Israel

Für dich sind Meinungsverschiedenheiten bei Palästinenser unüberwindbare Differenzen. Warum? Ist einfach so. Deine Argumentationslogik ist einfach nur schlecht und peinlich.

Und warum sind sie zurzeit nicht in einer Einheitsregierung, weil Israel sie ständig mit Kriegen sabotiert. Ist echt schwierig, eine Einheitsregierung zu bilden, wenn kurz darauf Bomben auf Häuser fallen und so den Hass der Einwohner füttert, damit sie aus Hass und Leid nur die Hamas supporten.

Sehr kalkuliert alles.

Fakt ist, die Einheitsregierung, die von Israel nicht sabotiert wurde, ist ein Beweis, dass die Palästinenser dazu in freien Stücken im Stande sind. Umso dämlicher ist das Argument, wenn man damit den Siedlungsbau, so wie du relativieren will, der Palästina permanent zerstört, Differenzen aber temporär sind und gelöst werden können und sogar schon gelöst wurden, also kein Ding der Unmöglichkeit sind, wie du Zionist es darstellen willst.
 
Die Palästinenser sind tief gespalten, beide Fraktionen bestehen darauf, die Probleme lösen und das Volk führen zu können. Eine Einigung ist unwahrscheinlich, eher geht Hamas mit Israel zusammen, was für beide ziemlich vorteilhaft wäre. Hamas hätte den Rücken frei, die PLO zu liquidieren und Israel könnte sich wieder mit Volldampf der Siedlungspolitik widmen :eek:
 
Für dich sind Meinungsverschiedenheiten bei Palästinenser unüberwindbare Differenzen. Warum? Ist einfach so. Deine Argumentationslogik ist einfach nur schlecht und peinlich.

Arabische "Meinungsverschiedenheiten":

Eskalation

Am 10. Juni hatten militante Hamasaktivisten mehrere Mitglieder der Fatah festgesetzt und einen von ihnen, Muhammad Sweirki, einen Offizier der Palästinensischen Präsidialgarde, vom Dach eines 15-stöckigen Gebäudes in Gaza-Stadt geworfen. Als Vergeltungsmaßnahme griffen Fatah-Freischärler die Große Moschee an und töteten deren Imam Muhammad al-Rifati. Sie eröffneten auch das Feuer auf das Wohnhaus von Ministerpräsident Ismail Haniyya, der allerdings nicht zu Hause war. Außerdem wurde ein Hamas-Kämpfer vom Dach eines zwölfstöckigen Gebäudes geworfen und dabei getötet.[4] [5]

Am 11. Juni wurden sowohl die Wohnsitze von Mahmud Abbas, dem Führer von al-Fatah und gleichzeitig Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde und Premierminister Ismail Haniya mit Maschinengewehrfeuer, RPGs und Mörsergranaten angegriffen.[6].


Ablauf der Kämpfe

Über 200 Hamas-Kämpfer griffen am Dienstag, dem 12. Juni das Fatah-Hauptquartier im nördlichen Gazastreifen mit Mörsern, RPGs und Maschinengewehren an. Am Mittwoch, dem 13. Juni stellten Hamas-Funktionäre den Fatah-Milizen im Gazastreifen ein Ultimatum zur Aufgabe. In Bait Hanun fanden zwischen den beiden Organisationen weitere Kämpfe um die dortigen Hochhäuser statt, welche die besten Positionen für Heckenschützen boten. Bis zu diesem Zeitpunkt war es den Hamas-Kämpfern gelungen, Angehörige von al-Fatah aus dem nördlichen Gazastreifen zu vertreiben und (nach Hamas-Angaben) die Kontrolle über weite Bereiche des südlichen Gazastreifens zu erlangen.[7] In Gaza-Stadt und Chan Yunis wurden Protestdemonstrationen unbeteiligter Zivilisten, die eine Waffenruhe forderten, von Hamas-Milizen mit Schüssen aufgelöst. Dabei wurden ein 16-jähriger Demonstrant getötet und 15 weitere verletzt.[8]

Außerdem wurde das Haus des verstorbenen PLO-Führers Jassir Arafat, das seit 2001 nicht mehr bewohnt wurde, geplündert. Seine persönlichen Dokumente, seine Friedensnobelpreismedaille und die Habe seiner Witwe wurden in Zuge der Plünderung gestohlen, obwohl Chalid Maschal versprochen hatte, einen Angriff auf Arafats früheren Wohnsitz zu verhindern. Ebenfalls geplündert wurden die Wohnungen von Mohammed Dahlan und Intisar al-Wasir (Umm Dschihad), der Witwe des 1988 in Tunis durch die Israelische Luftwaffe getöteten PLO-Kämpfers Chalil al-Wazir (Abu Dschihad).[9]

Im Laufe des 14. Juni übernahm Hamas auch die Kontrolle der im Süden des Streifens in der Nähe des einzigen Grenzüberganges nach Ägypten gelegenen Stadt Rafah. Der Grenzübergang wird gemeinsam von israelischen, palästinensischen und europäischen Sicherheitskräften (EU BAM) kontrolliert. Das EU-Personal war aus Sicherheitsgründen bereits zuvor nach Aschkelon verlegt und der Grenzübergang geschlossen worden.[10] Hamas-Truppen nahmen auch den Präsidentenpalast ein und in der Nacht zum 15. Juni fielen auch die letzten von Fatah kontrollierten Stellungen im südlichen Gazastreifen.



[


Mach erstmal Deine Schulaufgaben, bevor ich mit Dir diskutiere,
 
Für dich sind Meinungsverschiedenheiten bei Palästinenser unüberwindbare Differenzen. Warum?

Meinungsverschiedenheiten nennst Du das? :m

Die letzte große Eskalation dieser "Meinungsverschiedenheit" wird auch der palästinensische Bürgerkrieg genannt und ist gerade 7 Jahre her. Wobei beiden (palästinensischen) Seiten "brutale Verstöße gegen die fundamentalsten Prinzipien der Menschlichkeit" vorgeworfen wurde. (Human Rights Watch)
 
Du lernst es nie.

Wir haben in Deutschland kein Volk, sondern eines extrem heterogene Bevölkerung. Was den einen freut, erzürnt den anderen.

Politiker sind keine absoluten Fürsten. Bei allem, was sie tun, müssen sie auch an den eigenen Machterhalt denken.
Willst du mir damit sagen, dass es für diverse Gesetze die während den wichtigsten Spielen von Fußball-Meisterschaften durch den Bundestag gejagt werden oder für die feuchten Träume gewisser CXU-Politiker auf die nichtmal Erich Mielke gekommen wäre in der Bevölkerung eine Mehrheit gibt?

Edit: Oder meinst du gar nicht die Heterogenität des Wählerwillens sondern die ethnische Heterogenität der Wahlberechtigten weil ich von Volk gesprochen habe?

Komm mal runter von den Verschwörungstheorien, und komm mal an in der Demokratie.
Das ist keine Demokratie (gr. demos kratos) = Herrschaft des Volkes sondern eine Herrschaft des Geldes.
 
... Und darum ist Politik eine Kunst, die man nicht durch bisschen magere Klugscheißerei am Schreibtisch ersetzen kann.

Eigentlich willst Du den Politikern sagen, was sie machen sollen. Nämlich das, was Du Dir an Deinem Schreibtisch einbildest, dass Du es machen würdest, wenn Du an ihrer Stelle wärest. Und Du schlägst sie natürlich alle um Längen, Du Genie.

Tja, Lang Lang könnte noch besser sein, weiß der Naseweis. Aber wenn er sich selbst an den Flügel setzt, schafft er nichtmal Hänschenklein.

gib doch zu, du willst mit deiner Diskussion über Diskussionen nur vom eigentlichen Thema weg. Im Forum können Meinungen ausgetauscht werden, dann sieht man auch welche Meinung so existiert. In einer Talk show oder in den Nachrichten kann viel erzählt werden. Aber hier sieht man dann doch was ankommt und wie unterschiedlich darauf reagiert wird. Daher sollte man wieder zum Thema zurückkehren. Oder schreib einfach nichts mehr.

edit

Glaub mir mal, der gemeinsame Feind, schweißt zusammen. Es gibt zwar Unterschiede, aber diese sind nicht von großer Bedeutung, wenn es darum geht, einen eigenen Staat zu haben. Die bleiben nämlich zweitrangig.

1. Gemeinsamen Feind bekämpfen.
2. Kurzfristiger Frieden
3. Der Streit geht wieder los. Palästinenser bekämpfen sich gegenseitig.

edit. @nero schön ... aber wenn dir die Diskussion nicht mehr passt, dann wirst du wieder mit der Diskussion über Diskussionen anfangen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Ich glaub du und Nero reden aneinander vorbei:
Es geht darum, dass solche Handlungsweisen von Politikern zwar nicht schön, aber normal sind.
Denn sie müssen einerseits die Wählerstimmen im Auge behalten (Macht erhalt)
Andererseits Realpolitik (Lobbyismus) und nebenbei das Land halbwegs am Laufen halten (Demokratie).

Und da werden unpopluäre Entscheidungen natürlich dahin geschoben, wo sie keiner mitbekommt.

Und wenn du schon mit Demos Kratos anfängst solltest du auch die Griechische definition vom Demos kennen.
Denn das war nicht das Volk, sondern das "Staatsvolk"; Das schloss generell erstmal Frauen, Sklaven, Arbeiter uvm aus.
Denn Bürger konnte nur werden, wer es sich leisten konnte.
Und auch dann musste der Demos entscheiden, ob er dich in ihreren Reihen aufnimmt.
 
Die Palästinenser verstehen sich so gut, dass Frankreich in spätestens zwei Jahren Palästina komplett anerkennen möchte und die UN hat Palästina als Observer-State aufgewertet. Übrigens erkennen die meisten Staaten der Welt Palästina an.

Der Rest in Europa wird auch noch folgen. (Groß Britannien als nächstes)

Labert euch hier ruhig gegenseitig Frikadellen an die Ohren.

Free Palestine wird kommen :cool:
 


Hast Du beim Schreiben auch schön trotzig mit Deinem Fuß aufgestampft? :rolleyes:
 


Nö, aber denk doch mal etwas über den Inhalt nach. Meinst du nicht, dass die Experten und Staaten die Zerstrittenheit in Palästina berücksichtigen, bevor sie den Staat anerkennen?

Ihr macht es größer, als was es ist.

Wichtig ist, dass es Palästina gibt. Ob es dann in Palästina einen Bürgerkrieg gibt, dass ist die Entscheidung der Palästinenser und nicht eure. Sie sind nicht eure Sklaven. Das ist eben Selbstbestimmung und Freiheit. Die Freiheit, sich auch selbst zerstören zu dürfen.

Ob Palästina eine Zukunft hat, darüber entscheiden Palästinenser und keine möchtegern Zionisten
 

q.e.d.

Wir haben doch garnicht über anerkennung gesprochen.
Sondern über die Zerstrittenheit ;)
 


Die Zionisten(Nero, Kapitn usw.) behaupten hier aber, dass die Zerstrittenheit ein Palästina unmöglich macht, dass darf aber kein Grund sein, es nicht zu versuchen. Die Palästinenser müssen ihr eigenes Schicksal in die Hand nehmen, ohne dass ihnen ständig irgendwer auf die Finger haut. DARUM GEHT ES DOCH. Freiheit. Was innenpolitisch in Palästina abgeht, hat dich und die Zionisten nicht zu interessieren.

Diese westliche Arroganz, ständig über andere Staaten zu bestimmen, ist einfach ekelhaft. Es ist ihr Staat und es ist ihre Verantwortung und wenn sie es nicht auf die Reihe kriegen, dann, aber nur dann, kann man darüber diskutieren. Erstmal die Voraussetzungen schaffen, dass sie es versuchen können

Wo sind wir eigentlich, bei Minority Report oder was.
 
Spielen wir jetzt Bullshit Bingo?

oder bist grade nur zu dämlich es zu verstehen:
1. Um mit einem Staat verhandeln zu können, brauchst du einen Repräsentanten.
2. Damit er vernünftig verhandeln kann, muss er von der Gruppe für die er spricht legitimiert werden.

Westliche Arroganz, Zionisten damit liegst du schon fast auf KenFm niveau

Wenn Palästina in sich zerstritten ist:
Gibt es keinen der für "Palästina" sprechen kann.
Ergo kann man keine Verhandlungen mit Palästina, führen.
Da jedwede Verhandlung, durch mangelnde Legitimierung des handelnden ad absurdum ist.
Da können die Palästina tausend mal anerkennen, helfen wird es den Palästinensern nicht.

Das heißt:
Solange sie unter sich zerstritten sind
gibt es kein Repräsentanten
gibt es keine ordentlichen Verhandlungen
gibt es kein freies Palästina
 
So viel zur Zerstrittenheit. Es gibt eine Einheitsregierung, auf die man sich geeinigt hat.



Es geht ja.

Israel hat seine Opposition gegen die palästinensische Einheitsregierung fallengelassen und den Ministern aus dem Westjordanland die Einreise nach Gaza ermöglicht. Am Donnerstag kam die Anfang Juni gebildete Regierung deshalb erstmals zusammen. Sie hat sowohl die Unterstützung der Fatah von Präsident Abbas, welche die im Westjordanland regierende Autonomiebehörde dominiert, als auch der Hamas, welche den Gazastreifen kontrolliert. Am Montag sollen, wie nach dem Gazakrieg beschlossen, die Sicherheitskräfte der Autonomiebehörde die Grenzübergänge zum Gazastreifen auf der palästinensischen Seite übernehmen.

Das ist der Status Quo
 

Sauber.
Das ist nen Schritt in die richtige Richtung...

Damit überwinden sie langsam die Zerstrittenheit.
Damit haben sie eine Regierung.
Damit können sie bald ordentlich verhandeln
Damit könnte es vllt bald ein freies Palästina geben.

Ich liebe es wenn ich recht habe.

--- [2014-12-07 15:23 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Das ist der Status Quo

Nein, das ist ein neuer Status ;)
 
Man muss nur mal den Kopf einschalten und nicht alles glauben, was einige hier labern. Schweden, Frankreich etc. würden nicht Palästina anerkennen, wenn Palästina instabil und unberechenbar wäre. Dort arbeiten Experten, die sich damit befassen.

Ein bisschen Common Sense

@Seedy

Das ist seit Mai so.
 
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