Drogenpolitik

Ich würde mich aber sehr freuen wenn du da was zu schreiben könntest.
 
Habe auch nichts gegen eine Legalisierung sämtlicher Drogen, mit Dokumentationspflicht für diejenigen welche es legal erwerben möchten, damit ein Eintrag mit Unterschrift bei den Krankenkassen/Pflegeversicherungen/Rentenkassen vorliegt, so das der Delinquent alle gesundheitlichen Risiken und Kosten zukünftig im Voraus selber zu tragen hat.
 
Habe auch nichts gegen eine Legalisierung sämtlicher Drogen, mit Dokumentationspflicht für diejenigen welche es legal erwerben möchten, damit ein Eintrag mit Unterschrift bei den Krankenkassen/Pflegeversicherungen/Rentenkassen vorliegt, so das der Delinquent alle gesundheitlichen Risiken und Kosten zukünftig im Voraus selber zu tragen hat.
Nicht vergessen, dass auch für die gefährlichste Sportart names Fussball auch einzuführen. Wer will schon für Laute zahlen, die sich freiwillig die Bänder malträtieren lassen? Klar, bei Alkohol, Nikotin usw ists sowieso logisch und braucht nicht mehr erwähnt zu werden.
Autofahrer sollten auch löhnen müssen, da es weniger unfallträchtigere Alternativen gibt. Hm, wie siehts denn mit Radfahrern aus? Sollte man für die auch zahlen? Naja, wer es zur Körperertüchtigung tut, der soll zahlen. Er könnte ja auch viel ungefährlicher in seinen eigenen 4 Wänden am Ergometer sitzen.
 
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Habe auch nichts gegen eine Legalisierung sämtlicher Drogen, mit Dokumentationspflicht für diejenigen welche es legal erwerben möchten, damit ein Eintrag mit Unterschrift bei den Krankenkassen/Pflegeversicherungen/Rentenkassen vorliegt, so das der Delinquent alle gesundheitlichen Risiken und Kosten zukünftig im Voraus selber zu tragen hat.

Jop, gibts bereits, nennt sich Steuern.
 
Zur Erinnerung, wir haben von einer legalisierung gesprochen.
 
Habe auch nichts gegen eine Legalisierung sämtlicher Drogen, mit Dokumentationspflicht für diejenigen welche es legal erwerben möchten, damit ein Eintrag mit Unterschrift bei den Krankenkassen/Pflegeversicherungen/Rentenkassen vorliegt, so das der Delinquent alle gesundheitlichen Risiken und Kosten zukünftig im Voraus selber zu tragen hat.

dann sollte man das aber erstmal für die deutlich gefährlicheren Substanzen Alkohol und Nikotin einführen.
Dann muss man auch noch dokumentieren wer keinen Sport treibt, fett ist, und sich ungesund ernährt.
Nicht zu vergessen die Leute die sich extremem Stress aussetzen.
Das sind nämlich alles Dinge die zu deutlich mehr und schlimmeren Erkrankungen führen als der Konsum von Marihuana.
Oder bist du da anderer Meinung?
Ein wenig Verhältnismäßigkeit und Gerechtigkeit muss sein.
 
@widarr

cooler und vor allem praktikabler ansatz ! das wird ja teilweise bei den risikosportarten schon so gehandhabt.
wieso soll die allgemeinheit zahlen wenn jemand auf baustellen von hochhäusern klettert.... etc. oder sich mit einem küchentuch von einem berg stürzt.
für alk und drogen sollte dann auch 0,0% im straßenverkehr gelten.
problematisch ist dann nur das es keinen entzug mehr geben wird, denn die wenigsten werden zwischen 25.000 € und 75.000 € privat dafür aufbringen können.
wer süchtig wird bleibt es dann.
 
Entzüge funktionieren aber nur dann, wenn es der Betroffene selbst will. Alles Andere ist rausgeschmissenes Geld. Aber irgendwelche Verbote von Substanzen verhindern ja auch keine Sucht. Sie verhindern eher noch, dass sich jemand -aus Angst vor Strafverfolgung- an helfende Institutionen wendet.

