Re: Coronavirus
@dexter: Der Link ist auch vom April. Da hat die Presse eh mehr Glaskugelbingo gespielt als Fakten präsentiert.
Was die Sicherheit von Impfstoffen gegenüber Medikamenten angeht, das ist sowieso nicht vergleichbar. Grund: Die Wirkungsweise. Bei einem Impfstoff präsentiert man dem Körper Fremdmaterial. Das ist so normal wie Wasser trinken für ihn. Der Unterschied besteht in der Menge. Während "normal" für den Körper ein Glas voll ist, das er einfach trinken und wegstellen würde, ist die Menge des Impfstoffs in Richtung Schwimmbecken, bei dem man noch auf Zehenspitzen stehen kann. Das trinkt man auch nicht leer, sondern fängt stattdessen zu schwimmen an, bis man letzteres kann. Und zwar dann auch in Schwimmbecken, die potentiell tödlich wären, weil viel tiefer. Soweit - ganz grob erklärt - die zweistufige Art des Immunsystems, mit der Umwelt umzugehen. Was zu wenig ist, um ein Problem darzustellen, wird einfach grob weggeräumt (durch Lymphozyten/Fresszellen), sobald es zu viel wird, werden spezielle Gegenmaßnahmen ergriffen (T-Zellen, B-Zellen, Gedächtniszellen etc.). Außerdem, und das ist das Tolle, ist da fast nur DNA/RNA und Protein drin. Darin ein Problem zu sehen ist wie zu behaupten, Rindfleisch wäre super, aber Schweinefleisch hochgiftig. Die Muskelfaserzellen bestehen alle aus Protein, Kreatin, Fett und DNA (es gibt natürlich Tierarten, die Giftstoffe einlagern, da sind wir aber dann beim nächsten Punkt). Für all diese Stoffe hat der Körper Abbaumechanismen, die schon nach dem ersten Schritt Basisbausteine des Körpers liefern, und damit völlig unproblematisch sind.
Ein Medikament hingegen greift in die Stoffwechselprozesse des Körpers ein. Da werden Rezeptoren blockiert, die Leber als Abbauplatz kann daraus auch mal gefährliche Substanzen herstellen (man erinnere sich an Methanol, der auch erstmal zum hochgiftigen Formaldehyd abgebaut wird), bestimmte Kaskaden funktionieren nicht mehr so, wie der Körper es gewöhnt ist etc. Medikamente sind in erster Linie ein Gift (in vielen Fällen), und in diesem hochkomplexen System "Körper" kann viel damit passieren, während er versucht, es loszuwerden.