Versuch die Stimmungslage zu ergründen

Aber Du scheinst mehr darunter zu leiden.

Ich sehe es ganz anders.

Bei Dir war der Schmerz so groß, daß Du Dich für die Vollnarkose entschieden hast.

Bei mir hat auch Lokalanästhesie gereicht.

Der Vorteil der Vollnarkose ist totale Schmerzfreiheit, aber dafür bekommt man auch nichts mehr mit.


und was machst du persönlich dagegen außer in Foren schreiben?

Wogegen?
 
Jetzt wirst Du geschwätzig. Ohne Definition von Anästhetikum ist das sinnfrei und ob es danach mehr Sinn ergibt ergibt, ist fraglich.
Bleiben wir lieber beim Thema.






um
 
Schmerz wird sehr individuell erlebt. Was den einen umhaut, hält den anderen nicht auf.
So ist es mit der "Stimmungslage" bezüglich Politik & Gesellschaft auch. Mancher wird das Thema hier nicht intensiv genug besprochen finden, andere, zu denen ich mich zähle, halten das für mimimi.
 
Die Leiden des jungen Werther sind ein Buch, was alte Leute lesen sollten um junge zu verstehen.

Heute noch?

Ich konnte mich nie dafür erwärmen. Langweiliger Kitsch war mein Urteil, als ich jung war. Es hat sich nicht verändert.
 
Damit gehörst Du aber auf die Liste der von Aussterben bedrohten Arten.

Der zeitgemäße Sozialcharakter schwänzelt mit der Vorgesetzen rum, um einen bessere Job zu kriegen.
 
Der zeitgemäße Sozialcharakter schwänzelt mit der Vorgesetzen rum, um einen bessere Job zu kriegen.

Ich kenn das so: Der Chef im Midlife Crisis Alter oder älter bumst die junge hübsche Sekretärin, weil die Ehefrau zu alt ist und wenn die Sekretärin älter wird, wird sie durch eine jüngere ersetzt und dann wird diese gebumst.

Aber erzähl mal weiter. Ist gerade sehr interessant. Hab mir schon etwas zu knabbern geholt.
 
Hab mir schon etwas zu knabbern geholt.

Tu es wieder in den Schrank.

Ende der Abschweifungen.

Lass Dir was Vernünftiges einfallen.



----------------------------------------------------------------------------- später

Bis jetzt war es einigermaßen larmoyant: Wir und die schreckliche Welt, die uns depressiv macht.

Jetzt mal die knallharte Gegenthese: Wir bejammern in Wahrheit unseren Machtverlust.

Es war so schön gewesen, im Fahrwasser sowjetischer und amerikanischer Dominanz zu segeln. Als Verbündete der USA waren wir immer mit im Boot.

Es war so schön gewesen, gegen den Vietnamkrieg zu protestieren. Denn mit unserem Protest schrieben wir Weltgeschichte. Weil es einen Weltherrscher gab, nämlich die USA, wurden wir auch zum Weltherrscher, indem wir den Weltherrscher zu bezwingen versuchten. Wir waren sein Feind, d.h. wir waren ihm ganz nah.

Aus der Traum. Die USA haben die Kontrolle über den Rest der Welt verloren, und mit ihnen haben wir es auch. Die Islamisten - und alle anderen auch - machen einfach was sie wollen. Sie kümmern sich überhaupt nicht um den Eindruck, den sie auf uns machen. Wir sind für die einfach Luft.

Da ist bitter, sehr bitter. Wir sind herabgestuft worden auf den Rang einer Bananenrepublik. Wenn die Kanzlerin mit den Russen schimpft, erschrecken die sich gar nicht. Wenn Obama mit Nordkorea schimpft, erschrecken sie sich auch nicht. Wenn die Islamisten US-Bürger enthaupten, müssen die USA es mit zusammengebissenen Zähnen schlucken.

Man muss es schlucken, dass man gerade mal im eigenen Land noch was zu sagen hat und keine Kontrolle mehr über den Rest der Welt. Die Globalisierung, d.h. der globale Imperialismus funktioniert nicht mehr. Und unsere Depression ist die Folge dieses Machtverlusts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe gerade einen Bericht über das rechte Spektrum bei Pegida. Was die eine aus NRW da zu sagen hatte, au backe. Die will keine Dönerbuden, keine Chinesischen Restaurants... ist ihr alles zu viel.

Also ich könnte ja ohne Sushi, indisches Essen, Döner... gar nicht überleben, weil ich so ungern "deutsch" esse.

Wenn die Restaurants ihr einziges Problem wären, wäre es ja toll. Soll sie halt in deutsche Restaurants gehen. :D

Hab den Namen schon wieder vergessen von diesem bekloppten Mädel. Auch besser so. Aus den Augen aus dem Sinn oder so.

