Drogenpolitik

Auch wenn das ein wenig aufdringlich ist, aber mir hat noch NIEMAND meine Frage beantwortet:
( Tbow hat das ja geschickt gemacht, er hat sich zwar darauf bezogen, aber die Fragestellung umgangen... )

Was soll passieren, oder wie agieren wird weiter, wenn es auf einmal zu einem explosionsartigem Anstieg der Süchtigen kommt!
Das ist eine der zentralen Fragen!
Solange wir das nicht 100%ig schlüssig klären, macht die ganze Diskussion keinen Sinn. ( In meinen Augen )
Das erklärt sich doch fast von selbst. Was wird wohl passieren? Wird am 30.12 per Veröffentlichung bekannt gemacht, dass am nächsten Tag der Vertrieb und der Besitz jeglicher Substanz uneingeschränkt erlaubt sein wird? Sicher nicht.
Was würde stattdessen passieren. Es werden Gesetze angepasst, dass zB der Besitz und die Zucht zum Eigenverbrauch von weichen Drogen straffrei gestellt werden wird. Nach einer kürzeren Übrgangsfrist werden auch (wenige) Lizenzen zum Vertrieb von weichen Drogen ausgegeben. In Landeshauptstädten werden zB einige wenige Läden eröffnet. Wieso? Damit der Staat alles unter Kontrolle halten kann. Natürlich begleitet von Experten, die die entsprechenden Daten auswerten und diese der Politik zur Entscheidungsfindung überlassen. Natürlich darf dann jeder seinen Senf dazu geben, sprich Expertenheraings werden anberaumt. Die Strafverfolgungsbehörden geben eine Stellungnahme ab, Die Justiz auch, Sozialarbeiter sowieso und und und.
Sind die "Kinderkrankheiten" bewältigt und die Politik gibt ihr OK, dann wird der Regelbetrieb aufgenommen. Natürlich werden weiterhin fleissig Daten gesammelt und die Politik wird ein Auge auf die Entwicklung haben. Eine hauruck Aktion kann es gar nicht sein, da man erst dem Markt Zeit geben muss sich zu entfalten. Wie soll man denn zB die Infrastruktur dazu über Nacht herzaubern?
Es ist also schlecht möglich, dass wir abends zu Bett gehen und morgens mit zig tausend mehr an Süchtigen aufwachen. Wieso auch, denn in anderen Ländern gabs auch keine Explosion an Süchtigen.
 
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Und weil Menschen sterben wegen dieser Politik. Die ohne diese Politik nicht sterben würden.
Du willst also sagen, dass du wegen dem Verbot von Drogen und der Tatsache, dass selbige durch die Politik illegalisiert werden, nicht wusstest, was Drogen anrichten können? Insbesondere nicht, welche Risiken dich beim Drogenkonsum erwarten? Zudem willst du sagen, dass die Politik also dadurch, dass sie Drogen verbietet daran Schuld ist, dass man anfängt Drogen zu nehmen und letztlich davon stirbt?

Nehmen wir einfach mal einen sehr sehr sehr sehr dummen Menschen an. Das einzige, was dieser Mensch machen muss, ist sich an die gesetzlichen Spielregeln halten. Gerne auch ohne diese zu verstehen oder zu hinterfragen. Dann wird dieser Mensch keine Drogen nehmen und eben nicht durch Drogenkonsum sterben.

Nehmen wir einen schlauen Menschen, der kann die Gesetze zwar hinterfragen und eventuell könnte er sie brechen, weil er sie für nicht sinnvoll erachtet. Er wird trotzdem bestimmte Drogen nicht nehmen, weil er weiß, was diese, insbesondere in gestreckter/gepanschter Form anrichten können.

Es tritt erst dann ein Problem auf, wenn ein dummer Mensch meint sich über diese gesetzliche Regelung hinweg setzen zu müssen, aber die Kostequenzen nicht absehen kann. Für diese eine einzige Situation in der Dummheit im quasi exponentiellen Maße auftritt, willst du nun also den Staat verantwortlich machen?

Man kann ja sehr viel an der Drogenpolitik kritisieren, darüber könnte ich wohl seitenweise schreiben, aber deine Ansicht ist einfach mal die einzige, die mir spontan einfällt, die ich für alles andere als eine gültige Argumentation halte.
 
Der Staatsapparat ist ja teilweise schon überfordert mit den einfachsten Dingen. Vertraust du denn auf das Urteil oder die Entscheidungsgewalt von Menschen, die z.B über EDV Kriminalität richten sollen, aber selbst kaum eine Ahnung haben, wie man ein Gerät zur EDV überhaupt anschaltet?
Das und die Korruption ( Die du nie ausschließen oder vernünftig bekämpfen kannst ) sind mit einer der Hauptgründe, warum dieses Experiment schon von vornherein zum scheitern verurteilt ist.

Auch wenn das jetzt sehr weit hergeholt ist, Microsoft hat jetzt 10 Jahre lang nachdem Bill Gates ausgeschieden ist einen Obermacker gehabt, der absolut keine Ahnung hatte was er tut. Er hatte nur eine Ahnung von Zahlen, weil er Analyst war. Diese Firma war mal zu einer gewissen Zeit die mächtigste Firma der Welt und hat sehr sehr sehr viel kontrolliert. Mittlerweile ist es eine Firma wie fast jede andere auch. Man hat sich an den Patenten berauscht, immer wieder neue dazugekauft und sich nach den Anderen gerichtet. Im Endeffekt hat man es total verpasst sich dem "Zahn der Zeit" flexibel anzupassen und hat somit den Anschluss verloren.

Warum, oder wie soll sich ein ganzer Staat so schnell und flexibel verhalten können, dass er theoretisch nach 3-4 Wochen sofort wieder zurückrudert und sagt, "Okay, war scheisse, wir müssen wieder zurück". Es ist Sitte in der modernen europäischen Welt, dass man Probleme verschweigt, aussitzt oder vertuscht. Wie willst du den Schaden, der vielleicht 1-2 Jahre liberale Drogenpolitik anrichten KÖNNTE wieder rückgängig machen?

