[Sonstiges] Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vegas

800px-MandalayMaerz2007.jpg Bei einem Konzert in Las Vegas kam es zu einer Schießerei, bei der mindestens zwei Personen getötet und 24 weitere verletzt wurden. Der mutmaßliche Schütze wurde nach Polizeiangaben überwältigt. Wie CNN berichtet, wurde er getötet.

Country-Sänger Jason Aldean spielte im Rahmen eines Festivals auf einem Konzertgelände nahe dem Mandala Bay Casino, als es zu der Schießerei kam. Die Hintergründe sind aktuell noch unklar.

Zwölf Verletzte befinden sich derzeit in kritischem Zustand.


Bild: Mandalay Bay Resort and Casino (Rebell18190 via
Quelle:
 
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Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

Naja, ein Sportschütze hat auch keine Waffe zu Hause, mit der er auf Menschen schießt - eher für den Sport - alles andere "könnte mal einfallen", ist dann aber vielleicht nicht die Intention dahinter. Das sollte man schon noch unterscheiden.

Und ist auch die Frage, bin ich "Jäger" oder doch nur "Sportschütze"?
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

@theSplit:
Finde ich nicht.

Waffenbesitz braucht meiner Meinung nach einen Grund und "weil ich bock hab auf ne Papierscheibe zu ballern" reicht dafür IMO nicht aus.
Der einzige Grund warum man darüber hinweg sehen kann: Sie haben sich als einigermaßen verlässlich erwiesen, wobei ich auch da höhere Auflagen und Hürden einführen würde.

Mir wäre es am liebsten, wenn wir das wie in Japan handhaben: Dort sind die Waffengesetze so streng das nicht mal die Yakuza sie benutzt.


Naja, im Land of the Free hat man eben auch die Freiheit erschossen zu werden.
Ich hab es lange aufgegeben zu versuchen die USA zu verstehen :m
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

64-jähriger Renter, der bisher völlig unbescholten lebt, der lieb und nett zu seinen Nachbarn ist und eben ein völlig harmloser Mensch
Eher kein Waffennarr sondern ein besonnener Mensch:

Mit 8 Schnellfeuergewehern und massig Munition durch die Security eines Luxushotels gekommen - da frag ich mich allein schon wie geht das
Er baut sich dort sogar Plattformen zum besseren schiessen - woher hat er all das Material ?

... Wird tot aufgefunden - hat sich selbst erschossen ...

Oder sind vielleicht die Attentäter in sein Zimmer eingedrungen ... Er wird als "Täter" zurückgelassen während die wahren Täter unerkannt fliehen können ... ??
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

Amoklauf = Affekthandlung
Terrorismus = geplanter Anschlag

ok, also häusliche gewalt = amoklauf, eine schule über den haufen schießen = terrorismus? ich dachte eigentlich, dass gerade letzteres gern von den median als amoklauf bezeichnet wird, um videospiele zu verbieten :unknown:..

Nein, wahrscheinlich war es wiedermal der Russe :)

ich war's nicht, ehrenwort! :D

Persönliche Freiehiet erschließt sich dir nicht?

das ist wie so oft eine sache der abwägung.. es geht ja nicht um schießerei als harmlosen freizeitspaß für die ganze familie, denn schützenvereine und legalen waffenbesitz für diesen zweck gibts auch in deutschland.. es geht um den besitz und einsatz von waffen zur "selbstverteidigung", nicht mehr und nicht weniger.. die amis rationalisieren das in ihrem amendment als schutz vor dem staat, falls dieser mal totalitär werden sollte (und ignorieren dabei, dass er in diesem fall keine polizisten, sondern panzer schicken würde) - zur persönlichen verteidigung gegen gewöhnliche kriminelle war das (afaik) garnicht primär gedacht, aber wenn man sie schonmal hat, setzt man sie natürlich auch ein.. die frage ist dann bloß, ob man damit tatsächlich mehr verbrechen verhindert als ermöglicht - das ist nicht trivial zu beantworten und kommt auf die gesellschaftlichen umstände an.. in ländern mit sehr hoher kriminalitätsrate und unkontrolliertem schwarzmarkt (südafrika, russland, "dritte welt") kann legaler waffenbesitz durchaus leben retten und ist zugleich ein eingeständnis völliger unfähigkeit der regierung.. in europa würde es eher kriminellen das leben erleichtern.. im amiland ist es irgendwo dazwischen - einerseits ist die kriminalitätsrate hoch, andererseits ist sie komplett politisch bedingt, also selbstgemacht ("war on drugs", kein sozialsystem, gewollte klassengesellschaft usw.).. ich würde mir da zumindest "von außen" kein definitives urteil bilden wollen..
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

Die Diskussion Amoklauf, oder Terrorismus ist mmn. schwer.
Einerseits gibt es natürlich die Begriffsdefinition, andererseits sind es politisch aufgeladene Begriffe.

