[Netzwelt] Muslime gegen den Islamismus

Zu Beginn des Ramadans veröffentlichte ein Mobilfunkbetreiber aus Kuwait ein von dem in den Emiraten bekannten Popstar Hussein al-Jasmi gesungenes Anti-Terror-/ Anti-Krieg-Video.
Auch wenn es sich hierbei mutmaßlich im eine Marketingkampagne handelt, so ist die Botschaft doch eindeutig und wird von der muslimischen Gemeinde zur Zeit stark gefeiert.

Unangetastet dessen, ob und welcher Form man gläubig ist, kann dieses Video durchaus als Appell an den Frieden interpretiert werden.


 
@KaPiTN:

Hier residiert die größte islamische Organisation des Landes "Nahdlatul Ulama". Sie vertritt den traditionellen, moderaten Islam Indonesiens. Für den Vize Vorsitzenden Said Aqil Siradj ist die zunehmende Radikalisierung der Jugend in seiner Heimat durch den Einfluss Saudi Arabiens ein Grund zu großer Sorge.

Ich möchte hiermit auch gerne die Gelegenheit ergreifen dein zweites Zitat aus der Doku zu vervollständigen:
Der indonesische Islam ist der Verteidiger der Vielfalt und der Einheit von Indonesien.Radikale Ansichten wie der Saudische Wahabismus, sind eine Bedrohung der Einheit. Es könnte zu einer Spaltung des indonesischen Islams kommen. Und es geht nicht nur um Religion. Die ganze Nation ist in Gefahr.

Außerdem erweckst du mit deinem Fettgedruckten den Eindruck, dass Ahok wiedergewählt wurde. Er sitzt, nach seiner Abwahl wegen Gotteslästerung im Gefängnis.

Ganz offensichtlich ist es so, sofern der Beitrag nicht komplett auf falschen Tatsachen beruht, dass sich der Islam in Indonesien verändert. Weg von einer moderaten Lesart, hin zum saudiarabischen Wahabismus. Und genau das hat Doc Lion beschrieben.
 
Die Stichwahl hat er tatsächlich verloren. Da liegt ein Fehler bei mir, aber keine Absicht vor.

Aber es liegen keine Hinweise dafür vor, daß sich der Islam dort verändert, nicht einmal, daß der fundamentalistische Islam sich ausbreiten würde.
Was der Beitrag zeigt, ist, daß die radikalen Kräfte durch Einfluß aus dem Ausland gestärkt werden und offensiver in Erscheinung treten.
 
@NoName1954:

zitat schrieb:
Die politischen Unterstützer der durch Hamburg wütenden linken Saubande zeigen erst das Ausmaß der linken Radikalisierung in Deutschland.

Es ging um die G20-Krawalle und die dortigen Akteure. "Saubande" finde ich diesem Zusammenhang noch sehr zurückhaltend formuliert.

Wenn ich diese Formulierungen schon lese, kommt mir die Galle hoch. Mit solchen hinterfotzigen Zeitgenossen habe ich mindestens einmal pro Woche zu tun: Alles muss differenziert werden. Nur beim Thema linke darf nach Herzenslust gefrotzelt, verallgemeinert und gelästert werden, gerne auch beleidigt.

Ich habe diese Beschränktheit so satt.
 
ich dachte du findest in 'linke saubande' den undifferenzierten ton, den du in dem anderen thread beklagst.
 
@infofilter:
Nein. Da muss ich dich enttäuschen. Ich halte es für nachvollziehbar brandschatzende, plündernde gewalttätige Gruppen der linken Szene als "linke Saubande" zu bezeichnen.

Ich halte es hingegen für nicht nachvollziehbar wenn Bundesjustizminister Maas in Dresden ausgebuht wird und nicht im beschaulichen München, daraus einen generellen Zusammenhang zu Ostdeutschland herzustellen.
 
ach was! da bin ich wirklich total überrascht :D
was ist den links gewesen an der G20 randale?
 
Hier im Thread geht es nicht um G20, aber er ist leider Gottes durch dumpfen Populismus geprägt.

Der Dobrindtsche Ausraster war lediglich als Beispiel für schäbigsten Wahlkampf und übelste sprachliche Verrohung gedacht. Hätte auch Herrmann, Scheuer und andere Brunnenvergifter anführen können.

Hätte es in Hamburg tatsächlich linken Terror gegeben, glaubt mir, sie hätten es gemerkt.

Ich halte es für nachvollziehbar brandschatzende, plündernde gewalttätige Gruppen der linken Szene als "linke Saubande" zu bezeichnen.

Dobrindts "linke Saubande" bestand aus (hauptsächlich importierten) linken Chaoten, rechten Hooligans und besoffenen Jugendlichen, die sich an der Gewalt berauscht haben.

Hältst du es vielleicht auch für nachvollziehbar, dass man alle Polizeikräfte pauschal zu "Helden" stilisiert, obwohl es viele belegte Fälle brutalster Gewalt gegen Passanten, friedliche Demonstranten, Pressevertreter und sogar Rettungskräfte gegeben hat? Würde man die Polizei nun pauschal als "rechte Bullenschweine" bezeichnen, hättest du bestimmt etwas dagegen. Und das zu Recht.

edit:

Wenn du schon zitierst, dann bitte vollständig:

Die politischen Unterstützer der durch Hamburg wütenden linken Saubande zeigen erst das Ausmaß der linken Radikalisierung in Deutschland.