Beantworte mir bitte jetzt diese Frage, ohne aus zu weichen!
( Wir haben weitaus größere Probleme in diesem Land, als den Drogenkonsum, Streckmittel und das ganze andere Zeug, was damit zu tun hat, warum ist dir das so wichtig, oder warum stehst du so dahinter? Die Lösungen die hier die Befürworter vorschlagen, oder andenken, haben ein unglaubliches Schadens-Potenzial, ich glaube wir reden hier nicht von Millionen, sondern von mehrstelligen Milliardenbeträgen, die alleine nur für Therapien ausgegeben werden müssten, wenn das Experiment fehlschlägt... )
 
Der Staatsapparat ist ja teilweise schon überfordert mit den einfachsten Dingen.
Wer soll es denn sonst machen? DAs muss der Gesetzgeber tun, da nur er die gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen kann. Dazu gibt es keine Alternative. Wer soll es denn nach deiner Meinung nach richten?

Warum, oder wie soll sich ein ganzer Staat so schnell und flexibel verhalten können, dass er theoretisch nach 3-4 Wochen sofort wieder zurückrudert.
Wie soll denn bei meinem obig genannten Vorgehen eine Suchtexplosion stattfinden? Wie soll das überhaupt möglich sein?
Aber um deine Frage zu beantworten. Stichwort befristete Gewerbeerlaubnis. Die gilt zB für 3 Monate, wird sie nicht verlängert, dann wars das.
Aber hier von Wochen zu sprechen ist absurd, da man in 4 Wochen überhaupt keine aussagekräftigen Daten zusammentragen kann.
 
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Nehmen wir einen schlauen Menschen, der kann die Gesetze zwar hinterfragen und eventuell könnte er sie brechen, weil er sie für nicht sinnvoll erachtet. Er wird trotzdem bestimmte Drogen nicht nehmen, weil er weiß, was diese, insbesondere in gestreckter/gepanschter Form anrichten können.

Das ist schon arg schlicht gedacht. So eindimensional und roboterhaft sind die Menschen gottlob nicht. Klugheit und Risikobereitschaft oder Leichtsinn schließen einander keineswegs aus. Einem Übervorsichtigen kann nichts passieren, wenn gefährlicher Dreck verkauft wir, sonst jedem, den Schlauen wie den Dummen
 
...Wie soll denn bei meinem obig genannten Vorgehen eine Suchtexplosion stattfinden?
Aber um deine Frage zu beantworten. Stichwort befristete Gewerbeerlaubnis. Die gilt zB für 3 Monate...
Ja tolle Wurst,
wie soll man denn Zahlen und Fakten vergleichen, wenn man nicht mehr wie einen Wert hat? Theoretisch müsste man, wenn man es rational und nach den Regeln der Mathematik angeht, einige Vergleichszahlen haben, um einen vernünftigen Trend erkennen zu können. Was ist denn, wenn aber nach 3 Monaten schon soviel Schaden angerichtet wurde, dass wir 100.000 neue Süchtige haben?

Außerdem, erkläre mir jetzt bitte endlich mal, was du konkret dagegen tun willst, wenn das Kind in den Brunnen fällt!?
Du erzählst die ganze Zeit etwas über die Reglementierung und die Spielregeln, hast aber keine Akut-Lösung parat. Das Ganze zielt doch darauf ab, dass wir dann noch mehr in den Arsch gekniffen wären, wenn es passieren würde. Es gibt doch in keinster Weise irgendeinen plausiblen Lösungsvorschlag, wie wir solch einem Horrorszenario begegnen könnten, oder sollten.

Das ist ja der Punkt an der Sache, warum sollte man sich zu etwas hinreißen lassen, wo man vorher schon weiß, dass es verdammt böse und ohne wirkliche Alternative enden könnte. Sowas schließt man das schon direkt als eventuelle Möglichkeit aus, weil es komplett dämlich wäre hier russisch Roulette zu spielen.
Seinen wir mal ehrlich, sowohl du als Befürworter, als auch ich als Gegenpart sind nicht in der Lage den Ausgang einer solchen Situation voraus zu sagen.

Ich sage lediglich, dass das Risiko enorm groß und absolut nicht kontrollierbar sein wird, wenn man das so einfädelt und harte Drogen legalisiert. Da man in keinster Weise eine Möglichkeit hat solche Fehler ( Legalisierung ) innerhalb von einigen Monaten wieder aus zu bügeln. So etwas birgt ein unglaubliches Zerstörungspotenzial, man sollte sich nicht dazu herablassen und die Probleme oder Wünsche einiger Weniger in diesem Bezug als Staatsproblem an zu sehen, denn sind wir erstmal so weit, ist nicht ab zu sehen, wo uns das hinführt.
 
Ja tolle Wurst,
wie soll man denn Zahlen und Fakten vergleichen, wenn man nicht mehr wie einen Wert hat? Theoretisch müsste man, wenn man es rational und nach den Regeln der Mathematik angeht, einige Vergleichszahlen haben, um einen vernünftigen Trend erkennen zu können. Was ist denn, wenn aber nach 3 Monaten schon soviel Schaden angerichtet wurde, dass wir 100.000 neue Süchtige haben?
Weisst du was? Ich erkläre und erkläre, stelle Fragen und bekomme nie eine Antwort.
Jetzt erklärst du mir mal, wie man bei meinem genannten System innerhalb von 3 Monaten 100.000 neue Süchtige haben kann, die erhebliche Probleme machen werden. Du erklärst uns dann auch gleich noch, wieso dein "Horrorszenario" eintreten könnte, obwohl andere Länder keine derartigen Erfahrungen gemacht haben.

Außerdem, erkläre mir jetzt bitte endlich mal, was du konkret dagegen tun willst, wenn das Kind in den Brunnen fällt!?
Das habe ich doch schon detailliert erklärt. Man macht, wie so oft, eine Testphase im kleineren Rahmen und sieht sich dann die Ergebnisse an. Sieht es erfolgsversprechend aus, dann expandiert man. Du als Händler weisst das ja sowieso, wie man sowas macht.
Das andere erspare ich mir mal, da du nun an der Reihe bist genau zu erklären, was an meinem genannten Vorgehen problematisch ist.
 
