Hatten das nicht Jens Spahn, oder Michael Kretschmer so gesagt?
Aber da sind wir wieder bei der Fehl- oder Misskommunikation, die schon oft moniert worden ist. Der oder die hätte auch einfach sagen können, wer in der Pandemiebekämpfung nicht mitzieht, weil er ein Arschloch (da haben wir wieder die Wohlstandsmade) ist, der darf halt bei bestimmten Dingen nicht mehr mitmachen. Deshalb machen wir 2G. Punkt aus Ende. Da wäre das Geschrei halt das gleiche, aber das ist ja auch in der jetzigen Lösung da.
Das hat man sich halt wieder selber eingebrockt, weil man sich beispielswei um das Thema Impfpflicht drücken wollte und erst mal alle Zwischenschritte noch mitnehmen wollte, bei denen man sich den Unmut der Unbelehrbaren einfängt. Da hat man jetzt den Salat sowohl gesamtgesellschaftlich, als auch im Einzelfall, weil wir jetzt halt auch mit Leuten diskutieren (müssen), deren Horizont scheinbar gerade mal bis zur Haustür reicht.
Anscheinend haben wir gesamtgesellschaftlich einen Prozentsatz von Leuten, die man einfach verloren hat. Zwischen denen und den Vernünftigen gibt es noch einen kleinen Teil von Leuten, die unsicher sind und die man mit einer Impfpflicht beispielsweise abholen könnte, weil sie da einen Grund dem Druck der Dullis zu entgehen. Den Rest müssen wir dann vielleicht aufgeben.
Das wundert mich insgesamt, dass die Politik sich da so sträubt, denn mit anderen Personengruppen hat man ja anscheinend keine Probleme, diese mehr oder minder zurückzulassen (Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund, Alte, Kranke etc.)