Ich rauche bspw. (nach einer Lungenentzündung, da bot sich das quasi an) inzwischen schon fast 6 Monate keine/n Zigaretten/Tabak mehr, war früher Jahrzehnte lang der absolute Kettenraucher mit Selbstgedrehten. Hab das ganz ohne fremde Hilfe oder Hilfsmittel gemacht und bisher funktioniert es wunderbar, hab null Schmacht. Hab auch kein Problem damit, wenn Andere in meiner Nähe rauchen. Und irgendne "Sucht" ist das Rauchen ja auch, oder? :)

MfG Andy
 
@titus_shg

mir ist nicht bekannt das ein entzug - aus den von dir genannten gründen - gegen den willen eines patienten gemacht wird bzw. überhaupt möglich ist. sanktionen wirken meist. ohne sanktionen und deren abschreckende wirkung gäbe es jeden tag tausende von toten auf unseren strassen. sie schützen und vor uns selbst. aber es muss mir egal sein wie jemand sein leben lebt oder es beenden will. ob sich jemand durch selbstmord oder durch selbstmord auf raten = drogen und alk nikotin etc. solange er mit seiner selbstverwirklichung andere menschen in ihrer freiheit nicht einschränkt soll es halt so sein.
 
ohne sanktionen und deren abschreckende wirkung gäbe es jeden tag tausende von toten auf unseren strassen. sie schützen und vor uns selbst.

Na, das halte ich aber für kompletten Unsinn. Solchen Blödsinn erzählen CDU-Politiker und staatliche Drogenbeauftragte und auch Scientology allerdings auch immer. Nur komisch, dass es in Ländern, die rechtlich einen entspannteren Umgang mit BtM pflegen, eben gerade nicht so ist.

Die allermeisten Menschen lassen nämlich nicht die Finger von bestimmten Substanzen oder gehen mit den Stoffen äusserst vorsichtig um, weil sie Sanktionen befürchten, sondern weil sie einfach keinen Bock auf diese Dinge haben bzw. nur gelegentlich oder zu besonderen Gelegenheiten.

Bestimmte(!) Sanktionen (bspw. was das Fahren im Rausch usw. betrifft) sind aber völlig ok. Aber solange man andere nicht schädigt, hat sich der Staat bei Erwachsenen da rauszuhalten. Ich brauche in meinem Alter (ü50) keine Kindertante (mehr).

Ich saufe ja auch nicht oft, obwohl es dafür überhaupt keine Sanktionen gäbe, wenn ich nicht gerade alkoholisiert ein Fahrzeug führe oder im Suff irgendwelche (anderen) Straftaten begehe.

So dumm und einfältig sind übrigens die (meisten) erwachsenen Menschen nicht, dass sie nur, weil es für den Umgang mit bestimmten Drogen keine Strafen gibt, dauerdicht sind. Und die paar, die es trotzdem sind, kann unsere Gesellschaft auch gerade noch verkraften. Zumal sie sie durch die Strafverfolgung auch nicht verhindern kann.


MfG Andy
 
Vor uns selbstschützen.. Sry wer zu dumm ist, sich selbst am Leben zu halten hat sich das Recht verdient zu sterben.
 
Abhängigkeit/Entzug is immer noch eine Sache der Suchtforschung, da gibts schon tausende von Forschungsarbeiten dazu und es is immer noch nicht ganz verstanden.
Was aber bei weichen Drogen schon sehr gut erforscht is, is die körperliche Abhängigkeit, die gibts da nämlich nicht, weder bei Marihuana, MDMA, Psilocybin, Mescalin, Amphetamin, nicht mal bei LSD. Ich hab da zwar keinen Doktortitel drin, aber finde Neurochemie sau interessant.
Was auffällig is: Bei vielen körperlich abhängig machenden Substanzen, Alkohol, Opiaten (Heroin & Co.) Benzodiazepinen findet bei längerfristiger Aussetzung der Substanzen eine Vermehrung der Rezeptoren (bei Alkohol vor allem GABA ) statt, sodass man mit der üblichen Menge an Liganden nicht mehr auskommt und ständig nachlegen muss, um die gleiche Rezeptoraktivität zu erreichen.

Der Grund, warum es bei THC kaum möglich ist, eine Überdosis zu erhalten is, dass die Cannabinoidrezeptoren in den lebenserhaltenden Systemen (Stammhirn, verlängertes Rückenmark = Atmung/Herzschlag) wenig vorhanden sind, so müsste man schön abartig hohe Mengen konsumieren um Schaden anzurichten.

