Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?

ja sehr rational. Jeder will saufen bis der Artzt kommt. Passte halt nicht ins Bild einer "Lady", also musste man was gegen tun. Dabei will man möglichst viel Aufmerksamkeit auf sich richten, damit weitere diesen Ruf folgen.

hier ein paar höhe Punkte des Feminisms:

paar Europäerinen

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hier eine der ersten

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das nennt sich Fortschritt der Frau. Wer früher gesoffen oder geraucht hat war eine Nutte. Heute kann/ darf das jede Frau. Ein hoch auf die Feministinen ;)
 
Da kann ich dir aber auch ein paar Rudel Männer zeigen, die Blödsinn treiben.

Die Femen sind ja noch mal ein ganz spezieller Fall, im allgemeinen ist der Feminist ja prüde. AS hat einer ganzen Frauengeneration den vaginalen/analen Sex verdorben, weil sie ihnen eingeredet hat, das "Aufspießen & Eindringen" durch den Mann würde sie erniedrigen. Das liegt auf der nach oben offenen Prüderieskala gleich neben der islamischen Geistlichkeit.
 
Der coole Trick ist ja u.a. die allumfassende Theorie der Feministinnen.
Man könnte ja dahergehen und die Frauen fragen, was sie denn gerne machen wollen, bzw. eine Marktwirtschaft funktioniert so ja, junge Frauen haben die besseren Noten, aber werden trotzdem vermehrt Kindergärtnerinnen - freiwillig.
Jetzt kommen sie aber daher und sagen: Ihr wollt in Wahrheit gar nicht Kindergärtnerinnen werden, das hat man euch nur so vorgelebt. Und wir leben euch jetzt was anderes vor, damit ihr endlich 'das richtige' wollt.
Ob so ein Managerjob so mega glücklich macht bezweifel ich mal. Hauptsache die Kohle stimmt. Wieso zitiert niemand die Studien in denen es um zufriedenheit geht? Gibt es etwa keinen "Gender Joy Gap"?
Die materielle Emanzipierung hat sich schlicht überdauert und war vor Jahrzehnten sicherlich angebracht. Aber Geld ist nunmal geil.

Der Fehler liegt im inkonsequenten konstruktivistischen Ansatz: Das (aktuelle) Rollenbild sei konstruiert, aber die kleine Minderheit der Feministinnen kennen das wahre, richtige, zutreffende, angemessene Rollenbild, das eben nicht konstruiert sei, das den überlegenen Ansatz darstellt und zu dem man alle anderen erziehen muss. In Wahrheit hat man dann natürlich nur ein weiteres, anderes Rollenbild, gemessen am Individuellen Einkommen besser für die Frauen, aber dieser Fokus auf Geld und Macht (wenn auch historisch bedingt nachvollziehbar) zeigt schlicht, dass man aus dem Patriachat nichts gelernt hat. Stattdessen wird die Frau als besserer Mensch dargestellt. Wenn die nächste Jeansfabrik Kinder einstellt ist es egal ob das Arschloch vorne einen Penis oder eine Vagina hat, aber irgendwie hält sich der Irrglaube weiche Brüste würden an netteren, besseren Menschen dranhängen.
 


Gleichgeschlechtliche Feministinnen die den Heten erklären wollen, wie der Hase läuft, sind bestimmt eine besondere Ausprägung von Feminismus.

Die Frau hat derzeit bestimmt Herpes angesichts des Erfolges von 50 Shades of Gray.

Ich persönlich vermute in der ganzen Geschlechterdebatte auch mal wieder jede Menge Mißverständnisse, sonst hätte man das ganze vielleicht schon gelöst.
Nicht mit der Fraktion, die sich als etwas besseres vorkommt, als das andere Geschlecht(in beide Richtungen), aber bei den grundsätzlich Diskursbereiten.

