[Netzwelt] Muslime gegen den Islamismus

Zu Beginn des Ramadans veröffentlichte ein Mobilfunkbetreiber aus Kuwait ein von dem in den Emiraten bekannten Popstar Hussein al-Jasmi gesungenes Anti-Terror-/ Anti-Krieg-Video.
Auch wenn es sich hierbei mutmaßlich im eine Marketingkampagne handelt, so ist die Botschaft doch eindeutig und wird von der muslimischen Gemeinde zur Zeit stark gefeiert.

Unangetastet dessen, ob und welcher Form man gläubig ist, kann dieses Video durchaus als Appell an den Frieden interpretiert werden.


 
Sollte Dich mal hier irgend jemand eine dumme, rassistische Nazischlampe nennen, wovon ich nicht ausgehe, daß dies passieren wird, dann soll der sich anschließend auch hinstellen dürfen, dies sei keine Beleidigung, weil es keine Tatsachenbehauptung, sondern lediglich eine Vermutung und eigene Meinung gewesen sein würde?

Du machst Dir die Sache, mal wieder, zu einfach.
 


Ah, du scheinst nicht zu wissen, was eine Beleidigung ist und was nicht. Interessant.

Abgesehen davon würde es für denjenigen dann doch eh keinerlei Konsequenzen geben. Ist ja nicht das erste Mal, dass ich hier als irgendetwas beleidigt werde.

Aber weißte was? Es ist mir scheiß egal. :p
 
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Ich finde das gepostete Video und die Nachricht darin gut, aber es beweist halt nichts. Das ist die Meinung des Produzenten, nicht einmal die Schauspieler im video müssen diese Meinung teilen. Wenn man sehr pingelig ist könnte man sagen das es nicht mal die Meinung des Produzenten sein muss. Kann ja sein das ihm gesagt wurde das er dieses Video machen soll, und er hat es halt einfach gemacht.

Diese Demo in der 2k oder 3k Leute mitgemacht war eine Gelegenheit für Muslime zu zeigen das sie gegen Terror sind, mitgemacht haben aber nur sehr wenige, und sogar unter diesen wenigen waren viele Deutsche dabei. Wenn aber mal der Erdogan unfair behandelt wird, dann gehen plötzlich .
 
500 bis 2000 muslime, die es zu unterstützen gilt in ihrer sicher nicht ganz leichten haltung, und darauf hoffen, daß es mehr werden (oder die anlässe wegfallen).

diese leute haben sich gegen eine bestimmte auslegung des islam gestellt, und das ist für einen moslem in einem (unterstellt) moslemischen umfeld nicht leicht. die rechtfertigung fängt für diejenigen, die gesicht gezeigt haben jetzt erst an.

Willst du damit sagen, die überwiegende Mehrheit der Muslime ist FÜR diese bestimmte Auslegung des Islam und somit FÜR Terror?
 
Soll aber nur eine Schweigeminute gewesen sein, ich kann mir nicht vorstellen das die 40k alle dahinter stehen.
 


Wieso nur?

Aber ist klar. Wenn jetzt 1 Millionen gegen Terror demonstrieren würde, dann hieße es, die würden das gar nicht so meinen und das nur heucheln, zu ihrem Vorteil. (welchem auch immer)

Irgend etwas findet sich immer. :rolleyes:
 
Aber ist klar. Wenn jetzt 1 Millionen gegen Terror demonstrieren würde, dann hieße es, die würden das gar nicht so meinen und das nur heucheln, zu ihrem Vorteil. (welchem auch immer)

Aber das ist doch hier nicht der Fall, es gab eine anti terror demonstration und an der haben nur um die 2k bis 3k Teilgenommen. Diese 40k demonstration war in erster Linie eine Pro Erdogan demonstration, nur weil während dessen eine schweige Minute eingehalten wurde heißt das doch nicht das die Leute das ganze unterstützen. Immerhin reden wir hier von Erdogan Anhängern

Nach einer Schweigeminute wurde auch der Ruf nach der Todesstrafe laut
 
Nunja, wenn ich religös wäre und irgentwelche Psychopathen im Namen meiner Religion willkürlich Menschen ermorden würde...tja, ich weiss es nicht...ist für mich ja nur ein hypothetischer Gedanke, aber ich könnte mir vorstellen das ich dann ziemlich angepisst wäre und möglicherweise ein gewisses Bedürfniss verspüren würde mich öffentlich davon zu distanzieren...
 
