Coronavirus

Re: Coronavirus

Ist aber nicht so und die Stimmen mehren sich, die den Maßnahmenkatalog des RKI in Frage stellen.
Kommen diese Stimmen auch aus dem Kreis der Sachkundigen?

Hab bisher noch keine Virologen gefunden, der dem RKI widersprechen würde. Hatte aber die letzten Wochen auch nur Kontakt zu vielleich 15 oder 20 von denen.
 
Re: Coronavirus


Der Maßnahmenkatalog ist eine Reaktion auf etwas. Du kannst doch nicht die Reaktion auf etwas kritisieren und damit dann argumentieren, dass die Ursache gänzlich falsch ist.

Also mal polemisch verkürzt: Hamburger sind ungesund und sollten daher reduziert werden. Du bist nun nicht d'accord mit der Reduzierung und implizierst damit, dass es gar keine Hamburger gibt oder sie gar nicht so ungesund sind.
Noch Fragen?
 
Re: Coronavirus

Es sind vermutlich die Stimmen derer, die ihr *Wissen* über dubiose Fratzenbuchgruppen beziehen, endlich wieder mit den anderen mit Kanne Bier am Hals
an der Bude stehen und über die Scheiß-Regierung lamentieren wollen.
Denen es mittlerweile sogar langweilig geworden ist, ihre Partner*innen zu verhauen und die Kinder niederzubrüllen.

Ich möchte einfach nur, dass das bald vorbei ist.
Dass sich jeder auf der Welt an die Maßgaben hält und alleine oder zu zweit um den Block dreht, damit das Hirn gelüftet wird.
Und dass sogar die Arschlöcher überleben ;)
 
Re: Coronavirus

Hab vor einigen Tagen angefangen, jedem der mir "fachkundig" von Corona erzählt zu fragen, für was
X in der Gleichung
X = 1 - 1/R[SUB]0[/SUB]
steht.

Damit hat man gleich mal die Spreu vom Weizen getrennt
 
Re: Coronavirus

Schön wär's. Ist aber nicht so und die Stimmen mehren sich, die den Maßnahmenkatalog des RKI in Frage stellen.
Kannst du wissenschaftlich fundierte Quellen dazu angeben?
wissenschaftlich fundiert definiert sich wie folgt
a) Veröffentlichung in einem einschlägigen Journal aus dem Gebiet Medizin, Virologie, Epidemiologie o.ä.
b) Veröffentlichung von Instituten aus den Bereichen Virologie oder Epidemiologie

Insbesondere zählen Einzelmeinungen von Ärzten anderer Disziplinen nicht, also z.B. von Internisten, Sozialmedizinern, Neurowissenschaftlern oder Psychiatern.


Ich geh mal in Vorleistung mit einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie vom 21.03.:
Aktuell liegt ein kurzes Zeitfenster vor, in dem die Entscheidung zwischen Eindämmung und
Verlangsamung der Infektionsausbreitung noch ohne Überlastung des Gesundheitssystems erfolgen
kann. In beiden Fällen ist eine konsequente Umsetzung für einen längeren Zeitraum notwendig.

Da es derzeit keine kausale Therapie oder präventive Impfung gibt, ist es in der aktuellen epidemio-
logischen Situation wichtig, die Bevölkerung zu überzeugen, freiwillig und konsequent zur Einschränkung der
Übertragung beizutragen. Obwohl derzeit nicht alle Regionen Deutschlands gleichermaßen betroffen sind, ist
es nötig, vorsorglich überall entsprechende ausbreitungslimitierende Maßnahmen einzusetzen.
Wir unterstützen die Maßnahmen, die bereits von der Bundesregierung umgesetzt wurden und wir
mahnen an, kritisch die Umsetzung weiterer Maßnahmen zu prüfen.
 
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Re: Coronavirus

Ich denke, ich habe den Gesamtplan unserer Bundesregierung schön langsam durchschaut: Wir machen Ausgangssperren und dämmen die Krankheit halbwegs ein, bis verlässlichere Daten da sind. Die USA haben das Potenzial, in 1-2 Wochen zur Großraumstudie zu werden. Dann kann man schauen, wie es sich auswirkt und ggf. die Beschränkungen lockern oder verschärfen.
 
