Drogenpolitik

Und genau darum würde ich die genannten, bis auf Gras, auch nicht legalisieren.

Designer-Drogen kann man doch jetzt schon ganz einfach und sogar legal und vor allem billig im Internet kaufen. Siehe hier:


Futtern die Leute deshalb alle das Zeug? Nicht, dass ich wüsste.

Tatsache ist, dass Drogen konsumiert werden und man es nicht verhindern kann. Dann soll der Stoff wenigstens nicht noch zusätzlich krank machen.

Das Risiko ist bei allen Dingen, die man schlucken oder spritzen kann, ziemlich groß. Nicht nur bei Dragen, auch bei Lebensmitteln. Als in Ungarn nach dem Fall des eisernen Vorhangs die Lebensmittelkontrolle nicht mehr funktionierte, wurde gepanschtes Paprikapulver in großen Mengen verkauft. Außer dem Streckmittel enthielt es auch einen Farbstoff, Cadmium nämlich. Und das ich hochgiftig.
 
Seite 11 und das wird noch diskutiert? Really?

Drogen sind illegal und sollen es bleiben, die Bevölkerung kann schon nicht mit Alkohol umgehen und noch viel weniger mit dem Rest. Von daher wer meint Drogen konsumieren zu müssen kann auch verrecken, mir egal.

Das hab ich mir auch gedacht und somit ist die Diskussion auch für mich erledigt. Naja, es gibt hier halt viele User die verschiedenste Threads irgendwo in die Länge ziehen und sich am Ende im Kreis drehen. War im g:b mit dem Verschwörungs-Thread auch nicht anders..

:m
 
Ich kann dir eines sagen. Würde es hier Opiate wie Tillidin frei zu kaufen geben, oder Koks, ja sogar Pep, mal ehrlich dann würde ich mir ab und an was besorgen. Auf jeden Fall! Der EINZIGE Grund warum ich das nicht tue ist weil es mir zu stressig ist hier irgendwo in der Stadt dubiose Leute anzuquatschen. Geld ist mir dabei auch eher egal.

das spricht aber dann (ein Glück) der Nichtsüchtige.
Ansonsten wäre dir das völlig juck.

Allerdings, ich bin absolut für eine Legalisierung von Marihuana. Warum sollte eigentlich jedem klar werden der sich mal ernsthaft über das Thema informiert.
Immer und immer wieder die selben Argumente runterlammentieren und dann immer und immer wieder von den selben konservativen Leuten die sich jeden Tag 5 Bier reinpfeifen und Rauchen wie ein Schlot die selben Gegenargumente zu hören, nöö, keinen Bock mehr drauf.
Einfach mal selbst informieren.

Vor allem stört mich aber in Deutschland das strafrechtliche Ungleichgewicht zwischen Menschen die Alkohol konsumieren und Menschen die Marihuana konsumieren.
Gilt man als Gelegenheitskiffer droht Führerscheinentzug und MPU, und das ohne das man jemals bekifft Auto gefahren wäre.
Gilt man als Gelegenheitstrinker ist man gesellschaftlich wie auch strafrechtlich fein raus.
Ne, das geht nicht.
Es kann nicht sein das in manchen Bundesländern Leute kriminalisiert werden weil sie mal 1-2 Gramm Gras dabei haben. Das geht einfach nicht.

Wenn, dann konsequent alle Drogen verbieten inkl. Alkohol und Nikotin.
Aber das ist (auch meiner Meinung nach) ein zu großer Eingriff ins Selbstbestimmungsrecht und in die Privatsphäre, niemals nicht könnte man sowas durchsetzen.
Aber Marihuana darf illegal sein? Wer erkennt die riesengroße Ungerechtigkeit und die Ironie?

Ist genauso als wenn nächste Woche ein Gesetz rauskommt dass Vergewaltigung von Kindern straffrei wird, weil es diverse Priester schon seit Jahrhunderten praktizieren, Vergewaltigung von Frauen aber streng bestraft wird.
Das geht so gar nicht.
Im Umkehrschluss könnte man natürlich auch Vergewaltigung komplett legalisieren, das geht aber so auch gar nicht.
Daher bleibt nur die gängige Gesetzeslage Vergewaltigung immer zu bestrafen.

