Das Ende des Fußballs - Werbung, Tor, Zeitlupe, Werbung, Halbzeitshow!

wieso richtet sich den dieses bashing nur an zwei Clubs? Zwei "kleine" Vereine die kaum Fans haben sind leichtes Opfer. Und beide Vereine "klauen" den anderen Vereinen nicht die Spieler weg. Es sind eher die großen zu denen die Talente gehen.
 
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  • #22
Genau, dieses 'Bashing' richtet sich nur gegen zwei kleine Vereine ohne Fans, weil die sich nicht wehren können.
Du weißt wie der Hase läuft! :)
 
wieso richtet sich den dieses bashing nur an zwei Clubs? Zwei "kleine" Vereine die kaum Fans haben sind leichtes Opfer. Und beide Vereine "klauen" den anderen Vereinen nicht die Spieler weg. Es sind eher die großen zu denen die Talente gehen.

man könnte in ausländischen Ligen natürlich noch andere Vereine nennen.
Und doch, diese Vereine klauen den Traditionsvereinen absolut die Jugendspieler weg.
 
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  • #24
Passt denke ich ganz gut zum Ende des Fußballs. Was lange währt, wird endlich gut.


In Hannover darf man (Kind) sich schon einmal freuen, wenn er dann in zwei Jahren das Zepter endgültig in der Hand hat. Die DFL ist ein Witz, langjähriges Engagement hin oder her, die 50+1 Regel sollte solche Unterfangen grundsätzlich unterbinden. Es reicht, dass Bayer und VW Ausnahmeregelungen erhalten haben.

Naja, nach der Lizenzvergabe an RB käme ein gegenteiliges Agieren wohl Wundern gleich. Alle in einen Sack und...
 
Ich finde mittlerweile den Internationalen Wettkampf interessanter als die den Nationalen Wettkampf. Da kann man den Fußball relativieren. Es treffen die besten Mannschaften der Welt aufeinander, Systeme, Philosophien, aber eben auch viel Tradition begegnet sich und plötzlich kann auch ein Bayern München mal ganz klein erscheinen, wenn sie dort und das nicht zu wenig mal wieder bemerkenswert verlieren. Wenn wir mehr europäisch denken würden, hätten wir dieses Bayern-Bashing nicht. Zugegeben Paul Breitner hat mal wieder den Vogel abgeschossen am Sonntag im Doppelpass, aber anders kennt man den Mann nicht, ich schmunzel häufig eher über seine Aussagen, nehme das nicht zu Ernst. Grundsätzlich habe ich auch mehr Begeisterung für unsere Nationalmannschaft und die damit verbundenen Turniere. Und im Ernst, was interessiert mich jetzt ein RB Leipzig, ich mach mir da gar keinen Kopf, gönnt doch mal den Ossis auch ein wenig freie Marktwirtschaft ;). Und wer tatsächlich noch ein wenig rauhen Fußball erleben möchte, der sollte seinen zweiten Stadtverein vllt. mal supporten, in 4.Ligastadien/Plätzen kostet die Bratwurst 1 Euro und schmeckt auch am besten. In diesem Sinne: Wir sind Weltmeister! :D
 
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  • #26
Schönes plastisches Beispiel vom Wochenende:

1.Bundesliga
VfL Wolfsburg - TSG Hoffenheim 26.000 Zuschauer

Regionalliga West
Alemannia Aachen - Rot-Weiss Essen - 30.000 Zuschauer

Berücksichtigt man dann noch Stimmung, Atmosphäre und den Anteil der Freikarten.. :coffee:
 
Bisheriger Rekord in der Regionalliga: 1. FC Lok Leipzig - RB Leipzig (Saison 2012/13), 24.795 Zuseher

Einzelne Ausnahme-Ereignisse eignen sich eher weniger für Vergleiche.
 