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Problem 1
Extreme Suchtgefahr!

Problem 2
Keine Alternativen zur herkömmlichen Sucht-Therapie.

Problem 3
Korruption im Bezug auf Profitgier der nicht Betroffenen.

Problem 4
Die Zähigkeit des Systems.
Verordnungen oder Gesetze werden nicht innerhalb von 1-2 Wochen ersonnen und dann durchgesetzt oder wieder zurückgenommen.
Zur Erinnerung, eine einzige Dosis Heroin kann ausreichend sein, um einen Menschen in eine Sucht zu stürzen!

Problem 5
Dumme Menschen.

Problem 6
Nicht absehbare Folgen.
Wirtschaftliche Schäden in einem nicht kalkulierbarem Rahmen. Wenn man schon Statistiken raus gibt, dass es die Wirtschaft hunderte Millionen kostet, wenn jeder Arbeitnehmer nur 30 Minuten am Tag Angry Birds am Arbeitsplatz spielt, darfst du dir ausrechnen, was es kosten würde, wen plötzlich 100.000 Arbeitskräfte komplett ausfallen, weil sie mit Schüttelfrost Zuhause im Bett liegen, weil sie es nicht mehr rechtzeitig zum "kostenlosen" Drogen-Buffet geschafft haben...

Problem 7
Es fehlt komplett an Kapazitäten in Suchtkliniken um im schlimmsten Fall so viele neue Patienten auf zu nehmen.

Ich gehe auf deine Argumentation gar nicht ein, weil sie in meinen Augen absolut unschlüssig ist und ich damit nicht viel anfangen kann. Sei mir nicht böse deswegen, aber bei diesem Thema sind wir definitiv in keinster Weise einer Meinung. Ich glaube selbst wenn wir beide "drauf" wären, wären wir es nicht :D!
 
Problem 1
Extreme Suchtgefahr!
Von welchen Drogen sprichst du? Von der Lagalisirung von weichen Drogen kannst du schon mal nicht sprechen.
Süchtige gibts jetzt auch schon. Wäs wrüde sich nach einer Gesetzesänderung zum schlechteren wenden? Das ist die wichtige Frage, die du nie beantwortet hast.

Problem 2
Keine Alternativen zur herkömmlichen Sucht-Therapie.
Welche Alternativen?
Wenn du dich erinnerst, dann habe ich schon mehrfach von staatlichen Abgabestellen gesprochen, die unter Kontrolle reinen Stoff abgeben. Solche Pilotprojekte gibts es jetzt auch schon. Was würde sich ändern?
Eine perfekte Unterstützung für die Entkriminalisierung des Besitzes von harten Drogen.

Problem 3
Korruption im Bezug auf Profitgier der nicht Betroffenen.
Willst du allen ernstes behaupten, dass die Korruption unter staatlicher Kontrolle ansteigen würde?
Das musst du uns im Detail erklären, was du damit ausdrücken wolltest.

Problem 4
Die Zähigkeit des Systems.
Verordnungen oder Gesetze werden nicht innerhalb von 1-2 Wochen ersonnen und dann durchgesetzt oder wieder zurückgenommen.
Zur Erinnerung, eine einzige Dosis Heroin kann ausreichend sein, um einen Menschen in eine Sucht zu stürzen!
Wer spricht davon, dass Gesetze in einer Woche ersonnen werden?
Wer spricht davon, dass Gesetze in einer Woche wieder zurückgenommen werden?
ein Gesetz mir den Begleitgesetzen zu verabschieden bedarf langer Vorbereitung, vieler Expertenhearings, Diskussion in den entsprechenden Ausschüssen und der Lesung im Plenum, bevor es zur Abstimmung kommt. Eine zurücknahme geht viel schneller, wenn es zB befristet wird!
Auch habe ich nie davon gesprochen, den Herionhandel zu legalisieren. Wie schon angemerkt trete ich hier für eine Entkriminalisierung ein, die von einer kostenlosen Abgabe an Süchtige unter staatlicher Kontrolle unterstützt wird. Damit bekommt man die Süchtigen effektiv vom kriminellen Umfeld weg.

Problem 5
Dumme Menschen.
Tja, damit kannste ALLES verbieten.

Problem 6
Nicht absehbare Folgen.
Wirtschaftliche Schäden in einem nicht kalkulierbarem Rahmen. Wenn man schon Statistiken raus gibt, dass es die Wirtschaft hunderte Millionen kostet, wenn jeder Arbeitnehmer nur 30 Minuten am Tag Angry Birds am Arbeitsplatz spielt, darfst du dir ausrechnen, was es kosten würde, wen plötzlich 100.000 Arbeitskräfte komplett ausfallen, weil sie mit Schüttelfrost Zuhause im Bett liegen, weil sie es nicht mehr rechtzeitig zum "kostenlosen" Drogen-Buffet geschafft haben...
Und wieder malst du ein Horrorszenario an die Wand, ohne auch nur einen einzigen Beleg dafür liefern zu können.
Es wurde hier schon mehrmals angemerkt, dass selbst schwer Süchtige einer Abreit nachgehen können, wenn sie in einem Pilotprojekt sind. Sprich, sie bekommen ihre Droge bzw einen Ersatzstoff aus staatlicher Stelle. Ich darf dich erinnern, dass ich dich gefragt habe, wie man auf diese ominösen 100.000 neue Süchtigen in nur 3 Monaten kommen würde, wenn man meinem System folgt. Wie kommst du auf so eine Zahl?

Problem 7
Es fehlt komplett an Kapazitäten in Suchtkliniken um im schlimmsten Fall so viele neue Patienten auf zu nehmen.
Na rate mal, wieso ich extra darauf hingewiesen habe, dass so eine Umstellung keine hauruck Aktion sein kann.
Aber wiederum bleibst du schuldig, wieso es eine Zunahme geben soll, wo es doch sogar gegenteilige Beispiele gibt. Frag mal die Portugiesen, wieviele neue Plätze sie in den Drogenkliniken für Herionsüchige einrichten mussten. Da gab es einen Rückgang anstatt einer Explosion.

