Bundestagswahl 2017

Wie wird sich die SPD-Basis entscheiden?

  • Ja zur GroKo

    Stimmen: 10 34,5%
  • Nein zur GroKo

    Stimmen: 19 65,5%

  • Umfrageteilnehmer
    29
  • Umfrage geschlossen .


Die Aufrüstung habe ich auch nicht als imaginär bezeichnet sondern die teilweise geschaffenen Feindbilder, es ist peinlich wenn Sender wie ARD&ZDF, denen wahrscheinlich die meisten Leute wegen deren seriösen Auftreten deren Berichte mit Wahrheit gleichsetzen oder objektiver Berichterstattung, sich entschuldigen Dinge , in diesem Fall Bilder, übernommen zu haben, ohne diese zu prüfen und am nächsten Tag die nächste Falschmeldung bringen.

Seit 9/11 bzw. auch an 9/11 wurden Bilder gezeigt, auf die man hätte verzichten können, z.B. wie Araber ( ich weiß nicht mehr in welchem Land) die amerikanische Flagge verbrannten und dazu tanzten. Generell böse Taliban, jeder kann dran sein und überall verdächtige Rucksäcke, beinah Anschläge und immer wieder böse Talibanführer hier und da. Dann kam die Flüchtlingswelle und man war entsetzt und schockiert dass es einige Leute gab die eben nicht "Refugees Welcome" waren. So sind nun alle Dresdner Rassisten wegen Pegida oder zumindest ist für Sie Rassismus okay was auch nicht die Wahrheit ist.

Bei uns ist die Verteilung der Medien sicherlich anders als in Russland, aber die Russen scheren sich auch nicht so sehr um die Welt und haben weniger Weltschmerz. Warum? Menschen sind eben unterschiedlich, ist auch gut so.

Ich schildere nur wie es mir subjektiv vorkommt, nicht wie es ist, da ich nicht die Zeit habe mir alle Berichte anzuschauen und darüber wahrscheinlich keine genaue Aussage treffen kann.



Die Tagesschau dürfte auch mehr Menschen erreichen als "die Anstalt".
 
Unfehlbar ist niemand und das ZDF und die Ländersendeanstalten der ARD (k.a. ob einige oder alle) haben online mittlerweile Rubriken, wo sie ihre Fehler listen. Auch Einseitigkeit wird als Fehler angesehen.

 
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  • #43
Die SPD wird konkreter und will Managergehälter an Durchschnittsgehälter koppeln:
Außerdem soll die Hauptversammlung, also die Vertretung der Aktionäre, ein Maximalverhältnis zwischen der Vorstandsvergütung und dem Durchschnittsgehalt im Unternehmen festlegen.


Finde ich im Prinzip gut. Das Unternehmen muss nun selbst einschätzen und rechtfertigen, wie viel mehr Leistung ein Manager gegenüber einem Durchschnittsarbeiter bringt. Wer seinen Managern nun mehr zahlen will, muss also dafür sorgen, dass im Schnitt mehr verdient wird.

Ich hoffe aber, dass das nur der Anfang ist. Erbschaftssteuer, Spitzensteuersatz, Vermögenssteuer... da gibts noch viel zu tun.
 
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  • #46
Tja, ich kann verstehen, dass die SPD als Juniorpartner in einer Koalition mit der Union nicht alle Wahlversprechen unterkriegt. Die Zeit von 98 bis 2005 haben sie dagegen richtig verkackt und dafür werden sie zurecht verspottet.
 
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  • #48
Jetzt wollen auch noch CSUler und CDUler . Ein Hoch auf das Wahlkampfjahr ;)
 
Die SPD wird konkreter und will Managergehälter an Durchschnittsgehälter koppeln:



Finde ich im Prinzip gut. Das Unternehmen muss nun selbst einschätzen und rechtfertigen, wie viel mehr Leistung ein Manager gegenüber einem Durchschnittsarbeiter bringt. Wer seinen Managern nun mehr zahlen will, muss also dafür sorgen, dass im Schnitt mehr verdient wird.

Ich hoffe aber, dass das nur der Anfang ist. Erbschaftssteuer, Spitzensteuersatz, Vermögenssteuer... da gibts noch viel zu tun.

finde ich nicht gut und ich glaube auch nicht, daß so etwas rechtlich möglich ist. ich bin der meinung, daß der staat sich nicht in die tarifpolitik einmischen soll und ziemlich sicher, daß er das auch nicht darf.
als wahlkampfslogan wird das ziehen, aber man sollte den pferdefuß nicht vergessen. wenn die gehaltskappe nicht kommt, wird das als gebrochenes versprechen im volksgedächtnis hängen bleiben.
 