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  • #28
Ausverkaufte Stadien in Wolfsburg und Hoffenheim sind ebenfalls Ausnahme-Ereignisse. Das ist ein Armutszeugnis, in Anbetracht der Tabellenposition und Liga, anderswo wäre das Stadion immer ausverkauft in selbiger Position.

Die Traditionsduelle verlagern sich dauerhaft nach unten und die Konzernderbys setzen sich oben fest.
 
Ich finde, es passt gerade ganz gut hierher und ich will nicht extra ein neues Thema aufmachen, deswegen äußere ich mich einfach mal hier.

Grad heute gehts ja wieder ums Geld nachdem neue Zahlen aus England gemeldet wurden, was die Fernsehgelder angeht. Da kam ja Klaus Allofs gleich wieder um die Ecke und hat eine weitere Fragmentierung der Spieltage ins Spiel gebracht, um noch mehr Geld mit den Fernsehrechten zu kassieren.

Das sind Dinge, die für mich den Fußball kaputtmachen, bzw. dazu geführt haben, dass ich mir kaum noch Fußball ansehe. Das lässt sich ja in gewisser Weise auch auf den Besuch im Stadion übertragen. Ich hab keinen Bock Sonntag um 17:30 ins Stadion zu rennen um dann um 19:30 den Heimweg anzutreten. Selbst für ein Heimspiel hab ich an sowas kein Interesse mehr. Nun stellt man sich mal vor, wenn man dann noch durch die halbe Republik gondeln muss um nach Hause zu kommen.

Gut, dass Beispiel Wolfsburg - Hoffenheim war von einem Samstag, aber für Freitag und Sonntag wundern mich solche Zuschauerzahlen in keinster Weise.

Dagegen stören mich so Dinge, wie die 50+1 Sache, RedBull Leipzig und die witzigen neuen technischen Spielereien gar nicht. Ich schaue mir das lieber amüsiert an, weil es sich ja gezeigt hat, dass eine Menge Geld nicht automatisch Erfolg bedeutet.
 
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  • #30
Sonntag um 17:30 ist doch noch human, insbesondere für heimische Fans. An einem Freitag um 18:30 oder Montag um 20:15 aufzuschlagen, das ist scheiße, selbst bei Heimspielen.

Passend zum Thema:

Weitere Aufsplittung von Spieltagen ist fanunfreundlich und inakzeptabel

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat angekündigt, unpopuläre Maßnahmen in Betracht zu ziehen, um die Konkurrenzfähigkeit des deutschen Fußballs im Vergleich zum englischen Fußball zu erhalten. Anlass für diese Aussagen ist der Abschluss eines neuen TV-Vertrages für die englische Premier League in Höhe von 6,9 Milliarden Euro. Neben Christian Seifert äußerten sich auch andere Fuballfunktionäre bereits zu möglichen neuen Anstoßzeiten und einer weiteren Aufsplittung von Spieltagen.

Die IG Unsere Kurve lehnt jede weitere Aufsplittung von Spieltagen entschieden ab und appeliert an die Verantwortlichen, eine mögliche Neuordungung der Spieltage und Ansetzung genau zu überdenken.

„Der aktuelle Stand ist für Fußballfans bereits eine absolute Zumutung. Die Planung von Spielbesuchen aufgrund später Terminierungen und frühen oder zu späten Anstoßzeiten ist langfristig nicht möglich und damit fanunfreundlich“, sagt Robert Pohl, Sprecher der IG Unsere Kurve. „Das gilt für Auswärtsspiele mit mehr Planungsaufwand für Urlaub, An- und Abreisereise und notwendigen Übernachtungen als auch für Heimspiele, denn viele Vereine verfügen über ein großes Einzugsgebiet, so dass Fans längere Anreisewege haben“. Anstoßzeiten müssen es möglich machen, innerhalb eines Tages, an- und wieder abzureisen. „Alles andere ist nicht fanfreundlich. Der Stadionbesucher darf im Vergleich zum Fernsehzuschauer definitiv nicht noch schlechter gestellt werden“, so Pohl weiter.

