[Politik und Gesellschaft] Urbi schlägt Orbi - Das Schlagen für Kinder ist für den Papst ok

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Der Papst sorgte mal wieder für eine Wahnsinnsmeldung: Solange die Würde des Kindes behalten wird, ist das Schlagen von Kindern okay.

In einer Generalaudienz am Mittwoch machte der Papst diese Bemerkung. Thema der Audienz war die Rolle des Vaters in der Familie. Dabei erzählte der Papst folgende Anekdote:

"Einmal habe ich einen Vater bei einem Treffen mit Ehepaaren sagen hören: 'Ich muss manchmal meine Kinder ein bisschen schlagen, aber nie ins Gesicht, um sie nicht zu demütigen.'" "Wie schön!," so Franziskus weiter. "Er weiß um den Sinn der Würde. Er muss sie bestrafen, aber tut es gerecht und geht dann weiter."

Thomas Rosica, der Mitarbeiter in der Vatikanen Pressestelle arbeitet sprach dem Papst auch noch zu, da er nicht davon redete grausam und gewalttätig gegenüber Kindern zu sein. Wer hat denn nicht schonmal seine Kinder so erzogen? Man solle sich aber beim Papst den Umgang mit Kindern genauer ansehen. Zitat von Thomas Rosica:

"Schauen Sie sich Papst Franziskus doch einfach an, wenn er mit Kindern zusammen ist und lassen Sie die Bilder und Gesten für sich selbst sprechen!"

Quelle:
 
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Urbi schlägt Orbi
YMMD :D


Naja, da hat er sich wohl einige christliche politische Parteien zum Vorbild genommen. Die haben sich ja lange gegen das Züchtigungsverbot gewehrt.
 
Manchen Kindern würde nen "Schlag" ganz gut tun. Die Weichspülgesellschaft (Europa himself) hat ja jetzt wieder was worüber man jammern kann.
Wir sollten unser Land von Deutschland zu Jammerpatt umbenennen. Vielleicht besser.
 
Bei diesem Erziehungsthema ist immer viel Stammtisch dabei. Ich hatte ja mal einen ähnlichen Thread geöffnet, wo heiß diskutiert wurde.

Gibt es Fakten, Studien, wissenschaftliche Arbeiten, die beweisen, ob schon kleine Klapse schädlich für die Psyche sind?

Hier geht es um Menschenleben. Man sollte nicht einfach aus dem Bauch heraus entscheiden, ob schlagen in Ordnung ist.
 
Manchen Kindern würde nen "Schlag" ganz gut tun. Die Weichspülgesellschaft (Europa himself) hat ja jetzt wieder was worüber man jammern kann.
Wir sollten unser Land von Deutschland zu Jammerpatt umbenennen. Vielleicht besser.
Ok, dann geh doch mit gutem Biepsiel voran und lass dir die Fresse polieren. Auch Erwachsene müssen erzogen werden. Bei Kindern der Klapps, bei den Erwahsenen muss es dann eben zwecks Erzeihung ne blutige Nase sein.
Wieso verdienst du das? Weil du das Recht der Kinder auf eine gewaltfreie Erziehung mit Füssen trittst.
Aso, wo solls hingehen für die "gsunde Watschn"? Wer darf dich erziehen? :D

Ach ne Frage hab ich noch. Wer einem Kind sexuelle Gewalt antut, der soll wie einer bestraft werden, der einem Kind körperliche Gewalt antut, oder wie soll man hier verfahren?
 
Dafür gehoert dem Papst direkt mal ein Klaps auf den Hinterkopf gegeben...
 
Das Erklärt viele katholische Kinderheime und ihre Opfer...
 
Mit Verlaub und um es auf den Punkt zu bringen: Dem 1. Vorsitzenden des Kinderschändervereins haben sie würdevoll ins Hirn geschissen.
 
Hier geht es um Menschenleben. Man sollte nicht einfach aus dem Bauch heraus entscheiden, ob schlagen in Ordnung ist.

Vollkommen richtig. Dafür braucht es jedoch keine wissenschatlichen Arbeiten oder Studien, um belegen zu können, dass Gewalt in der Erziehung negative Konsequenzen nach sich ziehen (können). Frühkindheitliche Erfahrungen bestimmen viel zu viel vom späteren Leben und der Persönlichkeit, als das sich sowas einfach so herunterspielen ließe. Selbst wenn die negativen Auswirkungen die Ausnahme von der Regel wären, dann wäre das trotzdem noch keine Leigitimierung oder Rechtfertigung.

Hängt natürlich zusätzlich davon ab, was man unter Klaps und Gewalt versteht, aber wie Harley bereits sagt.. hatten wir schon. :p

https://ngb.to/threads/11304-Was-ist-gute-schlechte-Erziehung/page9?p=360186#post360186

PS: Wen interessiert eigentlich dieser komische Kasperklaus von Papst?
 

Naja, diese üblen Kleriker sollten einen eigentlich nicht unbedingt interessieren. Aber wenn die in meiner Nähe zuschlagen....

Aber da sie einerseits Wasser predigen und Wein saufen, wie ja jetzt wieder schön zu sehen ist,
andererseits aber Verhütungsmittel verbieten und unbedingte Vermehrung fordern, ist das schon eine Sache, die auch Christen übel aufstoßen sollte.
Nix zu fressen die Leute, aber Kinder bekommen müssen auf Anweisung. Und diese kriegen auch noch den Arsch mit Gottes Stellvertreters Segen voll. Toll.

Der Oberfreak der Katholen hat's ja geschickt angestellt: erst auf einfach und volksnah machen, dann wie das vermeintlich gemeine Volk gemein zuhauen :cool:

Kinder schlägt man nicht, das ist eine Bankrotterklärung.

Ansonsten das, was NoName sagt :T
 
Wie hier übertrieben wird. Und warum man so Aggresiv angefahren wird, wenn man auch normal reden kann, ist mir ein Rätsel.

Es gibt nen Unterschied zwischen Schlagen und nen Klaps. Und nen Klaps hat auch nichts mit "Körperlicher Gewalt" zu tun. Ich hab in meiner Kindheit auch Strafen bekommen die sich gewaschen haben. Als Kind hab Steine auf Autos geschmissen. Das hätteste mit "Du,Du,Du" oder "Fernsehverbot" nicht rausbekommen. Da gabs einen mitm Gürtel aufn Hintern und ich habs gelernt. Weder hatte ich Angst vor meine Vater, noch war ich so verprügelt worden das ich nicht mehr sitzen konnte, ich habe einfach sehr deutlich meine Grenze gezeigt bekommen. Dieses Instrument fehlt heute völlig, siehe Weichspülgesellschaft. Da ist sicher auch jedes Kind anders. Aber kommt mir doch bitte nicht so doofen Sprüchen wie "Lass dir selber die Fresse polieren". Das ist für mich keine Diskussion sondern reine Provokation.
Außerdem wird mir hier gelegentlich Vorurteilbehaftetes Verhalten vergeworfen, aber wenn ich so sachen lese wie "Das Erklärt viele katholische Kinderheime und ihre Opfer..." kommt mir das ziemliech Scheinheilig vor, was ihr hier tut.

LG
 
Vor 20-30 Jahren war noch viel mehr als ein Klapps bei der Kindererziehung üblich. Da bekam man noch eins mit dem Kochlöffel drübergezogen wenn man mit 'ner schlechten Note von der Schule nach hause kam. Trotzdem zählt die heutige Ü40 Generation nicht zu einer psychisch gefährdeten Risikogruppe. Bei einigen Kommentaren in diesem Thread sieht man schon dass viele Leute über dieses Thema von den Medien radikalisiert wurden.
 
@Grimwald:


Verzicht auf Gewalt ist weichgespült? Tatsächlich ist es anders rum. Gewalt ist einfach. Man braucht dafür keine Selbstbeherrschung, keine Intelligenz, keine Empathie. Daraus wächst keine Stärke und Einsicht, nur mehr Gewalt.
 
Wenn man sich nach Jahrzehnten an die Schläge erinnert, aber nicht mehr, wofür man sie bekommen hat, dann läßt sich weder ein Impact abstreiten, noch, daß es nicht der ursprünglich gewollte ist.

Wir älteren sind auch nicht von den Medien radikalisiert worden, sondern haben mehrheitlich unsere Kinder in der Überzeugung erzogen, oder tun es noch, sie nicht dieselben Qualen wie wir erleben zu lassen.

Wer seinen Kindern Grenzen körperlich aufzeigen muß, ist lediglich nicht gefestigt genug, seine Kinder durch Vorbild erziehen zu können.
 
Ich wollte meine Kinder auch nicht schlagen, hätt ich denn welche. Nur es kategorischa uszuschließen ist Falsch. Und unsere Eltern waren auch nicht "einfach". Sie taten es für uns, und uns hat es gut getan. Und weißt du was? Ich hab noch niemals einem anderen Menschen oder Tier auch nur das kleinste Leid zugefügt. Niemals, ich hab mich auch nie gewehrt, nennt mich Feige, aber Flucht ist für mich eine deutlich bessere Wahl.

