Nationalismus der Rassismus wird

Re: Nationalismus der Rassisums wird

Antifa und irgendwelche verwirrten Rechten sollten doch keine Umstände bereiten. Mehr Sorge bereiten mir erzkonservative die sich Flüchtlinge als Sündenbocke raussuchen und so tun als ob das nicht unser gemeinsames Verschuldeten wäre, weil sie weichgespült wurden und ihre Meinung der Tagesschau gleicht. Dazu könnt ich genau so nicken, wie Juden an der Klagemauert. Cui bono
Dafür gibt es noch viel mehr Gründe, aber ich habe es ja schon mehr als ein mal geschrieben:
So lange sich die (politisch) machtlose Rechte und Linke gegenseitig zerfleischt können die Leute, die in den Positionen mit wirklich viel Schadenspotential sitzen, in Ruhe ihren korrupten Geschäften nachgehen.
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Ist halt wie immer das Unschuldsvolk wir haben nichts gesehen... bla blub

Klar doch! Sehe jeden Tag im Fern und auf unseren Straßen die Flüchtlinge, in der Regel sind dass meist junge Männer bis zirka 30, auch auf den Booten aus Afrika, und wer das nicht sieht geht mit geschlossenen Augen durch die Welt so wie du! Klar, alles Flüchtige!
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Ist halt wie immer das Unschuldsvolk wir haben nichts gesehen... bla blub
Doch doch, haben wir. Wirtschafts- und Elendsflüchtlinge, die daheim nicht klarkommen. Politisch Verfolgte im Sinne des Grundgesetzes sind da kaum bei. Die meisten werden nicht anerkannt, bleiben aber trotzdem hier.
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Doch doch, haben wir. Wirtschafts- und Elendsflüchtlinge, die daheim nicht klarkommen. Politisch Verfolgte im Sinne des Grundgesetzes sind da kaum bei. Die meisten werden nicht anerkannt, bleiben aber trotzdem hier.

Sozialsenatorin in Bremen Anja Stahmann: In Bremen wir "kein" Asylant mehr abgeschoben, auch nicht "nicht anerkannte" !
Kriminell auffallende Jugendliche aus Syrien (11 oder 12) erhalten betreute Unterkunft mit 17 Betreuern, bei der Lebenshilfe haben 15 Behinderte nicht mal 4 Betreuer!
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Sozialsenatorin in Bremen Anja Stahmann: In Bremen wir "kein" Asylant mehr abgeschoben, auch nicht "nicht anerkannte" !
Kriminell auffallende Jugendliche aus Syrien (11 oder 12) erhalten betreute Unterkunft mit 17 Betreuern, bei der Lebenshilfe haben 15 Behinderte nicht mal 4 Betreuer!
Zwischenfrage, wärst du mit 11-12 Jahren aus deiner Heimat ohne Familie geflohen? Bei uns hast du mit einer Duldung auch kaum Perspektive, Job is nicht ausser Schwarzarbeit, Bankkonto gibts auch nicht. Familie ist am verhungern, was würdest du in der Situation machen?
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Kriminell auffallende Jugendliche aus Syrien (11 oder 12) erhalten betreute Unterkunft mit 17 Betreuern, bei der Lebenshilfe haben 15 Behinderte nicht mal 4 Betreuer!

Elf- oder Zwölfjährige sind zunächst mal keine Jugendlichen, sondern Kinder. Ansonsten steht es dir frei eine Quelle zu der Betreuersituation zu posten. Darüber hinaus ist es wünschenswert, wenn Kinder die aus einem der brutalsten Bürgerkriege der letzten Jahre fliehen, wahrscheinlich schwerst traumatisiert sind, und ohne Famillie dastehen, die bestmögliche Betreuung erhalten.
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Um Behinderte sollen sich mal ihre Familien kümmern. Die haben sie schließlich in die Welt gesetzt. Für Kriegswaisen und so werden die Betreuer dringender gebraucht.
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Um Behinderte sollen sich mal ihre Familien kümmern. Die haben sie schließlich in die Welt gesetzt. Für Kriegswaisen und so werden die Betreuer dringender gebraucht.