Ich weiß, dummes Beispiel.
Wer aber immer noch nicht erkannt hat dass Marihuana legalisiert gehört, dem ist doch mit normalen Argumentationen oder Beispielen gar nicht beizukommen.

Wie kann es denn sein, dass so gut wie alle Personen die sich mit dem Thema auskennen (Drogenbeauftragte, Streetworker, Mediziner, Wissenschaftler usw.) der Meinung sind Marihuana gehört legalisiert?
Wir aber hören auf eine konservative Minderheit der Bevölkerung, die keinen Plan von der Materie haben und die rein emotional entscheiden?
 
Von welcher Erfahrung redest du?
Die Alkohol Prohibition, die Dekriminalisierung von Drogen in Portugal ( ). Zum Beispiel.

Nimmst du denn Drogen? Schon mal mehr genommen wie Gras?
Ja und ja. Ich mag Gras nicht. ;)

Ich kann dir eines sagen. Würde es hier Opiate wie Tillidin frei zu kaufen geben, oder Koks, ja sogar Pep, mal ehrlich dann würde ich mir ab und an was besorgen. Auf jeden Fall! Der EINZIGE Grund warum ich das nicht tue ist weil es mir zu stressig ist hier irgendwo in der Stadt dubiose Leute anzuquatschen. Geld ist mir dabei auch eher egal.

Das ist der einzige Grund für dich? Dann würde ich mich wirklich fragen, ob du nicht einmal hart darüber nachdenken solltest, was das über dich sagt. Überhöhter Konsum von Rauschmitteln ist ungesund und deine Gesundheit sollte dich mehr davon abhalten als deine Motivation Leute anzuquatschen. Wenn es aber nicht um überhöhten Konsum, sondern den in Maßen geht, wo ist das Problem? Ebenso würde es bei mir ja auch vernünftige Aufklärung über die Wirkungen und Nebenwirkungen jeder einzelnen Droge geben, so dass so viele Menschen wie möglich eben genau wissen, was sie da tun.

Und mal ganz im Ernst, wie ich schon sagte. Wenn du Drogen willst, kriegst du sie. Selbst du könntest theoretisch aus dem Internet ordern, da musst du nicht einmal vor die Tür gehen.
 
Die niederländische Coffeeshoppolitik ist ebenfalls ein gutes Beispiel für Dark_Rabbitz Aussage.
Übrigens in beide Richtungen, siehe z.B. die Erfahrungen aus Maastricht nach Einführung des Wietpas.
 
Das ist der einzige Grund für dich? Dann würde ich mich wirklich fragen, ob du nicht einmal hart darüber nachdenken solltest, was das über dich sagt.

Über sich kann godlike viel sagen, aber ob das auch für andere gilt, ist die Frage.

Zunächst: Wenn er schon alle Drogen ausprobiert hat und an keiner hängengeblieben ist, würde ich auf große Neugier und geringes Suchtpotetial schließen. Letzteres ist bei den Menschen sehr verschieden ausgeprägt.

Bei mir war es anders. Von frühester Jugend an waren Espresso und Zigaretten mein Stoff. Davon konsumiere ich seit vielen Jahren Unmegen. Schlim? Einerseits. Andererseits: Diese Sucht hat mich vor anderen Süchten bewahrt, mein Drogenbedarf ist restlos gedeckt. Mehr vertrage ich einfach nicht. Noch ein Liter Bier dazu, und es wird mir übel, so übel, dass ich es lieber lasse.
 
Meine Droge ist Zucker. Habs aber einigermaßen in den Griff gekriegt. In meinem Gehirn fehlt irgendwo das Areal das "Stopp-Signale" aussendet. Daher bin ich extrem Suchtgefährdet - und sobald mir was gefällt, wirds exzessiv. Egal ob Zocken, Essen, Sport, Am Rechner Hocken, Trinken, Vögeln.... Daher habe ich abgesehen vom Irrsinn sich unbekannte Chemikalien zu klinken, immer einen Bogen um Drogen gemacht. Weil ich weiß , dass das teuer wird. Finanziell und Körperlich.
 
