Im Vorfeld hieß es ja bereits, dass "The Orville" das bessere "Star Trek Discovery" ist.. entsprechend gespannt war ich darauf. Für mich, dass muss ich ganz klar sagen, ist dies auch so.
Trotz des ganzen Klamauks werden durchaus (sehr) ernste Themen behandelt, wie z.B. die Geschlechtsumwandlung des Kindes ohne medizinische Notwendigkeit (..mit Verweis auf die Beschneidung von Jungs..) oder die letzte Folge bezüglich der "Up- und Downvotes" und die Folgen in einer Gesellschaft.
Zusätzlich zeigt die Serie auch relativ glaubhaft (wie ich finde) das "zwischenmenschliche" der Besatzung. Bei Star Trek war das Verhalten untereinander, selbst in der Freizeit, immer eher.. hoch offiziell und wenig "locker". Bei "The Orville" sitzt die Brückenbesatzung da und spricht oft "inoffiziell" miteinander, heißt: labern irgendeinen Blödsinn, was eher dem entspricht, was ich mir so vorstelle. Man sitzt dort stundenlang und glotzt nur auf eine Konsole. Irgendwie muss man auch auf einem Raumschiff die Zeit überbrücken.
Ich bin sehr, sehr zufrieden mit der Serie!