Flüchtlinge

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England hat vor allem ein Problem, das sich aus seiner imperialistischen Vergangenheit ergibt: 'subjects' aus frueheren Commonwealth-Staaten haben ein RECHT auf Aufenthalt/Zuzug in/nach GB, solange sie dort nicht gegen Gesetze verstossen. Ab einem gewissen Quantum und einer gewissen Art von Kriminalitaet kann man sie legal ausweisen, das ist jedoch nicht einfach.
 
Das wusste ich gar nicht. Ich habe gerade mal nachgesehen. Die größten Länder dabei sind ja Indien, Bangladesch, Nigeria und Pakistan.
Von den ursprünglichen wie Australien und so mal abgesehen. Angegeben ist die Gesamtzahl mit ca. 2 Milliarden Menschen :eek:
Die dürften alle nach GB?

Ich weiß, ist ein klein wenig Off Topic, aber es interessiert vielleicht wegen des Dramas am Eurotunnel.
 
Und nur allzu oft hört man ja die Sprüche wie "was meine (Gross)Eltern aufgebaut haben....", wäre mal gespannt wie es im Osten aussehen würde, wenn der LFA mal wegbricht.

Wahrscheinlich genauso wie bei den auch. :rolleyes:

Ob wir nicht in Deutschland genug soziale Sorgen haben zeigen meiner Meinung nach ganz gut folgende Links:

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Ich glaube wir haben in Deutschland tatsächlich genug Sorgen. Wenn wir uns noch weitere Sorgen dazu holen, verschärfen wir ganz sicher die bereits bestehenden...
Und nur um mal eine Zahl in den Raum zu werfen: Angeblich entstehen . Für das Jahr 2015 werden 500.000 Flüchtlinge erwartet. Das heißt: allein in diesem Jahr belaufen sich die Kosten der Flüchtlingshilfe auf über 6 Mrd €. Logischerweise sind diese nicht alle auf einen Schlag zu uns gekommen. Allerdings sind in der Rechnung auch nicht die Flüchtlinge betrachtet, die in den Jahren zuvor angekommen sind.

Die Lücke zwischen dem Anspruch möglichst großzügig gegenüber Flüchtlingen aufzutreten und gleichzeitig die aktuell bereits vorhandenen sozialen Probleme auszublenden, ist aus meiner Sicht ein Problem mit dem Potential die Gesellschaft zu zerreissen.
 
Theoretisch duerften alle rein, praktisch koennte es irgendwann ziemlich eng werden. Vermutlich wuerde man dann irgendwann die Gesetze in den Grundsaetzen aendern (muessen). Ggf. koennte man ihnen bei bereits bestehenden 'criminal records' die Einreise verweigern, aber auch da kommt es wohl auf die Art des Vergehens an (Ladendiebstahl: kaeme wohl rein. Vorher begangene politische oder religioese Hetzkampagnen: muesste wohl draussen bleiben, vermutlich auch bei Sexualdelikten. Muesste man mal einen Juristen fragen!)

Als man diese Rechte zu den 'Hoch-Zeiten' der Kolonialisierung verabschiedete, hatte wohl keiner mit der Bevoelkerungsexplosion in der 3. Welt gerechnet und den guenstigen Moeglichkeiten der Einreise, denn alleine die Anreise nach Europa konnten sich damals - als Beispiel: vor 70 Jahren - nur die allerwenigsten leisten. Will heissen: reine Wirtschaftsfluechtlinge waren per se kein Thema in grossen Mengen. Diese Problematik gibt es erst seit vergleichsweise kurzem.

Allerdings: auch hierzulande gibt es wie in BRD 'Hassprediger' und aehnliche Zeitgenossen, die zwar in GB leben (moechten) und fuer ihr Dableiben vor Gericht gehen, ansonsten jedoch das politische System und die Gesellschaft mit allen Mitteln bekaempfen, obwohl nicht wenige von ihnen auf Kosten des Staates / der Allgemeinheit leben (analog Hartz 4). Diese auszuweisen ist um ein vielfaches schwieriger als in DE, wenn ihr Ursprungsland ein (ehemaliger) Commonwealth Staat ist.

Inzwischen ist die hiesige Bevoelkerung streckenweise recht duennhaeutig bei diesen Belangen, die Kritik reicht auch in Prominentenkreise hinein und wird recht lautstark in Einzelfaellen geaeussert. Vieldiskutiertes Beispiel: Mrs George Clooney AKA Amal Alamuddin :rolleyes:.

Als Kleinkind mit ihren Eltern aus dem Libanon zugewandert, seitdem hier ansaessig und als barrister taetig (Prozessanwaeltin), vertrat und vertritt sie meines Wissens viele Faelle*, die sich gegen die britische Regierung / gegen Grossbritannien richten und / oder den Briten wenig gewogene Zeitgenossen. Was dazu fuehrt, dass die Dame** oft und gerne in gewissen Journaillen aufgefordert wird, wenn sie sooo ein Problem habe mit der Politik des Landes, das sie und ihre Familie nach der Flucht aus dem Libanon aufgenommen habe, dann moege sie doch einfach ihren Allerwertesten wieder in den Libanon zurueckverbringen, man werde sie gewiss nicht aufhalten.

Mister Cameron: ist eine Marke fuer sich, der keine noch so schaebige Gelegenheit auslaesst, um die EU zu kritisieren und sich selbst mit groesstmoeglichem Getoese zu profilieren (naja). Seine Art und Vorgehendweise wird von weiten Teilen der Bevoelkerung so wenig gutgeheissen und unterstuetzt wie seinerzeit jene von Mister Blair in der Irak-Frage, auch wenn man sich der Problematik an sich bewusst ist. In diesem Fall scheint es einfach so, dass Frankreich das Problem nicht pro-aktiv angeht und die chose mehr oder minder laufen laesst und verschleppt.