Blöd wenn in einer Diskussion immer Leute mitreden möchten, die weder mit Sucht noch mit Drogen Erfahrungen haben,
sich noch nie mit den Problemen der Prohibition auseinandergesetzt haben, aber hier ohne mit der Thematik in irgendeiner
Weise befasst oder informiert zu sein, ihren Senf dazugeben. Zielführend ist das nicht, spiegelt aber wieder, wieso wir da sind
wo wir sind. Von daher wird eine Legalisierung nie möglich sein.
Ich selber gebe zu, ein Medikament zu nehmen, welches durch ein Verbot von anderen in verschmutzter Form in die Vene
gespritzt wird. Ich bin völlig normal drauf, gehe meiner Arbeit nach und hab keine Probleme, ausser wenn ich mal zuviel
gesoffen hab.
Andere, die dieselbe Substanz nehmen, leiden unter Erkrankungen, begehen Verbrechen um an das Zeug zu kommen, und
sind alles andere als arbeitsfähig. Na klar gibt es einen Unterschied ob man diese Droge wegen Schmerzen oder aus hedonistischen
Gründen nimmt, aber im Ergebnis gibt es halt erschreckende Unterschiede die so nicht sein müssten.
 
SWIM hatte letztens einen Waaaahnsinnstrip der 20 (!) Stunden dauerte!

Und das mit einer Substanz (2C-P) die nicht unters BtmG, sondern "nur" unters AMG fällt. Die in 1g Tütchen verschickt wird und ab 5 (!) mg diese 20 Stunden lange psychedelische Wirkung entfaltet.

Das Zeug liegt Tonnenweise in den im Ausland legalen Labors rum und wird eben nur synthetisiert, weil die Leute sich Alternativen suchen. Unerforschte, weitaus krasser wirkende Alternativen.
Das ist die eine Kehrseite der Prohibition. Dank der Prohibition haben wir jetzt hunderte Drogen, die vorher keiner kannte.
 
Was hat das jetzt bitte mit der Hemmschwelle zur Einnahme verschiedener Drogen zu tun? Ich habe schon Kokain, Speed, Teile, Opiate sowie Gras probiert, einfach weil die Anwendung so easy ist, für Heroin wäre ich aber definitiv zu feige. Und genau darum würde ich die genannten, bis auf Gras, auch nicht legalisieren.

dann solltest du vielleicht mal prinzipiell über deine Einstellung zu dem Thema reflektieren.
Du solltest explizit mal lieber über die Schädlichkeit einer Droge und deren Suchtpotential nachdenken, als darüber wie viel Mut der Konsum erfordert.
Es gibt viele die aus Prinzip nichts anderes machen außer Saufen, Rauchen und Kiffen. Daran habe ich mich auch strikt gehalten.
Alles andere wäre mir körperlich wie psychisch zu schädlich und hätte für ich ein zu hohes Suchtpotential.

Wobei eigentlich mittlerweile gar nichts mehr davon zu mir nehme.
Beim Alkohol ist mir der Rausch zu blöde, zu dumpf und zu niveaulos.
Nikotinabhängigkeit habe ich ein Glück hinter mir, das ist die beschissenste Droge die man überhaupt zu sich nehmen kann. Extremes Suchtpotential, geringe Rauschwirkung.
Kiffen ergibt sich nur noch sehr, sehr selten, vielleicht einmal im Jahr und ist als Nichtraucher auch schwierig.

Alkohol ist auch frei verkäuflich, Zigaretten auch. Trotzdem wird nicht jeder zum Alkoholiker oder Nikotinabhängigen.
Im Großen und Ganzen argumentierst du viel, viel zu sehr aus deiner eigenen Einstellung und deiner eigenen Erfahrung raus.
Darauf kann keine Entscheidung die Millionen Menschen betrifft begründet werden, oder?
Allerdings hast du schon recht, ich würde auch nur Gras legalisieren, nur halt aus anderen Gründen...
 
Alkohol ist auch frei verkäuflich, Zigaretten auch. Trotzdem wird nicht jeder zum Alkoholiker oder Nikotinabhängigen.
Achja? Dann vergleiche mal die Anzahl derer die Alkohol oder Kippen konsumieren mit denen die Kiffen und oder noch mehr rein ballern. Rate mal was raus kommt. Unter Anderem sehe ich da durchaus einen Bezug zur Legalität.


