[Politik und Gesellschaft] Berlin: Imam verweigert Lehrerin Handschlag

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In einer Berliner Privatschule hat ein Imam sich geweigert, bei einem Lehrer-Eltern-Gespräch der Lehrerin seines Sohnes die Hand zu geben, da sie weiblich ist. Er berief sich hierbei auf die Religionsfreiheit.

Der Sohn des Imams wurde wegen Schüler-Rangeleien auf dem Schulhof schriftlich verwarnt, weshalb es überhaupt erst zu dem Gespräch gekommen ist. Bei der Begrüßung weigerte sich der Imam, der Lehrerin der Platanus-Schule im Bezirk Pankow die Hand zu geben, was er dieser beim Eintritt in den Beratungsraum auch direkt klar machte. Das führte letztlich zur Eskalation des Streites; die Lehrerin versuchte vier Mal, ihm die Hand zu geben und bezog sich hierbei auf eine notwendige Respektbezeugung und deutsche Gebräuche.

Dieser soll die Aufforderung jedoch "freundlich aber bestimmt" zurückgewiesen haben. Stattdessen legte er zur Begrüßung seine Hand aufs Herz und erklärte ihr, dass dies in seiner Religion die höchst mögliche Respektbezeugung bei der Begrüßung einer Frau sei. Dies wurde von der Lehrerin jedoch nicht akzeptiert; sie wurde laut und beendete das Gespräch.

Nachdem die Eltern eine Woche lang auf eine Entschuldigung der Schule gewartet haben, kündigten sie den Schulvertrag ihrer Kinder. Sie schalteten einen Anwalt ein und erstatteten Strafanzeige.


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Das Händeschütteln ist eine Unsitte, wird jeder Hygieneprof bestätigen. Der Leidtragende ist der Junge, der mit dem Wechsel auf eine blöde Staatsschule gestraft ist.
 
Das Händeschütteln ist eine Unsitte, wird jeder Hygieneprof bestätigen. Der Leidtragende ist der Junge, der mit dem Wechsel auf eine blöde Staatsschule gestraft ist.

Typisch deutsch ist der Handschlag bei der Begrüßung eines Arztes, bei dem man sich in Behandlung begibt...Bei der ärztlichen Untersuchung kann das Händeschütteln beziehungsweise die dabei ausgeübte Kraft des Patienten (der Händedruck im medizinischen Sinn) einen orientierenden Hinweis auf die motorische Koordinationsfähigkeit und sogenannte „grobe Kraft“ geben. Bei Koordinationsstörungen kann das Händeschütteln erschwert, bei muskulären Erkrankungen oder einer Sarkopenie der Händedruck vermindert sein. Nach einer Studie an Patienten jenseits des 85. Lebensjahres korreliert der gemessene Händedruck mit der zu erwartenden spezifischen Sterberate.

Und wegen der Hygiene:

Um Ansteckungen zu vermeiden, empfehlen die Forscher daher eine gute Handhygiene, deren zentraler Teil das gründliche Händewaschen mit Seife sei.

 
Und England hat keine Islamisten, die Frauen als minderwertig ansehen?

protipp: in nordkorea gibts keine islamisten, aber das WLAN dort soll kacke sein..

wenn du nicht mit menschen in einer gemeinschaft leben willst, deren weltanschauung dir zuwider ist, wäre auch der IS perfekt für dich, oder? die ideologie ist beliebig austauschbar, es muss nicht immer der islam sein, aber die methoden der abgrenzung und sanktionierung falscher weltanschauungen scheinen doch genau deinen nerv zu treffen :unknown:..
 


Was siehst Du denn bitte als hinreichend erklärt an? Der einzige der probiert hat die Sache zu erklären war Novgorod(die Erklärung kenne ich auch, aber Grundlagen oder ob es stimmt darüber streiten selbst die Imame) aber es ist interessant zu sehen, wenn jemand etwas behauptet wie die Leute denjenigen dafür verteidigen obwohl man offensichtlich keine Kenntnis davon hat inwiefern die Behauptung wahr ist oder auf welchen Grundlagen diese beruht.
 
ob es "stimmt", dass die moslems fremden frauen tatsächlich nicht die hand geben "dürfen", spielt hier keine rolle und ist auch garnicht zu beantworten.. manche würden auch behaupten, dass mohammed garkein prophet war und sich allah nur eingebildet hat und auch das ist irrelevant.. nicht nur religionsausübung ist ein grundrecht, sondern auch ihre auslegung und das muss jeder mit sich selbst vereinbaren.. die moslems haben bei weitem keinen konsens über ihre "vorschriften", genauso wenig wie die christen, die juden (bei denen ist es noch viel schlimmer ;)) und die atheisten.. ebensowenig darf es eine rolle spielen, ob eine gewisse praktik innerhalb der religion eher mainstream ist oder nur von einer minderheit praktiziert wird.. viele moslems bestehen nicht auf dem kopftuch oder halten sich nicht an den ramadan - das bedeutet aber nicht, dass es für diejenigen, die sich dran halten, nicht trotzdem von der religionsfreiheit gedeckt ist..