Re: Coronavirus

@BurnerR: Das ist irrelevant, weil Wissenschaftler ihr Eigenheim abbezahlen wollen und in Jounals negative Studien seltener als positive veröffentlicht werden. Ich habe das über zehn Jahre mit angesehen; es gibt sogar Untersuchungen dazu.

Abgesehen davon gibt es zu Corona einfach zu wenig valide Daten, mit denen sich seriöse Wissenschaft betreiben ließe, auch Herr Drosten hat die nicht (braucht sie als Virologe auch nicht) und der Epidemiologieprofessor Lauterbach ist Partei.
 
Re: Coronavirus

Da sind wir dann wieder bei meinem ursprünglichen Argument, nämlich dass man zumindest auch Klimanwandel-Kritiker sein muss um Pandemie-Krise-Zweifler zu sein. Denn das geht nur, wenn man sagt "Die Wissenschaft" bzw. "Die Wissenschaftler" seien ja eh alle Einheitstiere und die empirische / statistische wissenschaftliche Methode nicht funktioniere (also als Gesamtheit betrachtet mit den Journals, den Instituten etc.). Das ist im wesentlichen eine Verschwörungstheorie, denn da müssten sich ja zehntausende Menschen dazu verschworen haben zu einem Themengebiet zu lügen.

Ohne das bleibt am Ende nur Stammtischgerede. Was ist schon R0, egal. Genug Daten, zu wenige Daten - lass mich mal eben gucken aha, ne das ist zu wenig, also wirklich. Ich hab da youtube gesehen und der Arzt da findet auch, dass seien zu wenige Daten. Und die zehntausende anderen, die sich beruflich mit dem Thema auseinandersetzen - die sind alle gekauft, die ducken sich nur. Ich höre lieber auf die "woken" real-talker.
 
Re: Coronavirus

Wenn 99% der Wissenschaftler einer Meinung sind, ist zwangsläufig was faul. Das gibt's nicht mal in Nordkorea, dort sind's 100%.
 
Re: Coronavirus

aber manchen Leuten fällt schon mal die Decke auf den Kopf wenn sie drin bleiben müssen!
Mir auch heute trotz oder weil miesen Wetters (es schneit in H, bzw März/April-Verrücktheit). Bin runter und habe meine Runden gedreht auf den Knast- eh ich meine Hinterhof. Jetzt ein Beruhigungs-Bier.
 
Re: Coronavirus

Wenn 99% der Wissenschaftler einer Meinung sind, ist zwangsläufig was faul. Das gibt's nicht mal in Nordkorea, dort sind's 100%.
Und bei 50%? Und wenn die restlichen dann schaffen diese 50% größtenteils zu überzeugen?
Was ist mit der modernen Medizin, lehnst du diese auch ab? Glaubst du, Krankenhäuser und Arztpraxen sind Orte wie sie versuchen dich krank zu halten? Du bist dann vermutlich auch Impfgegner? Wo ziehst du die Grenze, glaubst du den "sogenannten Experten", dass die Erde eine Kugel sei und das HIV existiert?
 
Re: Coronavirus

Oder auch: Spring bitte mal aus einem Flugzeug oder vom Mount Everest, Nackt und ohne Falschirm oder ähnliches natürlich, denn mindestens 99% aller Forscher sind sich einig das die Anziehungskraft/Gravitation existiert und dass Du danach nicht mehr identifizierbare Masse bist. Du könntest der LEBENDE BEWEIS sein! :beer:
 
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Re: Coronavirus

Da sind wir dann wieder bei meinem ursprünglichen Argument, nämlich dass man zumindest auch Klimanwandel-Kritiker sein muss um Pandemie-Krise-Zweifler zu sein. Denn das geht nur, wenn man sagt "Die Wissenschaft" bzw. "Die Wissenschaftler" seien ja eh alle Einheitstiere und die empirische / statistische wissenschaftliche Methode nicht funktioniere (also als Gesamtheit betrachtet mit den Journals, den Instituten etc.). Das ist im wesentlichen eine Verschwörungstheorie, denn da müssten sich ja zehntausende Menschen dazu verschworen haben zu einem Themengebiet zu lügen.