Das ist der einzige Grund für dich? Dann würde ich mich wirklich fragen, ob du nicht einmal hart darüber nachdenken solltest, was das über dich sagt. Überhöhter Konsum von Rauschmitteln ist ungesund und deine Gesundheit sollte dich mehr davon abhalten als deine Motivation Leute anzuquatschen.
Ja, beim Kiffen ist das definitiv der Fall.

Zunächst: Wenn er schon alle Drogen ausprobiert hat und an keiner hängengeblieben ist, würde ich auf große Neugier und geringes Suchtpotetial schließen. Letzteres ist bei den Menschen sehr verschieden ausgeprägt.
Leider hatte ich auch schon sehr viele sehr negative Erfahrungen mit diversen Drogen. Von Alkoholpsychosen, anderweitigen Angstzuständen bis hin zu mehrtägigen Horrortrips. Trotzdem hab ich den Scheiß nach ner Weile wieder erneut genommen :dozey: Seltsamerweise ist das scheinbar in meinem Umfeld gang und gäbe. Ich wundere mich daher eher das ihr alle aus einem so behüteten Umfeld stammt :confused:

PS: Wäre Weed frei verkäuflich was denkt ihr was ich mir nach der Arbeit kaufen würde? Da es aber nicht frei verkäuflich ist koche ich mir was und chille dann so.
 
PS: Wäre Weed frei verkäuflich was denkt ihr was ich mir nach der Arbeit kaufen würde? Da es aber nicht frei verkäuflich ist koche ich mir was und chille dann so.
Ein Glück, dass Katzen verboten sind, denn sonst müsstest du sofort nach der Arbeit an Katerurin schnüffeln. ;)
Will sagen, die Länder in denen eine liberale Drogenpolitik gefahren wird, vesinken nicht im Chaos. Das obwohl es dort auch Menschen wie dich gibt, die sofot nach Legalisierung sich dies und das einpfeifen.
 
Warst du mal in Amsterdam? Meine Herren, ich sag dir das war kaputter als in Chicago ;) Am Bahnhof hat uns erst mal ein weinender Deutscher empfangen der uns Telefonkarten verkaufen wollte, in der Stadt konntest du keine 500 Meter laufen ohne das die einer Heroin, Teile oder was weiß ich verkaufen wollte, ich bin ein mal überfallen worden und hatte nach 7 Tagen nicht mal mehr Geld für das Ticken nach Hause. Dazu kam das die Stadt in großen Teilen einfach nur ein einziger Puff ist. Das war vor ca. 13 oder 14 Jahren. Keine Ahnung was ich damals falsch gemacht habe aber es hat mich doch irgendwie erstaunt da ich das weder von London, Paris, Frankfurt oder einer beliebigen anderen Stadt gewohnt war...

Aber wahrscheinlich war ich wie immer auf den falschen Pfaden unterwegs :D
 
Du sagst es.
Chicago -> repressive Drogenpolitik, Amsterdam -> liberale Drogenpolitik. Kein (grosser) Unterschied.

Aber lassen wir Fakten Sprechen.
Im internationalen Vergleich stehen die Niederlande mit ihrer Drogenpolitik gut da. 3,1 Prozent der Bevölkerung gelten als drogenabhängig.
In Großbritannien (10,2 Prozent), Spanien (8,5 Prozent) oder Italien (7,9 Prozent) ist der Anteil der Menschen, die einen problematischen Umgang mit Drogen haben, wesentlich höher.
Gemeinsam mit Griechenland und Deutschland gibt es in den Niederlanden die geringste Rate von Heroinabhängigen (zirka 2 bis 3 Prozent).
Erstaunlicherweise gibt es in den Niederlanden auch weniger Cannabiskonsumenten als in Ländern wie Frankreich, Spanien, Deutschland oder Großbritannien, obwohl hier der Zugang zu weichen Drogen relativ einfach ist.

