Demokratie - Nur ein Konzept?

Wie sagte Willy Brandt? "Wir wollen mehr Demokratie wagen".

Es kann also nur um ein Mehr oder Weniger gehen aber nicht um ein Ja oder Nein.

Natürlich könnten wir mehr Demokratie einrichten indem das Volk häufiger an mehr Entscheidungen beteiligt wird. Aber "Demokratie" ist kein Konzept wie die gesamte Organisation einer Gesellschaft auszusehen hat.
 
Es gab Menschengemeinschaften schon bevor es Staaten gab.

Alle "Menschengemeinschaften" waren Herrschaftsverbände. Wer aus der Reihe tanzte, wurde bestraft. Das war im Interesse der Selbsterhaltung nötig. Darum dulden die Menschen Herrschaft. Ohne sie würde das Recht des Stärkeren gelten. Davon hat nicht mal der Starke was. Wenn er nämlich schläft, ist er schwach und wehrlos.

Existierte "das Volk" tatsächlich, wäre es ein Klacks, die Regierung zu entmachten. 20 Minister können niemals gegen 80 Millionen gewinnen. Aber die 80 Millionen werden sich hüten, die Regierung abzuschaffen, weil sie uneinig untereinander sind und die Herrschaft brauchen.
 
Existierte "das Volk" tatsächlich, wäre es ein Klacks, die Regierung zu entmachten. 20 Minister können niemals gegen 80 Millionen gewinnen. Aber die 80 Millionen werden sich hüten, die Regierung abzuschaffen, weil sie uneinig untereinander sind und die Herrschaft brauchen.

Das beantwortet die Eingangsfrage mit 'Ja'.
Ein Clan mit 100 Menschen kann für sich selber entscheiden, was am Besten ist.

Bei 80 Millionen geht das nicht mehr.

Fängt doch schon damit an, daß man von kleinsten gemeinsamen Nenner redet.

Was soll das eigentlich sein? Der kleinste gemeinsamer Teiler? Das hieß doch früher der größte gemeinsame Teiler und das kleinste gemeinsame Vielfache, oder? :unknown:
 
Der obige User hat für alle Themen immer nur einsilbige Argumente zur Verfügung.

Es ist gerade diese Einsilbigkeit, die erst die Probleme möglich macht. Wenn sich die Geselschaft mehr Zeit beim Nachdenken lassen würde, würde sie auch nachhaltigrere Lösungen für ihre Probleme finden.
 
Eine Regierung (die) ist die Partei im Land, die in der Lage ist ihren Willen (Gesetze) mit Gewalt durchzusetzen. Die Opposition ist der Teil eines Landes, der nicht in der Lage ist, seinen Willen durchzusetzen. Ein Land, dessen Gesetze und Regierung sind jeweils Ideen, die sich durch Gewalt in der Realität manifestieren. Diese Gewalt muss nicht zwangsläufig körperlich sein, sie kann z. B. auch wirtschaftlich sein. Doch egal wie diese Gewalt aussieht, sie ist immer durch körperliche Gewalt gedeckt, die es möglicht macht z. B. Gesetze durch zu setzen.

Dementsprechend sind z. B. die parlamentarische Demokratie, Monarchie, Diktatur natürlich nur und zu jeder Zeit ein Konzept. Da nur die Regierung in der Lage ist dieses Konzept durchzusetzen, hat sie natürlich Möglichkeiten dieses zu strecken, oder zu ändern. Menschliche Fehler, in der Regierung, nagen zusätzlich an dem Konzept. Die Opposition kann dagegen nicht viel machen, außer ihre Mittel einzusetzen, das sind z. B. Protest, Demonstration oder Boykott. (Sie kann auch Gewalt einsetzen um z. B. Anschläge zu verüben, da sie aber die Opposition ist, kann sie die Regierung allein dadurch nicht stürzen, da ihr die Ressourcen fehlen, um genug Gewalt aufzubringen.) Eine Opposition wird dann zur Regierung, wenn sie mehr Gewalt ausüben kann, als die Regierung. (Siehe Ägypten, dort bestimmt aus gutem rund das Militär, wer Gesetze machen darf.)

Die Frage stellt sich nun: Warum sind westliche Demokratien so viel friedlicher, als sagen wir, Syrien? Weil die Regierung und da kommt das Wort "Demokratie" her, in Deutschland, das Volk ist. Diktaturen müssen gestürzt werden und der effektivste und oft einzige Weg dort, ist zu versuchen, mehr Gewalt aufbringen zu können als die Regierung, also einen Bürgerkrieg zu führen.