Amok werden tateinheitliche und scheinbar wahllose Angriffe auf mehrere Menschen in Tötungsabsicht bezeichnet, bei denen die Gefahr, selbst getötet zu werden, zumindest in Kauf genommen wird.

Der Terror ist die systematische und oftmals willkürlich erscheinende Verbreitung von Angst und Schrecken durch ausgeübte oder angedrohte Gewalt, um Menschen gefügig zu machen.

In der alltäglichen Verwendung wird Amok eher als Einzeletat verstanden während Terror einem größeren Cluster angehört.

Wobei die richtige Einordnung zu Terror, oder Amok natürlich auch großen politischen Interessen unterliegt.
Die Definition als Terror impliziert eine Art von Struktur, der man sich erwehren muss.
Ein Amoklauf kann man einfach so abtun, eventuell noch ein bisschen gegen Manson, Counterstrike, oder Hip-Hop wettern und gut is :unknown:

Daher ist Schlussfolgerung: Die Übergänge sind fließend.


Was nun?
Macht das einen Unterschied?
Ist das wirklich wichtig?
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

Alle Amokläufer essen Brot, verbietet Brot!
In den USA sterben mehr als 30.000 Menschen jedes Jahr durch Schusswaffen. In anderen westlichen Ländern nicht. Das muss nicht an den Waffengesetzen liegen, sondern an sozialen Sachen. Aber die Waffengesetze in den USA sind gleichzeitig keine Hilfe, sondern verschlimmern die Situation. Man kann nun weiter nichts tun, oder eben soziale Ursache bekämpfen und den weiten Waffenbesitz einschränken. Aber das ist bisher nicht passierte und unter Trump wird es auf keinen Fall passieren.
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

Macht das einen Unterschied?

natürlich macht das einen unterschied - nämlich die überlebenden gefügig zu machen, wie du ja selbst zitiert hast.. und zwar gefügig für politische maßnahmen gegen die eigenen interessen.. die definition hängt demnach offenbar davon ab, was momentan besser zu vermarkten ist und das ist das powerwort terror :T - zumindest wird mittlerweile jeder irre, der wahllos menschen plattfährt, als solcher bezeichnet.. objektiv macht es natürlich weder für den täter noch für die opfer einen unterschied, ob das motiv zuviel counterstrike oder eine unvorteilhafte auslegung des korans war..
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

@Seedy:

Es gibt in den USA durchaus Menschen, die gegen ein derart liberales Waffengesetz sind.
Jimmy Kimmel, ein Comedian, bringt das hier sehr schön auf den Punkt:


Jedoch wird die Waffenlobby nicht auf das Geld (42 Milliarden $ 2014) und die meisten US-Amerikaner nicht auf den absurden 2. Zusatzartikel der Verfassung verzichten wollen. So werden viele in die Zukunft blicken, mit der Gewissheit, dass dies nicht der letzte Vorfall dieser Art bleiben wird.
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

@Cybercat:

Im Zimmer wurden 16 (!) Waffen gefunden. Welche davon nun vollautomatisch war spielt keine Rolle mehr. Ja er konnte sich die Waffen leisten und ich hoffe, dass es nicht tatsächlich mal zu einem Vorfall mit einer Minigun kommt. Schwer zu beschaffen sind diese Waffen offensichtlich auch nicht.
 
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Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

Nur zum Thema "Recht auf Waffen" bzw. "Sicherheit durch Waffen":
Aber ist es nicht paradox? - Sicherheit wird durch Waffen erzwungen, aber auch nur für den Teil, der welche besitzt. Der Teil der keine Besitz, ist den anderen theoretisch"schutzlos" ausgeliefert.

Auch das was ich gestern schon schrieb, um mich vor jemanden mit einer Waffe zu schützen, brauche ich zumindest etwas "gleichwertiges" mit dem Chancengleichheit besteht. Eine spirale nach oben ohne Ende.

Ist das nicht fast das gleiche Prinzip, warum das "Wettrüsten" stattgefunden/stattfindet?

Einer hat eine Waffe, ein anderer muss sich verteidigen und mitziehen... der andere will in einen Vorteil kommen usw... ich denke der Punkt wird klar.
Natürlich kann das auch nur zum Schutz sein, aber egal was das Motiv ist - man kann keinen richtigen Frieden oder Sicherheit durch das "ansammeln" von Waffen verschaffen.

Aber die Diskussionen könnte man ja nochmal in 50 Jahren führen, wenn wir bis dahin "überleben" und uns oder die Welt nicht in die Luft gesprengt haben - ob das Gefühl von "Sicherheit" in der Gesellschaft - durch "jedem geht es gut" (im Leben - Sozial, Finanziell, "Religiös", oder was sonst wichtig ist) - und wir haben keinen Grund zu Neid oder Hass auf andere und kommen auch mit uns selbst klar... und haben nicht den Grund uns vor uns selbst zu schützen.

