Die "Erfolge" der AfD

Natürlich. Das meine ich ja. So was passiert ja eben auch nicht zum ersten Mal.
Ich finde das einfach, wie schon gesagt, hochgradig unsouverän und unprofessionell und vor allem kontraproduktiv in der Sache.
Privat kann und soll jeder (auch sie) zur AfD oder zu sonst was sagen was er will.
 
Ich finde das einfach, wie schon gesagt, hochgradig unsouverän und unprofessionell und vor allem kontraproduktiv in der Sache.
Genau das. Solange sich die AfD normal verhält, sollte sie normal behandelt werden. Keine Vorzüge, keine Nachteile. Die Partei bietet genug Angriffspunkte, wenn sie zweifelhafte Anträge stellt, seltsame Menschen für Ämter nominiert oder sich mal wieder als Opfer inszeniert. Da braucht es so einen Unsinn wie den von Wanka nicht.
 
Persönliche Profilierung > Parteiwohl, Würde des Amtes,...

Das ist doch Postmoderne Realität und nicht wirklich AFD spezifisch.
Erinnerst du dich noch De Maizere uns die deutsche Kultur vorschreiben wollte, mit seinem Namen? Nicht mal in Müllermeier wollte er den ändern, der scheiß Migrant.
 
Der "Antifaschistische Schutzwall" trug seinen Namen schon zu Recht.
Gaulands und Höckes gab's bei uns nur im Gulag.
 
Und die haben dann nach der Wende* rüber gemacht?

* Fall des Schutzwalls
 
In der DDR saßen Faschisten in Zuchthäusern, nicht in Parlamenten.
Unerträgliche Unwissenheit aka. Dummheit, ick hör dir trapsen.
 
Alles Westimporte.

Das Importieren der Führung ist eine Tradition bei den Nazis, die vor langer Zeit begründet wurde.
Aber die Führung ist nicht entscheidend.
Das ist bei den Nazis so wie bei den Zahlen. Eine einzelne Null ist nichts wert, aber je mehr Nullen hinter etwas stehen, desto mehr Bedeutung bekommt eine Sache.
Der Hang zum Totalitarismus ist bei den Nullen im Osten halt höher.
 
Ja.




jw schrieb:
Man könnte meinen, es sei geklärt, welcher deutsche Staat bis 1990 konsequent die zwischen 1933 und 1945 begangenen Untaten deutscher Faschisten verfolgte und welcher nicht. Die Zahlen schienen eindeutig zu sein. In ihrem Buch »im Namen des Volkes. Ermittlungs- und Gerichtsverfahren in der DDR gegen Nazi- und Kriegsverbrecher« geben die Autoren Dieter Skiba und Reiner Stenzel an, in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR seien zwischen 1945 und 1990 »etwa 17,000 Männer und Frauen als Tatverdächtige erfasst und davon 12.890 angeklagt und verurteilt« worden. Die Zahl der Verurteilungen war damit fast doppelt so hoch wie im Westen, wie aus Zahlen hervorgeht, die der Münchner Historiker Andreas Eichmüller 2008 veröffentlichte. Danach wurden vom 8. Mai 1945 bis Ende 2005 in den westlichen Besatzungszonen, in der Bundesrepublik sowie in Westberlin 36.393 Ermittlungsverfahren gegen 172.294 Beschuldigte geführt. Von 16.740 Angeklagten seien 6.656 rechtskräftig verurteilt worden. Hinzu kommen die von alliierten Militärtribunalen verurteilten Personen. Skiba und Stenzel beziffern sie mit etwa 40.000 für die sowjetische Seite, wobei allein bis Ende 1946 17.715 wegen Naziverbrechen verurteilt worden waren. Im 1999 in München herausgegebenen »Handbuch der deutschen Geschichte« heißt es, dass von Gerichten der Siegermächte in Deutschland und in anderen Ländern »etwa 50.000 bis 60.000 Personen« wegen Nazi verbrechen verurteilt worden seien, in den drei Westzonen waren es demnach 5.025 deutsche Angeklagte.


DDR: 16 Mill. EW vs. BRD: 60 Mill. EW
 
Der Hang zum Totalitarismus ist bei den Nullen im Osten halt höher.


Alles Westimporte.



Unerträgliche Dummheit, ick hör dir trapsen...



In der DDR saßen Faschisten in Zuchthäusern, nicht in Parlamenten.
Unerträgliche Unwissenheit aka. Dummheit, ick hör dir trapsen.

OH YEAH!

Endlich wird wieder diskutiert wer war schlimmer? Mit dem noblen Ziel auf andere runterblicken zu können und sich loszusagen von der Vergangenheit.

Während diese wirklich entscheidende Frage geklärt wird, zieht das Auffangbecken für Rechtsextremisten in einen weiteren Landtag ein.

Bitte bewerft Euch weiter mit Kot, dann sind wir am Ende alle braun.
 
Wenn jemand, egal ob mit einer politischen Agenda, aus Dummheit oder einfach nur, weil er ein Troll ist, Geschichtsklitterung betreibt und Falschinformationen streut, dann kann und darf man dies nicht einfach so stehen lassen.
Und die "Erfolge" der AfD sind nicht nur aus der Gegenwart heraus erklärbar. Da muß man auch in die Vergangenheit schauen, auch wenn es unangenehm ist.
Nicht zu Letzt der Westen, mit seiner verfehlten Strategie für die Wirtschaftsunion.
 
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