Ich gehe auf deine Argumentation gar nicht ein, weil sie in meinen Augen absolut unschlüssig ist und ich damit nicht viel anfangen kann.
Siehst du, mit deinen Argumenten kann ich auch nichts anfangen, da du davon ausgehst, dass das Chaos in Deutschland ausbrechen könnte, wenn man auch nur ein paar Lizenzen in der Eingangsphase vergeben würde. Das obwohl es keinerlei Anhaltspunkt für deine Schwarzmalerie gibt.
 
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...Von welchen Drogen sprichst du? Von der Lagalisirung von weichen Drogen kannst du schon mal nicht sprechen...

...Wenn du dich erinnerst, dann habe ich schon mehrfach von staatlichen Abgabestellen gesprochen...

...Willst du allen ernstes behaupten, dass die Korruption unter staatlicher Kontrolle ansteigen würde?...


...Wer spricht davon, dass Gesetze in einer Woche ersonnen werden?
Wer spricht davon, dass Gesetze in einer Woche wieder zurückgenommen werden?...

...Auch habe ich nie davon gesprochen, den Herionhandel zu legalisieren. Wie schon angemerkt trete ich hier für eine Entkriminalisierung ein, die von einer kostenlosen Abgabe an Süchtige unter staatlicher Kontrolle unterstützt wird. Damit bekommt man die Süchtigen effektiv vom kriminellen Umfeld weg...

...Es wurde hier schon mehrmals angemerkt, dass selbst schwer Süchtige einer Abreit nachgehen können, wenn sie in einem Pilotprojekt sind.
...diese ominösen 100.000 neue Süchtigen in nur 3 Monaten kommen würde... Wie kommst du auf so eine Zahl?...


...Na rate mal, wieso ich extra darauf hingewiesen habe, dass so eine Umstellung keine hauruck Aktion sein kann.
Aber wiederum bleibst du schuldig, wieso es eine Zunahme geben soll, wo es doch sogar gegenteilige Beispiele gibt. Frag mal die Portugiesen, wieviele neue Plätze sie in den Drogenkliniken für Herionsüchige einrichten mussten. Da gab es einen Rückgang anstatt einer Explosion...


...Siehst du, mit deinen Argumenten kann ich auch nichts anfangen, da du davon ausgehst, dass das Chaos in Deutschland ausbrechen könnte, wenn man auch nur ein paar Lizenzen in der Eingangsphase vergeben würde. Das obwohl es keinerlei Anhaltspunkt für deine Schwarzmalerie gibt...

So letzter Post von mir Heute...

Wie du sicherlich mitbekommen hast reden wir ( ich ) von harten Drogen, ich rauche mir selbst mal hin und wieder auf Feiern einen Joint, und muss ganz ehrlich sagen, wenn ich dann beim Gastgeber pennen kann und nicht nach Hause fahren muss, finde ich das auch ganz witzig. Diese Droge darf man auch nicht mit den harten vergleichen, und ich finde die Drogenpolitik die unser Staat in diesem Zusammenhang fährt auch ziemlich affig und nicht erklärbar...

Die Alternative, die ich versuche anzusprechen ist einfach eine noch nicht bekannte wirksame Therapie, nicht wie du argumentierst die Ausgabe, oder die Kontrolle über die Substanz an sich! Das ist ein riesen Unterschied!
Wenn du mir ein Mittel vorstellst, was man den Leuten spritzen kann, und die danach keine Entzugssymptomatik mehr zeigen oder Nebenwirkungen auftreten, kannst du bei diesem Thema machen was du willst, dann interessiert es mich nicht mehr.

Nicht ansteigen, das stetige Problem wird weiterhin bestehen und gewisse Abläufe verhindern, die wirtschaftlich einschränkende Prozesse behindern. Somit wird es nicht ohne weiteres mehr möglich sein wenn gewisse Firmen feststellen, boah, hier liegt richtig Kohle auf der Straße..., dass der Staat von Heute auf Morgen auf ein weiteres Standbein verzichten wollte ( Vergleiche Alkoholsteuer, Tabaksteuer, Kaffeesteuer, Schaumweinsteuer, Glücksspiele etc... ).

Keiner spricht davon,
wenn unsere Führung von einer PKW-Maut sabbelt, wird diese nicht innerhalb von ein paar Wochen durchgedrückt. Es dauert noch ein wenig, sie wird kommen, keine Frage, aber solche großen Entscheidungen ringen sich immer sehr zäh durch die Entscheidungsorgane. Wenn sie aber erstmal getroffen ist, wird es mindestens halb so lange dauern, bis sie wieder negiert wird. Das ist so und wird immer so bleiben, die Entscheidungsträger sind im Optimalfall meistens nicht selbst betroffen, deswegen haben die ganz ganz ganz lange Zeit, bis mal ein Urteil oder eine Entscheidung gefällt wird. Und das meistens auch dann nur auf den Druck von Anderen, die wirklich belegen können, dass ihnen diese erneute Entscheidung in Umfragen oder der Gunst der Mitmenschen einen Vorteil bringt.

Was würde denn dann die Maße davon abhalten es als Hobby zu machen ( harte Drogen konsumieren ). Wenn du es legalisierst, ist wirklich jeder dazu in der Lage sich den Stoff klar zu machen. Und genau dieser Umstand macht mir Angst und Bange! Der Aspekt, dass der Dealer Ali nichts mehr verdient ist in diesem Zusammenhang absolut unwichtig.

Ja, was für Arbeiten können diese Menschen denn übernehmen? Müll aufsammeln? Präsentzdienste? Nähen? Müll trennen?
Selbst auf Hustensaft mit Alk drin steht in der Packungsbeilage teilweise drin, dass man nach der Einnahme nicht mal mehr schwere Maschinen bedienen darf, willst du einem eventuell wichtigen Teil des Volkes wichtige Aufgaben zuteilen, obwohl sie teilweise zugedröhnt sind. Willst du vor jeder Schicht in einem "wichtigen Amt" die Leute in einen Becher pissen lassen, oder wie soll das von statten gehen?

