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Nein, das ist nicht der Logik gefolgt, sondern der Aufbau eines Strohmannargumentes.Wenn man der Logik folgt, also wo viele "Menschen" leben und das zu "Problemen kommen könnte". Dann sollten die Mietpreise in den Städten aufgrund von Menschenmassen - die einem etwas böses wollen könnten, auch purzeln. Da lebt man ja ständig in Angst.
Aber komischerweise scheinen Städter von "mehr Menschen" fasziniert zu sein und es ist Privileg, kaum sind es keine "Mit-"menschen sondern "Flüchtlinge" gehen gleich die Alarmglocken an. Ironie?
Der Wahrheitsgehalt dieser Überlegung ist ja irrelevant in bezug auf die Wertentwicklung der Immobilie. Solange das nur geglaubt wird von Menschen sinkt die Nachfrage und damit der Preis. Und der Anteil an Menschen, die vorzugsweise lieber in einer Nachbarschaft mit Akademikern als mit Flüchtlingen lebt liegt weit über 13%.Darum geht es gar nicht, es geht darum, weil bei dem Thema der Flüchtlingsheime, gleich als böse empfunden werden und das so etwas ja nur "Probleme" in Aussicht stellt. Und das ist manchen schon vielleicht bewusst, bevor der erste Spatenstisch getätigt wurde?


Ich folge dem Argument nicht, aber durchaus den einzelnen Aussagen. Das Menschen abgefuckt von Politik und Flüchtlingen sind aus genannten Gründen. Ich glaube jedoch nicht, dass (deswegen) zukünftig mehr Menschen AfD wählen werden als jetzt schon der Fall ist.In Sachen AFD ist ganz sicher noch nicht der Gipfel der Prozentpunkte erreicht.
Ein Bekannter, der am Bodensee wohnt, hat aus beruflichen Gründen die Gegend verlasssen und für sein vor ~ 6 Jahren erworbenes Häuschen jetzt 50.000 Euro weniger beim Verkauf bekommen, als er selbst bezahlt hatte. Aus dem einfachen Grund, weil in der Nachbaschaft ein Asylheim eingerichtet wurde - für junge Schwarzafrikaner. Bei uns im Ort findet gerade Ähnliches statt. Da wollten die Verantwortlichen mitten im Ortszentrum, auf dem Festplatz (!), ein ähnliches Asylheim bauen. Jetzt wird es ein Stückchen weiter gemacht. Schon jetzt befürchten Anwohner zurecht, dass ihre Immobilien dadurch merklich an Wert verlieren werden.


In der jeweiligen Erfahrungswelt liegt es an 'der Politik' und 'den Flüchtlingen' und deswegen wurde AfD gewählt. Das muss man ja vor allem mal anerkennen, sonst kann man nichts daraus lernen.