Bin seit ein paar Tagen dabei, Altlasten vom "Dachboden" zu entrümpeln. Was man da alles an Erinnerungen findet... Klamotten, Spielzeug und Schulzeugs aus zig Jahren. Alte Rechner und Kleinkram. Gerade habe ich eine Tüte voll Briefe, Postkarten, Bilder von Kindheit bis Jugend wiedergefunden und durchgeschaut. So richtig "schön" alte Bilder, die noch quadratisch vom Fotoladen zurückkamen, aber auch andere. Momente, die ich schon längst vergessen hab, aber noch auf Foto gebannt. Auch von meiner Familie.
Dazu so vieles an (Brief-)Freundschaften. So viele Menschen, die ich über die Jahre kennengelernt hab und so viele, bei denen ich mit der Zeit den Kontakt verloren habe. Und sogar einige, bei denen ich trotz lieber Briefe nicht einmal mehr wüsste, wer das ist und woher man sich kannte. Dennoch einige, die mir dann wieder gut in Erinnerung waren. Von netten Mädels bis klasse Freunden und mehr.
Ich grüße also hiermit all diejenigen, zu denen über die Jahre der Kontakt verloren ging. Unter anderem Grüße an AnarKia und Captain Tronic. - Schade, dass man sich aus den Augen verloren hat.
Die Welt ist groß. Die Zeit ist lang. Oder auch alles doch nicht so wirklich. Ist wohl immer Ansichtssache. :-)
Erst neulich hab ich noch mit meinem Nachbarn über das Thema geredet und er meinte, so schade es auch ist, aber irgendwann werden die Kinder die Sachen auch nur wegwerfen und drum hat auch er sich von sehr vielem getrennt, so groß auch die Verbindung war. Aber manches eben behält man dennoch. So gehts auch mir. Manches kann ich einfach nicht wegschmeißen, so sehr ich auch Ungebundenheit, "nur sinnvollen und wenig Besitz" und meine Freiheit liebe.