Not sure if trolling

Meme

Or fucked up


BTT:

Der Historiker und Nationalismusforscher hat in seinem Artikel "Recht und Rasse. Die Ethnisierung von Staatsangehörigkeit und Nationsvorstellungen in Großbritannien im Ersten Weltkrieg" ein paar interessante Überlegungen angestellt. So gehört ihm zu Folge zur Herstellung von nationaler Gemeinschaften immer und zwangläufig auch ein Moment der Ausgrenzung. Wenn wir Mitgliedschaften definieren, beispielsweise also Staatsangehörigkeiten, unterscheiden wir direkt schon zwei Gruppen; jene, die dazu gehören und jene, die nicht dazugehören. In seinem Untersuchungsgegenstand, dem historischen Großbritannien an der Wende zum bzw. während des 1. WK macht er deutlich, dass Nationalität als soziales Konstrukt mit spezifischen Problemen umgehen muss - vor allem den Kriterien der Mitgliedschaft.
Wer darf wann unter welchen Umständen die Staatsangehörigkeit bekommen? Der erste Weltkrieg ist dabei deshalb interessant, weil die Kriegsteilnahme und die fortschreitende Dauer des Krieges es erforderlich machte, die Völker zu mobilisieren und für den Krieg zu begeistern. Interessanterweise haben Historiker und Soziologen herausgearbeitet, dass insbesondere der erste Weltkrieg ein hochgradige Inklusionsdynamik freigesetzt hat. Denn die Mobilmachung von ganzen Ländern beinhaltete, kurzgefasst, auch die Mobilisierung von bisherigen Minderheiten (bspw. Juden, wobei die Inklusion von Juden während des 1. WK in europäischen Ländern überwiegend nur vorübergehend war). In diesem Sinne galten bisher eher missmutig geduldete Gruppen plötzlich als vollwertige Staatsangehörige, die legitim Patriotismus ausüben durften (bzw. ging dies teilweise auch von den Gruppen selbst aus, beispielsweise erkannte der in Deutschland die Opportunität des Krieges und machte seine Mitglieder stark dafür, begeistert am Kriegsgeschehen teilzunehmen). Am Beispiel Großbritannien zeigt Müller auf, dass im Zuge des Krieges schnell auch die Sorge aufkam, dass "der Feind" nicht nur in der Ferne lauerte, sondern auch im Innern der Nation wirken könnte. Staatsangehörigkeit allein konnte deshalb nicht mehr ausreichen, um relativ deutlich zu unterscheiden, wer Feind und wer Freund war. Staatsangehörigkeit wurde zunehmenden biologistisch, über Abstammung, festgelegt und ebnete damit den Weg für Rassismus.

Nationalismus und Rassismus sind zwar unterschiedliche Strukturen, aber sie haben eine starke Affinität zueinander. Ausschlaggebend ist dabei das Moment der Abgrenzung. Heute ist das nicht minder relevant, man verfolge nur die Diskussionen um Abschiebungen und Integration.
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Es gibt immer uns und die Anderen. Das war schon im Kindergarten so. Das ist ein menschliches Urbedürfnis. Die Anderen sind meistens blöd.
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Mag sein, aber wie wir als Ego Alter bewerten ist eine ganz andere Frage. Und Rassismus lässt sich vermeiden.
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Ja, vom Kopf her schon. Wenns verlangt wird :D
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Und wie erklaerst du dann die Kaempfe in der Steinzeit?
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

In der Steinzeit gab es auch schon soziale Beziehungen.
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Moeglich, dennoch waren es territorial Kaempfe und mMn begruendet sowas den Rassismus. Das man heute Neid auf zB Asylanten oder sonst wen hat, ja dass stimmt, das hat sicher soziale Urspruenge ("die gehen nicht arbeiten, haben trotzdem Geld" etc)
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Und wie erklaerst du dann die Kaempfe in der Steinzeit?

Wenn solche Kämpfe zwischen Familien oder Stämmen oder wie auch immer tatsächlich stattgefunden haben, wieso sollten sie dann rassistisch motiviert gewesen sein? Das ist ja eher eine Frage der Definition. Aber wenn wir davon ausgehen, dass innerhalb der Parteien ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl bestand, dass die jeweiligen Gegner festgelegt hat, war auch das ein sozialer Aspekt und kein "Urinstinkt der Gewalt".
Rassismus braucht biologistische Grundlagen.
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Bei Insekten wie Ameisen oder Bienen gibt es extreme Fremdenfeindlichkeit, und es fällt mir schwer dabei von sozialen Problemen zu sprechen. ;)
 
Re: Nationalismus der Rassisums wird

Die Stinzeiturmenschen waren so wenige, die konnten jahrelang laufen ohne auf Ausländer zu treffen. ;)
 
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