Situation im Irak, Syrien - IS, Kurden



Richtig. Das mittlere Kanton hört beim Euphrat auf, aber die YPG versucht sich westlich davon breit zu machen und das noch weiter westliche Afrin mit dem rest zu verbinden.
 
Du nennst das was die Nazis dachten und taten eine Kultur?


Das Kuturgeschwätz stammt von Dir. Ich wollte nicht streiten und habe mich Deiner Sprachregelung angepasst.

In Wahrheit ging es dem Nazi so wenig um Kultur, wie es auch Erdogan um nichts als seine Macht geht. Hinzu kommt dieser widerliche Ethnozentrismus.
 
Auf eine weitere sinnlose Diskussion mit dir, lasse ich mich bestimmt nicht ein. In der Zeit lese ich liebe Technik oder Wissenschaftsblogs.
 
Ich verstehe das Bedürfnis der Kurden nach einem eigenen Staat. Aber so, wie sie sich aktuell dabei anstellen, wird der "Nahe Osten" nur um einen weiteren Konflikt mit Endlospotential ergänzt.
 


Sie sollen sich endlich den eigenen Staat nehmen, den sie so dringend zu brauchen scheinen, damit mal Ruhe ist.

Wenn sie den eigenen Staat haben, werden sie feststellen, dass man davon auch nicht glücklicher wird. Vielleicht sind sie dann zufrieden.
 

Das würde ich nicht so pauschalisieren, schau dir Israel an.

Meiner Meinung nach können die Türken das Problem mit Panzern nicht lösen. Sie haben mit der Aktion verhindert, dass sich der mittlere Kurdenkanton mit dem westlichen verbinden kann, dass die dort lebenden sunnitischen Araber erstmal nicht deportiert werden und kein einheitlicher "Kurdenstaat" im Norden Syriens entsteht. Und wie soll es nun weiter gehen mit dem NATO-Staat Türkei und den mit den NATO-Staat USA verbündeten Kurdenmilizen (YPG)? Vielleicht mit einer UNO-Mission "Syrien" mit Blauhelmen aus Canada und Bangladesh?
 
Wieso sollten die Araber deportiert werden? Die Kurden sind auch mehrheitlich sunnitisch. Daß in einem Kurdenstaat andere Völker nicht geduldet würden, ist nicht etwas, für das es Hinweise geben würde.
 


Die Lösung mit den Panzern ist nur temporär, damit keine weiteren Araber deportiert werden. An primärer Stelle steht der Sieg gegen Daesh an. Sobald dies gelungen ist, wird das Kurdenproblem Syriens eine Angelegenheit Syriens und ein Thema auf dem Verhandlungstisch zwischen Assadtreuen, Rebellen und Kurden.

Die Kurden werden dann höchst wahrscheinlich eine Teilautonomie, ähnlich wie im Nordirak kriegen. Aber keinen eigenständigen Staat. Damit müssen sie sich abfinden. Falls nicht, werden sie sowieso mit einem Krieg von Syrien und von der Türkei rechnen müssen.

Viele vergessen, dass auch Syrien einen eigenständigen Kurdenstaat nicht akzeptieren werden. Nicht nur die Türkei. Die Amerikaner haben auch schon öffentlich gesagt, dass sie strikt dagegen sind. Niemand außer vielleicht Israel, will die Grenzen von Syrien ändern.

Daß in einem Kurdenstaat andere Völker nicht geduldet würden, ist nicht etwas, für das es Hinweise geben würde.

 
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Sie sollen sich endlich den eigenen Staat nehmen, den sie so dringend zu brauchen scheinen, damit mal Ruhe ist.

Wenn sie den eigenen Staat haben, werden sie feststellen, dass man davon auch nicht glücklicher wird. Vielleicht sind sie dann zufrieden.
vielleicht sollte man dir mal deinen Staat wegnehmen?
Wie kommst du zu so einem Mist?
Den Israelis willst du ihren Staat auch wegnehmen?
Oder passt da wieder dein Geschichtsvergleich nicht?
Normalerweise kommst du doch immer mit solchen Vergleichen?

Es gibt sicher auch andere Möglichkeiten als das sich die Kurden ihren eigenen Staat "nehmen" also mit Gewalt.
Überhaupt, warum hetzt du so gegen Kurden?
 
