Nur eine Beobachtung am Rande:
Wie rührig die in Deutschland lebenden Muslime während des Gaza-Krieg gewesen sind. Sie haben Demos veranstaltet, bei denen antisemitische Parolen unangenehm aufgefallen sind, Juden, die durch die Kleidung als solche erkenntlich waren, wurden bedroht. Die Demonstranten haben ihren Hass auf Israel hinausgeschrien.
Auch sonst war die Anteilnahme der Öffentlichkeit beträchtlich. Ich höre morgens immer den Deutschlandfunk, und jeden Tag wurden in den Nachrichten die korrigierten Opferzahlen genannt. Endstand 2.100, weiß sogar ich. Wie viele Leichen den Weg des IS pflastern, weiß ich nicht.
Überhaupt scheinen Opferzahlen ziemlich uninteressant zu sein, fall sich keine willkommener Täter wie Israel oder die USA identifizieren lässt. Auch hier im Forum ist es nicht anders, so mein Eindruck. Nur Endstille macht eine rühmliche Ausnahme, bei ihm brennen die Sicherungen verständlicherweise auch durch, wenn er die Opfer nicht Israel oder den USA in die Schuhe schieben kann
--- [2014-10-11 15:16 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---
DLF-Nachrichten heute 8:00 Uhr:
Nach Einschätzung des US-Experten Jackson Janes haben die USA die syrische Grenzstadt Kobane im Kampf gegen die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) längst aufgegeben. "Kobane wird ein Opfer sein", sagte Janes von der Johns Hopkins University in Deutschlandradio Kultur. Ein Signal dafür sei, dass die von den USA geführte Militärkoalition gegen den IS erst am kommenden Dienstag zu Beratungen über die Krise zusammenkomme.
Klassisches Aussitzen.
So ein Mamutmeeting vorzubereiten kostet natürlich Zeit. Der Hintergedanke dabei dürfte sein: Bis Dienstag hat sich das Problem Kobane von selbst erledigt, im Sinne des IS.
Erinnert mich an die Zeit, als die Geheimverhandlungen zwischen Nordvietnam und den USA schon liefen, und die Gefechte nur noch Show waren.
Ob es wohl zwischen dem IS und den USA schon Kontakte gibt? Überraschen kann mich nichts mehr.