Harley Quinn
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Niemand versteht was, außer dir
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Das scheint mir aber persönliche Gründe, eventuell das Alter, zu haben, nicht das die Zeiten sich geändert hätten.
Da ist die Hoffnung verloren gegangen. Denn was waren Willy oder Che denn mehr als eine Hoffnung?
In Obama hat man auch viele Hoffnungen gesteckt. Auch bei JFK denke viele nicht an einen Schuldigen für Vietnam, sondern an einen Hoffnungsträger.
Eine persönliche weltliche Glaubenskrise.
Aber zur verlorenen Hoffnungen habe ich ja bereits in #7 geschrieben.
Ob ein Verlust von Empathie für (beginnenden)Zynismus* oder eine persönliche Depression spricht, kann ich spontan nicht beantworten und paßt vielleicht hier auch gar nicht
* als wäre es eine Krankheit, die man heilen könnte![]()

Aber das war doch immer so oder nicht?
3. Zugleich hat ein weiteres System sie im Interesse der Ökonomie zur Vermeidung unnötiger Risiken angehalten. Ohne den Zwang, sich in Gefahr zu begeben, wird der Mensch daher fett und faul wie eine Sofakatze.
4. Der Mensch braucht also reales Risiko und reale Not, um durch Überwindung beider in den vollen Genuss seines internen Belohnungssystems zu kommen. Er braucht also dafür reale Lebensgefahr, denn für ein lebensgefährliches Leben ist der Mensch von der Evolution ausgelegt gewesen. Dieser Lebensgefahr aber setzen sich freiwillig nur Wahnsinnige aus, man nennt sie auch Extremsportler.
Also: Es führt kein Weg an der Einsicht vorbei, dass das Leben heute in Europa viel bequemer und sicherer ist als früher, aber auch deutlich fader, und dass diese Entwicklung irreversibel ist. Man hat sich für den Komfort entschieden, und dann muss man eben auch den Preis dafür zahlen.
Et is wie et is, et kütt wie et kütt un et hätt noch ever jot jejange.
Sicher gibt es einen Zusammenhang. Das Wort Depression ist sogar doppeldeutig, kann eine Gemütserkrankung oder Wirtschaftskrise bezeichnen. Und in den USA waren die goldenen 20er Jahre mit ihrem fröhlichen Gehopse mit Beginn der großen Depression 1929 vorbei.In früheren Zeiten, wo es Menschen hier wesentlich schlechter ging, gab es immer, jedenfalls gedanklich, die Möglichkeit seine bspw. finanzielle Situation zu verbessern. Sogar würde es durch Arbeit und Fleiß zwangsläufig sogar dazu kommen.
Heute haben wir alles und es muss "gekämpft" werden um den Standard an den mensch sich gewöhnt hat zu behalten. Das heißt, dass aktiv sein hat sich verschoben, vom für die Zukunft zum für das "jetzt".
Letzten Endes wird dadurch der Kampf für die Lebensstandardserhaltung mit dem Kampf ums überleben verwechselt und gesellschaftlich aber auch von Einzelpersonen so interpretiert
Bestes Beispiel war/ist die Kernenergie: Die Risiken sind enorm und ein Unglück bedroht im Unglücksfall hunderttausende. Die Wahrnehmung erfolgt aber nur bei Medienberichten über evtl Störfälle/Unglücke
Gentechnik, Chemie usw sind weitere
Klar, so kann man es auch sehen.
Aber wenn man den Spruch gesagt hat, muss man sich bedächtig eine Pfeife anstecken, und dann muss man schweigend in der Sturm aufs Meer schauen.
Wofür brauchst Du denn überhaupt die Guten? Doch nur für den Selbstbetrug. Die Kategorien Gut und Böse greifen eh zu kurz.
Es lebt sich zwar besser mit dem Gefühl zu den Guten zu gehören, aber dem ist halt nicht so und so war es auch nie.
Es lebt sich zwar besser mit dem Gefühl es gibt sie, die Guten, aber dem ist halt nicht so und so war es auch nie.
God damn it.
An entire generation pumping gas ... waiting tables ... slaves with white collars.
Advertising has its taste in cars and clothes ... working jobs we hate so we can buy shit we don't need.
We're the middle children of history, man. No purpose or place. We have no Great War ... no Great Depression. Our Great War's a spiritual war. Our Great Depression is our lives.
We've all been raised on television to believe that one day we'd all be millionaires and movie gods and rock stars.
But we won't. We're slowly learning that fact.
And we're very, very pissed off.