Aber irgendwie ist der Gedanke "leicht" utopisch.... dass das klappt.

Auch wenn der Einwurf spöttisch im Ernst der Diskussion ist:
Ich denke bei sowas, so "irrwitzig" wie das ist, immer an Star Trek, jeder macht einen Part, alle sind happy und kommen mehr oder minder miteinander aus...... ob die Welt als Gesellschaft jemals auf so einen "Stand" kommt?

--- [2017-10-03 12:13 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Und, ich meine das nicht witzig, aber man soll das mal festhalten: https://www.youtube.com/watch?v=xC03hmS1Brk
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

@theSplit:
Nein, die Diskussion braucht man nicht in 50, oder 100 Jahren führen und was du schreibst ist ziemlich großer Blödsinn.
Die Wahrscheinlichkeit erschossen zu werden steigt dramatisch, wenn du eine eigene in der Hand hältst.
Niemand braucht ein Semi-Automatische M16 zuhause.

Es würde ja schon reichen vernünftige Regeln durchzusetzen, welche Bundesweit gültig sind.
Selbst das bekommen sie nicht hin.
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

Seedy? - Falls du mich nicht verstehst, ich bin nicht dafür das Waffen im Umlauf sind, egal wo. Ich wollte damit lediglich sagen, das ich ein Problem darin sehe "Sicherheit" durch "Waffen" und "noch mehr Waffen" zu erzeugen, das ist dann ein sehr zerbrechliche Form von "Frieden/Sicherheit"...

Wenn man gesellschaftliche Probleme löst, erhöht man indirekt auch, meiner Meinung nach, die Sicherheit für alle - da "glückliche" und "zufriedene" Menschen gar kein ausgeprägten Grund haben anderen Menschen etwas zu tun - oder Neid auf Hab und Gut zu, oder Hass auf Menschen oder sich selbst zu entwickeln.

Je mehr Waffen eine Gesellschaft braucht, um sich vor sich selbst zu schützen, desto tiefer liegen die Probleme. Das ist ein Armutszeugnis für die Gesellschaft.
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

Auch das was ich gestern schon schrieb, um mich vor jemanden mit einer Waffe zu schützen, brauche ich zumindest etwas "gleichwertiges" mit dem Chancengleichheit besteht. Eine spirale nach oben ohne Ende.
Genau in die Kerbe schlägt ja die NRA immer wieder, wenn es zu solchen Ereignissen kommt.
Hätten doch die Leute in Las Vegas auch halbautomatische leistungsstarke Langwaffen mit Zielfernrohren bei sich getragen, dann wäre die Tragödie glimpflicher ausgefallen. Das wäre die Logik der NRA.
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

Ja, das ist auch ziemlicher Schwachsinn. Ein "Entwaffnen" wäre die, langfristig, richtige Lösung.
Aber klar, wenn nicht alle mitziehen, wird das auch nichts.... auch International...

Aber so lange die Leute in Angst leben oder anderen nicht vertrauen oder sonst "Probleme" miteinander haben.... kommt wieder die psychologische/soziologische Schiene.
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

Das ist eben der Denkfehler:
Wettrüsten, wen er eine Waffe hat, brauche ich auch eine.

Konflikte in den beide Parteien Waffen haben gehen signifikant häufiger tödlich aus.
Es ist also gesünder keine Waffe zu haben, wenn man nicht erschossen werden will.

Ich kann nur nochmal nach Japan verweisen.
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

In "Kennesaw" sind alle erwachsenen Bürger gesetzlich dazu verpflichtet stets eine geladene Waffe mit sich zu führen. Die Gemeinde gehört zu den Städten mit der niedrigsten Kriminalitätsrate in den USA. :beer:
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

Die Schweizer haben auch alle Waffen zu hause.
Das sind aber auch keine Amerikaner, sondern vernunftbegabte Menschen.
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega



Das stimmt nicht. Es soll in jedem Haushalt eine Waffe und Munition geben. Das steht aber nur auf dem Papier.
Die Kriminalitätsrate war schon vorher niedrig und ist im ganzen Staat gesunken.

Nette Geschichte, mehr nicht.
 
Re: Mindestens 20 Tote und 100 Verletzte bei Schießerei bei einem Konzert in Las Vega

@The_Emperor:

Statistische Ausreißer? Müssen alle eine Vielzahl an Waffen haben, großkalibrig und vollautomatisch? Am besten noch mit Schalldämpfer und 10000 Schuss an Munition?

Meiner Meinung nach macht das Beispiel Japan alle Argumente Pro-Schusswaffen obsolet. Wenn es ohne geht, wieso dann welche besitzen?
Dieser radikale Schritt ist aber nicht mal notwendig. Eine Novellierung bestehender Gesetze würde reichen.
 
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