[Politik und Gesellschaft] Mehr Verbindlichkeit beim Impfen

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Am vergangenen Freitag einigte sich die Koalition auf Änderungen am Infektionsschutzgesetz, von denen man sich mehr Verbindlichkeit beim Impfen erhofft. Anlass war die Masernwelle, die allein in der Hauptstadt in diesem Jahr bereits 1164 gemeldete Fälle, sowie umfasst.

Im Fokus des von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe vorgelegten Regelungspakets steht vor allem der verbesserte Schutz vor Ansteckung. Zwar wird auch weiterhin keine Impfpflicht bestehen, doch zukünftig soll es möglich sein, ungeimpften Kindern den Kita- und Schulbesuch zu verbieten, solange die Gefahr einer Maserninfektion besteht. Zudem wird es künftig verpflichtend sein, eine ärztliche Impfberatung vor der Aufnahme eines Kindes in einer Kita schriftlich nachzuweisen. Sollte dieser Nachweis nach der Zuweisung eines Kita-Platzes immer noch nicht erbracht worden sein, können die Länder zukünftig Bußgelder verhängen.

Die Regelungen befassen sich auch mit dem Impfschutz von Erwachsenen. So können sich diese demnächst direkt beim Impftermin der Kinder beim Kinderarzt mitimpfen lassen und anschließend auf eine Prämie ihrer gesetzlichen Krankenkasse hoffen. Besonders von der Neuregelung betroffen sind Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Arztpraxen. So können Arbeitgeber, je nach Tätigkeit und Umfang des Patientenkontakts, eine Offenlegung des Impfstatus' verlangen und nicht geimpfte Arbeitnehmer versetzen, sofern dadurch das Infektionsrisiko verringert wird. Bei Bewerbern in solchen Einrichtungen kann dann auch wegen dem fehlenden Impfschutz die Einstellung abgelehnt werden.

Die Neuregelung soll voraussichtlich am nächsten Donnerstag von Abgeordneten der CDU, CSU und SPD beschlossen werden.



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(etwas überspitzt) Zusammengefasst: Wir zwingen niemand zu Impfen, aber wer sich nicht impfen lässt findet keine Arbeitsstelle und darf nicht in den Kindergarten.

Der Punkt mit der Verweigerung des Schulbesuchs ist besonders interessant, wird dann eine Ausnahme von der Schulfpflicht erteilt?


Da muss die Pharmalobby ja ein paar besonders große Koffer rübergeschoben haben.
 
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  • #3


Das mit der Arbeitsstelle betrifft nur Angestellte im Medizinsektor mit tatsächlicher Ansteckungsgefahr. Also Ärzte, Pflegekräfte, Laborangestellte usw. und da ist eine Impfung ja sowieso sehr sinnvoll.

Eine Impfpflicht ist halt schwierig weil wohl nicht 100% geklärt ist ob sie verfassungskonform ist.
 
Der Punkt mit der Verweigerung des Schulbesuchs ist besonders interessant, wird dann eine Ausnahme von der Schulfpflicht erteilt?
Nö. Wenn Kinder deswegen nicht zur Schule können, dann verstoßen sie (bzw. die Eltern) halt gegen die Schulpflicht, was entsprechende Sanktionierungen nach sich ziehen wird.
Außerdem besteht ja (zumindest theoretisch) die Möglichkeit von Privatunterricht. Wem die durch Impfungen ja ach so krass gefährdete Gesundheit der Kinder soooo wichtig ist, der kann diese Option ja gerne in Anspruch nehmen und tut das bestimmt auch gerne.

Ich finde das gut.
Schlimm genug, dass die ganzen Paranoia schiebenden Öko-Eltern ihre Kinder und den Rest der Gesellschaft überhaupt so lange aufgrund ihrer persönlichen Ideologie gefährden konnten.
Schön vom Impfschutz der Masse profitieren und sich selbst als mega-aufgeklärte und alles durchschauende Übereltern aufspielen und die eigenen Kinder nicht impfen lassen.
 
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Da muss die Pharmalobby ja ein paar besonders große Koffer rübergeschoben haben.

In diesem Fall lassen sich die Masernfälle doch sogar beziffern, zumal man damit wirklich nicht spaßen sollte. Die Pharmaindustrie erfreut mehr Absatz natürlich immer, aber in diesem Fall hat der Druck zur Impfung doch eine nachvollziehbare Argumentation.

Eine Pflicht halte ich auch für schwierig und bedenklich, aber bei gewissen Angelegenheiten mit einer Art Sanktionierung daherzukommen bzw. Impfungen zu fördern halte ich nicht für verkehrt, solange alles in einem sinnvollen Rahmen handelt und den Menschen wirklich zu Gute kommt.



Bis das Kind hinterher als Pflegefall im Rollstuhl sitzt, dann ist das Geschrei groß. Eigentlich unverantwortlich, zumindest die eigenständige Legitimierung der Impfvereweigerung mancher Eltern. Wie du schon sagst, ohne die impfenden Eltern würde der Kuchen ganz anders aussehen.
 
Nicht nur Kinder sind durch Nicht geimpfte Kinder gefährdet, sondern auch Erwachsene.

Ich persönlich fände es nicht schlecht, wenn es wegen bestimmter Sachen wie z.B. Masern einen Impfzwang geben würde. Die dummen Impfphoben Eltern wissen gar nicht, was sie ihrem Kind mit ihrer Verweigerungshaltung antun können - ist ja nicht nur bei Masern so. Auch bei Wundstarrkrampf und ähnliches.
 
Aber eigentlich gefährden sich die Verweigerer doch nur gegenseitig, oder?
Wer geimpft ist kann die Krankheit doch weder übertragen noch bekommen.
 
Wie siehts denn mit der Lobby für kleine Kindersärge aus, wie viele Koffer hat die dir rübergeschoben?

So ein Sarg ist ziemlich teuer und Kindersärge werden wohl weniger abgenommen also werden die vermutlich sogar noch teurer sein, zumal da vermutlich sogar die Zahlungsbereitschaft noch höher liegt, interessantes Thema nech?
 
Ich persönlich fände es nicht schlecht, wenn es wegen bestimmter Sachen wie z.B. Masern einen Impfzwang geben würde.

die gauck'sche freiheit bedeutet auch die freiheit, dumm zu sein.. impfzwang ist natürlich quatsch, aber genausowenig sollte man alle anderen zwingen, unter der dummheit von ein paar verschwörungs-ökos zu leiden.. daher ist es nur konsequent, den öffentlichen umgang mit diesen leuten zu untersagen, ebenso wie man einen ebola-kranken nicht in ein passagierflugzeug setzt.. das ist der einzige weg, die menschen vor diesen spinnern zu schützen, ohne die spinner zu etwas zu zwingen..

e:
nicht nur.. bei manchen ist die impfung wirkungslos (die nennt man impfversager :confused:) oder kann aus anderen gründen nicht angewendet werden, aber der prozentsatz ist so klein, dass bei einer immunisierung aller anderen die wenigen, die nicht geimpft werden können, trotzdem geschützt sind.. wenn dieser prozentsatz aber durch spinner deutlich erhöht wird, gibt es auch für diejenigen keinen schutz mehr, die nichts dafür können, und nicht nur für die spinner selbst..
 
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In diesem Fall betrifft es in aller erster Linie die Kinder, welchen im schlimmsten Fall eine Impfung durch die Bevormundung der Eltern vorenthalten wird. Erwachsene die nicht geimpft sind und sich nicht impfen lassen, haben schlichtweg Pech gehabt und müssen die möglichen Konsequenzen tragen.

Erwachsene können sich in aller Regel impfen lassen, ohne dass ihre Eltern ein entscheidenes Veto einlegen können.
 
Die Frage ist doch vielmehr, wo wollen wir denn hin? Zurück ins 19te Jahrhundert, nur weil ein paar Spinner meinen sie wüssten es besser? Zeugen wir dann auf "Vorrat" doch lieber 2-3 Kinder mehr, weil wir wieder damit rechnen müssen, dass ein gewisser Prozentsatz unserer Kinder an eigentlich schon besiegten Krankheiten wieder sehr jung stirbt, weil es eben keinen halbwegs flächendeckenden Impfschutz mehr gibt? Ich sage, NEIN. Das ist Irrsinn und zeugt nur davon, dass es uns nachwievor viel zu gut geht.
 
Müssen Angestellte in kritischen Bereichen nicht ohnehin geimpft werden und/oder Gesundheitszeugnisse ausweisen können?
 
Ich werde mich bestimmt nicht gegen normale Infekte impfen lassen (auch einige Vieren haben ihren Stolz) Pocken, Masern, TBC, Röteln, Tetanus etc sollten doch schon zur Selbstverständlichkeit gehören. Aber andersrum, wieso ist die Malaria-Impfung nicht kostenlos?
 
Nö. Wenn Kinder deswegen nicht zur Schule können, dann verstoßen sie (bzw. die Eltern) halt gegen die Schulpflicht, was entsprechende Sanktionierungen nach sich ziehen wird.
Wieso? Den Kindern wird der Schulbesuch ja untersagt. Und zwar nicht komplett (@Pleitgengeier), sondern nur für die Zeit, in der eine besonders hohe Ansteckungsgefahr besteht. Siehe die Masernwelle in Berlin.

Nicht nur Kinder sind durch Nicht geimpfte Kinder gefährdet, sondern auch Erwachsene.
Erwachsene können sich aber ebenfalls gegen Masern impfen lassen.

Die Frage ist doch wieder einmal, ob eine generelle Impfpflicht notwendig und möglich wäre. Man versucht sich hier halt nur um eine konkrete Forderung zu drücken. Als wenn das Wahlvolk noch blöder wäre, als es ohnehin schon ist. ;)

Einerseits würde ich sagen, dass jeder Mensch eigenverantwortlich handeln sollte. Dementsprechend verantwortungsvoll müssten aber auch die Eltern sein - und wer so bekloppt ist wie diese Impfparty-Feierfritzen...
Des Weiteren besteht natürlich auch eine gewisse gesellschaftliche Verantwortung, die man gegenüber den Menschen hat, die sich noch oder nicht mehr impfen
lassen können.

Letztendlich stelle ich bei solchen Diskussionen dann einfach mal die allgemeine Gurtpflicht in den Raum. :rolleyes:
 
Zur Tuberkulose:
Soweit ich weiß kann für einen Auslandsaufenthalt in gefährdeten Gebieten eine Impfung gegeben werden (wird wohl auch von der WHO empfohlen), allerdings gibt es laut dem Robert-Koch-Institut keinen sicher belegbaren Impfschutz mehr. Da in unseren Breitengraden nahezu keine Erkrankungen mehr auftreten, wird eine Impfung nicht mehr empfohlen.

Zu den Pocken:
Die Pocken gelten derzeit weltweit als ausgerottet. Dank einer Impfpflicht!

Aber eigentlich gefährden sich die Verweigerer doch nur gegenseitig, oder?
Kleinkinder bis 9 (oder 12?) Monate können aber nicht gegen z.B. Masern geimpft werden.
 
Kleinkinder bis 9 (oder 12?) Monate können aber nicht gegen z.B. Masern geimpft werden.
Der Satz ist etwas uneindeutig ggü. Leuten, die das mit dem "gemeinschaftlichen Impfschutz" nicht verstanden haben.
Kurzlangfassung: Kleinkinder mit (erfahrungsgemäss) besonders sensiblem Immunsystem, die nicht geimpft werden können, krepieren, wenn sie mit grösseren kranken (ungeimpften) Kindern Kontakt haben.
Die Impfung (fast) aller (impfkompatiblen) Menschen schützt besonders die empfindlichsten.
 
Es kann auch nicht jeder Erwachsener nachgeimpft werden - es gibt Krankheiten und Umstände, da geht es nicht und diese Leute werden durch diese blöden Verweigerungseltern mit in Gefahr gebracht. Nicht nur deren eigene Kinder.
 
Letztendlich stelle ich bei solchen Diskussionen dann einfach mal die allgemeine Gurtpflicht in den Raum. :rolleyes:

das ist keine "allgemeine" pflicht, sondern eine von vielen auflagen für eine bestimmte tätigkeit (autofahren), vergleichbar mit tempolimits, TÜV-pflicht etc.. es gibt aber keinen zwang, weil es kein grundrecht auf autofahren gibt.. es gibt nur sehr wenige "allgemeine pflichten", z.b. die schulpflicht, die (ehemalige) wehrpflicht, die meldepflicht und die GEZ - das sind tatsächlich alles "zwänge", weil sie an grundrechte (leben/wohnen) gekoppelt sind und nicht an eine bestimmte tätigkeit, bei der man auch die wahl des verzichts hätte.. so gesehen wäre eine impfpflicht (verfassungsmäßig) sicher auch nicht schlimmer als die GEZ, aber zum schutz der allgemeinheit reicht es auch vollkommen, die grundrechte in ruhe zu lassen und den ungeimpften bloß den zugang zu bestimmten tätigkeiten zu verwehren, also im sinne einer gurt-"pflicht"...
 
Das ist ne ziemlich zweischneidige Sache. Vielleicht sollte man dazu verstehen, wie a) Impfung funktioniert und b) was damit eigentlich bezweckt wird.

Keine Frage: Impfung gegen tödliche oder schwerwiegend verlaufende Krankheiten ist definitiv sinnvoll. Aber gegen alles?

Bei einer aktiven Impfung werden Oberflächenproteine von Krankheitserregern (oder Exkretionsproteine, etwa bei Tetanus) dem Immunsystem "zum Spielen" vorgesetzt, so lange, bis sich das Immunsystem eine wirksame Abwehrstrategie zurechtlegen konnte. Danach besteht der Schutz gegen den Krankheitserreger, der diese Proteine exponiert auf der Oberfläche trägt (oder sekretiert), weil sich das "Gehirn" des Immunsystems an diese Proteine erinnert.
Bei einer passiven Impfung werden direkt Antikörper injeziert - das wird gemacht, wenn die Chance besteht, dass der Patient den Erreger bereits in sich trägt und das Immunsystem damit überfordert ist. Letztendlich bleibt das Immunsystem passiv (daher der Name), ein Impfschutz besteht nur so lange, bis die Antikörper abgebaut sind. Wir reden im weiteren Verlauf von aktiver Impfung.

Letztendlich wird bei einer Impfung das Immunsystem zwar angesprochen, jedoch spielerisch. Es besteht keine Gefahr (bei ordnungsgemäßer Impfserumherstellung) für den Patienten, Fehlschläge des Immunsystems haben keine Konsequenzen. Selbst wenn das Immunsystem auf Dauer keinen Antikörper für das Protein herstellen kann (was ja aufgrund der Zufälligkeit durchaus sein kann), gilt der (nicht immune) Patient als immun. Eigentlich eine feine Sache, oder?
Wir wissen aber, dass unser Körper lernt, unabhängig vom Gehirn. Essen wir unregelmäßig, mit häufigen Hungerperioden und übermäßigem Konsum in Essenszeiten, wird der Körper Reserven anlegen (Fett). Treiben wir viel Sport, wachsen die Muskeln und passen sich der vorherrschenden Belastung auch noch an (Kurzzeit- vs. Langzeitbelastung bzw. weiße vs. rote Muskelfasern). Bei Impfungen ist es häufig so, dass sich Symptome einer Krankheit ausbilden, ohne dass diese ausbricht (das ist eine Reaktion des Körpers, kein Impfserumfehler). Was wir allerdings nicht wissen: Inwieweit lernt dieser Körper. Ist die Möglichkeit gegeben, dass ein Körper, der ständig geimpft wird, sinnvolle Überreaktionsmechanismen (Fieber, Mattigkeit) unangetastet lässt, selbst wenn es sich um eine reale Krankheit handelt, weil er es gewöhnt ist, dass alles "nur ein Spiel" ist? Das wäre äußerst schlecht, weil diese Mechanismen ihm einen Produktions- und Ressourcenvorteil gegenüber einem Erreger geben. Oder lernt er gar, sich unabhängig von wirklichen Krankheiten mit allen Mitteln gegen alles zu stellen, was er nicht kennt (Stichwort: Allergien)? Wir haben KEINE Ahnung.

Ja, Impfung ist notwendig. Nein, sie ist in meinen Augen nicht notwenig gegen Grippe und andere "harmlose" Krankheiten. Ja, ich weiß, bei Grippe sterben jährlich hunderte Menschen. Die Frage ist nicht ob, sondern welche. Der Tod schwacher Individuen ist für die Evolution von äußerster Wichtigkeit, da nur so schlechtes Genmaterial aus dem Pool entfernt wird. Außerdem muss sich angesehen werden, wie viele Menschen eigentlich "kurz vor dem Tod" stehen (schwere Verletzungen, hohes Alter, schwache Organe, multiples Organversagen etc.) und für die der Erreger nur den letzten Anstoß gibt. Natürlich ist der Mensch dann an Grippe gestorben, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Viel treffender wäre eigentlich zu sagen, dass der Mensch an seiner Vorerkrankung gestorben ist, die der Körßer aufgrund einer zusätzlichen Infektion nicht mehr kompensieren konnte (falls er dazu überhaupt vorher schon in der Lage war). Wir können nicht jeden retten, und nicht jede Rettung ist auch sinnvoll. Was nützt einem 108jährigen eine neue Leber? Er wird deshalb nur minimal länger leben. Vielleicht. Und genauso ist es mit Krankheiten. Sie gehören zum Leben dazu, haben eine tragende Rolle in der Evolution. Rotten wir alle aus, wird uns das auf Dauer nicht gut bekommen. Und letztendlich endet jedes Leben tödlich.

Edit, weil grade noch gelesen:
Kleinkinder, d. h. Säuglinge, haben einen über die Maßen hohen Schutz vor Erregern, WENN die Mutter gestillt hat. Mit der Muttermilch werden Antikörper der Mutter auf das Kind übertragen, der Mechanismus ist bei allen Säugetieren vorhanden. Das bedeutet, ein Säugling hat im Normalfall ein etwa 20-30 Jahre altes Immunsystem, das erst in späteren Jahren "jüngert" und sich seinem tatsächlichen Lebensalter anpasst (deshalb ist eine Impfung gegen manche Krankheiten bei Säuglingen nicht wirksam). Je immunisierter dabei die Mutter, desto besser für den Säugling. Auch so eine Sache, wo Impfungen eventuell (aufgrund der geringeren Titer gegenüber einer durchlebten Infektion) auf Dauer eher schaden als nutzen.
 
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