Die Summe von 6,9 Milliarden Euro für die TV-Rechte in England sind genau genommen nicht mehr rational zu bewerten. Das ist unvorstellbar viel Geld und es muss die Frage erlaubt sein, wohin die finanzielle Spirale sich noch drehen soll? „Wir hegen starke Zweifel, ob das dauerhaft gut für den Fußball ist, wenn sich alles nur noch um Geld dreht und der sportliche Wettkampf über finanzielle Möglichkeiten definiert wird. Man muss vor allem aufpassen, dass Vereine mit diesen TV-Geldern ordentlich wirtschaften und sich nicht davon abhängig machen, genau wie von Investoren“, fordert Robert Pohl.

Fließen irgendwann aus diesen Quellen keine Mittel mehr, steht das ganze System vor dem Zusammenbruch. Zahlreiche Beispiele in den großen europäischen Spielklassen, auch in Deutschland, sollten eine Warnung sein, finanzielle Investitionen genau zu überprüfen und nicht als ausschließliche Lösung für besseren Wettbewerb anzusehen. Letztendlich wird der Fan in England die Zeche zahlen, wenn er weiter seinem Interesse am Fußball nachgehen möchte, denn die TV-Sender müssen ihre Investition irgendwie refinanzieren. Neben hohen Eintrittspreisen bezahlt der Zuschauer dann auch noch hohe Gebühren dafür, dass er ein Spiel seines Lieblingsvereins wenigstens im Fernsehen anschauen kann.

Die Vertreter der IG Unsere Kurve sehen die Gefahr darin, dass ein Wettrüsten beginnt und sich der Erfolg nur noch über finanzielle Mittel definiert, die Schere zwischen international spielenden Vereinen und dem Rest größer wird. Dabei hilft viel mehr Geld nicht unbedingt, den Wettbewerb attraktiver zu machen. Er muss in erster Linie ausgeglichen sein, um die Spannung zu erhalten. Die Bundesliga sollte sich erst einmal darüber Gedanken machen, wie sie in Deutschland den Spannungsbogen aufrecht erhält, bevor sie sich um die Konkurrenzfähigkeit in Europa sorgt.

Wenn sich abzeichnet, dass die unpopulären Überlegungen über Anstoßzeiten und Spieltagsplanung in eine Richtung gehen, den derzeitigen Status Quo für den Fan weiter zu verschlechtern und keine ernsthaften Angebote der Verantwortlichen für Dialog und Mitbestimmung von Fans in dieser Sache erfolgen, ist es möglich, auf breiter Basis wieder einen Protest zu führen, wie wir ihn von der Kampagne 12:12 kennen.

Unsere Kurve, 15.02.2015
 
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  • #31
Ohne Scheiß, die haben doch Lack gesoffen..



“Kein Mitglied des Ligaverbandes sollte zum Ausdruck bringen, dass man so etwas wie Verständnis für ein gewisses Verhalten hat.” [...] “Es gibt keinen einzigen hehren Wert, keine Traditionspflege oder auch keine Kapitalismuskritik, um zu rechtfertigen, was sich letzte Woche bei der Blockupy-Demo in Frankfurt oder zuvor auch bei Spielen von RB Leipzig abgespielt hat.”

Diese scheiß verblendete Verbandsdiktatur wird zum immer größeren Abfuck. "Solidarität mit RB", die sind doch nicht mehr ganz normal im Kopf. Ich kann es einfach nicht mehr hören. Vor allem dieser Vergleich, unfassbar eine solche Aussage allen ernstes zu tätigen.

Scheiß RB. Scheiß DFB. Scheiß DFL.
 
Also ich seh das eigentlich mittlerweile recht ähnlich, was die Situation gegen RB angeht. Das hat mit Fußball nichts mehr zu tun und da brauch man auch nicht heuchlerisch mit seiner verkackten Tradition ankommen. Besonders die Aktionen beim Spiel gegen den KSC von Seiten der KSC-"Fans" und die Absage des Camps/Trainingslagers in Halle sind mir da in letzter Zeit echt sauer aufgestoßen.

