Coronavirus

Re: Coronavirus

@Buschfunk:


Das Blindsein für so etwas rührt oft daher, dass sie sich es (das Leid und der Tod) nicht vorstellen können. Und die wenigsten möchten sich damit auseinandersetzen. Früher (:rolleyes: war nicht alles besser aber anders...) lebten oft 2-3 Generationen unter einem Dach. Da war das Leid und der Tot sehr nah. Und ich behaupte einfach, dass damals ehrer eine Empatie für das Geschehen was wir jetzt erleben, vorhanden gewesen wäre. Gut, es gibt noch ein haufen anderer Dinge die uns in vielerlei Hinsicht abstumpfen haben lassen, aber ich denke das ist ein wesentlicher.
 
Re: Coronavirus

In Deutschland sterben täglich 700 Menschen an Krebs. Das geht auch nicht ohne Leid und Trauer.

So sehe ich das Problem nicht bei fehlender Empathie, sondern bei einem verbreiteten Mangel an Vorstellungskraft/Verständnis für exponentielles Wachstum.
 
Re: Coronavirus

Leider höre ich noch häufig die Meinung, dass Covid-19 nicht schlimmer als eine Grippe sei bzw. eh nur Alte und Schwache trifft. Folglich wollen sich die Leute nicht einschränken. Das zu ändern...
 
Re: Coronavirus

Und sie hätte lieber, das beide sterben - gratulation.

Nein, sie möchte, dass beide überleben. Wenn genug Platz für beide da ist, weil die Leute draußen Abstand halten, dann es wird es gar nicht dazu kommen, dass man zwischen der vorerkrankten Dame und dem Familienvater entscheiden muss.
 
Re: Coronavirus

Ich glaube schon das die Ursache der Klage ein angstbasierter Eigennutz ist, dennoch ist der Inhalt der Klage nicht von der Hand zu weisen, bzw. ihre befürchtungen Berechtigt.

Das Thema Ethik, wenn auch eher abstrakt, ist bei Rettungsdiensten generell Thema,
weil jeder von uns Angst davor hat mal in der Situation zu sein auswählen zu müssen.
Eine Situation aus der aus Zeit- oder Ressourcenmangel nicht alle gerettet werden können.

Es sollte nicht dazu kommen, wenn genug Personal und Material bereitgestellt wird, ist das, hier, abwendbar.

In der Klage geht es aber um die Regelung.
Momentan wird das tatsächlich durch "Empfehlungen" von "Fachverbänden" geregelt z.B. die Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.
Was die Dame mit der Klage jetzt vorgibt erreichen zu wollen (und wenn es stimmt, dann finde ich das gut), ist das inoffizielle Leitlinien privater Organisationen durch Rechtsgültige Gesetze und Verordnungen ersetzt werden.

Ethische Fragen werden sehr schnell sehr schwierig, wenn man aufhört "meine Ansicht ist richtig" zu denken, sondern einen versucht einen gesellschaftlich akzeptablen konsens zu finden.

z.B. ist jemanden abklemmen etwas anderes, als jemanden garnicht erst anzuklemmen.

Ich halte ihren Ansatz, auch wenn er aus eigennutz kommen mag, für nicht verkehrt,
rechtssicherheit ist idr. ne gute Sache und ihr eigennutz ist auch nicht Böswillig.
 
Re: Coronavirus

Ich habe kein Verständnis dafür, wenn meine Bemerkung als "offtopic gestänker" gelöscht wird, weil ich anmerke, dass etwas jeder Grundlage entbehrt, wenn jemand eine Quelle nennt und dann jemand anderes diese erklärt, mit etwas, was diese gar nicht enthält, also erfindet, sich aus den Fingern saugt, oder wie im gelöschten Beitrag genannt.

Es geht der Frau um Triage und da ist es absolut Unsinn zu behaupten, dass es ihr eigentlich um Abstand halten geht.
 
Re: Coronavirus

Diese komischen Elternstehenauf-Typen, die zwar nicht für bessere Bildungsumgebungen aufstehen oder sonst irgendwas sinnvolles, , damit sie selbst keine Wasserwerfer etc. abbekommen und heißen Nazis und Hools herzlich Willkommen, während andere lieber die Hooligans, Kampfsportler und Schläger vorne sehen wollen:

Wie war das? Kannste Dir nicht ausdenken, sowas.
 
