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Also was soll das? Purer Aktionismus oder ist man bereit für ein richtig großes Kriegsabenteuer?
Es geht aber hier nicht darum einen Krieg zu gewinnen. Hollande geht es um Rache und Stärke zeigen, bei den Deutschen geht es um falsch verstandene Solidarität.
[...] Das hat eher mit europäischer Politik zu tun. Deutschland fordert seit Jahren mehr Europa hier, mehr Europa dort, zuletzt in der Griechenland- und der Flüchtlingsfrage. Dann muss man aber auch bereit sein selber mal etwas für Europa zu tun, ganz ohne damit eigenen Interessen zu entsprechen.
Soweit meine Einschätzung.
Die Situation in Syrien erinnert eher an Vietnam und Korea, als an die Weltkriege.
Jein. Es ist schon erstaunlich wie lange das deutsche Volk das mitgemacht hat, wobei da in der Tat nicht unbedingt nur der fanatische Glaube an den Nationalsozialismus und den Führer eine Rolle gespielt hat. Aber dennoch. Ich glaube Stalin war es, der sinngemäß gesagt hat wie erstaunlich es doch sei, das ausgerechnet in dem Land aus dem Marx und Luxemburg kommen die rote Armee eine Stadt nach der anderen erobert ohne das auch nur eine rote Fahne aus dem Fenster gehängt wird.Zur zweiten Gruppe zähle ich Deutschland, wo die angekündigte „Aktion Werwolf“ ausgeblieben ist und aus überzeugten Nationalsozialisten nach kurzer und schmerzloser Umgewöhnung ebenso überzeugte Anhänger der Demokratie geworden sind.
Der IS hat den Rückhalt der sunnitischen Bevölkerung im Irak und in Syrien. Das ist auch genau der Punkt an dem man ansetzen muss. Eine erfolgreiche Militärintervention kann es daher auch gar nicht geben. Zur Erinnerung: Der IS ist entstanden weil es eine Miltärintervention gegeben hat die die Unterdrückung der Sunniten zur Folge hatte. Eine erneute Militärintervention würde das nur wiederholen. Da muss ich dir in der Tat widersprechen. Armeen gegen Terrorismus bringen nur höchst punktuell etwas, für langfristige Ergebnisse braucht es strukturelle Änderungen.Außerdem interessiert mich, welchen Rückhalt der IS im Falle einer erfolgreichen westlichen Militärintervention hätte. Meiner Einschätzung nach einen sehr geringen.
Schön zu sehen, dass andere Regierungen mit mehr Weitsicht gesegnet sind als die unsrige.Der Libyen-Krieg, den neben anderen die französischen Regierung unter Nicolas Sarkozy 2011 geführt hatte und der den Machthaber Muammar al Gaddafi zu Fall brachte und das Land in den Bürgerkrieg stürzte, sei eine Lehre gewesen. „Alles können wir uns erlauben außer einem zweiten Libyen“, sagte Renzi. Vier Jahre Krieg hätten gezeigt, dass schon der Militäreinsatz gegen Gaddafi „keine glückliche Wahl“ war.
Wir sollten aufhören, dort zu missionieren oder ihnen Waffen für deren Mission zu verkaufen. [..] der Westen sollte diese Länder vom Welthandel ausschließen, ihnen vor allem kein Öl mehr abkaufen. Ohne das Blutgeld aus dem Erdölgeschäft wäre der IS im Nahen Osten und in Libyen in kurzer Zeit pleite, könnte die Kämpfer nicht mehr entlohnen und seine Waffen nicht mehr bezahlen. Die 'moralische Schuld' trägt Europa durch die Finanzierung des Terrors über Firmen wie Wintershall, eine 100%-ige BASF-Tochter.
Der IS hat den Rückhalt der sunnitischen Bevölkerung im Irak und in Syrien. Das ist auch genau der Punkt an dem man ansetzen muss. Eine erfolgreiche Militärintervention kann es daher auch gar nicht geben. Zur Erinnerung: Der IS ist entstanden weil es eine Miltärintervention gegeben hat die die Unterdrückung der Sunniten zur Folge hatte.
Eine erneute Militärintervention würde das nur wiederholen. Da muss ich dir in der Tat widersprechen. Armeen gegen Terrorismus bringen nur höchst punktuell etwas, für langfristige Ergebnisse braucht es strukturelle Änderungen.
Mir tun 'unsere Jungs' leid, die hinter dem Balkan verheizt werden, um Frankreich eine Freude zu machen.