Bundestagswahl 2017

Wie wird sich die SPD-Basis entscheiden?

  • Ja zur GroKo

    Stimmen: 10 34,5%
  • Nein zur GroKo

    Stimmen: 19 65,5%

  • Umfrageteilnehmer
    29
  • Umfrage geschlossen .


Ich finde es gut dass Du so differenziert denkst und nicht alle über einen Kamm scherst. Deine Phrasen sind langweilig deine gerechte Welt gibt es in Nordkorea.
 
Vielleicht erst Mal an der eigenen Nase fassen was das differenzieren angeht anstatt auf anderen herum zu nörgeln weil du derern Meinung nicht Teilst oder verstehst.

Damit wäre uns wohl viel besser und mehr geholfen als dein billiger Nordkorea Vergleich. ;)

Das was ich beschrieben habe ist Real Live und nicht irgendwelche Hirngespinste. Sicherlich überspitzt aber dennoch wahr und nicht ab zu streiten.

PEACE
 
Zuletzt bearbeitet:


Genau daher hast Du meine Anspielung mit der Umstrukturierung nicht verstanden, welche deine Phrasen sofern Sie umgesetzt werden würden, einfach nur in Papierkram ausarten lassen würde, was genau nichts an den Gehältern ändern würde.

Ich verstehe deine auf Neid basierende Argumentation sehr gut, leider wenig Inhalt und überhaupt keine Erklärung oder Antworten auf die Fragen die ich Dir gestellt habe, Du wirfst mit Sprüchen um Dich und mehr kommt wohl auch nicht.
 
Der einzige Grund den ich sehe ist das kein Wille da ist, die Probleme anzugehen zu wollen solange der Rubel sich weiter dreht.

Mit Neid hat das wenig zu tun, ich bin zwar nicht reich und nicht arm. Irgendwo in der Mitte halt laut "Statistik"..

Ich sehe nur eine sehr verlogene Gesellschaft die Angst vor Veränderungen hat weil man dann selbst abspecken oder was abgeben müsste. Das wollen Menschen wie du einfach nicht, da spielt man dann lieber Kriege oder ähnliches.

Alles andere sind scheinheilige ausreden um weiter in saus und braus auf Kosten anderer Leben zu können.
 
neid ist ein totschlagargument. ei dummes noch dazu. neid könnte es nur sein, wenn man selber dieses gehalt für sich akzeptieren und gerne die rolle tauschen würde.
ganz etwas anderes ist aber, wenn man derlei bezahlung als unangemessen und obszön betrachtet. es ist ja nicht einmal die rede von selfmade personen, sondern es geht hier um selbstbedienungsmentalität, wo die empfänger der bezüge und die gewährer gemeinsam in einem boot sitzen und sich gegenseitig die zahlungen abnicken. von der unart aktive politiker in aufsichtsräte zu berufen, wolle wir an dieser stelle gar nicht reden.
 
Fangt halt damit an, die Argumente von Dieter und mir aufzugreifen und ernsthaft zu argumentieren, vllt werdet ihr dann auch ernst genommen.
Aber emotionale Ausbrüche werden halt auch so zu recht abgekanzelt.
 
Eventuell mal der Gedanke das Manger gar kein Gehalt bekommen.

Ich vergleich das gerne mit Fußballspielern und Schauspielern
Die bekommen/verdienen auch kein Gehalt - denen wird so viel Geld in den Rachen geworfen damit sie einfach nicht woanders spielen.

Ein namhafter Manger wirkt sich alleine durch seine Anwesenheit schon positiv auf den Aktienwert einer Firma aus.
Wenn er dazu noch seinen Job passabel macht, kann man sich sehr glücklich schätzen.

Man bezahlt in diesen Regionen schon lange nicht mehr nur nach Leistung. Man bezahlt so viel das die Konkurrenz einem diesen nur schwer wegnehmen kann.

Wie eben bei Schauspielern und Profi-Sportlern.



Was zum Ausnutzen der Sozialsysteme.
Es wird ja immer gerne der Arno Dübel dahin gestellt als Sinnbild für das Harzer Leben.
Faktisch wird allerdings mehr Geld im Verwaltungssumpf des Harz 4 verschüttet, als diese Leute "raus saugen".