Das vollständige Zitat macht die Sache noch unerträglicher. Soll ich dir den aktuellen Verfassungsschutzbericht vorlesen oder kommst du selbst auf den Trichter?
 
Zuletzt bearbeitet:
ich leide nicht an konzentrationsschwäche. im thread maaslose diskussionsfaulheit geht es auch nicht um ossi-gebashe, das hast du nur so wahrgenommen. und bist dann mit dem unsäglichen besser-wessi um die ecke gekommen.
wenn chaoten, wie hier im thread, linke genannt werden hast du damit auch kein problem, erweiterst die 'linke saubande' gleich noch um brandschatz und plünderung.
und du merkst immer noch nicht, daß du derjenige bist der sich eskalierender, verrohter sprache und gleichmacherei bedient?
was für dich ja auch in ordnung ist, wie du in dem anderen thread schreibst, wenn bloß alle so mit allen umgehen.

du hast doch, was du willst!
 
Würde man die Polizei nun pauschal als "rechte Bullenschweine" bezeichnen, hättest du bestimmt etwas dagegen. Und das zu Recht.

Und? Dobrind hat ja auch nicht pauschal alle Linken als Saubande betitelt, sondern von der Unterstützung einer Saubande gesprochen, die sich dadurch auszeichnete, zum einen links zu sein, zum anderen durch Hamburg gewütet zu haben. Deren Existenz kann man ja schwer bestreiten

Und wenn man immer hört und liest, welches verdrehtes Verhältnis zur Gewalt besteht, wo Grenzüberschreitungen der Polizei beklagt werden, aber Gewalt gegen Sachen und Bullen als legitimer Teil einer Strategie angesehen wird, und man Gewalttäter als Aktivisten verharmlost, kann man auch dem Teil mit den Unterstützern nicht widersprechen.

Andreas Beuth schrieb:
"Wir als Autonome und ich als Sprecher der Autonomen haben gewisse Sympathien für solche Aktionen, aber bitte doch nicht im eigenen Viertel, wo wir wohnen. Also warum nicht irgendwie in Pöseldorf oder Blankenese?"
 
@NoName1954:

Ich kann dir nur empfehlen einen eigen G20 Thread zu eröffnen. Denn offensichtlich hast du ja interessante Infos, die zumindest mir bisher unbekannt sind.

PS: Hör Bitte auf dich persönlich angegriffen zu fühlen. Ich für meinen Teil hatte das nicht beabsichtigt.

@info: ich schreibe dir PN. Ich finde nicht, dass dieses Thema, und schon gar nicht persönliche Angriffe hier her gehören.
 
Ich kann dir nur empfehlen einen eigen G20 Thread zu eröffnen.

Ist dir mangels Argumenten keine Antwort auf meinen letzten Beitrag eingefallen?
Es dreht sich doch nicht um Gipfel. Der eigentliche Gipfel ist der, dass er schäbig missbraucht wird. Gleiches gilt für diejenigen, die hier den Islam pauschal verteufeln. Wenn es um islamistische, rechte, linke und allgemeine Gewalt geht, müssen wir uns doch zuerst endlich mit den Gründen befassen.

Bin zwar alt, aber noch lange nicht vollends bescheuert. Der Thread würde wie viele zuvor umgehend ins OT gezerrt, mit rechter Hetze übersät und über kurz oder lang gedeckelt. Genau das möchte ich tunlichst vermeiden. Solange die Hetze dort nicht gelöscht, sondern tiefgefroren wird, sind Threadschliessungen keine Lösung, sondern ein Problem.

Hör Bitte auf dich persönlich angegriffen zu fühlen.

Anonym kann man mich nicht treffen.

Und? Dobrind hat ja auch nicht pauschal alle Linken als Saubande betitelt, sondern von der Unterstützung einer Saubande gesprochen, die sich dadurch auszeichnete, zum einen links zu sein, zum anderen durch Hamburg gewütet zu haben. Deren Existenz kann man ja schwer bestreiten

Zwischen "zum einen links" und "zum anderen gewütet zu haben" fehlen noch die Jugendlichen und die Neo-Nazis, bei denen Dobrindt & Co so gerne angeln gehen.
Doch das weißt du genau. Die Rote Flora mag ein übles Luder sein, mehr aber auch nicht.

Ich warte sehnsüchtig auf den Tag, an dem ein Politiker die Schliessung eines rechten Kulturzentrums fordert. :D
 
Neben Verharmlosung kommt beim Realitätsverlust einiger Linker dann noch Problemverweigerung dazu. Man braucht sich über Verantwortung keine Gedanken machen, wenn man Probleme einfach ausblendet. Man sonnt sich in Dingen, die man für positive erachtet und konzentriert sich bei negativen Dingen auf andere. Man gehört ja zu den Guten, die Welt soll doch bitte auf Kapitalisten, Rechte und Bullenschweine schauen, denn die sind das Böse.Nicht zu vergessen, die ""Wer nicht mein Freund ist, ist mein Feind" - Attitüde. Wer widerspricht muss Nazi oder Faschist sein, so dass Diskussionen selbst mit der Mitte und links davon schwer bis unmöglich wird.
Soweit links, dass alles andere rechts ist, bestimmt zwar die Position, aber die Unfähigkeit zu sachlichem Dialog kommt noch oben drauf.
 
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