Und jetzt so eine Type, der meint, es gäbe keine friedliebenden Muslime. Also wenn die alle auf Krawall gebürstet wären, dann wäre ich schon längst tot. Lag mit einer Muslimin im Krankenhaus in einem Zimmer und ich lebe noch. Na? Sind jetzt immer noch alle auf Krawall? Pfff... Trottel. Ich hab mich übrigens mit der Dame sehr gut verstanden und immer für gesorgt, dass sie morgens in Ruhe im Zimmer beten konnte, ohne dass eine Schwester reingestürmt kam. Hab nämlich vor dem Zimmer Wache geschoben und keinen reingelassen. Sie war sehr sehr nett und wir haben uns auch viel über Koran etc unterhalten. Das Problem sind die ganzen Fanatiker, egal woher. Ob Deutsche (wie bei Pegida) oder Muslime (Salafisten, Hassprediger...) und auch Straftäter unter den Flüchtlingen (Drogenhändler...). DIE sind unser Problem.

Nee, nicht der Bär aus Bayern. Das arme Tierchen haben sie ja abgeknallt, weil angeblich ProblemBÄR. :(
 
ist wohl kein zufall, dass die vermehrt in dresden auflaufen. 40 jahre ahnungslos und da laufen noch immer viele rum, wie in einer anderen zeit. die wirklichkeit liefert das fernsehen, dass man ja jetzt empfangen kann.
im westen haben sie 80% ausländer in den großstädten.

ja eiverbibbsch, bananen und eine andere währung sind nett, aber sonst soll alles weg bleiben. moslems, die einem die kehle durchschneiden wollen, neger mit ihren ebola und alle anderen ausländer, die eine das westgeld wegnehmen tuen wollen.
patriotische ossis gegen alles, auch gegen pagida. klingt irgendwie ausländisch
 
@ Drumkit

Na ja, aber nur weil sie in Dresden weniger Ausländeranteil haben, heißt es ja nicht, dass sie völlig unwissend sind und wie auf dem Mond leben. :D

Sie wollen halt nicht solche Zustände wie hier:





Oder wie in Berlin oder Dortmund/Düsseldorf.

Und das ist jetzt keine Stimmungsmache von den rechten "wir wollen keine Dönerbuden" Trotteln der NPD und Konsorten.

Deswegen ist das mit Pegida auch völlig plemm, weil die sich jetzt auf die Muslime einschießen, anstatt die NPD Trottel aus den eigenen Reihen zu werfen und auf solche Sachen wie in den Links hinzuweisen und darüber zu reden.

Ehrlich, es ist doch völlig wurscht, ob jetzt in einer Straße eine oder drei Dönerbuden sind. Wo ist da das Problem? Man wird nicht gezwungen, Döner zu essen.

Ich find das ehrlich immer noch lustig, dass sich diese NPD Tussie wegen der Restaurants aufgeregt hat bei Spiegel TV. :D
 
ist wohl kein zufall, dass die vermehrt in dresden auflaufen. 40 jahre ahnungslos und da laufen noch immer viele rum, wie in einer anderen zeit. die wirklichkeit liefert das fernsehen, dass man ja jetzt empfangen kann.
im westen haben sie 80% ausländer in den großstädten.

ja eiverbibbsch, bananen und eine andere währung sind nett, aber sonst soll alles weg bleiben. moslems, die einem die kehle durchschneiden wollen, neger mit ihren ebola und alle anderen ausländer, die eine das westgeld wegnehmen tuen wollen.
patriotische ossis gegen alles, auch gegen pagida. klingt irgendwie ausländisch
Dein Beitrag besteht zu 100% aus Vorurteilen und darauf basierenden Witzen - was unterscheidet dich nun von einem Rechten, außer dass du statt über Ausländer über Ostdeutsche herziehst?
 

das ist absolut falsch. aber offensichtlich nicht für jeden erkennbar, woher oder von wem diese einschätzung stammt. :m

@pleitengeier das sind doch nicht alles rechte. die haben nur keine ahnung. das ist kein herausstellungsmerkmal
 
Na ja, wenn du jetzt Glatteis mit Einbrüchen gleichsetzt... :D

Obwohl, da würde sich wohl jeder eher Glatteis wünschen als Einbruch in die eigene Bude. :p

Ehrlich, wenn die Polizei kapituliert, sollte man sich Gedanken machen und das nicht über irgendwelche Dönerbuden.
 


Eben. Was interessieren mich Einbrüche in Dönerbuden? Ncihts.
Ich habe keine, also kann es auch nicht die eigene sein.
 


Interessant, vor nicht all zu langer weile, warst du der festen Überzeugung, der Islam wäre dem Untergang geweiht und jetzt hat doch der Westen die Macht verloren? Da hast du noch über den Niedergang der morgenländischen Kultur fantasiert.

Wie fässt man das kurz zusammen?

Mit Alhamdullilah
 
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