Re: Coronavirus
Da sind wir dann wieder bei meinem ursprünglichen Argument, nämlich dass man zumindest auch Klimanwandel-Kritiker sein muss um Pandemie-Krise-Zweifler zu sein. Denn das geht nur, wenn man sagt "Die Wissenschaft" bzw. "Die Wissenschaftler" seien ja eh alle Einheitstiere und die empirische / statistische wissenschaftliche Methode nicht funktioniere (also als Gesamtheit betrachtet mit den Journals, den Instituten etc.). Das ist im wesentlichen eine Verschwörungstheorie, denn da müssten sich ja zehntausende Menschen dazu verschworen haben zu einem Themengebiet zu lügen.
Kritiker will sich niemand ernsthaft nennen, weil dann, wie auch Deine Beitrag zeigt, man gleich ein Verschwörungstheoretiker, zumindest aber ein Klimawandelleugner ist, bzw. man vielmehr dazu gemacht wird.
Aber sicher muß man beim Klimawandel genauso kritisch sein, wie bei Corona.
Es gibt einen Klimawandel, was als Fakt gilt. Aber schon dabei, daß es dabei einen Anteil des Menschen gibt, sind wir afaik schon nicht mehr bei einer Gewißheit, sondern einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit.
Bei der Entwicklung des Klimas, aber besonders bei den Auswirkungen, sind wir dann aber wirklich nicht mehr bei einer Faktenlage, sondern bei Modellen und darauf basierenden Voraussagen. Und die fallen auch nicht alle einheitlich aus.
Und sollte mir dann jemand erzählen, meine Enkel würden später einmal im Mittelgebirge wohnen, weil die Tiefebenen alle zur Nordsee gehören würde, dann wäre ich da auch skeptisch.
Und wenn ich jetzt Infizierte zu Toten mit Infektion in Verhältnis setze, dann sagt das halt alleine nichts zu der Gefährlichkeit aus.
Ob ein kurzer peak oder eine eine lange flache Kurve mehr Opfer fordert, weiß man nicht.Ob die Maßnahmen wirken und in welcher Weise, kann momentan keiner sagen. Das ist ein Experiment mit dem Ziel, die Belastbarkeit der Systeme zu testen. Man tastest sich da so heran, sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich.