Ein Unglück kommt selten allein


Das Volk, grade in Deutschland war nie eine Legitimation für irgend ein Gesetz.

Das letzte Gesetz was mir bekannt ist, dass vom Volk entschieden wurde, war die Schweizer Gleichstellung der Frau.

Wie sehr die Gesetze vom Volk Legitimiert sind, kannst ja schauen, wenn das Volk sich mal wieder selber widerspricht.

Zum Glück sind unsere Gesetze von schlaueren Köpfen, als dem Volk in seiner Masse bestimmt worden.

--- [2014-12-14 21:55 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

@Gesinnungsdiktatur

Das ist eben Demokratie. Demokratie ist Diktatur und Tyrannei einer Mehrheit

Schwachsinn²
 
Und zwar von Menschen, die das Volk vertreten. Wenn in 5 Minuten jeder Mensch auf die Straßen geht und die Gesetze boykottiert, dann gibt es keine Gesetze mehr. Die Gesetze basieren auf der Akzeptanz des Volkes und ziehen daraus ihre Legitimation.

Aber da die Menschen nicht auf die Straße gehen und protestieren, liegt daran, weil die Gesetze eben den Werten entsprechen, welches die Mehrheit teilt.
 
Aber du hälst dich ja für Gott persönlich, was du als Schwachsinn siehst, ist fakt und bedarf keiner weiteren Erklärung.

Wäre merkwürdig, wenn ich mich für nicht existent halten würde.

Das gäbe ein Paradoxon, denn wenn ich glaube nicht Existent zu sein, wäre ich nicht in der Lage, mich für nicht Existent zu halten.
Was mir wieder die Möglichkeit zur Exestenz geben würde, in der ich mich für nicht Existent halte :confused:
 
Hab kein bock mehr troll wen anders, cya

Kein Grund dem User zu drohen. Oder bist Du Dir nicht gewahr, daß "cya" "cover your arse" bedeutet?

Deine Position ist auch nicht recht zu erkennen. Einerseits soll eine Minderheit dazugehören, aber Legitimation kommt durch die Mehrheit.

Die Mehrheit kann i.Ü. auch nicht ihre eigenen Gesetze, wen es denn ihre wären, auf der Straße wieder einkassieren.
 
Muss man denn überall dabei sein? Wenn Männer als Frauen angesprochen werden wollen und die Leute das mitmachen, bitte gerne. Aber ich bin nicht dabei. Wo ist das Problem?

Ist ein freies Land und wenn du den muskelbepackten, bärtigen 2 Meter Mann vor dir nicht Lisa nennen möchtest, obwohl er das gerne so hätte, musst du das auch nicht. Er wird dir dazu dann vielleicht ein paar Sätze sagen, aber das ist dann ne Sache zwischen euch beiden. Ich kann diesen inneren Konflikt zwischen physischer und psychischer Identität auch nicht nachvollziehen, muss ich ehrlich zugeben, aber ich brech' mich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn ich Lars dann halt Lisa nenne.

Wenn jemand sich als Muslim identifiziert und er deutscher Staatsbürger ist und sich wie alle anderen an die Gesetze hält, ist es für den Dialog und für eine Verständigung besser, wenn man die Religion als Identität und Teil des Wesens von diesem Menschen und als Teil Deutschlands und des Deutschen Staates sieht, so wie sich dieser Mensch selbst sieht und definiert.

Ich kann die Religion als Teil der Identität des Einzelnen respektieren. Womit ich ein Problem habe ist irgendeine Religion als Teil des Staates (das Ding, mit dem wir uns um drei Ecken selbst verwalten) zu akzeptieren, weil wir alle an verschiedene Dinge glauben bzw. nicht glauben und die Religionen so verschieden sind, dass das mMn nur zu unnötigen Problemen führen würde. Wenn du dich als Deutsche fühlst dann dazu meinen Glückwunsch und wenn du dich als deutsche Muslima in Deutschland identifizierst dann auch dazu meinen Glückwunsch, bist nicht die erste. Deshalb hat deine Religion aber trotzdem genau so wenig mit Deutschland als Staat zu tun, wie mein Nicht-Glaube.

Mesut Özil ist Muslim. Er spielt für die deutsche Nationalmannschaft und betet auf dem Spielfeld. Gehört Özil nach Deutschland, aber sein Glaube nicht?

Als er das 8:0 gegen Brasilien nicht gemacht hat, wollte ich ihn rausschmeißen (wohin auch immer). Seiner Reaktion nach ging's ihm aber ähnlich.