Re: Coronavirus

Es geht der Frau um Triage und da ist es absolut Unsinn zu behaupten, dass es ihr eigentlich um Abstand halten geht.

Ich gebe zu, mein Beitrag war etwas weit hergeholt. Eventuell auch komplett falsch. Ich weiß aber nicht, was in deinem gelöschten Beitrag stand.
 
Re: Coronavirus

Eine gesetzliche Regelung ist sicher dringend erforderlich, damit es nicht zu Maßnahmen kommt, wie sie Drosten im Falle einer Überforderung des Gesundheitssystems voraussagt und auch wohl gutheißt(?).


Ich habe jetzt keinen O-Ton gefunden, nur:
Wenn man auf der Intensivstation einen älteren, an Covid-19 erkrankten Patienten habe, der beatmet werden müsse und der deshalb nur eine Überlebenschance von 30 bis 50 Prozent habe und dann komme ein 35-jähriger Corona-Patient mit einem schweren Verlauf, der kleine Kinder hat, müssten Ärzte eine Entscheidung treffen, so Drosten. Das gelte vor allem, weil der 35-Jährige aufgrund seines Verlaufs innerhalb kurzer Zeit sterben würde, wenn er nicht beatmet wird. Man müsse in einem solchen Fall einen älteren Patienten von der Beatmungsmaschine abnehmen,

Eine Abwägung von Leben gegen Leben widerspricht dem Grundgesetz und so besteht hier eindeutig Klärungsbedarf.
 
Re: Coronavirus

@KaPiTN:
Das Drosten (und ich auch) das gut heißen, ist ja nur ein Faktor.

Jetzt grade entscheiden Ärzte selber anhand von Leitlinien privater Institute.
Es geht im Zweifelsfall um Unser, dein, mein also das Leben der Bevölkerung im Einzelnen.

Daher sollte die Bevölkerung auch, durch ihe gewählten Volksvertreter, ein Mitspracherecht haben, wie über ihr Leben im Ernstfall entschieden wird.
Man kann nicht einfach "$Gruppe1" für weniger Wert als "$Gruppe2" deklarieren, ohne dass sie zumindest Gehör finden.

Edit:
Also ich heiße NICHT gut, dass es wage und in privaten Leitlinien geregelt ist.
Ich heiße nur den Inhalt dieser Leitlinien für gut.
 
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Re: Coronavirus

Hier ist jemand, der den Aufruf in den Chatgruppen entdeckt und ihn online gestellt hat:


(Den Aufruf zum ganz lesen anklicken.)

Nach Meldungen sollen die gefährlichen Idioten auch so verhalten haben. Was für Schwachmaten und Feiglinge.
 
Re: Coronavirus

Das ist der selbe Link, Cheg.

Ja, Feiglinge. Hoffe, das Jugendamt schreitet da tatsächlich ein, zumindest nachdem die Polizei ein paar der Eltern einkassiert hat.

Sehr beeindruckend fand ich auch ein Elternpaar, welches ihre Tochter scheinbar auf bereits einigen Demos dazu gebracht hat, sich mit Anne Frank zu vergleichen. Oliver Pocher, den ich nun absolut nicht leiden kann, hat sich dann dazu entsprechend geäußert.

Edit: Pocher ist da auch nicht wahnsinnig viel besser, nachdem er einen Greta Thunberg-Vergleich brachte. Hier der ganze Artikel und ja, geht zum Focus, machts dann aber wohl trotzdem nicht weniger wahr:
 
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Re: Coronavirus

Ich will ja nicht klatschen, aber wenns um die Kinder geht, hat man idr. nen Hebel zum Zuhauen.
Wenn man die Kinder als menschliches Schild missbraucht, dann ist ganz schnell Schluss mit lustig.
 
Re: Coronavirus



Den Inhalt der heiße ich auch gut. Ich habe aber da nicht gelesen, was Drosten sagt, und was ich ablehne, daß man jemandem zugunsten von jemand anderem die Luft abdreht, weil der Kinder hat und jünger ist.
 
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