Du vergleichst ein Land wie Portugal mit seinen 10,6 Millionen Einwohnern und komplett anderen Bevölkerungstrukturen mit einer Industrienation wie Deutschland, was einen Faktor von 447,20 der Kaufkraft gemessen am BIP im Verhältnis zu den Einwohnern im Vergleich zu Portugal mit 224,53 hat. Sowohl die kulturellen Abnormitäten, als auch die komplette Bevölkerungsstruktur ist in keinster Weise vergleichbar. Ein Hut passt nicht jedem gleich gut!

Es geht einfach nicht um die Anhaltspunkte, es geht viel mehr darum, dass dieser Weg eine Einbahnstraße sein wird. Man braucht keine Anhaltspunkte oder Hinweise, alleine die Tatsache, dass Drogen eigentlich nur schlecht sind und absolut abhängig machen rechtfertigt die Aussage, dass man so ein unkontrollierbares Ding nicht aus seinem Käfig lassen sollte!
 
Ja, was für Arbeiten können diese Menschen denn übernehmen? Müll aufsammeln? Präsentzdienste? Nähen? Müll trennen?
Ich persönlich kenne einen Küchenchef, in einem renomierten Sterne-Restaurant, der sich jeden Tag seine 2 Einheiten DIA bei der Abgabestelle holt.

... Willst du vor jeder Schicht in einem "wichtigen Amt" die Leute in einen Becher pissen lassen, oder wie soll das von statten gehen?
Komischer Weise kenn ich auch keinen Betrieb, der die MA vor Arbeitsantritt ins Röhrchen blasen lässt um sicherzustellen, dass sie nicht alkoholisiert sind.

Nicht ansteigen, das stetige Problem wird weiterhin bestehen und gewisse Abläufe verhindern, die wirtschaftlich einschränkende Prozesse behindern. Somit wird es nicht ohne weiteres mehr möglich sein wenn gewisse Firmen feststellen, boah, hier liegt richtig Kohle auf der Straße..., dass der Staat von Heute auf Morgen auf ein weiteres Standbein verzichten wollte ( Vergleiche Alkoholsteuer, Tabaksteuer, Kaffeesteuer, Schaumweinsteuer, Glücksspiele etc... ).
Irgendwie realitätsfern, zumindest meiner Meinung nach. Woher kommt Heroin nichtmal, woher MDMA, woher LSD?
Da standen überall mal wirtschaftliches Interesse dahinter.

Was würde denn dann die Maße davon abhalten es als Hobby zu machen
Das selbe dass auch die Masse davon abhält sich jeden Abend nen Liter Schnaps hinter die Binde zu kippen.

Wie wäre es mal vom hohen Ross zu kommen, und sich zu trauen über den Tellerrand hinauszuschauen.
Einen Anfang gibts z.b. Hier:

Zum wirtschaftlichen Nutzen gibt es gefühle 20000 Datenpaare, deshalb mal den ersten Treffer;: (45CHF / Person * Tag)

Wer Heroin erhalte, werde deswegen sicher nicht aufgegeben. Dies sei Teil einer «etablierten Behandlung in engen Leitplanken des Bundesamts für Gesundheit», betont Otto Schmid vom Zentrum für heroingestützte Behandlung der Universitären Psychiatrischen Dienste Basel-Stadt. Und auf diese Weise würden sogar Steuergelder gespart. So habe eine Studie einen volkswirtschaftlichen Gesamtnutzen von 96 Franken pro Patient und Tag errechnet - vorab, weil Strafvollzugs- und Justizkosten gesenkt würden. Bei Durchschnittskosten für eine heroingestützte Behandlung von 51 Franken bleibe eine Einsparung von 45 Franken pro Patiententag.
 
@1Bratwurstbitte
Ich habe all deine Fragen beantwortet. du beantwortest meine Fragen auch nach nachfragen meist nicht.
Quote sie im einzelnen, und beantworte sie. Du weisst ja, ansonsten könnte man sich dem Verdacht aussetzen, man umschiffe geschickt diese Fragen.

Besonders aufgefallen ist mir folgendes...
Du vergleichst ein Land wie Portugal mit seinen 10,6 Millionen Einwohnern und komplett anderen Bevölkerungstrukturen mit einer Industrienation wie Deutschland, was einen Faktor von 447,20 der Kaufkraft gemessen am BIP im Verhältnis zu den Einwohnern im Vergleich zu Portugal mit 224,53 hat. Sowohl die kulturellen Abnormitäten, als auch die komplette Bevölkerungsstruktur ist in keinster Weise vergleichbar. Ein Hut passt nicht jedem gleich gut!
Das soll allen Ernstes der Grund sein, wieso die Entrkiminalisierung für harte Drogen in Portugal erfolgreich war, aber es in Deutschland nicht klappen würde/könnte?
Weil das BIP der beiden EU Staaten unterscheidlich ist? Je höher das BIP, desto höher die Anfälligkeit für Drogen? Natürlich nicht für illegale Substanzen, sondern nur wenn eine Entrkiminalisierung bzw Legalisierung stattfindet. Hast du dafür auch nur einen Hauch eines Beleges?
Auch frage ich mich, was es denn mit der angeblich nicht vergleichbaren Bevölkerungsstruktur auf sich hat. Wer ist denn nun supertoll für Drogen anfällig, die natürlich nur bei einer Entrkiminalisierung bzw Legalisierung schlagend wird. Mich beschleicht der Verdacht, dass du nur im trüben fischst.

Es geht einfach nicht um die Anhaltspunkte, es geht viel mehr darum, dass dieser Weg eine Einbahnstraße sein wird.
wie oft habe ich nur angemerkt, dass man ein Gesetz beschließen und es auch wieder ändern kann? Stichwort Befristung. Rede ich gegen eine Wand? Oder bist du noch immer der Meinung mit meinem angedachten System würde plötzlich eine Explosion an Drogensüchtigen geschehen. Wenn ja, dann erleutere dies. Die Beantwotung habe ich ja schon mehrfach gefordert.
Aber gut, wenn die Furcht vor etwas so groß ist, dann braucht man keine Belege, man braucht nicht einmal Anhaltspunkte. Es reicht schon, dass man meint, die "Drogenexplosion" steht vor der Tür.