Um unser Parlament zu bestimmen (unsere "Regierung" zu ändern), müssen wir nur wählen. Diese Wahlen funktionieren, weil wir der Opposition Freiheiten einräumen, sie sie woanders nicht hat, z. B. zu Protestieren, zu Demonstrieren. Außerdem hat jeder Bürger das Recht, seine Meinung zu sagen und sich zu informieren. Die Wahl wird ausgewertet und das Ergebnis entscheidet, wer die Gewalt im Land (Militär, Polizei, Geld) als nächsten zur Verfügung gestellt bekommt. Die Regierung sind also wir, da wir die Möglichkeiten zur Gewaltausübung selbst verteilen.

Wenn wir jemandem die Macht anvertrauen, hat dieser natürlich die Möglichkeit sie zu missbrauchen. Allein die Fehler, die uns menschlich machen, weichen das Konzept unserer Demokratie auf. Um dem entgegen zu wirken muss man sich als Opposition einsetzen und als Bürger engagieren. Demokratie ist kein Recht, sondern die Pflicht sich darum zu kümmern, sie aufrecht zu erhalten.

Bevor sich die Bürger darüber nicht bewusst sind, brauchen wir auch keine weiteren Maßnahmen.
 
Die Frage stellt sich nun: Warum sind westliche Demokratien so viel friedlicher, als sagen wir, Syrien?

Diese fromme Geschichte wird immer wieder erzählt, obgleich sie schon hundert mal widerlegt wurde.

Demokratien sind keineswegs friedlicher als Monarchien und Despotien.

Zum Beispiel haben die demokratischen USA weit mehr Kriege geführt als das autoritäre Syrien.

Mit der Demokratie wurde bekanntlich die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Die beiden Weltkriege wären ohne die allgemeine Wehrpflicht nicht möglich gewesen. Napoleons Russlandfeldzug (600.000) Tote auch nicht.


Weil die Regierung und da kommt das Wort "Demokratie" her, in Deutschland, das Volk ist.

Die Regierung ist die Regierung, und die Bevölkerung ist die Bevölkerung.
 
Nero schrieb:
Mit der Demokratie wurde bekanntlich die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Die beiden Weltkriege wären ohne die allgemeine Wehrpflicht nicht möglich gewesen.

Kauf Dir doch endlich mal ein Geschichtsbuch. :m
 
Mit der Demokratie wurde bekanntlich die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Die beiden Weltkriege wären ohne die allgemeine Wehrpflicht nicht möglich gewesen.

Was war mit dem römischen Heer? Preußen? Schweden im 17 Jahrhundert? Frankreich während der französischen Revolution? Russland?
In Europa haben nur noch folgende Länder eine Wehrpflicht: Österreich, Schweiz, Norwegen, Finnland und Estland.
Die Wehrpflicht wurde in der Bundesrepublik Deutschland am 21. Juli 1956 eingeführt. Soviel du den Weltkriegen.
facepalm.png
 
aber dieses Konzept hat keine Garantiesäulen, die ein Tabu darstellen müssten. zB Religionsfreiheit - die dürfte nicht zur Wahl stehen.
Und wer darf darüber entscheiden, was "nicht zur Wahl stehen" sollte? In einer echten Demokratie müsste das dann ja wohl das Volk sein; hier beißt sich die Katze in den Schwanz.
 
@Nero:

Was irgendwo geschrieben steht und was Du daraus machst war schon immer zweierlei. :p

Von der Einführung der Wehrpflicht in der Demokratie zu reden und dann den ersten Weltkrieg zu nennen (Kaiser Wilhelm Zwo) und dann auch noch den Zweiten Weltkrieg mit der Einführung der Wehrpflicht durch eine Demokratie anzuführen (Hitler lacht in der Hölle :D) das ist Kabarett für Doofe. :m
 
Demokratien sind keineswegs friedlicher als Monarchien und Despotien.

Wir reden hier nicht über Außenpolitik, es ging darum, wie die Regierung in einem Land sich ändern kann und der Grund aus dem wir keine Bürgerkriege und keinen Terrorismus haben, ist, nach meiner Meinung, die Demokratie, die das unnötig macht. Wir leben wir seit dem zweiten Weltkrieg sehr friedlich, weder in Europa, noch in Nordamerika gibt es Krieg und keinen nennenswerten Terrorismus. Der Terrorismus, den wir von innen hatten, ist so gut wie weg. Das sieht in vielen Teilen der Welt ganz anders aus, während wir sogar zurückgehende Zahlen von Gewalttaten haben.