Und das obwohl sie DEN Sündenpfuhl Amsterdam haben. ;)

EDIT: In Portugal sieht man, dass die Befürchtung "Drogenfreigabe bewirkt eine Erhöhung an Drogensüchtigen" nicht den Tatsachen entspricht.
Compared to the European Union and the U.S., Portugal's drug use numbers are impressive. Following decriminalization, Portugal had the lowest rate of lifetime marijuana use in people over 15 in the E.U.: 10%. The most comparable figure in America is in people over 12: 39.8%. Proportionally, more Americans have used cocaine than Portuguese have used marijuana.

The Cato paper reports that between 2001 and 2006 in Portugal, rates of lifetime use of any illegal drug among seventh through ninth graders fell from 14.1% to 10.6%; drug use in older teens also declined. Lifetime heroin use among 16-to-18-year-olds fell from 2.5% to 1.8% (although there was a slight increase in marijuana use in that age group).

Das, obwohl 2001 der Besitz (nicht Handel) entkriminalisiert wurde.

Geh auf die Wiesn, sauf dich dort in aller Öffentlichkeit an, kotz auf den Tisch, kotz auf die Bänke, lass dich von den Sanis abtransportieren, kotz die auch noch voll, lass dich im Krankenhaus behandeln, lass dich krank schreiben und keiner wird dir die Polizei ins Haus schicken. Wieso auch, ist ja nichts passiert. ABER wehe wenn du selbst etwas anbaust und es dann in deinen eigenen 4 Wänden konsumierst. Da steht dann die Staatsmacht vor der Tür.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht auch nicht darum, Drogen nach ihrer potenziellen Gefährlichkeit einzustufen und dann zu legalisieren.
Der Ansatz ist grundlegend falsch.

Legalisierung ist nicht Freigabe
Was sehr wichtig ist, ist eine ehrliche und sachliche Drogenaufklärung, Drogenbildung und daraus resultierende Drogenmündigkeit

Als neue Diskussionsgrundlage hier einmal ein Vortrag von Maximilian Plenert bei der Grünen Jugend in Dortmund:
Im Teil 2 des Vortrags ging es um Afghanistan und den Mohnanbau, den Teil kann ich aber leider nicht finden .. Ich frag mal nach was da los ist, das war echt spannend.
Den Mohnanbau in Afghanistan kann man nicht verhindern. PUNKT. Immer noch: Es will niemand irgendwelche Drogen herholen, sie sind bereits da! Und der Nachschub wird nicht aufhören, hat nicht aufgehört mit der derzeitigen Politik, ebenso wie der Konsum.

Bitte noch einmal wenn ihr euch nicht mit dem Thema, dass nun einmal gewaltig und eben auch emotional ist, nicht auseinander setzt dann habt meinetwegen eure unqualifizierte Meinung (die sich in Köpfen festsetzt und dazu beiträgt, dass die jetzige Politik, die die Menschenleben fordert nur weil sich alle zu fein sind über ihren scheiss Tellerrand zu gucken eben nicht abgeschafft wird.
Ich fühl mich teilweise wie der rest vom Forum hier der seiner Oma erklärt warum die NSA Überwachung nicht in Ordnung ist. Das ist vlt nicht das beste Beispiel aber ich hoffe ihr wisst worauf ich hinaus möchte.

Bei Netzpolitik ist das Geweine immer groß, weil sich die Politiker und die breite Masse ja mimimi nicht mit der Thematik auseinander setzen oder denen alles egal ist #nsa #facebook #whatsapp

Das Thema ist für mich so groß, weil ich persönlich betroffen war und immer noch bin. Und weil Menschen sterben wegen dieser Politik. Die ohne diese Politik nicht sterben würden. Die ihr gewolltes Ziel nicht erreicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du erwartest doch wohl nicht, dass unsere politische Führung sich für die Interessen der armen Bürger interessiert :D, der war gut!

Nein mal ganz ehrlich, irgendwie verstehst du den Hintergrund nicht, so habe ich zumindest den Eindruck.

Harte Drogen wie Heroin, Amphetamine, Meskaline oder sonst was machen stark süchtig!
Es ist vollkommen
SCHEISSEGAL,
ob einige Leute damit klar kommen würden oder nicht,
die Nebenwirkungen an sich nicht so fies sind,
oder sich das Zeug in irgendwelchen Studien nicht als so gefährlich für den Körper herausgestellt hat.