Wenn es einem wirklich um das gezahlte Geld gehen würde, würde man sich darüber viel mehr aufregen.
Es geht bei den meisten viel mehr um das Gefühl ausgenutzt zu werden:

"Der lebt auf meine Kosten und benimmt sich dabei noch Asozial - der nutzt mich aus"

Das ganz klassisch eine emotionales Argument, weil der große Schaden nicht durch die Handvoll Assis angerichtet wird.
Der große Schaden wird durch das System Harz 4 angerichtet. Es mehr kostet als müsste, die Leute aber trotzdem weniger kriegen als sollten.
 
Der große Schaden wird durch das System Harz 4 angerichtet.

harz4 richtet keinen schaden an, sondern ist ein "standortvorteil". als damokles-schwert für den arbeitnehmer hat es geholfen deutschland zu einem vergleichsweisen niedriglohnland zu machen. der handelsüberschuß ist der erfolg. aber erfolg muß sich ja schon länger nicht mehr für alle lohnen.
 
@Drumkit:
Eventuell war das Missverständlich.

Ich bezog mich darauf das auf dem Weg von deinem Portmonaie zu dem Portmonaie eines Harz 4 Empfängers mehr Geld flöten Geht, als er am Ende bekommt.
Es gibt also weniger Grund auf den Harz 4 Empfänger wütend zu sein, als auf die Personen die bei der Umverteilung dein Geld aktiv veruntreuen.
 


Nur eingesteht (solange der Wahlkampf dauert) reicht nicht. Da muss schon mehr passieren - vor allem NACH der Wahl.

Da reicht auch nicht, Grinsemann Schulz zu präsentieren, denn wenn man tiefer gräbt, weiß man, auf welcher Position dieser steht und das ist nicht das, was die SPD ausmachen sollte aus Sicht des "kleinen" Mannes.

Die AfD ist momentan in kleine Macht-Scharmützel verstrickt. Macht sich nicht gut in Zeiten des Wahlkampfes. Also wird das auch nichts.

Die CDU macht weiter wie bisher, die Grünen rufen zum Umweltschutz auf, indem sie z.B. in Berlin große Hauptstraßen einspurig machen wollen, was natürlich toll für die Umwelt ist, wenn es dadurch noch mehr Stau gibt und die Abgase noch mehr in die Luft gepustet werden, weil nichts vorwärts geht. Die Linken sind irgendwie nichts halbes, nichts ganzes. Die FDP schreit ab und zu mal laut herum, wirkt aber wie ein bockiges Kleinkind, hat also auch nicht wirklich Plan.

Was bleibt? Weiter Frust schieben!
 
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  • #93
Da reicht auch nicht, Grinsemann Schulz zu präsentieren, denn wenn man tiefer gräbt, weiß man, auf welcher Position dieser steht und das ist nicht das, was die SPD ausmachen sollte aus Sicht des "kleinen" Mannes.
Wenn du die SPD von früher willst, dann musst du für Rot-Rot-Grün sein. Denn was waren die Linken und Grünen früher? Genau, der linke Flügel der SPD (jaja, und SED). Dass die SPD weiter nach rechts rückt ist bei dem übrig gebliebenen Personal und der Koalition mit der Union logisch.

Dass Parteien und Politiker ihre Wahlversprechen brechen hört man seit 100 Jahren. Das habe ich gerade erst in einem Buch von 1928 gelesen, über den amerikanischen Wahlkampf. Aber was sind die Gründe dafür? Lügen? Ja, zum Teil bestimmt. Aber in den meisten Fällen kommt schlicht die Realpolitik dazwischen. Beispiel: SPD verspricht Steuererhöhungen für Reiche, die Union Steuersenkungen für Reiche. Bei der Wahl kommt eine große Koalition raus, die Steuern bleiben so, wie sie sind. Haben die Parteien jetzt gelogen im Wahlkampf? Nein, es war es schlicht nicht möglich, beide Versprechen gleichzeitig umzusetzen, daher wurde ein Kompromiss gefunden.
Darüber kann man jetzt Frust schieben und es sich in seiner Opferrolle bequem machen, während die bösen Politiker die armen Bürger nur belügen und betrügen. Oder man erkennt, dass wir keine Diktatoren haben, die uneingeschränkt herrschen.
 