Auch wenn wir Kriege außerhalb von Europa führen, habe viele Konflikte ganz andere Wurzeln.
 
Der Ostblock lebte nach dem 2. Weltkrieg ebenso friedlich, ohne Demokratie.
 
Von der Einführung der Wehrpflicht in der Demokratie zu reden und dann den ersten Weltkrieg zu nennen (Kaiser Wilhelm Zwo) und dann auch noch den Zweiten Weltkrieg mit der Einführung der Wehrpflicht durch eine Demokratie anzuführen...

..das ist historisch korrekt, man kann es auch analytisch machen:

Kriege zwischen Nationen setzen Nationalstaaten voraus. Nationalstaaten sind in Kontinentaleuropa erst im Gefolge der Französischen Revolution entstanden.

Erst im Nationalstaat entsteht die allgemeine Wehrpflicht. Die Wehrpflicht ist Bürgerpflicht aller Patrioten. Die nationalistischen Armeen sind den alten Söldnerarmeen überlegen, weil ganz anders motiviert.

Wir leben wir seit dem zweiten Weltkrieg sehr friedlich, weder in Europa, noch in Nordamerika gibt es Krieg und keinen nennenswerten Terrorismus.

In Nordkorea und Saudiarabien auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du versuchst schon wieder; Dich aus der Logik Deiner kaputten Argumentation herauszustehlen.

Nero schrieb:
Mit der Demokratie wurde bekanntlich die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Die beiden Weltkriege wären ohne die allgemeine Wehrpflicht nicht möglich gewesen.

Es ist doch völlig klar, daß Du hier den Bezug zwischen "Demokratie" und "allgemeiner Wehrplicht" als Ursachen für die Weltkriege hinzustellen versuchst.

Entweder bist Du historisch völlig ahnungslos oder Du hast Probleme damit, Deine Gedanken in unmißverständliche Texte zu überführen. :p

Man kann sowas auch als Schwadronieren bezeichnen; aber das ist ja Deine Lieblingsdisziplin. :D
 
oder aber, eine Silbe ist gar kein Argument. Somit kann man dann auch nicht erahnen ob richtig oder falsch.
Fakt ist dann aber, der user hatte keinen Bock mehr zu schreiben. Womöglich weil seine Meinung dann eben so wenig hergab.
(allgemein gesprochen und auf niemanden hier direkt bezogen)
 
Entweder bist Du historisch völlig ahnungslos oder Du hast Probleme damit, Deine Gedanken in unmißverständliche Texte zu überführen. :p

Man kann sowas auch als Schwadronieren bezeichnen; aber das ist ja Deine Lieblingsdisziplin. :D

Du kannst Dir die rüpelhaften Beleidigungen anderer User nur leisten, weil Du als Forenurgestein Narrenfreiheit hast.

Diese Narrenfreiheit bekommt Dir nicht, weil Du alles, was Du nicht verstehst oder was nicht in Dein simples Verständnis der Welt passt, sofort als Unsinn abheftest, statt einmal darüber nachzudenken.

NACHTRAG


Ich will hier eigentlich diskutieren und nicht unterrichten. Fürs Unterrichten werde ich nicht bezahlt. Aber was hilft's, wenn die Vorausssetzungen für eine Diskussion erst geschaffen werden müssen. Also habe ich mich doch zu einer Nachhilfestunde aufgerafft. Was tut man nicht alles für die Volksbildung.

Zuerst müssen wir mal lernen, dass es ganz verschiedene Sorten von Kriegen gibt, und dass diese verschiedenen Sorten zu verschiedenen Epochen gehören.

Da haben wir zunächst das Zeitalter der Glaubenskriege. Was sind Glaubenskriege? Hier eine Auskunft.

Unter einem Religionskrieg, seltener Glaubenskrieg, wird im allgemeinen ein Krieg verstanden, der aus Gründen der Religion geführt wird. Darunter fallen etwa die Christenverfolgungen der Antike, die Expansionskriege des Islam bis zum 8. Jahrhundert, die Kreuzzüge und die Albigenserkriege des Mittelalters. Im engeren Sinne bezeichnet man mit Religionskrieg die Konfessionskriege im 16. und 17. Jahrhundert. Dazu zählen insbesondere die Hugenottenkriege Frankreichs sowie im Deutschen Reich der Schmalkaldische Krieg (1546-1547), der Aufstand der protestantischen Fürsten (1552) und der Dreißigjährige Krieg (1618-1648).