Es ist auch einer der Gründe warum ich den Erzieherberuf aufgegeben habe. Die Eltern und auch der Großteil des Kollegial hatte keinen Bock auf die Kinder. Wenns gefisselt hat, wurd dringeblieben. Wenn die Kinder zuhause waren, wurden sie vorm Fernseher geparkt.
Ich als Praktikant hab genau gesehen das Gewisse Kinder einfach nicht klarkamen die Ganze Zeit zu puzzeln oder zu malen. Mit denen bin ich dann raus gegangen auf eigene Faust, weil sie sonst drinnen verrottet wären. Und dann war alles gut. Mir egal, nach 2 Jahren habe ich keine Lust mehr gehabt mich gegen eine tumbe Mehrheit zu stellen, welche weichgespült und lernresistent ist. Heute schlag ich Lager aus und keine Kinder mehr. ( nur ein Witz ;) )

@KapitN
Schläge in der Masse lehne ich ab. Auch wenn die Kinder nicht mal mehr wissen wofür, das ist überhaupt nicht mehr Zweck sondern nur noch Trieb.
Ich glaube aber, dass ein Mensch, der sein Kind liebt und ihn in die Richtige Bahn lenken will und wenn dafür auch mal ein Klaps notwendig ist, ist das so.

Und ich glaube auch, dass man sich in diesem Thema nicht einigen kann. Dafür sind die Gemüter zu unterschiedlich, aber was heute so in Schulen abgeht, hat seinen Ursprung zusammen mit der Radikalen weichspülung. Das ist nurmehr ein Irrenhaus, wo der Lehrer keine Autorität hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deinen letzter Satz trifft es genau. :) Und mehr noch. Man gibt diese Unfähigkeit mit Aggressionen konstruktiv umzugehen so auch weiter.


Gewalt und unreflektierte Aggressionen haben für mich in der Kindererziehung nichts zu suchen. Das hat auch nichts mit weichgespült zutun sondern mit der Frage was man seinen Kindern mitgeben will. Und dazu gehört für mich nicht das Gewalt in Ordnung ist, blos weil man grad nicht auf sich klarkommt. Davon haben wir schon viel zu viel auf der Welt.

Und klar, einen Klapps auf den Hinterkopf kann etwas anderes sein. Wenn man es mit entsprechenden Emotionen rüberbringt. Man kann sich auch mit Kindern raufen. Beim raufen kann man sich auch wehtun. Aber es prägt sich ganz anders ins Gedächtnis ein. Entscheidend ist weniger die Tat sondern das was dahintersteht.

--- [2015-02-07 11:05 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Das was sich in den Schulen abspielt ist ein Zeugnis davon das generell garkeine Erziehung mehr stattfindet. Da würden auch die Schläge auf dem Hinterkopf nicht viel bringen. Man muss Kindern auch Respekt beibringen. Und das geht auch ohne Gewalt. Viele Erwachsene habe aber selbst kein Respekt mehr vor vielen Dingen. Daher können sie es auch nicht weitergeben. Die heutigen Erwachsenen sind zum Teil selbst noch Kinder.

So schnulzig es klingt aber das was den Kindern mMn fehlt ist nicht die Gewalt die Grenzen aufzeigt sondern die Liebe und der Zusammenhalt der einem Verständnis, Verantwortung und Respekt lehrt. Eltern wollen sich einfach nicht mehr mit ihren Kindern befassen. Das sagst du ja auch selbst. Lieber vorm TV parken als was zu unternehmen.
 
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Ich glaube, ihr vergesst, dass man nur dann auf körperliche Bestrafung verzichten kann, wenn es ein gewaltfreies, aber in der Wirkung ähnliches Äquivalent gibt. So etwas zu finden und richtig zu nutzen können auch nicht alle Eltern. Mag sein, dass die Super Nanny sagt, sowas ist böse, aber die hat das Thema auch studiert und weiß, wie man andere Strafen richtig anwendet. Eltern haben das in der Regel nicht getan, demnach wäre ein Klaps, der in jahrelangen Feldversuchen zu keiner psychischen Störung geführt hat, besser, als gar keine Strafe oder eine zu milde Strafe. Heißt ja nicht, dass man das Kind blutig schlagen soll, oder so, dass es wirklich Verletzungen davon trägt, aber so ein Mittelmaß kennt mal wieder keiner.
 
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  • #19
Ich muss mich da aber auch auf die Seite von Grimwald setzen. Ich selber wurde nie geschlagen, aber der kleine Klaps auf den Hintern? Mein Gott ... der Kleien vergisst es nach 5 Minuten doch wieder ... Solang sie nicht kaputtgeschlagen werden oder Misshandelt werden ...
 
Wenn man keine Kinder erziehen kann dann sollte man auch keine in die Welt setzen. Um Kinder zu erziehen muss man aber auch nicht studiert haben. Da fehlt dir gerade das Mittelmaß. Es reicht wenn man Hirn einschaltet und Herz öffnet. Dann sollte man von ganz alleine darauf kommen das es bessere Wege gibt als sowas... aber beides geht den Deutschen eben zunehmenst verloren...

Der Punkt ist das Gewalt nicht unbedingt schlecht sein muss aber es wesentlich bessere Alternativen gibt die vor allem nachhaltig auch wesentlich effizienter sind.
 
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