* Rueckgabe der 'Elgin-Marbles' an Griechenland / Verteidigung von einem von Gaddafis Schergen und seinem Sohn / Vertretung von irischen Freiheitskaempfern gegen UK (' ')

** (von der Geschmacklosigkeit ihres Lebensstils mal abgesehen, dieser traegt noch bei, auch die mehr als farbenfrohen, um nicht zu sagen schattigen Lebenslaeufe einiger Familienmitglieder im Waffenhandel)
 
Ob wir nicht in Deutschland genug soziale Sorgen haben zeigen meiner Meinung nach ganz gut folgende Links:

meine fresse. diese armut sagt doch nicht aus, daß das land arm ist.
es bedeutet nicht, daß es dem land schlecht geht, sondern daß der wohlstand schlecht verteilt ist.
der selbstbetrug des mittelstandes und darunter:
gefühlsmäßig gehört man mit zu den reicheren und tritt gegen die, zu denen man nicht gehören will.
das system wird von oben ausgesaugt und da will man ja selber zugehören, daher kann das nicht der feind sein.
da lassen sich die leute ausnehmen und dann noch gegen noch schwächere ausspielen. :m
 
meine fresse. diese armut sagt doch nicht aus, daß das land arm ist.

Dann bist du wahrscheinlich der einzige Mensch der von 900 € pro Monat leben muss und sich den Gesamtblick bewahrt hat. Glückwunsch :T
Bei den meisten Betroffenen wird aber vermutlich der Gedanke aufkommen warum ihnen nicht mehr Hilfe zugestanden wird, sondern noch mehr Hilfsbedürftige ins Sozialsystem aufgenommen werden.

Gerade vor dem Hintergrund der Griechenland-Diskussion über den empathielosen Deutschen, passt das Bild eines großzügigen Deutschen der Hilfsbedürftige aufnimmt natürlich super. Schade nur, dass Millionen Deutscher keine besondere Großzügigkeit zuteil wird.
 
Bei den meisten Betroffenen wird aber vermutlich der Gedanke aufkommen warum ihnen nicht mehr Hilfe zugestanden wird, sondern noch mehr Hilfsbedürftige ins Sozialsystem aufgenommen werden..

meine fresse. darum geht es doch. die betroffenen lassen sich erzählen, daß sie nicht mehr bekommen, weil mehr leute an den trog wollen.
gleichzeitig aber bauen sich nicht bedürftige einen silo nach dem anderen, weil sie mehr haben, als sie fressen können.

es ist genug fressen für alle dar.
 
quatsch. es geht nicht darum, daß alle das gleiche haben, sondern darum, daß jeder genug hat.
 
das ist variabel. aber keinem muß h4 gekürzt werden, falls eine millionen flüchtlinge morgen zu versorgen wären
 
Du redest um den heißen Brei...

Definiere erst mal "genug"! Und dann erkläre mal deinen Plan, wie du das veranstalten würdest...
 
So ein Quatsch! Was ist denn genug? Was dir reicht, ist nichts für mich.

witzig wäre doch mal, dass bei dem anzusetzen, der am meisten 'braucht'. mit welcher begründung meint man denn mehr zu brauchen als andere? oder andersrum gefragt, mit welcher berechtigung müssen andere deiner meinung nach mit weniger auskommen?

Und dann erkläre mal deinen Plan, wie du das veranstalten würdest...

vor dieser frage, die dauernd kommt, sollte man erstmal in der lage sein, erklären zu können, wie das momentane system weiterhin funktionieren soll. da man das nicht kann, weil es nicht weiterhin finanzierbar ist, bzw. nie war, ist die argumentation der nicht-realisierbarkeit neuer ideen hinfällig. wohingegen die tatsache verbleibt, dass eine neue idee theoretisch 'vielleicht' nicht funktioniert, die momentane aber definitiv nicht funktioniert.
 
Du propagierst also den Kommunismus.

Glaubst du denn fest daran, dass der Kapitalismus die bessere Staatsform ist?

Wie wäre es denn mit einer Art Hybrid-System aus dem Guten des Kommunismus und der Demokratie?
Und jetzt sag bitte nicht, dass es am Kommunismus nichts Gutes zu finden gäbe...

Das Problem ist nur, dass vorhandene Strukturen, so wie jetzt, nur schwer zu verändern wären.

Ok, genug OT. :D
Es sei mir an meinem Slapsgiving Day vergönnt. :D (Der Tag ist erst rum, wenn ich schlafen war. :p)
 


die sätze stehen ja für h4 und flüchtlinge fest. da ist ja platz nach oben, das muß ich ja nicht festlegen.
auch muß ich nicht festlegen, abwieviel eigentum dieses asozial ist. 500 millionen?
 
@Troll
Natürlich muss es eine optimalere Lösung geben. Dort kommen wir aber eher nicht hin, wenn wir alles bestehende komplett über den Haufen werfen und was ganz anderes probieren, sondern es kann nur über langsame Veränderungen funktionieren.
 


bei dir fällt der groschen nicht mal, wenn der zaunpfahl schon den letzten zahn aus dem kiefer gehauen hat, kann das?

kapital besteuern statt arbeit.
 
Bullshit! Wie lange soll das gut gehen?
Dann werden alle Kapitalträger schnellstens auswandern...
Und da Gesetze selten von heute auf morgen durchgebracht werden und eine starke Lobby existiert,
wird sich so ein Vorhaben schnellstens in Luft auflösen...
 
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