Man braucht keine Anhaltspunkte oder Hinweise, alleine die Tatsache, dass Drogen eigentlich nur schlecht sind und absolut abhängig machen rechtfertigt die Aussage, dass man so ein unkontrollierbares Ding nicht aus seinem Käfig lassen sollte!
Was du vergisst ist, dass die Drogen schon da sind und viel, viel Schaden anrichten. Es ist ja nicht so, dass sie neu eingeführt werden sollen.
Was tut man also, wenn ein Problem besteht? Man versucht es zu lösen. Man hat Jahrzehnte versucht es auf die eine At zu lösen und ist gescheitert. Was ich übrigens schon merhfach angemerkt habe und von dir nie bestritten wurde. Wie gross muss wohl die Angst vor Veränderung sein, wenn man trotzdem am gescheiterten System fest hält? Oder hältst du es wie Angie Merkel in Sachen Alternativlosigkeit?


@braegler
Danke für die Infos.
 
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Das ist schon arg schlicht gedacht. So eindimensional und roboterhaft sind die Menschen gottlob nicht. Klugheit und Risikobereitschaft oder Leichtsinn schließen einander keineswegs aus. Einem Übervorsichtigen kann nichts passieren, wenn gefährlicher Dreck verkauft wir, sonst jedem, den Schlauen wie den Dummen

Nein, eben nicht. Drogen sind Milliardengeschäfte, da will jeder etwas von ab haben. Dass Drogen mit jedem Scheiß (und das meine ich im wörtlichen wie im übertragenen Sinn!) gestreckt werden, nur um noch mehr Geld heraus zu pressen ist kein Geheimnis. Da muss man nicht übervorsichtig sein sondern nur minimalst seinen Verstand nutzen.
Entschuldige bitte, dass ich tatsächlich davon ausgehe, dass Menschen roboterhaft ihren gesunden Menschenverstand zum Einsatz bringen, wenn es um ihre Gesundheit geht. :rolleyes:
 
Entschuldige bitte, dass ich tatsächlich davon ausgehe, dass Menschen roboterhaft ihren gesunden Menschenverstand zum Einsatz bringen, wenn es um ihre Gesundheit geht. :rolleyes:

Die Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht beweisen das Gegenteil, nämlich dass der Mensch, vor die Wahl Lustgewinn oder planende Vernunft gestellt ist, in der Regel der Lust folgt.

Auch neigt er dazu, seine Erkenntnisfähigkeiten zu überschätzen, gerade jetzt wieder im Herbst, wo auf Waldspaziergängen schöne Pilze locken. Falls es Dir passiert: Sofort den Rettungsdienst alarmieren, bei Knollenblätterpilz zählt jede Minute.

Im Frühjahr sind es in Laubwäldern die Bärlauchblätter, die der Laie gern mit den Blättern von Maiglöckchen verwechselt. Und wenn er die erwischt und zum Sonntagsbraten auftischt, gibt es ein Familiengrab.

Das ist eine Erbkrankheit von und Menschen, dagegen ist man machtlos. Du erinnerste Dich doch sicher noch an die Geschichte vom Paradies, wo die Eva unbedingt diesen Apfel essen wollte und hineingebissen hat, obwohl das strengstens verboten war und sie wusste, was ihr blühen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Frühjahr sind es in Laubwäldern die Bärlauchblätter, die der Laie gern mit den Blättern von Maiglöckchen verwechselt
Bestes Argument gegen Vegetarismus, hab noch nie gehört, dass jemand nen saftiges Steak mit ner giftigen Pflanze verwechselt hat :D
 
Du willst also sagen, dass du wegen dem Verbot von Drogen und der Tatsache, dass selbige durch die Politik illegalisiert werden, nicht wusstest, was Drogen anrichten können? Insbesondere nicht, welche Risiken dich beim Drogenkonsum erwarten? Zudem willst du sagen, dass die Politik also dadurch, dass sie Drogen verbietet daran Schuld ist, dass man anfängt Drogen zu nehmen und letztlich davon stirbt?

Quatsch da hast du mir jetzt Worte in den Mund gelegt ;)

Klar ist die jetzige Aufklärung Mist und ja, wenn ich meine Selbstversuche nur mit den Infos, die ich von Broschüren aus offiziellen Quellen erhalten habe, begangen hätte wäre ich jetzt vermutlich tot oder zumindest nicht mehr gesund. Die Dosierungen verschiedener Substanzen schwanken (auf die Reinform bezogen) zwischen ein paar µg (LSD) über 5mg bis zu 500mg oder mehr, der Standardkonsument ist leider nunmal saudämlich und googled sich vorm ausprobieren nicht tot.

Beispiel Speed und Crystal Meth, eine Line Speed wird im Bereich 200mg oder so dosiert (ist natürlich gestreckt, spielt auch eine Rolle) und wirkt ca. 8 Stunden.
Bei Crystal Meth (meistens pur in kristalliner Form verkauft) reichen 8mg schon aus um 3 Tage wach zu sein. Es gibt Leute die wissen das nicht :unknown:

Hauptgrund sind aber die Streckmittel, mit Koffein gestrecktes Speed kann durch die Wechselwirkungen zu Herzrythmusstörungen etc. führen, Heroin Junks spritzen sich 80% unbekannte Stoffe in die Venen, in Ecstasy ist in den seltensten Fällen das "gute" MDMA ("gut" weil relativ gut verträglich und erforscht, wurde nicht umsonst in der Psychotherapie oder gegen Parkinson eingesetzt) wie man nachlesen kann.

Desweiteren kann es zu ungewollten Überdosierungen kommen, normales Straßenspeed hat nur ca. 40% Amphetamingehalt, wenn es mal wirklich reines ist kann das ganz schnell zu Unglücken führen. Das könnte ich jetzt noch weiter ausführen, aber das würd den Rahmen sprengen.

Dass es gerade mit dem Wissen unvernünftig ist, Drogen auszuprobieren ist mir klar, auf mich bezogen behaupte ich, dass ich immer sichere Quellen hatte aber das hat mit dem Thema nichts zu tun.
Auf die Gesellschaft bezogen zeigen die letzten Jahre, dass die Leute es tun, punkt. Vernunft und Unvernunft hin oder her, die Leute nehmen Drogen, das ist so.