Wenn Alkohol und Benzodiazepine legal sind (bzw als Medikament zugelassen sind) hab ich überhaupt kein Verständnis dafür, dass THC illegal sein soll.

Btw fahren unter Drogen is natürlich genauso tabu, wie fahren unter Alkohol. Aber es gibt im Leben viele Sachen, die man nicht gleichzeitig machen sollte, deshalb zählt das als singuläres Argument gegen Drogen nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mit der Äusserung der Körperlichenabhängigkeit wäre ich vorischtig mit Amphetamin. Es gibt Amphetamine die ein sehr starkes Suchtpozential besitzen unteranderem auch die selbe Stoffkategorie teilen wie man auch Meth-amphetamin (Crystal) zählt.
 
ob ein Stoff nun körperlich oder psychisch abhängig macht ist juck, wenn man nicht davon wegkommt und der Stoff einen extrem schädigt ist einem die Biochemie hinterher egal.

Der Punkt ist nur der, und hier im thread geht es ja um die Drogenpolitik, nicht ausschließlich um die Gefährlichkeit oder die Abhängigkeit der Drogen, unsere diversen legalen Drogen können und sollten wir meiner Meinung nach nicht verbieten, aber durchaus stärker reglementieren.
Dann kann es aber nicht sein, und das sage ich hier schon zum gefühlten 1000. mal, dass jemand der raucht und Alkohol konsumiert keinerlei Probleme zu erwarten hat, jemand der die DEUTLICH geringer schädliche Droge Marihuana konsumiert aber kriminalisiert wird.

Deshalb, und meinetwegen nur deshalb, muss es da eine annähernde Gleichstellung von Marihuana geben.
 
für mich ist Gerechtigkeit und Gleichbehandlung durchaus ein schützenswertes Gut, für dich nicht?
 
?
richtig. Fast alles daran ist harmloser.
Wie gesagt, warum sollte die deutlich harmlosere Droge Marihuana so illegal sein?
Nenn mir doch den Grund, aber bitte ohne den Flashback-Mythos.
Wenn das das einzige ist was noch als Argument bleibt wird es peinlich.

Egal. Ich sehe schon, du solltest dich zuerst mal etwas mehr in das Thema einlesen bevor du versuchst dir ne Meinung zu bilden.
Vielleicht bringt das aber auch nichts, da du halt ne vorgefertigte Meinung hast die sich durch jegliche Argumente ganz gleich wie sinnvoll, nicht ändern lässt.

Vielleicht sollte man einfach auch mal sinnvoll, ehrlich und objektiv versuchen Gründe für und gegen die Legalisierung von Cannabis zu sammeln.

Weder ist Wirkung, der Wirkstoff oder die Historie der Droge gleich der von Alkohol. Wieso also Gleichbehandlung?

Nikotin und diverses andere ist auch von der Wirkung und dem Wirkstoff komplett was anderes als Alkohol und trotzdem legal.
Ich verstehe deinen post nicht.
Eine Gleichbehandlung darf es also nur geben wenn die Wirkung und die Wirkstoffe identisch sind?
Ahso. Hört sich für mich nach Akohollobby an.
 
Dein letzter Satz klingt doch gut.
Aber bitte nicht mehr mit Gleichbehandlung verschiedener Drogen. Es muss nunmal jede Droge, respektive der Wirkstoff für sich alleine stehend bewertet werden. Und wenn es um Gefahren geht: Ja dann sollte vielleicht etwas am Umgang mit Alkohol geändert werden. Das einzige Gegenargument ist ja eigentlich immer irgendwas mit der Freiheit und dem Recht trinken zu dürfen.

--- [2014-07-16 16:47 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Diese Stoffe wurden gesellschaftlich Salonfähig weit bevor Auswirkungen bekannt besser gesagt erforscht wurden. Es ist immer schwieriger Dinge zu verbieten, die lange Tradition haben. Aber du hast ja recht, dass man skandinavische Modelle für Tabak und Alkohol als Orientierungspunkte nehmen könnte. Aber die Legalisierung von neuen Drogen?
Es geht ja nicht um Freiheit oder so. Du forderst ja auch nicht sämtliche Konservierungsstoffe oder Geschmacksstoffe in Lebensmitteln zur Freigabe. Eine Forderung für ein Recht auf Rausch wäre vielleicht ehrlicher als scheinheilig was von Gerechtigkeit und Gleichheit zu reden.
 
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