meine erklärung für diese sitte (an die sich bei weitem nicht alle moslems halten) ist natürlich nicht exklusiv und ich kann nicht wissen, ob sich dieser imam genau darauf beruft, aber es ist zumindest eine gängige erklärung dafür.. ob das durch irgendwelche "gelehrten" oder zentralräte gebilligt ist, spielt für die anwendung der religionsfreiheit überhaupt keine rolle, solange es glaubhaft eine religiöse überzeugung ist (auf welcher grundlage auch immer!) und natürlich nicht gegen gesetze verstößt..
 
Händeschütteln ist unhygienisch. Wenn ich erkältet bin, gebe ich niemandem die Hand und jeder versteht das. Ansonsten was 'Novgorod' sagt, es gibt kein Gesetz, was irgendwem den Handschlag vorschreibt. Die Lehrerin hätte das ihr unhöflich erscheinende Verhalten am besten ignoriert, ging es doch um die Schwierigkeiten mit der Bildung des Kindes und nicht des Imams.
 
Wenn man auf den Kopf zugesagt bekommt, man wäre aus religiösen Gründen zu meiden sei, dann kann das als Abwertung verstanden werden.
 
Es gibt genug Moslems, die geben einer "fremden" Frau die Hand. Aber diese sind auch integriert und sehen Frauen auch nicht als minderwertig an. Was das Kopftuch angeht: Was ist, wenn die Frau dazu gezwungen wird, Kopftuch oder Burka zu tragen? Gilt das auch als Religionsfreiheit oder sollte man da nicht ansetzen, dass solche Zwänge von den Ehemännern halt nicht unter Religionsfreiheit fallen?
 
zwänge sind noch nie unter religionsfreiheit gefallen, dafür gibts rechte und gesetze - hat ja auch nichts mit freiheit zu tun (oder gar dem thema in diesem thread), oder?
 
Es gibt genug Moslems, die geben einer "fremden" Frau die Hand. Aber diese sind auch integriert und sehen Frauen auch nicht als minderwertig an.

wie um Himmels Willen kommst du darauf das ein Moslem einer fremden Frau nicht die Hand gibt weil er sie als minderwertig empfindet?
Informier dich mal bevor du hier deinen falschen Müll verbreitest.
 
Das was ich so sehe, gibt der Islam überproportionial viele Rechte den Männern. Es gibt eine Genderimbalance. Wenn sich Frauen freiwillig diesem Diktat unterwerfen, fällt das natürlich unter Freiheit der Religionsausübung. Diese Menschen können meinethalben nach der Scharia leben. Nur findet deren Scharia ihre absolute Red Line an den Gesetzlichen Regeln des und des im GG explizit erwähnten Sittengesetzes. ;)
 
Ansonsten was 'Novgorod' sagt, es gibt kein Gesetz, was irgendwem den Handschlag vorschreibt.
Wie konnte dir das entgehen, nur eine Seite zurück? :unknown:

Es ist doch wohl selbstverständlich, dass sich Lehrerinnen, Eltern, Imame, Metzger, Chemiker, Hausmeister, Polizisten, Soldaten, Geheimdienste ... an die Gesetze dieses Landes halten müssen.
 
Wer hat denn hier wiedermal Sharia, Grundgesetz und die Trennung zwischen Gott und Staat auf dieser Seite erwähnt, ohne das es fürs Thema von belang wäre?
 

Er hat damit angefangen:
wie um Himmels Willen kommst du darauf das ein Moslem einer fremden Frau nicht die Hand gibt weil er sie als minderwertig empfindet?
Der IS wird auch zu Moslems gezählt. Die IS-Kämpfer halten sich jesidische und christliche Sexsklavinnen. Mädchen mit braunen Augen kosten $100, mit grünen oder blauen ab $500.
 
Bitte stell dich nicht blöd ;)

Kbs geht es nicht um eine juristische sondern eine moralische Bewertung. Damit kommt die Diskussion in eine Sackgasse. Ich will gar keine moralische Diskussion führen :dozey:
 
@erdbeerkuss: Ach ja, das alte Pegida-Argument: weil einer so ist, müssen alle anderen seiner Glaubensrichtung auch so sein.

--- [2016-06-27 00:34 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Ich will gar keine moralische Diskussion führen :dozey:

Dann solltest du auch nicht mit moralischen Argumente wie Religion aufwarten, sondern erklären, wo es gesetzlich geschrieben steht, das man sich gegenseitig die Hände schütteln muss.
 
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