Terror - wie sollte man reagieren?

@KaPiTN:
Hinterhalte sind hinterhältig?
Krass, als nächstes willst du mir auch noch erzählen das Wasser nass ist.

Bevor du mit dem Völkerrecht weiter machst, lese dir nochmal die Definition zu Kombattanten und non-Kombattanten durch.
 
Äh, das ist keine Kriegslist? Na, ich weiß ja nicht...
Im Sprachgebrauch schon, nach Landkriegsordnung nicht.

Eine Kriegslist ein legales Täuschungsmanöver.
Die Tarnung als non-Kombattant ist allerdings nicht legal und damit ein verbrechen.

Ist nen Unterschied zwischen Juristendefinition und Umgangsdefinition.
 
Hinterhalte sind hinterhältig?
Krass, als nächstes willst du mir auch noch erzählen das Wasser nass ist.

Wasser hat tatsächlich .i.d.R. die Eigenschaft naß zu sein.
Dahingegen habe ich nicht geschrieben, daß Hinterhalte hinterhältig wären.
Ein Kombattant muß sich definitionsgemäß von Zivilisten unterscheiden lassen. Was ist Dein Punkt?

@Snake Nein. Ist es nicht.


@all Ich lese das hier immer wieder. Der Imperativ heißt nicht lese! sondern lies!
 
@Snake Pilsken:
Leider.
Hat viele Gründe:
Asymmetrie im Krieg.
Fanatismen.
Unterschiedlicher Sicht auf die Dinge.
und nicht zuletzt Amerika, die scheißen eh auf jede Regel - wer sollte die auch zur Rechenschaft ziehen?
 
Für die Soldaten wird es nicht besser. Egal mit welchen Mitteln gegen sie als "Staatsautorität" gekämpft wird.

Auch der Umfang ist eigentlich egal, es geht doch um die Begebenheit, das ein "normaler" (wenn auch fanatischer) Bürger in einer Gruppe von Staats"befähigten" gefahren ist und mehrere dabei verletzt hat. Was in so fern auch eine Unterwanderung der Staatsgewalt auf sich zieht.

Heißt, hätte er nen Arzt, nen Klempner und nen Bäcker angefahren, hätte kein Hahn danach gekräht - es waren aber Menschen im Auftrag ihres Landes - die unter anderem für die Sicherheit in selbigen Sorge tragen sollen. Auch wenn dann "Gurillia-Taktiken" angewendet werden, so gehört das wohl zu moderner "Kriegs"führung dazu.

Feige in dem Umfang, hinterhältig auf "Ahnungslose" zu feuern, nicht direkt "feige" weil selbige Wissen sollten, gegen wen oder was sie kämpfen - obwohl das in der Situation gar nicht auszumachen ist und dann theoretisch jeder der ein Auto auch nur ansatzweise bedienen kann, erschossen gehört oder der nen komisch "starren Blick" drauf hat und provoziert. Könnte ja eine potentielle "Gefahrenquelle" sein.

Wie man es dreht und wendet, "Heimtücke" ist gemein, ruchlos, hinterlistig und nicht auf Augenhöhe..... - Aber wer entlarvt sich schon bei einem Selbstmordkommando als Attentäter - nur damit die, dies überleben sagen können, der "wusste was er tut!" oder "war sich voll des Risikos bewusst!".

Aber um beim Bäcker und Klempner zu bleiben, man sollte unterscheiden ob sich Gewalt gegen den Staat oder gegen "irgendwelche", wahllos herausgepickte, Bürger richet... also greife ich eine Polizeistaffel an, oder doch nur den Nachbarn.... letzterer hat ja so gut wie nichts mit der generellen Ordnung zu tun (außer er ist Hausmeister)..... :o
 
Eine abgefeuerte Cruise Missile, Mörsergranate oder Gewehrkugel ist auch heimtückisch, wenn das/die Opfer nicht wissen, was da gerade auf sie zu kommt.
Krieg ist immer heimtückisch, genau wie Terroranschläge. Aber dagegen kann man rein gar nichts unternehmen...
 
Naja, Terror arbeitet aber bewusst "aus dem Untergrund" heraus, eben um Schrecken zu verbreiten, wohingegen "Krieg" soweit man das sehen will, öffentlich bzw. "offiziell" ist oder geführt wird.

Aber klar, man merkt, wie in deinem Beispiel, erst dann etwas, wenn die Granate, oder was auch immer, neben einem explodiert....
 
Heimtücke ist trotzdem beides. Und auch die Intention dahinter ist nicht unbedingt so verschieden: Man will den Gegner überrumpeln, so dass er nicht flüchten bzw. keine Gegenmaßnahmen treffen kann und man will sich selber schützen.
 
Schon richtig, aber der Amokfahrer im PKW evaluiert nicht, wählt gar keine "wichtigen" Ziele aus, er fährt einfach nur so in einen Menschenmenge....
Da ist es egal ob das "Ziele" (eines Krieges) sind oder nicht bzw. der Topterrorist oder Staatsführer. Terror ist auch wahllos was Ziele anbelangt, wenn auch nicht grundsätzlich "unkoordiniert" - es folgt einem Schema, vielleicht auch einer Absicht, aber nicht darauf ob ein Passant wehrlos ist oder nicht, so lange es "schrecken" verbreitet und Aufmerksamkeit erzeugt.

Man feuert vermutlich auch nicht wahllos in die Zivilistenviertel bei solchen Angriffen, eben um "zivile Opfer" zu minimieren... aber das ist auch ein Unterschied.

Will ich den Kopf oder den Körper.... der Körper hat mehr Fleisch, aber das was böses tut ist der Kopf....
 
Naja, bei aller Angst vor Terror.
Hier geh ich noch vor die Tür, eine Hochzeit in Afghanistan würde ich aber nicht besuchen.
 
Es geht mir ja nicht um Angst gerade, eher darum, ob es feige war, ob es "ziellos" war....

Die Fragen kommen hier ja auf. Und Krieg hat im Gegensatz zu Terror oftmals "Methode", während Terror wahllos umsich schlägt, hauptsache "effektiv"... was immer das heißen soll...
 
@theSplit:
Terror mag dir Wahllos erscheinen, ist es aber nicht.
Es erfüllt seinen Zweck, es funktioniert und das ziemlich gut.
 
Klar hat es einen Zweck, für irgendwas zu "kämpfen" - aber offizieller Krieg hat eine Methode, die Terror an sich nicht hat.

Es gibt strategische Ziele und es wird kein Mörser in ein Zivilistenviertel abgefeuert. *seufz*
Und Krieg wird "offiziell" erklärt, Terror nicht, bei letzterem weiß nicht mal ein Mensch das es diesen "Ausnahmezustand" überhaupt gibt.

Klare Fronten geschaffen? Krieg versus Terror?

Sind wir im Krieg, oder kommt das aus blauem Himmel? :o
 
Ich glaube du hast nicht verstanden was Terror ist.
 
Kläre mich auf, oh weiser Pavian.... hat Terror kein Ziel? - Hat es, aber die Mittel und Wege sind andere.
 
@theSplit:
Ja, Ziel ist Angst unter der Bevölkerung zu erzeugen.
Dazu muss es sich anfühlen als könnte es überall und jeder Zeit passieren.

Wenn ein System, oder "taktische Ziele" dahinter stecken, oder das was du als System/Methode bezeichnen würdest, wäre es kontraproduktiv.
 
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