Terror - wie sollte man reagieren?

Hinter Terror stecken schon taktische Ziele. Ob ein Attentäter das Schützenfest in Hintertupfingen angreift oder aber das Oktoberfest in München, das ist schon ein großer Unterschied.
Nicht nur von der Anzahl der zu erwartenden Opfer her, sondern auch psychologisch begründet.
 
Terror versucht das öffentliche Leben einzuschränken und die Sicherheit zu erschüttern, wie ich schon mal sagte, Krieg tut das auch, aber weitaus "konsequenter" und geplanter.

Man kann keinen Krieg anfangen ohne die andere Seite zu "informieren"... da liegt eine gewisse Trennung vor.

Aber "richtiger Krieg" versteckt sich nicht hinter Drohnen, sondern war mal Mann gegen Mann, und das waren Soldaten.... heute ist es "Cyberwar"... Drohne gegen Menschen, auch wenn bei den Drohnen Menschen dahinter sitzen - so weit sind wir schon gekommen. ;)
 
Ja, aber wir haben schon wieder andere Kriegsformen.... Mann gegen Drohne, auf der "technischen" Seite...

Ich weiß aber was du meinst, ist mir auch bewusst. :)
 
Hast du schon etwas von "offizeller Kriegserklärung" gehört?

Wird dabei nicht, bevor die eine Seite die andere angreifft, nicht informiert das man den Kriegszustand hat?

Oder greifen da nicht sogar auch Menschenrechte?
 
Und was genau passiert, wenn man keine Kriegserklärung abgibt? Dann erzählen irgendwelche Politiker was von "unrechtmäßig, völkerrechtswidrig, etc." und gut ists...
Oder gibt es da Konsequenzen?
 
Die Nürnberger Prozesse, jetzt sage ich aber "ja und" - was willst du damit sagen, war das gerechtfertigt und konsequent, oder nötig?

Oder hat man gegen etwas verstoßen? :unknown:
 
Nach dem Krieg wurden alle Verbrechen aufgearbeitet.
Die Prozesse über Jugoslawien laufen immer noch.

Die Einführung eines Kriegsordnung war mmn. einer der besten Ideen die man bis jetzt hatte.
Der Offizier wird plötzlich haftbar für seine Entscheidungen.

Natürlich ist das System nicht perfekt. Es bringt aber zumindest eine rudimentäre Ordnung rein (solange die Amis nicht involviert sind).

Bei Terror findet sie allerdings nur schwerlich eine Anwendung, da sich die Gegenseite nicht dran hält.
Damit ist ein Terrorist kein Soldat, sondern ein Verbrecher. (Es seiden du bist in den USA, da reicht der Verdacht um dir Menschenrechte zu entziehen).


Also in kurz:
JA! Es spielt eine gewaltige Rolle.


p.S.
Ja ich versuche in Zukunft das US-Bashing zurück zu schrauben.
Eine Nation die sich an keine Regel hält steht für mich eben auf gleicher Stufe wie jeder anderer "Schrukenstaat".

--- [2017-08-13 19:46 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Im Bosnien- und Kosovokrieg gab es afaik auch keine "ordentliche" Kriegserklärung.

1. war das ein Bürgerkrieg
2. gibt es deswegen auch seit Jahren verfahren, zuletzt gehen die Niederländischen UN-Truppen, weil sie ein Massaker zugelassen haben.
 
Klar gibt es da Verfahren, aber das ist teilweise so ähnlich, als wenn man 95-jährige ehemalige SS-Soldaten verurteilt. Nämlich sinnlos.
Auch wenn es in diesen Fällen meist symbolisch gemeint ist...

Ob Bürgerkrieg oder Staatenkrieg sollte keinen großen Unterschied machen, zumal die eine Seite ja einen eigenen Staat wollte.
 
Du kannst ja auch gegen mich sein, aber nichts anderes sagte ich auch.

Du untermauerst es nur, aber darum geht es nicht.

Das Resultat der Nürnberger Prozesse ist ja keines, scheinbar, gegen das Menschenrecht - auf Freiheit, Entfaltung, Selbstbestimmung - wie wir es kennen oder es als unser Grundrecht(e) nennen.

Es war nur der Prozess um ein "Kriegs"verbrechen - aber alle "wußten" das sie im Krieg sind, und das wäre der feine Unterschied.

--- [2017-08-13 19:53 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Siehe Posting, der feine Unterschied - sind wir im Krieg, oder bin ich heimtückisch?
 
Ich bleibe dabei, Krieg besteht zum größten Teil aus Heimtücke heutzutage.
Früher, als sich noch Heer gegen Heer gegenüber stand, da war das vielleicht noch anders...
 
Ne, es könnte auch Drohne gegen Drohne sein, wenn die andere Seite diese in Besitz hat - die Zeiten haben sich nur gewandelt.... und mit Ehre hat das per se nichts zu tun. ;)

Ob nun Drohne gegen Drohne, oder Mensch gegen Mensch, eher noch Drohne gegen Mensch - aber wenn die anderen nicht so weit sind... was willst du machen, nen Menschen reinschicken damit es "fair" ist ? ;)
 
Ehre? Die Zeiten sind schon ewig vorbei...

Und ein Drohnenangriff ist nun mal was heimtückisches, du siehst das Ding meist nicht kommen und irgendwann macht es BUMM, aber das merkst du meist auch nicht mehr...
Oder was ist mit Snipern? Der Beste hat aus 3540 Metern einen IS-Spinner erlegt... War das keine Heimtücke, weil es gegen einen der "Bösen" ging?
 
@Snake Pilsken:
Nun, Zeit und Technik machen vor niemanden halt.
Heute heult man auch wegen einem erschossenen Soldaten in Afghanistan.

im ersten Weltkrieg sind bei einer Schlacht noch in wenigen Stunden hunderttausende gestorben.
 
Im Kireg, wird das aber nicht gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt.... und auch sonst, kannst du nicht sagen: "nur weil ihr nur Männer habt, und wir 10k Drohnen, kämpfen wir halt Mann gegen Mann"....

Wir leben in komischen, aber schweren Zeiten.
 
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