Was würde Özil sagen, ob sein Glaube unzertrennbar mit seiner Identität ist?

Er würde wahrscheinlich sagen, dass das ein wichtiger Teil seines Lebens/seiner Identität ist, aber Mesut Özil kann auch nicht für alle Menschen in Deutschland sprechen und das würde er wohl auch nicht tun wollen.
 
Kein Grund dem User zu drohen. Oder bist Du Dir nicht gewahr, daß "cya" "cover your arse" bedeutet?
Na, sie hätte auch schreiben können "geh sterben", hätte ich auch unterschrieben. Dieses überhebliche Jüngelchen mit seiner Bierkutschersprache, kruden Ansichten und Substanzabuseproblematik, der hier kläglich bemüht ist, den intellektuellen Überflieger zu geben weil's im RL vermutlich eben nicht klappt, ist schwer erträglich. Der hat auch seinen Mod-Posten niemals freiwillig geräumt. Diese Knalltüte hier täglich unbehelligt trollen zu sehn ist nur mit viel Standing zu ertragen.
 
Wenn dir das egal ist, dann meckere nicht eines Tages, wenn diese Religionsfanatiker immer mehr Einfluss gewinnen werden.

Daher sehe ich die Salafisten nicht wirklich als Bedrohung an, würde aber "wehre den Anfängen" dafür sorgen, dass es so bleibt.

Es mir keines Wegs egal.
Ich weigere mich nur mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Die Salafisten sind Scheinriesen, die einfach nur mehr Medienaufmerksamkeit bekommen, als sie sollten.
IMO

Und das geht IMO am besten, in den man sich anguckt, wer sich radikalisieren lässt.
und siehe da, wir kommen wieder zu einer ganz Typischen deutschen Problematik:
Es sind Jugendliche meist Männer aus sozial schwachen und Bildungsfernen Schichten.
Oft mit Migrationshintergrund.
Die Gruppe, welche so gut wie alle Negativstatistiken Anführt.
Wenn man den Migrationshintergrund weg nimmt, auch die Gruppe, welche die Gewalttätigen Nazis stellt.

Schelm wer da denkt, man könnte 7 auf einen Streich erwischen, wenn man dort vernünftig Ansätzen würde...
Und mal dort mit der Sozialkeule rein haut.
Dann hat man plötzlich weniger Zulauf für radikale Gruppen aller Art :unknown:

Ich mein, wenn es einzelne Sind, dann kann man sie persönlich verantworten.
Wenn es Gruppen mit Wiederhohlenden Mustern sind.
Dann sollte man wohl eher gegen die Ursache arbeiten, statt Symptom Bekämpfung zu betreiben.


Ich sehe in Pegida und Hogesa eine viel größere Bedrohung.
Die eine selbst geschürte Angst und den blinden Reduktionismus ausnutzen um solche Mengen zu mobilisieren und uns wieder in den Faschismus drängen könnten, angeführt von lächerlichen Forderungen lokal Radikaler Subgruppen etablierter Parteien.

Hogesa hatte nach Onlineanmeldung 6.000 Demonstranten in Köln...
6k? Eine redundante Zahl ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Scheinriesen nehmen grad wieder mal Geiseln. Von Pediga & Co. kennt man das nicht ;)
 
Mesut Özil ist Muslim. Er spielt für die deutsche Nationalmannschaft und betet auf dem Spielfeld. Gehört Özil nach Deutschland, aber sein Glaube nicht?

Was würde Özil sagen, ob sein Glaube unzertrennbar mit seiner Identität ist?

Lustiges Beispiel. Behauptete Özil doch selbst mehr als einmal, dass er sich eher als Türken und nicht als Deutschen sieht. Das könnte man ein Eigentor nennen, Hasi. ;)
Auf dem Papier ist Özil natürlich ein Deutscher, aber wie steht es eigentlich um seine Integration und dem dazugehörigen Gezuppel, wenn er sich selbst nicht als solchen sieht? Okay, im Prinzip egal, da er sowieso nicht hier lebt und das einzige was ihn zu Deutschland verbindet, das Trikot der Nationalmannschaft ist, aber.. nur mal so angemerkt.

