfluss eher friedfertiger ist...
Wer jetzt mit solchen Argumenten kommt ist doch disqualifiziert...
 
wie sieht es aus, wenn man nicht mehr unter dem Einfluss steht? Stichwort Flashback
 
Ist klar.
Flashback von THC.
Klar, alles schon gelesen.
Aber mir ist kein Fall bekannt, in dem jemand von THC nen Flashback hatte der in seinem Leben dann auch nur THC konsumiert hat.
Keiner würde da auf die Idee kommen zu sagen er hätte nen Flashback von Alkohol bekommen...
Natürlich gibt es diverse andere Drogen die nachweislich Flashbacks erzeugen.
Flashbacks bei THC halte ich aber für ein Märchen oder für extreme Einzelfälle.

Wie gesagt, die Untersuchung in der Menschen von THC nen Flashback hatten und nachweislich nur THC konsumierten will ich sehen.
Es gibt so eine Untersuchung nicht. Und ich habe auch nie von so nem Fall gehört.
Wird aber gerne als Propaganda der Antilegalsierungsleute angeführt.
Übersehen wird leider nur, dass die Typen die Flashbacks hatten immer auch noch andere Drogen als THC konsumierten, die nachweislich für flashbacks bekannt sind.

Die meisten Konsumenten bekommen von THC nicht mal Halluzinationen und verspüren oft kaum psychedelische Wirkungen...
Leberzirrhose stirbt, als das ein reiner THC Konsument nen flashback hat.

Wie genau stellst du dir das überhaupt vor?
Dass ein ehemaliger THC Konsument dann während einer Autofahrt durch nen Flashback die Straße 3mal sieht?
Das würde er nicht mal unter THC Einfluss.
Warum sollte also der Flashback, den es eh nicht gibt, dann auch noch schlimmer sein als Halluzinationen die die Droge selbst hervorruft?

Oder er bekommt nen Flashback und sieht auf einmal irgendjemanden als Monster und muss ihn umbringen?
Ist klar...
Hört sich alles sehr, sehr nach Propaganda an.

Außerdem, zum 1000. mal.
Es geht nicht darum eine Droge toll zu finden, oder sie als gesund oder sonstwas darzustellen, sondern darum die Konsumenten die eh konsumieren aus der Kriminalitätsschiene zu bringen.
Sowohl bei der Beschaffung als auch beim Konsum.
 
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Ich wollte da gestern ja schon mehr zu schreiben, aber irgendwie ist mir die Lust vergangen.
Anscheinend brauchen wir wohl noch ein paar Jährchen bis die meisten überhaupt lust haben,
Horrormythen von Realität zu unterscheiden.
 
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