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  • #50
@infofilter: Nun wir haben in Deutschland kein Marktwirtschaft, sondern die Soziale Marktwirtschaft. Ich denke der Staat sollte sie auch durchsetzen. Und wenn ich Unternehmen vorschreiben kann, was sie mindestens zu zahlen haben, warum nicht auch den Höchstsatz?
Aber du hast recht, wenn das nicht kommt, gerade wenn sich CDU/CSU und SPD dafür aussprechen, ist es nur ein weiteres gebrochenes Wahlversprechen.
 
Gesucht wird eine Regelung, die ein Zeichen für den Wähler setzt und die irgendwie umgangen werden kann?

Wie wollen die das ernsthaft diskutieren, ohne gleichzeitig die Nebeneinkünfte der Abgeordneten zu deckeln?
 
Wie gut das Politiker rechtlich nicht gebunden sind an ihre Wahlversprechen ;)
 
@infofilter: Ich denke der Staat sollte sie auch durchsetzen. Und wenn ich Unternehmen vorschreiben kann, was sie mindestens zu zahlen haben, warum nicht auch den Höchstsatz.

und was war das für ein krampf. hier aber, bei der untergrenze, hatte der staat meiner meinung und der der gerichte nach, das recht einzugreifen, zum schutz der bürger. es soll ja noch arbeit sein und keine sklaverei. welchen schutz aber will man erreichen durch obergrenzen, soll dadurch wirklich eine gesellschaftliche spaltung verhindert werden? spitz gefragt: welche gesellschaftliche spaltung liegt vor, wenn 95% geschlossen neidisch sind auf die restlichen fünf? ;)
es wird schwer zu begründen sein, warum dieser eingriff notwendig sein soll, wenn das entsprechende gesetz einmal auf den richterlichen prüfstand kommt. und das wird passieren, wie ja bei gefühlt jedem gesetz, sofern sich überhaupt genug willen für ein solches gesetz findet nach der wahl. die spitzenmanagergehälter sind knapp gesät, und im internationalen vergleich, ich glaube da liegen deutsche manager nicht im spitzenbereich.
 
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  • #54
@infofilter: 1987 hat ein Dax-Manager das 14-Fache verdient, wie ein durchschnittlicher Mitarbeiter. Heute ist es das 57-fache. Die Begrenzung wäre also ein Schutz vor gesellschaftlichen Spannungen ;) Und das hat nichts mit Neid zu tun. Oder bringt ein Manager heute viermal so viel Leistung wie früher? Ich denke nicht.
Natürlich muss das alles von Gerichten gedeckt sein, da stimme ich dir zu. Da fehlen leider noch die Details. Ich hoffe dazu kommt noch was.
 


Ob man vor gesellschaftlichen Spannungen schützt, wenn man eine Deckelung von 10 Millionen fordert, wenn Dieter Zietsche als Spitzenverdiener bei 8,5 liegt, oder ist das Wahlkampf?
 
aber man sollte den pferdefuß nicht vergessen. wenn die gehaltskappe nicht kommt, wird das als gebrochenes versprechen im volksgedächtnis hängen bleiben.

Aber du hast recht, wenn das nicht kommt, gerade wenn sich CDU/CSU und SPD dafür aussprechen, ist es nur ein weiteres gebrochenes Wahlversprechen.
Seit wann können sich die Wähler an die gebrochenen Wahlversprechen der letzten Wahl erinnern? Dann wäre zB die SPD seit spätestens 2005 unter der 5%-Hürde
 
Ich ziehe das zurück. Ich dachte, ich hätte das hier oder in einem der Links gelesen.
Allerdings gibt es wohl eine derartige Forderung von Aktionärsvertretern.
Möglicherweise bin ich beim Querlesen der Artikel in den Kommentarbereich gekommen.
 


Purer Aktionismus und mehr nicht, setzt man eine Grenze für das Gehalt wird es anderweitig umgangen ob nun mit Bonuszahlungen etc pp ist dabei egal. Wahlkampf ftl.

Wieso sich jemand daran stören tut welches Gehalt eine andere Person als man selbst bekommt, erschließt sich mir nicht.
 
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  • #60
@U.S.C.H.: Nun, wenn es umgangen wird, dann muss man Nachbessern, ganz einfach.

Beim Mindestlohn hat es uns alle sehr interessiert, wie viel Lohn jemand anderes bekommt. Aber natürlich hast du Recht mit dem Wahlkampf. Daher hoffe ich auch, dass noch andere, substanziellere Punkte angesprochen werden.
 
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