An Rotzlöffeleien habe ich mich hier gewöhnt. Damit kann man mich nicht treffen.
Aber bist Du nach den Ereignissen der letzten Zeit immer noch der Meinung, dass man das braune Gesindel aus AfD und "Werte"Union besser verharmlosen sollte? Hat das Dreckspack noch immer nicht genug Tote auf dem Gewissen?
Vielleicht kannst Du auch die Passage mit der "Rehabilitation" erläutern. Der Sinn hat sich mir nämlich nicht erschlossen.
Ich verhamlose nichts, ich hab nur interveniert als Äpfel mit Birnen zusammen geworfen wurden. Ja ist beides Obst, ähnliches Umfeld aber hat einfach nichts miteinander zu tun gehabt. Und auch wenn es keine Unschuldslämmer sind, haben Ritters bestimmt noch niemand umgebracht - aber sichlich keine leichte Kindheit.
Das große Problem ist doch, dass man nach wievor absolut unsouverän und dilettantisch mit der Afd umgeht und absolut nicht dazu lernt, im Gegenteil - man fördert und unterstützt sie damit und lässt zu, dass sich die Partei noch als Märtyer aufspielen kann, welcher sie gar nicht ist. Die ganze Thüringen Wahl ist eine Farce sondergleichen.
Per se jedem AfD/Werte Union Mitglied/Sympathisant/Wähler whatever eine Verantwortung an den schrecklichen Verbrechen zuzuschreiben ist falsch, keine Ahnung was man mit diesen ganzen Absolutismen erreichen will. Die Welt ist nicht schwarz-weiß, es gibt sehr, sehr viel graue Zwischenschattierungen, zu versuchen diese zu leugnen führt zu genau diesem populistischen Quatsch welchen wir weltweit vermehrt beobachten können mit sich zunehmend radikalisierenden Rändern. In meinen Augen der komplett falsche Weg und wenn ich mir so anschaue was überall passiert, scheine ich damit nicht sonderlich falsch zu liegen.
Für kriminelle Subjekte gibt es entsprechende juristische und exekutive Organe, auch wenn man leider einschränken muss, dass diese sich in der Vergangenheit alles andere als mit Ruhm bekleckert hat und dies, z.B. NSU sogar erst möglich und gefordert hatte. Aber auch das war weit, weit vor der AfD - ich würde es daher als sinnvoller erachten was man damals selbst falsch gemacht hat, anstatt den Fingerzeig Jahre später auf eine Partei zu richten, die damals noch nicht mal ansatzweise existent oder für irgendwas zu Verantwortung ziehen zu wäre, nur so als Idee.

Natürlich gibt es Schnittmengen und Ähnlichkeiten, das ist ja nicht die Frage - aber wenn ich seit Jahrzehnten ein Problem nicht gelöst bekomme, sollte ich halt mal mich selbst hinterfragen ob ich vielleicht die falsche Medizin anwende oder nicht gar ungewollt zur Radikalisierung beitrage. Aber wer ist heute in der Politik noch so ehrlich um sich hinzustellen und zu sagen: "Wir haben Mist gebaut, wir haben die Sachlage komplett falsch eingeschätzt, wir hoffen wir können es wieder ausbügeln und aus unseren Fehlern lernen, bitte schenken sie uns noch dieses eine mal das Vertrauen, damit wir dies tun können" - ich komme auf niemanden, leider.
Jeder hier hat ein Recht darauf ein Idiot zu sein und auch Fehler zu machen und ist nach Verbüßen seiner Strafe, mit guter Sozialprognose und ohne Wiederholung betreffender "Tat" als rehabilitiert zu betrachten. Ein vollkommener Ausschluss aus der Gesellschaft entspricht nicht unserem Rechtssystem.