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Wenn das so auskäme, wie du beschreibst, dann gäbe es allerdings nicht so viele Beschwerden, das Problem ist ja, dass es eher so läuft: CDU wollen die Mehrtwertsteuer um 2% erhöhen, SPD wollen sie verringern. Nach der Wahl einigt man sich gemeinsam auf eine Erhöhung von 3% :D.
 
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  • #95
Die Wirklichkeit ist natürlich etwas komplexer, als in meinem Beispiel :D Da wird dann eine Mehrwertsteuererhöhung der Union eingetauscht gegen Mindestlöhne von der SPD. Lobbygruppen, Medien, Ereignisse und auch die Wähler beeinflussen den politischen Prozess natürlich ebenfalls. Plötzlich gibt es den Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg, obwohl es keiner versprochen hat.
 
Ein Manager leistet lange nicht so viel wie derjenige der die Arbeit zb am Band auch wirklich vollbringt.

Du hast keine Ahnung und plapperst nur im Sinne eines Frühkommunismus daher.
Gute Manager und Techniker tragen viel Verantwortung. Denn wenn sie einen schlechten Job machen, hat auch der Bandarbeiter bald keinen Job mehr.
Ohne diejenigen, die Arbeit anschaffen, innovativ und auch mal investitions- und risikofreudig sind, geht nichts voran. Oder denkst du, der Bandarbeiter wäre in der Lage, für sich selbst zu sorgen mit einem adäquaten Einkommen? Und der Bandarbeiter mit gutem Monatseinkommen sorgt letztendlich dafür, dass die Handwerker Aufträge bekommen, die Läden ihre Waren verkaufen können, etc.


Ich möchte nur eine gerechte Welt, nicht mehr und nicht weniger.

Wer möchte das nicht? Aber was ist gerecht und was nicht?
Da kannst du lange und episch darüber sinnieren.
Die Welt ist nicht gerecht, schon gar nicht bei der immensen Bevölkerungszunahme durch ungezügeltes, uneinsichtiges Wachstum und ebensowenig durch die allerreichsten Milliardäre.

Mal eine Frage an dich:
Was leistest du selbst, um eine gerechte Welt zu bekommen?
 
Eine gerechte Welt ist eine Illusion - allein aus der Tatsache herrauch das wir nicht mal eine einheitliche Definition von Gerechtigkeit haben...
 


Jup Neid ist ein Totschlagargument, ich habe kein Problem damit wenn jemand seine Meinung auch vernünftig mit Argumenten darlegen kann. Du grenzt dein Argument auf eine Gruppe von Personen ein, Timekeeper spricht aber generell von allen womit er verallgemeinert. Ich habe Ihm ja Fragen dazu gestellt, die will oder kann er nicht beantworten.

Neid, naja ich behaupte mal er hat sich nicht bei der letzten Gehaltsverhandlung daran orientiert wer oder was am wenigsten verdient und dass er auch ja nur ein x-vielfaches davon erhält, bloß nicht zuviel um mit gutem Beispiel voran zu gehen.
 
Du hast keine Ahnung und plapperst nur im Sinne eines Frühkommunismus daher.
Gute Manager und Techniker tragen viel Verantwortung. Denn wenn sie einen schlechten Job machen, hat auch der Bandarbeiter bald keinen Job mehr.

Frühkommunismus, das ist nicht lache.
Es geht um ein ganz klein wenig mehr soziale Gerechtigkeit in einem immer asozialer werdenden Kapitalismus, um ein winziges Krümelchen von einer fetten Torte.
Die Forderungen von Schulz sind doch so minimal, dass sie noch lange nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun haben. Wenn die Arbeitgeber laut aufschreien, dass ein klein wenig an der Stellschraube gedreht werden soll, hat Schulz bis jetzt alles richtig gemacht.

Die Managergehälter und Boni sind obszön und pervers. Die Selbstbescheidung von einigen macht es nicht besser.

Ohne diejenigen, die Arbeit anschaffen, innovativ und auch mal investitions- und risikofreudig sind, geht nichts voran.

Aha, da sehnt sich einer nach Zockern und der nächsten Bankenkrise.
 
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