(In einem anderen Forum musste ich lange Zeit übrigens immer für Özil und Konsorten sprechen, gegen den rechten Rand und wurde dabei dem linken Kerner'schen Gutmenschentum zugeschrieben. Ich hoffe sehr, dass mir hier nicht das Gegenteil passiert. :D)
 
...
Das ist eben Demokratie. Demokratie ist Diktatur und Tyrannei einer Mehrheit

Hier muss ich mich einfach mal einschalten, es widerspricht meinem Demokratieverständnis, dass ein Regime eine Demokratie sein soll, wenn plötzlich eine Mehrheit den Satz:

"Die Würde des Menschen ist unantastbar"

aus der Verfassung/Grundgesetz streichen würde :-/
Es gibt gewisse Grundsätze, die auch eine Demokratie nicht aufheben darf, so sie sich weiterhin zivilisiert nennen will.
 
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Aber du hälst dich ja für Gott persönlich, was du als Schwachsinn siehst, ist fakt und bedarf keiner weiteren Erklärung.

Die Autoritarismusforschung hat für Deine Vorwürfe sogar einen Fachausdruck: Projektives Verhalten.

Du praktizierst es hier unentwegt. Du projizierst Deine eigene Feindseligkeit auf andere, um sie dafür zur Rechenschaft ziehen zu können.

Deine ganze Argumentation ist extrem völkisch, wobei man nicht recht weiß, um welches Volk es sich denn handeln soll. Ist ja auch nicht so wichtig, Hauptsache Volk, und Du mittendrin.

Typisch auch, dass Du stets von Dir persönlich sprichst und die wirklich Probleme von Menschen, die gerade aus der Türkei gekommen sind und noch kein Deutsch sprechen, dass deren Probleme, die wirkliche Probleme sind uím Unterschied zu Deinem Geltungshunger, Dich überhaupt nicht interessieren.
 
Es ist immer wieder das selbe. Das System hält den Leuten eine Möhre hin und alle rasen der hinterher. Jetzt ist es die Islamisten-Möhre. Es wird ein Popanz aufgebaut und 80 Mio. Flachbildschirmbesitzer mit noch flacheren Gedanken gehen auf den los. Ich kann nicht glauben, dass ein paar tausend brave Dresdner Flachbildschirmbesitzer ganz von allein auf die Idee gekommen sind, bei einem Migrantenanteil von 2% und vermutlich keinem einzigen vollbärtigen Salafisten in der Stadt die Pegida auf die Beine zu stellen. Der Muslim-Zentralrat beschuldigt reflexartig die Politiker , die von alledem keine wirkliche Ahnung haben: . Klar, die da auf der Strasse marschieren, sind nicht die Hellsten im Universum. Aber zu behaupten, in Deutschland [gebe es] keinen Platz für Hetze ist so ja offensichtlich falsch.
 
Die Schwan hat etwas sehr intelligentes bei Jauch gesagt. Die Muslime von Heute, sind die Juden von damals.

Diese Islamophobie, kommt nämlich nicht von extrem Rechts, sondern aus der Mitte der Gesellschaft. Bei den Juden war das, bevor es so eskalierte und Juden für ihre Rechte protestieren, genau so.

Es ist auch kein neues Problem, wie der Threadtitel implizieren lässt. Beweist aber nur Neros kleinen Horizont. Diese tiefen Ressentiments, gibt es schon seit Jahrhunderten in Europa. Der Islam stand schon mehrmals vor den Toren Europas und immer kam die Angst vor einer Islamisierung hoch. Wir haben es hier mit einem ganz alten Phänomen zu tun.

Wer diese Leute als Rechte abwatscht, macht einen riesen Fehler. Es kommt aus der Mitte und die Mitte hat eben keinen Zaubertrank gegen rechtes Gedankengut.
 


Das ist ja das Problem. Diese Zeiten sind schon lange vorbei, aber die Ablehnung und die Ressentiments gegenüber dem Islam, sind im Herzen Europas geblieben. Ähnlich wie damals Juden gehasst wurden, über Jahrhunderte (Christusmörder etc.), hat sich auch die katholische Kirche in Europa über sehr lange Zeit ein ähnliches Feindbild gegenüber Muslime gebacken und das ist leider in den Köpfen vieler Menschen geblieben. Aufgrund dieser Ängste, bekommen die PEGIDA und co. ja so viel Zulauf.

Hoffen wir mal, die Geschichte nimmt nicht einen ähnlichen Verlauf.

Na, huch. Das ist seltsam. Wie ist es wohl dazu gekommen? :D

Und ein Nazi hätte einem Juden damals gesagt, tja, wärt ihr bloß nicht so Reich gewesen. Der hätte bestimmt auch ein paar Gründe gefunden, warum man vor Juden angst haben sollte. :rolleyes: So wie der Islam damals Europa erobern wollte, möchte das Finanzjudentum die Welt unterjochen.

Na, merkste es noch
 
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