Situation im Irak, Syrien - IS, Kurden

Ich denke mal es geht . Der IS beruft sich auch immer darauf, das ist jedoch weniger eine Unterstellung als eine Randinformation.
 
@Fl0w: Danke für Deine Bemühungen, aber das erklärt für mich nicht, warum das Auseinanderbrechen von Syrien und dem Irak etwas positives sein soll. Da erwartet ich von Seo mehr.
 
Ich denke es geht darum dass die Kolonialgrenzen verschwinden und weniger darum das Krieg gut ist, aber bis der gute Seo sich selbst zu Wort meldet können wir nur spekulieren^^


Alleine die Überschrift...
 
In Syrien läßt sich momentan ziemlich genau bestimmen, wer die Bösen sind. Zum Beispiel:


“They took us again to Tal Afar and we stayed in a school. They separated the families with the young girls. We were around 700 girls,” she said.

She said she stayed at a three-storey house in Mosul and one day one an ISIS emir came and took her and one of her friends.

“At 3am he raped me. That ugly monster,” she told Rudaw. “For more than three months, I cried myself from the morning until the night.”
Dort findet ein Genozid an Jesiden durch den IS statt, mit rassistisch-genetisch motivierter sexueller Gewalt ähnlich der Serben gegen die Bosnier in den Balkankriegen. Weil es sich nicht um Juden handelt, nimmt das die Weltöffentlichkeit kaum zur Kenntnis.
Ich möchte mal wissen, warum hier permanent Beiträge gelöscht werden ...
 
Aber das wird dich vermutlich noch bestärken..
Da hast du zweifellos recht, selbst wenn ich grad nicht weiß, worum es dir geht ...

Ich kann aber natürlich gern was dazu sagen. Die Löschaktionen der Moderation erfolgen oft genug ohne Sachkenntnis, sie können mangels Wissen einer tiefgründigen Diskussion nicht mehr folgen und löschen ihnen suspekte Beiträge einfach. Was weg ist macht keinen Ärger, mögen ihre Gedankengänge sein. Damit meine ich immer Postings ohne persönliche Beleidigungen, rassistische, herabwürdigende usw. usf. Es fehlt ihnen das intellektuelle RÜstzeug, eine emotionsarme Bewertung zu treffen.

Die einem Genozid ebenfalls unterworfenen Religionsgruppen der Armenier, Jesiden oder Aramäer werden von der Weltöffentlichkeit nicht so aufmerksam rezipiert wie die Leiden des jüdischen Volkes. Zwei Gründe kann ich dir dafür nennen: 1) die Originalität der Shoa 2) die gute Vernetzung der Juden in der Welt, insbesondere den USA. Als geschichtsbewußter Deutscher freue ich mich über die ungebrochene Aufmerksamkeit, die die Shoa in der Weltöffentlichkeit genießt. Und wünsche mir gleichzeitig, dass auch andere Genozide diese Aufmerksamkeit finden würden.
 
Der industriell durchgeführte Genozid findet nichts vergleichbares in der Geschichte.
 
Ich kann aber natürlich gern was dazu sagen.
Und ich sag jetzt auch noch was: die "Löschaktion" hat im gesamten letzten Monat ganze 2 (in Worten: zwei) Beträge ausgeblendet, aufgrund von Provokation. Davon war keiner von dir dabei. Und im Zweifel darfst du das gerne jeden anderen Mod fragen, derjenige wird aufs gleiche Ergebnis kommen.

Aber deine Sachkenntnis reicht natürlich weiter als unsere Aufzeichnungen..... :rolleyes:
 
vielleicht kann man die aktuelle Situation auch mal konstruktiv ohne ständige irrelevante Nazivergleiche behandeln?
Diese ständige Angstmacherei das wir bald das 4. Reich haben weil wir hier so große Probleme mit Neonazis und Rechten haben nervt.
Das Gegenteil ist doch der Fall.
Aber mit diesem Argument hat man es oft halt dann auch sehr, sehr leicht...
 
Ich denke es geht darum dass die Kolonialgrenzen verschwinden und weniger darum das Krieg gut ist, aber bis der gute Seo sich selbst zu Wort meldet können wir nur spekulieren^^

So in etwa.

@Fl0w: Danke für Deine Bemühungen, aber das erklärt für mich nicht, warum das Auseinanderbrechen von Syrien und dem Irak etwas positives sein soll. Da erwartet ich von Seo mehr.

Erstmal entschuldige ich mich dafür dass es dieses Mal etwas länger gedauert hat mit der Antwort. Zurecht erwartest du da mehr von mir, das will ich jetzt gerne nachliefern. Aus meiner Aussage lässt sich nicht der Umkehrschluss ziehen, dass das Auseinanderbrechen dieser Staaten etwas positives ist. Vielmehr ist es doch so, dass diese nur dann nicht zusammenbrechen, wenn sie mit brutalster und härtester Hand zusammengehalten werden. Und das hat seine Gründe. Der Irak bspw. besteht erstmal faktisch aus zwei Staaten, im Nordosten Kurdistan und der Rest-Irak ist von Schiiten und Sunniten bevölkert, die durchaus in homogenen Gruppen leben, und nicht völlig durchmischt. Insofern sehe ich einfach nicht wieso ein Verbleib dieser Völker/Gesellschaftsgruppen in einem Staat wünschens- oder förderungswert ist. Todenhöfer sieht das wohl anders, was ihn in meinen Augen (noch weiter) diskreditiert - m.a.W. er hat keine Ahnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach ja Todenhöfer, der Botschafter des IS in Deutschland... :m Davon mal abgesehen dass er sich immer geriert wie Jesus, der für die Sünden des Westens am Kreuz des islamistischen Terrors sterben muss, ist er leider einfach nicht der Experte für den er sich hält.
Jemand der sich schon so lange dort im nahen Osten aufhält, Waisenhäuser betreut usw. der disqualifiziert sich natürlich für diese Diskussion...da er sich ja damit auskennt und nicht wie viele Journalisten hier, die Propaganda der Kriegsabteilungen nachredet.
 
