Metal analysieren (Labor)?

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Oha, das hört sich nach einer guten und sehr mutigen Idee an. Ich hoffe du weißt was du tust und hast dich vorher umgehend informiert. Das ist ja alles nicht sooo einfach, wie man es sich vorstellt. Eidieweil aus dem fernen Osten, da kommt schon alles mögliche als Kopie herüber. Teilweise kommt es qualitativ sehr nahe ans Orginal heran. Vieles ist auch totaler Mist und Schrott. Die können halt fast konkurrenzlos produzieren, denn mit den Dumpinglöhnen kann die westliche Welt gar nie nicht mithalten.

Also du für mich wäre das nix, dat alle online sehen wie ich meine Kohle mit Saufen, beim Pokern und im Hurenhaus verballere. So was kannst du dir erlauben aber ich nicht. Dichte dir jetzt einfach einen nicht so lockeren Lebenswandel an, wie ich einen habe!

Dann wünsche ich viel Glück und Erfolg bei deinen Projekten!

Grüsserle vom Mike
 
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  • #42
Das stimmt, Produkte, insbesondere Nachfertigungen für Old und Youngtimer aus dem fernen Osten gehen teilweise echt gar nicht.

- Qualität (Minderwertige Materialen, Falsche Farben, teils Formen)
- No Name (Man legt großen Wert auf Erstausrüster)
- Passgenauigkeit (Ein Freund hat ebenfalls ein altes Auto seines Großvaters übernommen, beide Kotflügel mussten Korrisionsbedingt ausgetauscht werden, die Werkstadt hat zwar neue aber China Kotflügel verbaut, welche nicht einmal annähernd passen, Spaltmaße sind eine reine kathastrophe, beim öffnen der Tür wird der Lack beschädigt)


Ich möchte einfach alles offen legen, damit die Kunden meine Produkte kaufen, um mich für weitere Projekte zu unterstützen, das ganze soll eben nicht dem Reichwerden dienen, und da die Chance eines Lottogewinnes zu niedrig ist versuche ich es auf diese Art und Weise. Mein natürliches Gehalt wird natürlich nicht offen gelegt, nur das ganze was in das Projekt fließt etc.
 
Das Stimmt allerdings. Mit ein paar Kumpels zusammen habe ich vor einigen Jahren auch 2 Oldtimer restauriert. Wir hatten ebenfalls Kotflügel aus Weit-Weg-Land dafür verwendet. Nur wir wussten ja was uns erwartet, dann war es ja kein großartiges Problem. Für uns war wichtig, dass die Form einigermaßen stimmt und wir die Kotflügel nicht komplett neu anfertigen mussten.

Das war auch so, die passten fast perfekt nur hier und da klemmte es ein wenig. Ein wenig nacharbeiten war allerdings nötig. Da kam sowieso zuvor der Lack vom Kotflügel runter. War zu sehen, dass der Stahl ein annehmbare Qualität hatte. Auf jeden Fall unterm Lack keine Rostspuren oder gar schon Rostfraß, wie es bei vielen Billigprodukten schon fast üblich ist.

Nu gut, das sieht allerdings anders aus, das Gehalt bleibt dein Bier, gut so. Das hört sich ja alles sehr gut an. Nur ob die Kunden bereit sind das zu zahlen, das wird sich zeigen. Kenne viele Schrauber, die schaun auch wo sie ihr Zeugs billig herbekommen. Ist die Qualität nicht wie erwartet, dann wird es um gebastelt so lange bis es irgendwie passt.

Allemal billiger als komplett selbst anfertigen.
 
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  • #44
Ich habe gedacht so erst einmal eine größere Menge von ca. 100-150 fertigen zu lassen, ich denke aber eher 100, es wird sich ja nach dem Bedarf richten. Ein wenig Pokern muss man aber immer. Da ist natürlich wieder das gegenargument, wenn die Leute sehen für wie viel ich sie einkaufe, so könnte es passieren das sie den Preis zu hoch finden. Ich denke ich lasse das erst mal weg, wenn es gut laufen sollte, mache ich mir vielleicht eine simple website, ich werde auf jeden fall in keinen Schritten vorgehen, und zuerst allein mit einem Freunde (beides Hobby)
 
Nun ja, das musst aber alles einkalkulieren.

Zeugs das rumliegt ist totes Kapital.

Fertigen lassen kostet ja auch satt Geld. Hast schon einen Plan wo oder wer dir das fertigt?
 
Ich möchte das Teil aber als perfekte orginal Kopie verkaufen. Soll eben perfekt sein, drum muss das auch annähernd stimmen. Ich werde mich darüber mal genauer erkundigen. Ich danke für alle Hilfreichen Beiträge hier.

sorry, du wirst gar nichts verkaufen. Du hast Ideen die sich so nicht umsetzen lassen...
Wenn du Öldeckel verkaufen willst, dann lass diese aus dem Material herstellen dass dir ein Profi für Öldeckel empfehlt.
Wie stellst du dir das vor?
Materialanalyse, damit dann ab ins Stahlwerk und Rohmaterial herstellen lassen?
 
Beim Öldeckel machts wenig sinn, aber bei einem Zylinderkopf macht ein dafür gedachtes Material mit entsprechenden Eigenschaften (Dehnungsverhalten, Abnutzfest, Temperaturbeständig, usw.) schon sinn. Und Zylinderköpfe waren/sind ja seine Hauptbeweggründe.
 