Wenn eine Frau etwas fordert, dann kann man es ihr vielleicht geben, aber sie könnte nicht zufrieden sein, weil sie zwar etwas möchte, aber nicht unbedingt das, was sie sagt.
Sie will jedenfalls wahrscheinlich keinen Mann, der ihr sagt, dann solle halt sie entscheiden.
Sie möchte einen Mann, der vollkommen selbstbewußt festlegt, wo es langgeht. Wenn das Ziel ihr gefällt und der Mann sich nicht manipuliert fühlt, oder er die Manipulation bemerkt hat, es sie aber nicht spüren läßt, dann sind beide zufrieden.
 
Ich weiß nicht recht, diese Art der Kommunikation würde mich vermutlich überfordern. In der Richtung bin ich eher simple minded und erwarte Klartext. Wenn ich gefragt werde: was soll ich denn jetzt bloß machen? Dann kann ich irgend eine Antwort geben. Das hat eher kommunikativen Charakter. Was auch immer ich dann sage hat keinerlei prädiktiven Wert dafür, was die Frau letztlich tun wird. Der Mensch beiderlei Geschlechts ist in der Bewertung sozialer Zustände und Vorgänge hoch effektiv. Er muss sich nur dafür entscheiden, diesen entwicklungsgeschichtlich alten Erkenntnisprozess zu akzeptieren und hin und wieder ein Klischee zu leben. Der Lohn ist einfach ein besseres Karma. Ich fürchte, Feministen haben ein ziemlich schlechtes Karma.
 
Ich persönlich vermute in der ganzen Geschlechterdebatte auch mal wieder jede Menge Mißverständnisse, sonst hätte man das ganze vielleicht schon gelöst.

Der Feminismus hatte viele Facetten. Gewiss war die Verweigerung auch ein Aphrodisiakum und dazu gedacht, dem langweiligen angetrauten Müllentsorger Feuer unter dem Hintern zu machen.

Aber geholfen hat das alles nichts. Im Angestelltenzeitalter macht man aus Pantoffelhelden keine Eroberer, keine stürmischen Liebhaber, von denen die Frauen träumen, nur verrückte Angestellte, die im Fitnessstudio Fabrikarbeit nachholen wollen. Seinen realen Machtverlust kann kein Mann im Bett kompensieren, seit er weisungsgebundener Buchhalter geworden ist und nicht mehr selbständiger Herr seines Geschicks mit allen Risiken und Chancen.

Aber immerhin hatte der Feminismus für spannende Diskussionen gesorgt. Jetzt sind die auch noch weg. Zeit für die Sportschau in der Glotze.
 
Spannendes gibt es immerhin aus der Orgasmusforschung. Seit die Sexologen rausgefunden haben, dass der Orgasmus geschlechtsspezifisch erlebt wird, bleiben die Gender-Blender eine plausible Erklärung schuldig, wie das ohne biologische Ursache👎 passieren konnte. Übt etwa ein übelmeinender Krippenerzieher oder Kindergärtner mit Lucas den "Kleinen Tod" und mit Linni "Schmetterling im Bauch"? Man darf gespannt sei, welch hässliches Entlein die mit EU-Millionen supporteten Parawissenschaftler diesmal aus ihrem alten Hut zaubern.
 
Interessant, zu welchen Hasstiraden die Genderforschung anspornen kann. Irgendwo muss der Quatsch doch genau ins Schwarze treffen.

Soweit ich das verstanden habe sucht die Genderforschung nach Unterschieden zwischen den Geschlechtern und ist froh, wenn sie keine findet.

Eine Bedrohung stellt sie deshalb für die Identität des weibischen Mannes dar, weil man bei ihm tatsächlich keinen Unterschied findet.

Der weibische Mann ist der domestizierte Mann. Er geht nicht zur Jagd, sondern in ein Forum. Dort befriedigt er seinen männlichen Aggressionstrieb nicht durch körperliche Attacken auf den Kontrahenten, sondern er quält die Tastatur.

Dieser Mann ist der lebende Beweis für das Fehlen jeglichen Geschlechtsunterschieds, der über das Anatomische hinausgeht. Er lebt in ständiger Angst davor, dass man ihm auf die Schliche kommt. Und darum hasst er die Genderforschung wie die Pest.
 
Soweit ich das verstanden habe sucht die Genderforschung nach Unterschieden zwischen den Geschlechtern und ist froh, wenn sie keine findet.
Nein, mann. Du warst doch bei den letzten Seiten hier dabei und wikipedia gibts auch. Klar gibts unterschiede, aber die seien laut Genderstudies komplett soziologisch (durch erziehung, sozusagen), nicht biologisch, bestimmt. Dass das quatsch ist, darüber haben wir ab Seite 12 oder mit aller ausfürhlichkeit diskutiert und festgestellt. Die Genderstudies sucht daher keineswegs nach biologischen Unterschieden (das wäre ja großartig), sondern setzt voraus, dass es keine gibt und untersucht soziologisch bedingte Unterschiede, die es ja ohne Zweifel durchaus gibt, neben den biologischen.

Man darf gespannt sei, welch hässliches Entlein die mit EU-Millionen supporteten Parawissenschaftler diesmal aus ihrem alten Hut zaubern.
Ach, die ignorieren doch seit Jahren schon andere Wissenschaften. Die haben eine viel größere Lobby als die langweiligen Kollegen. Wer liest schon studien pfffffs.
 
Sehr schön fand ich dieses Beispiel für dezent verschrobenes Denken:
Das ist für mich auf einer Stufe mit der Überlegung, ob man Ampelmännchen oder Ampelfrauen, oder noch besser Ampelandrogyne benutzt, sowie die Diskussionen wegen speziellen öffentlichen Toiletten für sonstwiesexuelle Menschen (es gibt nicht einmal genug normale Klos da draußen und selbst die sind in einem einfach nur widerlichen Zustand und da fängt man nun an, über neue Toiletten für die paar Prozent Menschen nachzudenken...).

Ab und an geb ich es mir und les so Blogs und Twitter-Accounts von Feministen und "Gender-Aktivisten" quer. Was einem da an blankem Hass geboten wird, das hat schon echt was für sich. Eine einzige Hexenjagd, Pardon, Hexerjagd auf "Maskus". Sag ein auch nur ansatzweise kritisches Wort und Du landest auf irgendwelchen Listen und bekommst Anfeindungen der übelsten Art um die Ohren geschlagen. Es lebe die Freiheit des Einzelnen! :-)
 
Wie stark die Gender-Blender unter Feuer stehen sieht man schon daran, dass sie jetzt gezwungen sind eine eigene Sprache zu erfinden. So wie die Partei des großen Bruders in Orwells 1984 den Neusprech. In Norwegen haben sie den ersten, den entscheidenden Schlag bekommen. Von dem werden sie sich nie wieder erholen. Leider müssen wir sie noch bis zu ihrer Pensionierung ertragen. Das deutsche Arbeits- und Beamtenrecht ist auch dringend reformbedürftig. Das alimentiert unfähige Idioten bis zum Ableben.
 
Wenn jemand den privaten Zunge-rausstreck-Ätsch-Streit zweier User vermisst: den habe ich mal ausgeblendet.
 
Wie stark die Gender-Blender unter Feuer stehen sieht man schon daran, dass sie jetzt gezwungen sind eine eigene Sprache zu erfinden.

Man erkennt daran, dass die Gender-Forschung sich etabliert hat.

Jedes Fachgebiet zeichnet sich durch eine für Laien unverständliche neue Sprache aus, handele es sich um Medizin, Philosophie oder IT. Das hat praktische Gründe, ist aber gelegentlich auch eine Frage des Imponiergehabes. Jedenfalls ist es im Wissenschaftsbetrieb, in welchen die Genderforschung eingegliedert werden will, nicht nur normal, sondern obligatorisch.
 
Ein Auto hat i.d.R. 4 Räder, aber nicht alles was 4 Räder hat, ist ein Auto.

Eine eigene Sprache macht Geschlechterforschung nicht zu einer wissenschaftlichen Disziplin.
Und das müßte sie sein, um sich überhaupt etablieren zu können. Hat sie aber nicht.
Eine Strömung, die sich auf einem Dogma aufbaut und nicht mit Theorien arbeitet, die die Möglichkeit haben als unhaltbar verworfen zu werden, hat nichts mit Wissenschaft zu tun.
 
Eine eigene Sprache macht Geschlechterforschung nicht zu einer wissenschaftlichen Disziplin.

Habe ich auch nicht behauptet, sondern nur, dass eigene Sprache eine Bedingung für Etablierung ist. Das Kriterium "eigene Sprache" sprciht also für und nicht gegen Anerkennung.

Und das müßte sie sein, um sich überhaupt etablieren zu können.

Ach was. Guck mal in ein Vorlesungsverzeichnis. Es gibt viele Fächer, die ich nicht für Wissenschaft halten würde. Nur weil eine Sache Hokuspokus ist wird ihr nicht die Anerkennung als universitäre Disziplin verweigert.


Hat sie aber nicht.
Eine Strömung, die sich auf einem Dogma aufbaut und nicht mit Theorien arbeitet, die die Möglichkeit haben als unhaltbar verworfen zu werden, hat nichts mit Wissenschaft zu tun.

Das gilt bestimmt für die Geschichtswissenschaft, und die kannst Du trotzdem studieren.

Was die Genderforschung betrifft, so kann ich das nicht beurteilen. Habe mich mangels Interesses noch nie damit befasst und habe es auch nicht vor.

Warum Ihr alle so scharf auf diesen Murks seid, begreife ich daher nicht.
 
Da verwechselt ihr was.
Es gibt das soziologische Phänomen von subkulturen, die zeichnen sich durch eine eingene Sprache aus. Dann gibt es noch den kommunikativen Habitus, der abhängig ist vom sozialmilieu, der Schicht u.ä..
Wissenschaften zeichnen sich durch ihre jeweilige Fachsprache aus, das ist aber etwas anders als die obigen beiden.
Genderisten modifizieren die Sprache an sich, das ist am ehesten noch wie bei den subkulturen.
Zusätzlich ist in diesem Fall die Sprache selber Untersuchungsgegenstand.
All das ist aber kein Indikator für irgendwas, ist auch keine Bedingungung für irgendwas, macht Genderisten zu nichts, außer zu Leuten die Sprache untersuchen und modifizieren und evtl. zu einer subkultur wie Gothics oder Hiphopper.
 
Habe ich auch nicht behauptet, sondern nur, dass eigene Sprache eine Bedingung für Etablierung ist.

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Das gilt bestimmt für die Geschichtswissenschaft, und die kannst Du trotzdem studieren.

Das ist nicht richtig. Du hast aus der eigene Sprache auf Etablierung geschlossen
"Man erkennt daran, dass die Gender-Forschung sich etabliert hat."

Auch falsch. Geschichte ist weder dogmatisch, noch in Stein gemeißelt. Ganz schlechtes Beispiel.
 
Sie haben sich den Neusprech geschaffen um
1) sich einen Anschein von Wissenschaftlichkeit zu geben
2) ihre wahren Absichten zu verschleiern
3) dem Gegner fremdes Vokabular aufzuzwingen

Die Emanzipation der Frau hat dazu geführt, dass ihnen nicht mehr die Männer sagen wo's langgeht sondern die Feministen und Gender-Blender. Die Männer sollten die Feministen Feministen sein lassen und sich um ihren Kram kümmern. Wir sind endlich davon befreit, auf die Frauen aufpassen zu müssen und sollten das einfach mehr geniessen.
 
Die Emanzipation der Frau hat dazu geführt, dass ihnen nicht mehr die Männer sagen wo's langgeht sondern die Feministen und Gender-Blender.

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Wir sind endlich davon befreit, auf die Frauen aufpassen zu müssen und sollten das einfach mehr geniessen.

Frauen bekommen gesagt, wo es lang geht?
Auf Frauen muß aufgepaßt werden?

:eek:
 
Frauen bekommen gesagt, wo es lang geht? Ja, die Feministen und Gender-Blender definieren die State-of-the-Art-Frau.

Auf Frauen muß aufgepaßt werden? Selbstverständlich, auf alle Menschen muss man ein Auge haben und auf Frauen besonders. Die werden sonst geklaut.

 
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