Kaum darauf an, was für Ziele man verfolgt.
Eine militärische Gut und Böse Lösung, braucht mit Sicherheit keinen Kenner der Menschen in der bekriegten Gegend. Höchstens einen Experten für lohnenswerte Ziele im Kriegsgebiet. Das ist klar.
 
Jemand der sich schon so lange dort im nahen Osten aufhält, Waisenhäuser betreut usw. der disqualifiziert sich natürlich für diese Diskussion..

Aufenthaltsdauer und Betreuungstätigkeit im Nahen Osten machen keinem zum Experten für dieses Gebiet. Andernfalls wären Einheimische die die erste Adresse, nicht ein hergelaufener Rumtreiber, der vom IS hofiert wird. Jede Oma aus diesen Gebieten hat dort länger gelebt als Todenhöfer.



Kaum darauf an, was für Ziele man verfolgt.
Eine militärische Gut und Böse Lösung, braucht mit Sicherheit keinen Kenner der Menschen in der bekriegten Gegend. Höchstens einen Experten für lohnenswerte Ziele im Kriegsgebiet. Das ist klar.

Unsinn. Kommt auf den Gegner an. Wenn er durch und durch böse ist wie Deutschland in WK2, braucht man nicht zwischen verschienen Fraktionen unterscheiden.

Das vergisst man in Deutschland aus selbstsüchtigen Gründen gern und spielt den leidenschaftlichen Pazifisten
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bekomme den Zusammenhang deiner Antwort auf mein Zitat nicht hin. Unterscheidet eine NATO-Bombe zwischen Gut und Böse?
Todenhöfer mischt sich ein und das aufgrund seiner zweifelsohne guten Kenntnisse der Gegend und der hiesigen Bevölkerung dort. Warum er also kein Experte sein soll, verstehe ich jetzt nicht richtig.
Oder ist nur jemand Experte, der Krieg befürwortet?

Pazifismus ist das Gegenteil von Bellizismus. Das erste ist wünschenswert und das zweite leider Realität.
 
Ich bekomme den Zusammenhang deiner Antwort auf mein Zitat nicht hin. Unterscheidet eine NATO-Bombe zwischen Gut und Böse?

Das entscheidet, wer sie abwirft. Wenn er mit ihr einen Bösen erwischt, war sie gut.

Todenhöfer mischt sich ein und das aufgrund seiner zweifelsohne guten Kenntnisse der Gegend und der hiesigen Bevölkerung dort. Warum er also kein Experte sein soll, verstehe ich jetzt nicht richtig.

Weil die dort geborene Oma gemäß Deiner Logik ein noch viel besserer wäre.

Oder ist nur jemand Experte, der Krieg befürwortet?

Dumme Frage.

Pazifismus ist das Gegenteil von Bellizismus. Das erste ist wünschenswert und das zweite leider Realität.

Beide sind nicht wünschenswert, weil dumm und schädlich.

Pazifismus, der gefiele Dir natürlich.

Was ein Glück, dass die Alliierten in WK2 es anders sahen.
 
Weil die dort geborene Oma gemäß Deiner Logik ein noch viel besserer wäre.
Himmel! Die Oma, dessen Enkel von den Taliban gemordet wurde oder die Oma, dessen Enkel von westlichen Kräften ermordet wurde?

Ach ja Todenhöfer, der Botschafter des IS in Deutschland... :m Davon mal abgesehen dass er sich immer geriert wie Jesus, der für die Sünden des Westens am Kreuz des islamistischen Terrors sterben muss, ist er leider einfach nicht der Experte für den er sich hält.
Für welchen Experten hält er sich den? Oder sagt er nur seine berechtigte Meinung aufgrund seiner Erfahrungen dort im Nahen Osten.
Darüber hinaus, was hast du ihm voraus, dass du so genau weißt, dass Krieg eine gute Lösung für die Region dort wäre?

Danke für die Bestätigung. Hehehe.

Beide sind nicht wünschenswert, weil dumm und schädlich.
Wenn alle sich daran halten würden eben nicht.
Außerdem habe ich nichts gegen Verteidigungsminister (Angriffsminister aktuell) und auch nichts gegen Verteidigung. Die Realität ist aber eben Angriffskrieg, wegen der Sicherheit hier. Schwachsinn und der Terror kommt immer Näher.
Mein Eindruck ist, umso mehr Befugnisse für Sicherheitsbehörden und dem Engagement gegen Terror, umso mehr steigt der Terror. Ein Schelm wer sich dabei was denkt...

Pazifismus, der gefiele Dir natürlich.
Für mich ja. Es sei denn ich werde angegriffen. Du darfst dich gerne mit Waffe auf syrischen Boden stellen und alles töten, was deiner Meinung nach noch gefährlich werden "könnte".
In den letzten Jahren haben die USA und ihre Koalition der Willigen, völkerrechtswidrige Kriege betrieben und kämpfen jetzt mit den Folgen. Strategisch gesehen war die Chose absolut kopflos und einfach Bullshit.
Wer tiefer in die Materie eindringt und Mut hat, kann auch sorglos Vorsatz erkennen und "Mission Accomplished" gilt durchaus... für den militärisch industriellen Komplex und der Abteilung Geopolitik.
Es war nicht notwendig, so wie es beim Weltkrieg der Fall war.
 
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