Ich frage mich, ob es da tatsächlich einen Markt dafür gibt. Einfacher und billiger ist es, nach gebrauchten Teilen zu schauen und diese aufzubereiten.

p n
 
Schätze die Kosten einer Spektralanalyse auf 50 - 100 €. Wobei evtl. noch ein kleiner Betrag für die Probenvorbereitung fällig wird.
Einfach mal bei einem Werkstoffprüflabor in deiner nähe Anfragen.
 
Jetzt wird es Zeit für die Mutter aller Fragen:

Öldeckel oder Zylinderköppe, dass ist hier die Frage?:unknown:

Hm, gestern war doch Ziehung der Lottozahlen? Ich glaub die Sache hat sich erledigt, der hat bestimmt gewonnen. :eek:

Werd glei versuchen ihn über pn anzupumpen ob er mir ein Milliönchen abgibt!:p
 
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  • #51
Leute, es geht mir dabei eine möglichst exakte Nachfertigung zu erstellen, dabei soll das Material möglichst Orginalgetreu sein.
So ein Lottogewinn fehlt definitiv, dann würde ich für jedes Modell Block und Zylinderblock reproduzieren :D
 
wozu um Himmels willen so eine aufwendige Nachbildung eines Öldeckels?
Um was für ein Fahrzeug geht es denn? Nen 100 Jahre alten Oldtimer? Gibt es denn einen Markt für sündhaft teure nutzlose Nachbildungen der Öldeckel?
 
Ohweh, dann erübrigt sich die Frage ob ne Mio über hast!

Gut, dann kommste um eine Materialprüfung nicht rum. Was dir aber im Ernstfall auch nicht viel helfen wird. Oder willst dir im Hüttenwerk Stahl gießen lassen nach dem Rezept von neunzehnhundertschießmichtot? Ist es Wald-und Wiesenstahl, dann ist es eh eins. Das kannste auch selbst feststellen. Mit der Flex drüber rutschen und am Funkenflug ist erkennbar ob es Baustahl oder ein hochlegierter Werkzeug-Stahl :p ist.

Welche Varianten gibt es denn? Stahl, Alu und Messing, das war`s dann glaub schon. Wenn es sich um normalen Stahl handelt ist die Zusammensetzung fast egal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ihr hier solche Sachen diskutiert haben wir die ARGE-Altauto schneller hier als euch lieb ist, inkl. Berichten von Kundinen wonach der Grützmacher denen einen kompletten Motorblock in seiner Werkstatt gegossen hat und das natürlich noch für 10€ in die Kaffeekasse :D
Die helfen euch dann mit eurer ganzen Kompetenz weiter. :D
 
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  • #56
Ich möchte es natülich nur grob analysieren, wenn dort z.B zu 50% Kupfer sind sind zu 20 nickel und zu 30 Eisen, dann kann man das natürlich so nachfertigen. Wie gesagt, nur zum groben ^^
 
und warum nicht ein besseres Material für den Öldeckel nehmen?
Oder einfach das beste verfügbare Material?
Wo möchtest du denn das Rohmaterial genau nach deinem "Rezept" fertigen lassen und wie viele Millionen soll dich das kosten?
 
Ich möchte es natülich nur grob analysieren, wenn dort z.B zu 50% Kupfer sind sind zu 20 nickel und zu 30 Eisen, dann kann man das natürlich so nachfertigen. Wie gesagt, nur zum groben ^^

Kannst du denn eingrenzen um welches Material es sich handeln könnte?
 
Ich möchte es natülich nur grob analysieren, wenn dort z.B zu 50% Kupfer sind sind zu 20 nickel und zu 30 Eisen, dann kann man das natürlich so nachfertigen. Wie gesagt, nur zum groben ^^

Hm ja du irgendwie musst aber langsam zu Potte kommen. Dann nimm einen Deckel oder säble ein Stück von ab und lasse das Material prüfen. Dann fragst beim Stahlfritze ob es das Glumbatsch so gibt in dieser Legierung. Der wird dir dann Bescheid stoßen oder wat husten.

Ja hast denn schon eine Idee wer dir die Deckel anfertigt?

Wenn so weiter machst sterben die Öldeckel an Alterschwäche und wir sowieso!
 
Sorry das ich gleich so direkt werde, aber dein Vorhaben ist ein Hirngespinst, dass keinerlei Chance auf Verwirklichung hat!

Hast du dich mal informiert wie viele 3.0CSI von den ehemals gebauten knapp 8200 Stück überhaupt noch herumfahren?

Auch wenn der Öldeckel evtl. noch an andere Fahrzeuge des gleichen Modelltyps, also e3 bzw. e9 passen würde, wirst du auf keine profitablen Stückzahlen kommen.

Wikipedia schrieb:
Der BMW E3 wurde in einer Stückzahl von insgesamt etwa 190.000 Fahrzeugen produziert; im Sommer 2004 waren in der Bundesrepublik Deutschland noch etwa 380 Fahrzeuge zugelassen.

Vom e9 wurden damals keine 31000 Stück bei Karmann gebaut, da kannst du dir ungefähr hochrechnen, wie groß der Bedarf an neuen Öldeckeln sein wird.

Bei Zylinderköpfen etc. fällt die Hochrechnung noch mieser aus, da diese noch spezifischer auf den jeweiligen Motor abgestimmt sind.

Fazit: Aussicht auf Verwirklichung deines Vorhabens = null :beer:
 
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