Das ist dämliche Kacke und ich hoffe ja einfach, dass das einfach nur eine laute Minderheit aus Unterschichtlern ist, die das immer so eskalieren lässt, aber das scheint auch nur Wunschdenken zu sein.
 
Also ich kann verstehen, dass man den finanziellen Ansatz von RB nicht gut findet und auch das man seinen Unmut darüber äußert, aber die Art und Weise wie das in der Causa RB passiert, die ist halt schon lange nicht mehr im Rahmen des Vertretbaren.

Die Beleidigungen, Drohungen und Aktionen die da in der letzten Zeit veranstaltet wurden führen halt genau zum Gegenteil, nämlich das "die Liga" den Protest verteufelt und die ganze kritische Bewegung dadurch in Misskredit gezogen wird.
 
Ich geh lieber zu nem Spiel gegen Golfsburg, als wenn Idioten wieder ihre Leuchtspuren in die Menge schießen oder maskierte Dödel den Platz stürmen. Wenn dieser "moderne Fußball" nach und nach die Chaoten in andere Stadien spühlt, bin ich völlig offen für die Entwicklung.

Und das "Ende des Fußballs" ist dies auch lange noch nicht. Wer echten Fußball will, der kann auch heute noch zum Bollzplatz nebenan gehen. Da kostet das Bier auch nur 2,50 und man sieht tolle blutige Beine durch den Grand. Ist doch Romantik pur.
 
Kannste jetzt natürlich leicht behaupten, nächstes Jahr spielt der HSV nämlich eh nicht mehr gegen Golfsburg.
 
So wie letztes Jahr schon und das davor, ich weiß, ich weiß. Was das jetzt aber mit dem Thema zu tun hat, außer mir ans Bein zu pinkeln, ist dann natürlich die Frage?
 
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  • #38


Welche Art und Weise meinst du denn? Die "Aktionen" beim KSC wurden total aufgebauscht, auch durch einen durchgeknallten Rangnick, der selbst vermeintlich harmlose Kritik nicht akzeptieren möchte.

"Immer eskalieren"? Was verstehst du darunter? Erklärungen sehr gerne anhand von plastischen Beispielen, die sollten wohl keine Probleme darstellen, wenn es immer eskaliert.



Differenziert wie eh und je, aber einige wollen einfach nur das sehen, was sie sehen möchten.
 
Da werden wir nie auf einen Nenner kommen, das ist richtig. War aber früher nicht weit von deiner Sichtweise entfernt. ;)
Falls du mal in Hamburg bist, lade ich dich übrigens herzlich zum SC Eilbek Spiel ein, samt Bier und Bockwurst.
 
Zuletzt bearbeitet:


So, ich war ein paar Tage unterwegs und will jetzt mal ein paar der Beispiele nennen die FrostAgent gerne hätte.

Dann fangen wir doch mal an:





- im gleichen Artikel: angeblicher Drohbrief von Fußballfreunden aus Karlsruhe die eine Reisewarnung an die Leipziger aussprechen



Beispiel:

Das ist jetzt alles nur das was zur Sprache kam, als ich die Berichterstattung vom KSC-Spiel verfolgt habe.


Die Transparente bei dem Spiel und die Atemschutzmasken aus dem Krankenhaus, da kann man jetzt diskutieren, aber eigentlich muss auch sowas nicht sein, doch von Fußballfans erwarte ich ja nicht im Ansatz, dass sie die Speerspitze von Anstand und Moral sind.

Alles genau so lächerlich wie nicht zu den Auswärtsspielen zu fahren um seine Kritik an RB zu äußern, wie es beispielsweise die Fans von Fortuna Düsseldorf gemacht . Ich glaube das wird Redbull (als Getränkehersteller) nicht mal gemerkt haben. Auch die anderen Boykottaktionen haben wenn überhaupt nur der eigenen Mannschaft geschadet.
 
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