[Politik und Gesellschaft] Angriff auf Zugreisende in Würzburg

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In einem Zug bei Würzburg soll ein Angreifer 21 Menschen mit einer Axt verletzt haben. Laut Radio Gong wurde der Täter erschossen. Die Tat soll sich auf der Strecke zwischen Würzburg-Heidingsfeld und Ochsenfurt ereignet haben. Noch ist die gesamte Strecke zwischen Würzburg Hauptbahnhof und Ochsenfurt gesperrt.



Update 23:33

Die Polizei hat den Täter erschossen. Das hat ein ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums bestätigt. Die Deutsch Presse Agentur berichtet derweil von drei schwer und einem leicht Verletzten.

Update 23:54
Der Täter soll ein 17-Jähriger Afghane sein, sagt der bayerische Innenminister Herrmann. Der Täter soll auf die Polizisten losgegangen sein, woraufhin die Polizei geschossen haben soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, aber sie sind aufgrund der ihnen zur Verfügung stehenden Informationen, die sicher vielfältiger sind als meine oder deine, zum Ergebnis gekommen, dass der IS Schuld ist.

Außerdem noch ein letzter Gedanke: wenn der IS tatsächlich so schwach wäre wie von dir postuliert bräuchtest du keine Angst vor seiner Propaganda und dessen Wirkung auf mich oder sonstwen zu haben.
 
Erneut komisch. Die Frage seit etlichen Seiten war, ob es ein Einzeltäter war, nicht, ob irgendwo der IS für die Taten, direkt oder indirekt, verantwortlich wäre.

Und genau das sagen auch deine Quellen, denen du vorgibst, so zu vertrauen: Es war ein Einzelkämpfer, der meint, seine Tat im Namen des IS vollziehen zu müssen. Am Ende kann man dann natürlich dem IS die Schuld zuweisen, genauso wie man der offenen Meinungsfreiheit der Schuld zuweisen kann, das du hier so herumtrollen kannst.
 
Außerdem noch ein letzter Gedanke: wenn der IS tatsächlich so schwach wäre wie von dir postuliert bräuchtest du keine Angst vor seiner Propaganda und dessen Wirkung auf mich oder sonstwen zu haben.

Das ist leider falsch. Religiöse Verblendung und religiösen Terror gibt es auch, unabhängig davon, ob es einen Gott gibt. oder nicht.
 
Nein, aber sie sind aufgrund der ihnen zur Verfügung stehenden Informationen, die sicher vielfältiger sind als meine oder deine, zum Ergebnis gekommen, dass der IS Schuld ist.
Das klingt ein wenig, als würdest du glauben, der IS soll hier verteidigt werden.
Natürlich ist auch der IS "Schuld" wie wahrscheinlich zig andere Begebenheiten im Leben dieses Typen eine Rolle und damit "Schuld" haben.

Hier in der Diskussion geht es den einen darum, dass sie nicht glauben, dass der Attentäter in irgend einer Form speziell rekrutiert wurde, der also jemanden hatte, der ihm im Namen des IS den Auftrag für einen Anschlag gegeben hat.
Hier geht es darum, dass der IS mit seiner Propagandamasche natürlich auch Einfluss auf den Täter hatte, dessen Botschaften vielleicht bis wahrscheinlich sogar letztlich den letzten Ausschlag gegeben haben, dass er die Tat verübt hat.
Ich persönlich könnte mir sogar vorstellen, dass er in einem Forum oder Chat in Kontakt mit einem Radikalen vom IS getreten ist, der ihn dazu gepusht hat.

Aber das ist doch was ganz anderes als davon auszugehen, dass der IS den Jungen in seiner Heimat rekrutiert hat mit dem Auftrag, nach Deutschland zu gehen und hier einen Anschlag auszuführen.
 
Dann such dir einen raus, der im Namen Gottes gemordet hat. Allen Lafferty z.B., er hat 1984 im Glauben an Gott seine Frau und seine Kinder getötet. Hat er jetzt im Auftrag seiner Kirche gehandelt?

