Die Gesellschaft in 15 Jahren - Wo stehen wir dann ?



Nein, es war sehr amüsant und lustig zu sehen, wie nett, respektvoll und freundlich sie mit einer schwarzen Reporterin reden und dabei ihre weißen Kapuzen tragen. Natürlich gibt es auch viel krassere KKK Mitglieder, aber das hat mir gezeigt, dass da viele Kinder in der Gruppe sind, die einfach irgendwo zusammengehören wollen und eigentlich gar nicht rassistisch sind.

Guck dir die Arier mit Mo Asumang an, dann verstehst du was ich meine.
 
Na Halleluhja. Frag mal einen Indianer aus den Staaten, der ist nur ein Säufer. Frag einen Mexikaner oder sonstigen Süd-/Mittelamerikaner, der stiehlt den ehrlichen "Amerikanern" die Jobs oder dealt mit Drogen. Deswegen haben wir auch einen x-tausend kilometerlangen Zaun (=Mauer?) an unserer Südgrenze errichtet. Europäer, haha, na klar, die sind zumindest halbwegs gut ausgebildet, die sind gern willkommen.
 
Ich habe auch nicht behauptet, es gäbe überhaupt gar keinen Rassismus in den USA, weiß nicht, wo du das liest.

Es gibt aber bestimmte liberale Orte/Staaten, die sehr positiv auffallen.
 
Ich rede nicht von Rassismus, sondern von denselben Vorurteilen die wir hier auch haben. Du wirst Regionen haben, die kosmopolitsch anders reagieren, sprich weiter sind, aber auch Regionen wo man sicher eher wie im Mittelalter fühlt (viel mehr als in Bayern). Also stell es nicht weiterhin als die Ultima Ratio hin, denn die ist es nicht. Oder willst du Berlin mit Garmisch vergleichen?
 
Defakto wird aber hier auch keiner auf der Straße liegengelassen, wenn er keine KV hat. Defakto werden hier aber Krebsbehandlungen, Reha etc. und vieles andere auch von der AOK finanziert ganz ohne Zusatzversicherung. Sicher bekommt man damit kein Nobel-Hospital in den Schweizer Alpen, das ist klar. Aber das ist in den Staaten nicht so. "Emergency case" ja, alles weitere "Please pay". Und den Emergency case will ich in den Staaten lieber nicht erleben, der allgemeine Standard fürs Normalvolk liegt weit unter unserem, dessen sollte man sich bewußt sein bevor man Vergleiche anstellt.
Vergleichst du hier jetzt wirklich deutsche Krankenkasse (=Pflichtversicherung) mit keine Versicherung in den USA?

Wie sehen denn die Leistungen einer durchschnittlichen Krankenkasse in den USA aus, wenn ich denen monatlich zahle was mir der Staat dafür hier vom Gehalt abzieht?
 
Da ich nicht weiß, was du verdienst kann ich dir das nicht sagen. Wenn ich noch richtig informiert bin, gehen die billigsten privaten KV's bei etwa 300 $/Monat los, der Durchschnitt dürfte noch wohl einiges höher liegen.
 
Der häufigste Grund für private Insolvenzen in den USA sind medizinische Rechnungen, die nicht bezahlt werden könne. Vielleicht hat der eine oder andere die Story von der Frau aus Canada mitbekommen. Die hat auf einer Reise Wehen bekommen und ihr Kind in den USA geboren hat. Kostenpunkt : 950.000 € Sie hatte sogar eine Versicherung, die will aber nicht zahlen, obwohl ihr Arzt vor der Reise die Unbedenklichkeit bestätigt hat. Genauso kann es einem passieren, dass ohne Einwilligung und Wissen ein Arzt in deiner Operation arbeitet, der von deiner Versicherung nicht gedeckt ist, weil er in einem anderen "Network" ist, die Rechnung muss man dann selbst tragen und schon wieder sind 100.000$ weg.

Wenn ihr in den USA ein medizinisches Problem bekommt, könnt ihr Insolvenz anmelden (oder nie wieder in die USA reisen).
 
@LemonDrops (quirliger Mist)

Die Geburt eines Kindes per Kaiserschnitt in den USA kostete in diesem Jahr durchschnittlich rund 15.240 US-Dollar.

Normal Vaginal Delivery $ 3.300,00
Cesarean Section (Kaiserschnitt) $ 3.800,00
Vaginal Birth after Cesarean Section $ 4.200,00
Tubal Ligation after Normal Delivery $ 1.434,00
Tubal Ligation during C-Section $ 917,00
 
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