Drogenpolitik

Abgesehen vom THC ist das Rauchen von Cannabis für die Lunge genauso gefährlich wie Tabak.

Das wäre schon ein Grund, genau so restriktiv mit Cannabis umzugehen wie beim Rauchverbot.
 
Alle Blätter, die man raucht schädigen die Lunge; egal von welcher Pflanze. Die Partikel und der Teer setzen sich in die Lunge wie bei Tabakblättern.

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Und wer so große Tüten raucht bekommt auch noch die Rückstände vom Papier in die Lunge. :D


Biologieunterricht? Wodraus bestehen Pflanzenblätter?
 
Das Rauchen von J ist um ein massiveres Krebs erregender als eine Zigarette. Aber man kann ja das Material auch essen oder verdampfen, was gar nicht oder gering schädigend für die Lunge ist.
 
Ist das Dampf oder Rauch?

Wenn es Rauch ist tut sich da nichts an Unterschieden.

Dann würde auch das Argument des Passivrauchens ziehen.

Wohlgemerkt nur beim Rauchen. Bei anderen Konsumverfahren gilt das natürlich nicht.
 
Das Cannabis (wie alle Drogen, und etliches andere noch dazu) gesundheitsschädigend ist steht doch außer Frage. Verfassungsrechtlich gibt es allerdings keine Legitimation "nur" gesundheitsschädliches zu verbieten. Dem steht schon die Allgemeine Handlungsfreiheit entgegen. Einschränkungen gibt es natürlich vor allem beim Jugendschutz. Allerdings gibt es keine sachliche Legitimation für eine Ungleichbehandlung von Cannabis mit z.B. Nikotin oder Alkohol. Und der umgekehrte Weg (statt Cannabis zu legalisieren Alkohol und Nikotin zu verbieten) wäre eine unzulässige "Gleichbehandlung im Unrecht".

Hier ein aktueller Beitrag zu dem Thema, der so ziemlich alles was hier pro Legalisierung gesagt wurde untermauert:

 
Ich wollte auch nur darauf hinweisen, daß für das Cannabis-Rauchen dieselben Restriktionen gelten müßten wie für den Tabak.
 
Da hat Simpliziss schon irgendwie Recht, man vermutet aus Studien abgeleitet, dass Cannabis-Konsumenten vermehrt an Lungenkrebs leiden, weil wohl Cannabis sich nicht ähnlich wie Tabak in Schmocke und Teer auf die Lungenblässchen legt ( schleimt ), sondern ähnlich wie Glaswolle kleine Fäden bildet, die die Lungenbläschen vermehrt schädigen können, schlimmer wie Tabak. Fragt mich jetzt nicht nach einer Quelle, aber das ich ihm zustimme sollte Beweis genug sein :D.
Habe das irgendwo mal in den letzten 2 Jahren gelesen.
 
Gesundheitliche Probleme sind eine Sache ich persönlich bin aber auch kein Fan vom Teer- und Rauchgeschmack, Vaporizer sind viel goiler :)
 
(...) aus Studien abgeleitet, dass Cannabis-Konsumenten vermehrt an Lungenkrebs leiden
Wenn ich mich recht erinnere ging es in diesen Studien ums Joint rauchen, also die Mischung von Tabak und Cannabis. Wie dem auch sei, Verbrennungsrückstände sind in jedem Falle schädlich.

Beim oben erwähnten Vaporisieren (oder verdampfen) findet hingegen tatsächlich keinerlei Verbrennung statt (und es ist sowieso kein Tabak dabei), es ist damit definitiv die lungenfreundliche Alternative.
 
Abgesehen vom THC ist das Rauchen von Cannabis für die Lunge genauso gefährlich wie Tabak.

Das stimmt nicht. Es gibt Studien darüber, wo Leute nur Cannabis Pur geraucht haben, wo Leute Tabak geraucht haben und wo Leute dieses gemischt haben. Dabei kam raus, das die Pur Raucher am wenigsten geschädigt wurden.
 
...Beim oben erwähnten Vaporisieren (oder verdampfen) findet hingegen tatsächlich keinerlei Verbrennung statt (und es ist sowieso kein Tabak dabei), es ist damit definitiv die lungenfreundliche Alternative
Habe gerade festgestellt, dass ich mich eigentlich ausklinken wollte...
Aber nichts des do Trotz zeig mir mal bitte den Durchschnitt, der sich beim Konsum einen Vaporizer leisten kann und will.
Hier im T wurde schon erwähnt, dass sich viele einfach nur zu saufen wollen um zugedröhnt zu sein, das wird vermutlich die Regel auch auch bei Kiffern sein!

Mich interessiert das Thema halt nur noch intensiv, weil ich selbst einer der Menschen bin, die am Wochenende mal eine Tüte rauchen und meinen es im Griff zu haben, nicht mehr Auto fahren und sich erst wieder gesellschaftlicher Verpflichtung stellen, wenn sie wieder "clean" sind.
Es gibt aber ohne Ende Leute, die es nicht im Griff haben und tagtäglich kiffen, weil sie keinen Sinn im Leben sehen.

Sei mir nicht böse *g* ( auch wenn es dir schwer fallen sollte ), aber unabhängig vom Fortschritt der Diskussion, bin ich immer noch der Meinung, dass man harte Drogen unter Verschluss halten sollte.
Mary J, darf man ruhig freigeben, aber sollte trotzdem Möglichkeiten finden, wie auch Ärmere und unaufgeklärte Menschen Zugang zu Vaporizern und gesünderen Methoden finden können.
 
wie auch Ärmere und unaufgeklärte Menschen Zugang zu Vaporizern und gesünderen Methoden finden können.
Die besten Flashs hatte ich immer nach nem "guten" Essen". Jughurt für 50ct ist ein super "Träger" :)
 
zeig mir mal bitte den Durchschnitt, der sich beim Konsum einen Vaporizer leisten kann und will.
Es muss ja nicht das Luxusgerät für 500€ sein, einfache Taschenvapes gibt's schon für nen Zwanziger, Vaporizerköpfchen für die Bong für unter 10€. Das ist jetzt nicht so teuer.
 
Im Kernland des Weeds, Jamaika, wird nun der Cannabis Besitz entkriminalisiert.

Jamaica to decriminalise 'ganja'


Jamaica, home of the cannabis-using Rastafari movement, is to decriminalise possession of the drug.
The Caribbean island, which has long been famous for its widespread production of "ganja", became the latest nation to relax its laws.
Possession of less than two ounces will become a non-arrestable offence punishable only by a ticket and fine.
Cannabis is pervasive in Jamaica and about 300 people a week currently receive criminal records after being caught with small amounts.

Mark Golding, Jamaica's Justice Minister, said: "Too many of our young people have ended up with criminal convictions after being caught with a 'spliff', something that has affected their ability to do things like get jobs and get visas to travel overseas."

Irgendwann müssen das wohl auch die Betonköpfe in Deutschland realisieren.
 
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