Wen die Kirche Durchgehend Müll erzählt hat zu dieser zeit und es auch System gehabt hat dann schon ...
 
Ach, seine Kirche hat ihm also befohlen, er solle seine Familie töten?

Peinliche Ausrede, dafür, das du nur nicht zugeben willst, das du Schund gesabbelt hast.
 
Nööö das hast du reininterpretiert ...

Wen man Tag ein Tag aus den gleichen Schwachsinn hört kann das schon sein das da Menschen leicht überreagieren und andere Killen und Notfalls auch noch in den Heiligen Krieg ziehen wollen oder halt die in die Kreuzzüge ....

Ob das bei diesen Vertreter so war weiß ich nicht ... habe ich auch nicht geschrieben ... Aber angenommen die Kirche hat den ganzen Tag Schwachsinn erzählt bzw sein Prediger könnte das schon sein ... Aber ich weiß ja noch nicht mal um wen es geht ... und die Umstände bei den Amis zu dieser zeit sind mir auch unbekannt.
 


Oder man redet jeden Anschlag klein, dass es ja gar nichts mit dem IS zu tun hat oder mit sonst was und redet es sich immer wieder ein - bei jedem neuen Anschlag.

Dann passiert das, was nicht passieren sollte, es gibt immer mehr Anschläge, weil ja angeblich alles Verwirrte und gar nicht im IS Sinn Handelnde und schon gibt es noch mehr Anschläge.

Wie viel braucht es eigentlich, um eine Tat dem IS zuzuschreiben, der übrigens nicht am Ende ist, wie es unsere Medien gerne immer mal wieder darstellen, weil der IS ja von allen Seiten bombadiert wird. 5? 10? 100? Na schönen Dank auch.
 
Moment: versuchst du mich gerade davon zu überzeugen, was hier etliche User, mich inbegriffen, seit mehreren Seiten bei dir versucht haben, du aber wehement abgestritten hast? Das es sich um einen Einzeltäter handelt?

Wow, es ist endlich vollbracht worden, Ruby hat einmal ihre Meinung geändert (wobei, vermutlich nicht mit Absicht).



Und zur Schuldfrage des IS wurde schon was geschrieben, darfst du dir gerne nochmal durchlesen.
 


Nö!

Der Junge war weder verwirrt noch ein Einzeltäter. Er hat zwar allein gehandelt, aber im Auftrag des IS, der seine Leute fein säuberlich in Europa verteilt. Man muss ja nicht immer im Rudel auftreten oder gleich den Islamisten raushängen lassen. Das wäre ja sonst wie im Film, wo gleich klar wird nach einer Tat, was der Täter für einer ist. Nun sind wir aber nicht in einem Film (oder einer Serie), sondern in der Realität. Der IS hat die Strategie geändert und ist von einem Rudel Angriff auf einzelne Angriffe übergetreten. Beim nächsten Mal kann es wieder ganz anders sein. Nichts genaues weiß man nämlich immer noch nicht, wie die IS Schergen und ihre Anhänger ticken in Bezug auf Anschläge planen, durchführen, Leute rekrutieren und wie das alles auch im Geheimen abläuft. Wenn man das nämlich wüsste, könnte man die Anschläge verhindern.



Die Echtheit des Videos wurde übrigens inzwischen bestätigt.
 

Nochmal: Wenn ich jetzt daheim ein Plakat / Flagge / T-Shirt / Kondome mit Geschmack mit dem Logo einer Terrororganisation rumliegen habe, haue morgen jemandem den Schädel ein..... (um es lustiger zu machen: Sagen wir, ich habe eine Flagge der RAF daheim!) ....schlage also jemandem den Schädel ein.... müsste also morgen die Schlagzeile überall lauten "RAF zurück! Linke Terrorwelle überrollt Deutschland!"