Kritiker will sich niemand ernsthaft nennen, weil dann, wie auch Deine Beitrag zeigt, man gleich ein Verschwörungstheoretiker, zumindest aber ein Klimawandelleugner ist, bzw. man vielmehr dazu gemacht wird.
Aber sicher muß man beim Klimawandel genauso kritisch sein, wie bei Corona.
Es gibt einen Klimawandel, was als Fakt gilt. Aber schon dabei, daß es dabei einen Anteil des Menschen gibt, sind wir afaik schon nicht mehr bei einer Gewißheit, sondern einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit.
Bei der Entwicklung des Klimas, aber besonders bei den Auswirkungen, sind wir dann aber wirklich nicht mehr bei einer Faktenlage, sondern bei Modellen und darauf basierenden Voraussagen. Und die fallen auch nicht alle einheitlich aus.
Und sollte mir dann jemand erzählen, meine Enkel würden später einmal im Mittelgebirge wohnen, weil die Tiefebenen alle zur Nordsee gehören würde, dann wäre ich da auch skeptisch.

Und wenn ich jetzt Infizierte zu Toten mit Infektion in Verhältnis setze, dann sagt das halt alleine nichts zu der Gefährlichkeit aus.
Ob ein kurzer peak oder eine eine lange flache Kurve mehr Opfer fordert, weiß man nicht.Ob die Maßnahmen wirken und in welcher Weise, kann momentan keiner sagen. Das ist ein Experiment mit dem Ziel, die Belastbarkeit der Systeme zu testen. Man tastest sich da so heran, sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich.
 
Re: Coronavirus

Denkst du es gäbe keinen wissenschaftlichen Konsens?
Falls doch: Denkst du, die irren sich alle oder das sie alle lügen?
Denkst du, deine Schätzungen zur Belastbarkeit des Systems und deren Auswirkungen sind besser als die von Experten? Denkst du, du kannst mathematische Modelle besser beurteilen als die Wissenschaftler des jeweiligen Gebietes?

Und sollte mir dann jemand erzählen,
Strohmann-Argument.

Und wenn ich jetzt Infizierte zu Toten mit Infektion in Verhältnis setze, dann sagt das halt alleine nichts zu der Gefährlichkeit aus.
Ok und wie viele werden sich in Deutschland wie schnell Infizieren? Und zu wie vielen Toten führt das dann?
 
Re: Coronavirus

Es gibt keinen Konsens, wie sollte der aussehen?

Strohmann lasse ich gelten, auch wenn mir das wirklich schon mal welche erzählen wollten.

Ich sage Dir, es gibt zu wenige Daten und Du forderst mich dann zu Vorhersagen auf? Das ergibt keinen Sinn.
 
Re: Coronavirus

Zu Covid-19 gibt es den bekannten Konsens.
Aber du findest es gäbe zu wenige Daten.
Also irren die sich alle? Oder lügen die alle? Oder meinst du, es gäbe keinen Konsens?
 
Re: Coronavirus

Es gibt den Konsens, daß es ein Virus aus China ist. Meinst Du einen anderen?
Gibt es einen Konsens über Mortalität?
Nein, den kann es derzeit ja auch nicht geben.
 
Re: Coronavirus

Es gibt den Konsens, daß es ein Virus aus China ist. Meinst Du einen anderen?
Gibt es einen Konsens über Mortalität?
Nein, den kann es derzeit ja auch nicht geben.
Gemeint ist der Konsens darüber, dass recht drastische Maßnahmen stark angeraten sind. Eben jene Maßnahmen, wie sie gerade weltweit umgesetzt werden.
Also du findest, für diese Maßnahmen gibt es zu wenige Daten? Falls ja: Irren sich alle oder lügen alle? Falls ersteres: Du kannst das also besser beurteilen als Wissenschaftler weltweit? Falls letzteres: Du bist Verschwörungstheoretiker.
 
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