Der ganze Islam Terrorquatsch würde ohne medial propagierende Hetze nicht existieren. Belustigend, man geht demonstrieren und steht gegen islamische Terroranschlägen, der nich existiert. Bei solchen Anschlägen spielt primär die Religion sowieso keine Rolle. Wenn dies der Fall ist, dann geht man von einem Geisteskranken aus und nicht von seiner Religionszugehörigkeit.
 
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Und Erdogananhänger sind jetzt Muslime++ ? Den kann man noch weniger trauen?

Wie kommst Du dazu, denen zu unterstellen, daß sie für Terror sein könnten?
Ich unterstütze die Forderung nach Todesstrafe nicht, aber in dem Zusammenhang spricht das doch erst recht für die Ablehnung des Terrors, wenn man solche Strafen für die Täter fordert.

Und dann ist es hier doch der Fall, daß ein gewünschtes Verhalten vorliegt, es aber dann als nicht glaubwürdig oder nicht als Beweis angesehen wird.
 
Der ganze Islam Terrorquatsch würde ohne medial propagierende Hetzte nicht existieren.

Im Türkischen/Arabischem TV wird schon seit Jahren gegen den Westen gehetzt. Da gibt es Programme in denen einem gesagt wird man solle nicht zur Schule gehen weil man dann den Pfad zu Gott verliert, dann wird einem andauernd gesagt so viele Kinder wie möglich zu kriegen damit die ganze Welt Türkisch wird und es wird einem oft gesagt das der Westen die Türkei einnehmen möchte. Diese Menschen schauen sich seit Jahren nur Propaganda an und sind Gefährlich.

Und Erdogananhänger sind jetzt Muslime++ ? Den kann man noch weniger trauen?

Erdogan selbst ist sehr religiös und möchte ja die Veränderungen von Atatürk rückgängig machen. Trennung von Staat und Religion hält er blöd.

aber in dem Zusammenhang spricht das doch erst recht für die Ablehnung des Terrors, wenn man solche Strafen für die Täter fordert.

Die Todesstraße ist aber eher für Erdogan's Gegner und Kurden vorgesehen.

ein gewünschtes Verhalten vorliegt, es aber dann als nicht glaubwürdig oder nicht als Beweis angesehen wird.

Das sehe ich nicht so, eine Schweigeminute kann jeder einhalten, das ganze sagt ja erstmal nichts. Ich kann mir nicht vorstellen das die Sache etwas größeres war, ich habe nämlich zum ersten mal davon gelesen. zum Beispiel hat die Schweigeminute für Paris gar nicht erwähnt. Für mich liest es sich so als ob jemand auf der Bühne sagte "So und jetzt halten wir eine Schweigeminute für die Opfer des Putschversuches ein, und während wir dabei sind können wir ja auch an die Opfer in Paris denken".
 
Erdogan selbst ist sehr religiös und möchte ja die Veränderungen von Atatürk rückgängig machen. Trennung von Staat und Religion hält er blöd.
Es ist aber unsinnig und abwegig daraus zu machen, daß seine Anhänger Terror gutheißen würden.


Die Todesstraße ist aber eher für Erdogan's Gegner und Kurden vorgesehen.
Der Terror macht sogar vor Erdogan und seinen Anhängern nicht halt. Erdogan macht sich soviele Feinde, da sind auch Terroristen darunter. Man ist nicht automatisch gut, nur weil man gegen Erdogan ist

Das sehe ich nicht so, eine Schweigeminute kann jeder einhalten, das ganze sagt ja erstmal nichts

Richtig. Aber daß jemand Moslem ist, sagt ja noch viel weniger. ;)
 
Ich glaube die Skepsis gegenüber Moslems wird immer größer, weil sie sich immer mehr in ihre eigene - für Außenstehende schwer einsehbare - Welt zurückziehen.

Es fängt beim Terror an, der im Namen ihrer Religion verübt wird. Die Einen sagen dann, der Islam ist aber friedlich und zitieren zum Beweis irgendwelche Verse aus der Koranschwarte. Sofort kommt jemand anderes daher und behauptet das Gegenteil - ebenfalls mit Koranversen untermauert. Diejenigen, die es wissen müssen und die die Interpretation dieser Zitate übernehmen sollten, tun was? Sie schweigen, stehen nicht auf, geben die Deutungshoheit ab. Die Interpretation der Verse und Auslegungen obliegt nun also nach wie vor dem Außenstehenden, z.B. mir. Und genauso wenig wie ich die Bibel gelesen habe, werde ich den Koran lesen. Ich bilde mir meine Meinung aus dem was ich jeden Tag aufs Neue lesen kann. So z.B. zuletzt die Statements zur liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin.