Es macht süchtig PUNKT
Die Menschen die irgendwann nicht mehr genug Geld erwirtschaften können um sich diese Droge leisten zu können, werden Verbrechen begehen um an noch mehr Drogen zu kommen. Mal abgesehen davon, dass ihre Wirtschaftsleistung darunter leidet.

Das ist die Büchse der Pandora, wenn du solche Drogen ( abgesehen von Marry J ) legalisieren willst, wirst du in keinster Weise absehen können was passiert.
Was machst du denn, wenn 10.000, 100.000 oder sogar 1.000.000 plötzlich auf dem Stoff hängen bleiben?
Heroin haben wir damals schon im WWI gehabt, selbst die "Uhrzeitmenschen" von damals haben eingesehen, dass man dem Kanonenfutter sowas nicht mehr geben darf!
 
Könntest du bitte gewisse Fäkalwörter noch ein bisschen grösser schreiben? Size 7 ist in dem Zusammenhang wohl echt mikrig.
Du weisst ja, je grösser die Schrift, desto weniger Argumente werden benötigt.
 
Das habe ich auch nie bestritten und das ist doch auch nicht Thema. Es geht auch nicht um die Gefährlichkeit der Substanzen im Einzelnen sondern um die Gefährlichkeit für die Gesellschaft und um den Umgang mit ihnen. Wobei "ihnen" hier für das steht, was doch ohnehin schon verfügbar ist. Vergiss das bitte nicht, du tust so wie als ob ich etwas momentan nicht vorhandenes herholen möchte aber dem ist nicht so.
Wer Heroin nehmen will, der tut das ob legal oder nicht. Und wird von irgendeinem Dealer nicht aufgeklärt über den möglichst risikofreien Gebrauch. Von niemanden. Und genau das sollte passieren, wenn der Wille zum Konsum schon vorhanden ist.
Heroin macht stark körperlich und psychisch Abhängig, ist aber abgesehen davon relativ gut verträglich. Was den Suchtfaktor enorm erhöht und die Gesundheit der Konsumenten weitaus mehr schädigt als die Substanz an sich sind die Streckmittel die ohne Schwarzmarkt nicht da wären.

Legalisierung heißt nicht, dass es Heroin im Supermarkt gibt.

Aber das mal angenommen es wäre so, würdest du dir Heroin kaufen? Ich nicht. Weil ich keins nehmen möchte.
Wer jetzt Heroin konsumieren möchte tut das zwangsläufig auch. Legal hin oder her, aber dann mit der vollen Breitseite an Streckmitteln.

Auch sollte man nicht nur den Einsatz als Rauschmittel sehen, sondern auch das medizinische Potenzial. Heroin ist ein weitaus besseres Schmerzmittel als Morphin, besser verträglich etc.
Bei vielen Substanzen macht die Dosis den Unterschied zwischen Rauschmittel und Medikament aus.
MDMA kann gegen Parkinson und Depressionen eingesetzt werden, LSD in der Psychotherapie und gegen Alkoholsucht. Usw. Aber die Forschung wird hier durch die Gesetze blockiert
 
Könntest du bitte gewisse Fäkalwörter noch ein bisschen grösser schreiben?...
Als Homo Sapiens wollte ich nur ein wenig mit meinen Fäkalien rumwerfen, um meinen Standpunkt noch mehr zu verdeutlichen :D. Ich entschuldige mich für diesen "Auswurf"!
... Legal hin oder her, aber dann mit der vollen Breitseite an Streckmitteln.
Du sprichst immer die Streckmittel an, ich bin kein Teil der Szene, habe aber irgendwo mal gelesen, dass die Toten durch Streckmittel nur einen ganz kleinen Bruchteil der Drogentoten ausmachen.
Du magst vielleicht damit Recht haben, dass hier dann eine Verminderung der Opfer zu bewirken wäre, aber zu welchem Preis?
 
Tut mir leid aber dein Standpunkt ist scheisse bzw geht am Thema vorbei. Sollte man deiner Meinung dann Alkohol illegalisieren? Ist immerhin die 3. gefährlichste Droge.
Macht schwerst körperlich und seelisch abhängig.
 
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