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Die Türkei hat heute wieder in wenigen Minuten 8 Dörfer von kurdischen Terroristen befreit und 2 Dörfer vom Daesh.

Sehr gute Arbeit. Nach der Eroberung von Manbij von den Kurden, werden sich die Türken Al-Bab vom Daesh vorknöpfen.

Wenn Al Bab vom IS fällt, ist man einem Sieg gegen die Islamisten schon ein ganzes Stück näher.

Brok begrüßte, dass Ankara nun entschlossen gegen die Dschihadisten in Syrien vorgehe, nachdem der türkischen Regierung lang vorgeworfen worden war, die IS-Miliz zu dulden oder gar zu unterstützen. Zugleich mahnte Brok die syrischen Kurden, östlich des Euphrat zu bleiben und nicht Gebiete zu erobern, die nicht mehrheitlich kurdisch sind. "Die Kurden dürfen die Vertreibung von IS nicht ausnutzen, um arabisches Gebiet zu erobern. Sie haben dort nichts zu suchen", sagte der Europaabgeordnete.

 
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Ich bin auch kein Freund von Erdogan, aber daran, dass die YPG Araber deportiert hat, kann eigentlich kein Zweifel bestehen. Protürkische Rebellen sollen mit die von den Kurden erst kürzlich dem IS abgenomme Stadt Manbidsch erobern. Angeblich gibt es westlich des Euphrat, also auch in , keine YPG-Kämpfer. Diese "protürkische Rebellen" gehören offenbar . Es ist schwierig, in Syrien den Überblick zu behalten.
 
Die Amerikaner distanzieren sich von den eigenmächtigen Aktionen der Türkei und Daesh freut sich, daß die Türkei die Kräfte bekämpft, die ihm bislang mit Bodentruppen so stark zugesetzt haben.
 
Bei den Amerikanern ist nicht jeder einer Meinung.
Die einen wollen die Kurden weiter unterstützen.
Die anderen möchten die Türkei als Verbündeter nicht verlieren.
Die Amerikaner sind flexibel, wie immer.

Biden meinte: Falls die YPG sich nicht zurückzieht aus Manbij, wird die USA sie nicht mehr supporten.
Und das tut die YPG nicht. Amerikaner wissen über alles bescheid. Ohne die Absegnung von Amerikanern, würde da nichts laufen.
 
Weil man auf die Türkei strategisch angewiesen ist, duldet man den völkerrechtswidrigen Einmarsch der Türkei in Syrien. (Realpolitik)

Aber die USA sind natürlich alles andere als begeistert, daß die Türkei ihrem stärksten Verbündeten vor Ort in den Rücken fällt.
Anders natürlich als Daesh, der lacht sich einen Ast.

Der Sonderbeauftragte für die Internationale Allianz gegen den Islamischen Staat schrieb:
We want to make clear that we find these clashes -- in areas where #ISIL is not located -- unacceptable and a source of deep concern.


The United States was not involved in these activities, they were not coordinated with U.S. forces, and we do not support them.
 
We want to make clear that we find these clashes -- in areas where #ISIL is not located -- unacceptable and a source of deep concern.
Wenn man auf die Karte schaut, kann man erkennen, dass das vom ISIL aka. IS gehaltene al-Bab ziemlich nah bei Manbidsch liegt. Schon damit es nicht zu einem Scharmützel zwischen US-Kräften und der türkischen Armee kommt, besteht dort ziemlich viel Gesprächsbedarf.
 
Die Türkei hat den Kurden in Manbij drei Tage Zeit gegeben, die Plätze zu räumen. Auch die Amerikaner haben es ihnen gesagt und sie haben sich dagegen gestellt.
Selbst schuld, wenn sie jetzt einem Zwei Fronten Krieg gegenüberstehen. Sie hätten sich auch wie gefordert östlich hinter dem Euphrat zurückziehen können, dann wäre es ein Krieg zwischen Daesh und den türkischen Einheiten.

Sie haben sich ja selbst dafür entschieden in Manbij zu bleiben. Die Warnung kam.
 
Warum müssen die Kurden überhaupt aus Manbidsch gehen? Haben Sie wem was getan?
 
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