Vielleicht hat der Eine oder Andere hier mal das Buch "Inside Islam" gelesen. Was in deutschen Moscheen abläuft, ist ein schallende Ohrfeige für all diejenigen, die an einen respektvollen und liberalen Euro-Islam glauben. Deutschland ändert nicht etwa die hier lebenden Moslems. Nein, Moslems bringen ihre mittelalterliche Auslegung dieser Heiligen Schrift und selbstverständlich die damit verbundenen kulturellen Prägungen hierher mit.

Insofern wundert es mich natürlich nicht, dass die Teilnehmerzahl der Kölner Demonstration lächerlich niedrig war. In Deutschland wird selbstverständlich niemand gezwungen für oder gegen etwas auf die Straße zu gehen. Wenn mir mein Ruf allerdings etwas Wert ist und ich der Auffassung bin, dass hier ein falsches Bild vom Islam gezeichnet wird, dann wäre ich als Moslem wohl ziemlich sicher auf der Strasse. Entweder ist also das Bild über die Affinität des Islam zu Gewalt doch richtig. Oder es interessiert die hier lebenden Moslems tatsächlich nicht welches Signal von ihrer Religion derzeit ausgeht.

Nicht umsonst wünscht sich eine Mehrheit der Europäer einen Aufnahmestop für Migranten aus islamisch geprägten Ländern.
 
@loopzone: Was hältst du denn von den Gründen, die Ditib vorgebracht hat, wegen der Demo? Sind die für dich nachvollziehbar oder eher abwegig?
 
Es fängt beim Terror an, der im Namen ihrer Religion verübt wird. Die Einen sagen dann, der Islam ist aber friedlich und zitieren zum Beweis irgendwelche Verse aus der Koranschwarte. Sofort kommt jemand anderes daher und behauptet das Gegenteil - ebenfalls mit Koranversen untermauert. Diejenigen, die es wissen müssen und die die Interpretation dieser Zitate übernehmen sollten, tun was? Sie schweigen, stehen nicht auf, geben die Deutungshoheit ab. Die Interpretation der Verse und Auslegungen obliegt nun also nach wie vor dem Außenstehenden, z.B. mir. Und genauso wenig wie ich die Bibel gelesen habe, werde ich den Koran lesen. Ich bilde mir meine Meinung aus dem was ich jeden Tag aufs Neue lesen kann.

Es ist sinnfrei einen Charakter für eine Religion bestimmen zu wollen, zumindest wenn man dafür irgendwelche Schriften heranzieht. Das gilt für "das Christentum" ebenso wie für "den Islam".

Ein Muslim muß solche Fragen ebensowenig beantworten können wie ein Christ. Die müssen allenfalls ein paar Regeln befolgen, aber auch nur soweit, wie sie das wollen. Theologie ist dann etwas für Leute mit dem Kopf in den Wolken. Da kommen dann so Sachen raus, wie, daß das Christentum und seine Wahrheit von dem Beweis, daß Jesus nie gelebt hat, nicht in Frage gestellt würde.

Das Problem ist nicht der Islam, sondern einerseits Leute, die meinen sie wären es, die alleine zu bestimmen hätten, was Islam sei, und auf der anderen Seite die Menschen, die diesen Spinnern und den Terroristen auf den Leim gehen und aus deren Worten und Taten sich ein Bild vom Ganzen machen.

Das hat etwas von einem Menschen in einer Höhle, der deren Rückwand betrachtet, die Schatten von Menschen darauf sieht, die vor der Höhle um ein Feuer tanzen. Die Schatten sind dann seine Vorstellung davon, wie Menschen aussehen.

Schuld ist die beschränkte Sichtweise.

Entweder ist also das Bild über die Affinität des Islam zu Gewalt doch richtig. Oder es interessiert die hier lebenden Moslems tatsächlich nicht welches Signal von ihrer Religion derzeit ausgeht.

Das Bild, welches sich hier in Deutschland vom Islam abzeichnet, sind ca. 4 1/2 Millionen Menschen, deren Religionsausübung nicht weniger friedlich ist, als bei anderen. Die Ausnahmen ändern an der Zahl nichts.
Die Mehrheit braucht nicht extra zu erklären, daß sie anders als die Ausnahmen ist, wo dies doch so offensichtlich ist.
 
Wer gegen den Islam mit dem Koran argumentiert, aber von christlichen Werten redet ist sowieso einfach nur dämlich.
Gelebte Religion ist was anderes als geschriebene Religion und wir können froh sein das zumindest in Europa die Christen gelernt haben ihre Religion nicht mehr nach dem Papier zu leben. :T
 
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