Abgesehen von Streckmitteln und der staatlichen Auflkärung die aus dududu du darfst das nicht besteht ist es wichtig, dass die Konsumenten wissen an welchen Rezeptoren die Substanzen andocken, welche Botenstoffe ausgeschüttet werden und was das für folgen hat. Wo beim Amphetaminkonsum die Energie her kommt, dem Körper werden die letzten Reserven in Form von Vitaminen und Mineralien entzogen, die sollte man ihm nach Konsum auch in entsprechender Menge zuführen. Sonst kann schon ein einmaliges Erlebnis zu körperlichen Verfall führen.

Viele Drogen ergeben sind mit MAO-Hemmern sofort tödlich, MAO Hemmer sind u.a. in vielen Lebensmitteln enthalten. Das weiß auch kaum jemand.
MDMA bringt den Körper u.a. dazu Serotonin und Dopamin auszuschütten, mehr als er es sonst tun würde, daher kommt das warme und glückliche Gefühl. Dass man nach Konsum Urlaub haben sollte und kritische Situationen meiden sollte, weil der Körper danach ein paar Tage (die Dauer variiert natürlich je nach Dosis) kaum bis gar keins dieser Botenstoffe von selbst produziert, also ist eine gedrückte bis depressive Stimmung möglich.

Wenn man sich auf sowas vorher einstellt und das bewusst in Kauf nimmt, ist das auch kein riesen Drama aber wer danach ganz normal seinem Alltag nachgeht wird zur Belastung für sich selbst und die Gesellschaft.
Und weiß am Ende nichtmals aus welchem Grund überhaupt.

Es gibt ausschließlich Drogensuchtberatungen, keine Drogenberatungen. Ich hab das Glück einen aufgeschlossenen Hausarzt zu haben, den ich nach Rat fragen kann wenn ich Fragen habe, ich ich nicht alleine beantwortet bekomme. Wie schon gesagt, habe ich abgesehen von einer starken Nikotinsucht keine Sucht, benötigte aber trotzdem in ein paar Fällen Beratung zu Drogen.

Ich weiß, dass ich eher eine Ausnahme bin und das ist schade, weil durch ehrliche, faktische Informationen viele gesundheitliche Schäden und auch Suchtproblematiken vorgebeugt werden können.

Stellt euch einfach vor, euer Kind geht Feiern und probiert unbedarft was aus, mir wärs lieber wenn es aufgeklärt wäre. Und sagt nicht, dass euer Kind niemals was anfassen würde, das sagen alle Eltern.
Man kann es nicht vorraussehen.

Da Drogen aber viele Risiken haben bin ich aber auch der Meinung, dass man die Leute nicht von vornherein neugierig machen sollte. Ab wann und wie eine Aufklärung stattfinden kann darf hier gerne diskutiert werden, ich hab dafür noch keine Lösung gefunden die ich als richtig empfinden würde. Aufklärung für die, die eh schon die Absicht haben zu konsumieren halte ich aber für sehr wichtig.
Eventuell als zusätzliches Fach in der Schule, bei dem sich Schüler freiwillig anmelden können.

Wenn in einer 10. Klasse 1/3 seit nem halben Jahr am kiffen ist und dann zu hören bekommt was das fürn Teufelszeug ist, machen sich die Lehrer unglaubwürdig und ab da an hört niemand mehr ernsthaft zu,
da stößt der Lehrer dann nur noch auf taube Ohren, egal wie sinnig das ist was er sagt. Das kann doch nicht Sinn der Sache sein
 
Wenn in einer 10. Klasse 1/3 seit nem halben Jahr am kiffen ist und dann zu hören bekommt was das fürn Teufelszeug ist, machen sich die Lehrer unglaubwürdig und ab da an hört niemand mehr ernsthaft zu,
Full acc :)
Wir hatten in der 9. Besuch des Drogenberaters der Schule. Als er dann durchblicken lies, dass es sau-gefährlich sei sich Hasch zu spritzen (kein Scherz, war wirklich so) hatte er gleich alles was er in den folgenden 30Minuten erzählte nicht wollens ins Lächerliche gezogen.
 
...Viele Drogen ergeben sind mit MAO-Hemmern sofort tödlich, MAO Hemmer sind u.a. in vielen Lebensmitteln enthalten...
An dieser Stelle brauch ich gar nicht weiterlesen, weil du damit komplett offen gelegt hast, dass du sowas von keine Ahnung von dieser Thematik hast und dir dein vermutliches Fachwissen aus deinen Broschüren geklaubt hast.

MAO-Hemmer an sich, sind im klinischen Bezug synthetisierte Medikamente ( Enzyme ), die ganz gezielt und mit einer unglaublichen Potenz ( Affinität ) an bestimmte Rezeptoren andocken, die z.B Ardrenalin, Noradrenalin, Serotonin, Dopamin oder Acetylcholin aufnehmen, sollen / oder würden, um diese zu blockieren.
Es gibt wohl Lebensmittel, die einen gewissen Einfluss auf die Therapie mit MAO-Hemmern ausüben, aber die enthalten keine dieser hochwirksamen Enzyme in ihrer Reinform, weil du sonst nämlich sterben oder jedes mal in eine tiefe Depression fallen würdest, wenn du diese Lebensmittel zu dir nehmen würdest.

Also nochmal zum mitschreiben,
diese Monoaminooxidase ( MAO ) ist ein Enzym des Körper, was aus den Kraftstoff-Zellen ( mit die wichtigsten Zellen des Körpers! ((Mitochondrien)) ) her produziert wird, um A Giftstoffe zu "zerlegen" und B eine Reizweiterleitung bzw. Aufnahme regulieren soll.
Dieser Prozess ( B ) geschieht über sogenannte Rezeptoren, die man sich wie Schlüssellöcher vorstellen darf, die passende Enzyme aufnehmen und andocken lassen damit die ihre Wirkung freisetzen können.
Diese Monoaminooxidase hat nun verschiedene Aufgaben, und zum Teil auch die, dass es an diesen Schlüssellöchern andockt, wenn zu viele andere Stoffe im Übermaß andocken wollen ( Bsp: Adrenalin, Noradrenalin etc, siehe oben... ).