Obwohl ich vielleicht in diesem Beispiel die RAF mag, ihren Ideologien folge, aber einfach nur wegen etwas anderem total durchgeknallt bin..?
 
@Ruby: Hat auch niemand angezweifelt, dass das Video vom Jungen stammt.

Es bleibt dennoch unwahrscheinlich, dass er innerhalb einer Terrorzelle handelte. Anderenorts würde man sowas Trittbrettfahrer nennen. Er hat sich von einer Ideologie verleiten lassen. Nur deine von der IS-Propagandamaschine genährte Angst will das nicht sehen, ja nicht mal als Möglichkeit in Betracht ziehen.

Wie gesagt, du bist das perfekte Beispiel für ein Opfer der psychologischen Kriegsführung, die die IS-Propagandamaschine führt.
Du bist das, was der IS am dringendsten braucht: ein Mensch, der vor lauter Angst nicht mehr zwischen Realität und Propaganda unterscheiden kann, und daher die Angst und den Schrecken des IS aktiv weiterverbreitet und schon beim Anblick von Flüchtlingen automatisch an Terroristen denkt.

Herzlichen Glückwunsch, IS-Kämpferin Ruby.
 
Und gerade dieser indirekte Aufruf ist der Unterschied.

Hier handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Person, die einem indirekten Aufruf gefolgt ist, nicht um jemanden, der in einem Terrorcamp auf Mord und Totschlag ausgebildet wurde. Allein der Fakt, das diese Tat infolge des Todes des Bekannten ausgeübt wurde, spricht für den spontanen Einzeltäter ohne Terrorzellenhintergrund.

Ich werte der Tat zumindest nicht mehr zu, als sie ist: die Tat eines einzelnen, im Namen eines Irrglaubens, und nicht die direkte Tat einer terroristischen Vereinigung.

Sollte es aber, denn erst wenn man diesen Grund kennt, kann man Menschenwürdige Gegenmaßnahmen ergreifen.

Ändert nichts an der Tatsache, das es sich um einen verwirrten Einzeltäter handelte.

Ja gut, wenn du das so siehst, dann sag das den Opfern: "Ist ja nur halb so schlimm, dass er mit einer Axt auf euch los gegangen ist. Er war immerhin nur ein Einzelkämpfer, der euch im Namen des IS die Köpfe einschlagen wollte. Hätte er das mit einer Gruppe geplant, dann und nur dann dürftet ihr euch beschweren."
Ich bin überzeugt, dass es ihnen psychisch sehr helfen wird und dass sie dank einer solch idiotischen Aussage bestimmt vor einem tiefgreifenden Trauma verschont bleiben. :rolleyes:
 
@virtus: Auch dir empfehle ich, nochmals die Beiträge zu lesen.
Auch dazu, wofür ich diese Tat halte, habe ich etwas gesagt. Vorher lohnt es sich einfach nicht mehr, mit dir zu reden (von diskutieren will ich gar nicht erst anfangen, bis dahin ist es bei dir noch ein weiter Weg...).
 
Das ist immer das Totschlag-Argument. "Wurdest du das auch dem Opfer/dem Angehörigen so sagen?"

Nein, würde ich nicht, denn: das Opfer und der Angehörige sind aufgrund der eigenen Situation nicht mehr in der Lage, rational und sachlich zu denken. Sie sind gefühlsgeleitet. Das bringt dann keinen weiter im Nachhinein. Generell finde ich, dass Betroffene bei fast allen Themen außen vor sein sollten. Klar, sie können und müssen bei manchen Themen ihre Erfahrungen beisteuern, aber da sie das nicht auf sachlicher Ebene können, sollen sie niemals Entscheidungsgewalt haben.

Und es wäre Menschlich scheiße, einem Betroffenen das so ins Gesicht zu sagen.

REIN sachlich jedoch, würde ich das eben denken. Sagen würde ich es nicht, um sie nicht zu verletzen, das gebietet der Anstand. Meine Meinung wäre es dennoch.
 
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