Gibst du jetzt einem Patienten einen MAO-Hemmer ( Es gibt verschiedene Varianten ), werden die Mitochondrien nicht mehr soviel MAO produzieren und UNTER ANDEREM nicht mehr dafür sorgen, dass sie in einem ausreichenden Maß die Schlüssellöcher blockieren. Oder du gibt's dem Patienten einen sanfteren Hemmer, der "nur" den Kreislauf überflutet und mit einer unglaublichen Affinität die Schlüssellöcher belegt, damit MAO gar nicht mehr die Möglichkeit hat, da zu wirken...

Das ist eines der Teilgebiete, die MAO im menschlichen Kreislauf abdeckt und eines seiner Kerngebiete. Pauschalisieren kannst du hier auch nichts, denn wir haben vielleicht erst 55% der Monoaminooxidase-Enzym-Sequenzen entschlüsselt um ihre Wirksamkeit und den kompletten Kausalzusammenhang nachvollziehen zu können... Ähnlich wie die Enzymentfaltung von Proteinen, bis Heute kann Niemand sicher sagen, warum im Körper gewisse Proteine gebildet werden und was den Anstoß dazu gegeben hat. Diese Proteine entfalten sich mit so einer unglaublichen Geschwindigkeit, dass man diesen Prozess auch schwierig festhalten kann...
Das ist alles irgendwie wie mit der Beziehung zu Tieren zu sehen. Wir können sie beobachten und ihre Bewegmotive erahnen, kausale Zusammenhänge schließen und uns was auf unseren Verstand einbilden, aber wirklich reden / kommunizieren können wir noch lange nicht mit ihnen. Wir ahmen einfach nur einen Vorgang nach, der diese Ding / Tier / Substanz oder Zusammenhang animiert eine vorher beobachtete Reaktion erneut aus zu führen...

Gibst du einem Patienten jetzt gestreckte Drogen mit MAO-Hemmern, hat das körpereigene MAO gar nicht mehr die Möglichkeit seinen Job zu tun, du greifst also in einen körpereigenen Regulierungs-Prozess ein!
Was wird vermutlich aufgrund unseren Beobachtungen geschehen?

Je nach Droge wir sich entweder die Droge selbst, oder eines seiner Derivate, die der Körper "freundlicherweise" synthetisiert hat volles Rohr und ungezügelt an die Schlüssellöcher setzen und diese absolut blockieren.
Jetzt kann es auch vorkommen, dass, Droge X dafür sorgt, dass ohne Ende Noradrenalin ausgeschüttet wird und durch die MAO-Hemmer "wundervoll" und 10 mal so heftig an den "Schlüssellöchern" andocken kann!
Nun wird sich in diesem Fall am Beispiel des Noradrenalins deine Herzfrequenz steigern, und du wirst sehr bald ein Kreislaufproblem bekommen.
Oder bei Droge Y ist der Serotonin-Haushalt betroffen, dann bist du halt mal 10 mal so traurig wie normal... ( Head-Shot... Schon mal "The Happening" gesehen? Solltest du mal... )
Oder bei Droge AB stirbst du an Reizüberflutung, dass ist dann vielleicht so, als würdest du in 10 Sekunden 1000 Orgasmen erleben und gehst daran zu Grunde.

Selbst wenn die Leute reines Zeug kaufen könnten, meinst du nicht, dass es noch den einen oder anderen geben wird, der sich extra MAO-Hemmer als Katalysator extra in seinen Stoff mischen wird, damit es knallt? Irgendwann ist man an der Leiter oben angelangt, da sucht man sich neue Herausforderungen...

Warum habe ich das jetzt alles gequatscht?
Das werde ich dir sagen,
weil wir Menschen noch nicht in der Lage sind wirklich alle Zusammenhänge und Abläufe die in einem Körper ablaufen einwandfrei zu erklären, manipulieren oder zu unseren Gunsten zu verändern ( höhere Form von manipulieren ).

Solange wir das noch nicht können ( Anspielung auf das Mittel, was ich anfordere, welches einmalig gegeben dem ganzen Spuk vom Drogenentzug und Sucht beendet ), sehe ich ein unglaubliches Gefahrenpotenzial in harten Drogen, denn JEDER Drogenabhängige, der neu dazu kommt, ist einer zuviel! Diese Entscheidung wiegt viel zu schwer, als das man damit "spielen" sollte ( vergleiche: Büchse der Pandora ).

Du kannst noch so viele Statistiken oder Studien anführen, das Ergebnis ist immer das Gleiche!

( Warum erzähle ich so soviel verallgemeinerte Scheisse? Weil zum einen mein Onkel in einem sehr großen Pharma Konzern ein Forschungsleiter ist und ich mit ihm alle 3 Monate ein Bier trinken gehen und zum anderen, weil ich selbst im Rettungsdienst gearbeitet habe und am eigenen Leib erlebt habe, was "harte Substanzen" mit Menschen machen können und werden! Wir haben weiß Gott wichtigere Themen auf unserer rationalen Agenda, als solche Wetten auf unsere Studien oder Beobachtungen von Statistiken. Eine Idee ist immer nur so lange toll, wie sie funktioniert. Misslingt das Vorhaben gänzlich, will es KEINER gewesen sein. Wobei das noch nicht mal das Schlimmste an der Sache wäre! Das Schlimmste wäre die Tatsache, dass wir ein "noch" nicht beherrschbares Problem auf die Bevölkerung los lassen würden, dessen Folgen in keinster Weise absehbar wären. Von daher ist das ein INDISKUTABLES Thema in meinen Augen, weil es noch keinen anderen Schluss dazu geben kann. )

Ich bin an dieser Stelle aus dieser Diskussion raus!
 
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Warum habe ich das jetzt alles gequatscht?
Das werde ich dir sagen,
weil wir Menschen noch nicht in der Lage sind wirklich alle Zusammenhänge und Abläufe die in einem Körper ablaufen einwandfrei zu erklären, manipulieren oder zu unseren Gunsten zu verändern ( höhere Form von manipulieren ).

Das ist noch gewaltig untertrieben. Mit jeder Entdeckung hat man ein Rätsel gelöst und dafür 20 neue gefunden.
 
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