Die Glaubenskriege waren verlustreich und grausam, denn die Massen, die Kämpfer waren mit dem Herzen dabei.

Es folgte das Zeitalter der Kabinettskriege. Wikipedia verrät uns, was das ist:

Der Kabinettskrieg ist ein Typus des Krieges in Europa, der die Epoche des Absolutismus, vom Westfälischen Frieden bis zur Französischen Revolution bestimmte. In älteren Darstellungen reicht das Zeitalter der Kabinettskriege nur bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Kriege hatten eine begrenzte Zielsetzung und strebten eine weitgehende Schonung von Menschen und Sachwerten an.

Der Kabinettskrieg kann durch eine Vielzahl der folgenden Eigenschaften gekennzeichnet werden:

kleines stehendes Heer
meist adeliges Offizierskorps
zurückhaltende Kriegsführung
beschränkte Kriegsziele und häufig wechselnde Koalitionen zwischen den Kriegsparteien
Verrechtlichung und „Hegung“ des Krieges
Nichtbeteiligung der Öffentlichkeit.

Der Kabinettskrieg koexistierte stets mit kontrastierenden Erscheinungen; der Kleinkrieg (etwa der leichten Kavallerie) behielt stets ein wilderes Gepräge, und außerhalb Europas kannte man erst gar keine rechtliche oder zivilisatorische Beschränkung.

Begriffsgeschichte

Der Begriff spielt auf die Kabinettsregierung des Absolutismus an (vergleiche Kabinettsjustiz, Kabinetts-Ordre) und konnotiert insbesondere die „Geschäftsmäßigkeit“ und Begrenztheit des Krieges, die mit den Religionskriegen, die vorausgingen, und dem revolutionären Volkskrieg, der folgen sollte, einen denkwürdigen Kontrast bildet. Wenn Kabinettskrieg in einem weiteren Sinne gebraucht wird, so sind es diese Merkmale, zusammen mit der Nichtbeteiligung der Öffentlichkeit, die gemeint sind.

Die Bezeichnung hat ihren Ursprung darin, dass die meisten Kriege dieser Zeit, dem Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung, auf scheinbar rationalen und abgewogenen Entscheidungen der Herrscher und ihrer Berater im Kabinett beruhten. War noch der Dreißigjährige Krieg aufgrund von Religionsstreitigkeiten ausgebrochen und zuletzt durch wilde Plünderungen und marodierende Heere gekennzeichnet, so wurden die Kriege des 18. Jahrhunderts meist begrenzter und gezielter geführt.
Abgrenzung zu Religions- und modernen Kriegen

Dennoch verursachten auch diese Kriege enormes Leid bei der betroffenen Zivilbevölkerung, direkt aufgrund der Durchzüge der Heere, indirekt wegen der Rekrutierungen und der Steuereintreibung. Doch waren Gräuelszenen, wie sie die Religionskriege kennzeichneten, die Ausnahme. Der Normalfall war ein weitgehend „korrektes“ Verhalten.

Kabinettskriege wurden nur noch für begrenzte Ziele geführt, das prinzipielle Existenzrecht des Gegners wurde – auch dies anders als noch während der Religionskriege – nicht mehr bzw. noch nicht bestritten. Auch waren Allianzen zwischen ehemaligen Kriegsgegnern schnell möglich, wenn dies dem jeweiligen Souverän Vorteile versprach. Angebliche Erbfeindschaften der Völker, wie sie vielfach die Kriege des 19. und 20. Jahrhunderts prägten, waren im Zeitalter der Kabinettskriege nicht relevant.


Die Kabinettskriege waren also relativ gemütlich, wei die Massen nicht mit dem Herzen dabei waren. Im revolutionären Volkskrieg war es mit der Gemütlichkeit vorbei. Napoleons Russlandfeldzug forderte allein aus französischer Seite ca. 600.000 Menschenleben. Das war damals ein Schock, Kriegsopfer in solchen Dimensionen waren ein absolutes Novum.

Ab diesem Krieg waren die wichtigen weiteren Kriege UND Bürgerkriege eine Sache, für die es die Massen zu begeistern galt, das muss nun mal in der Demokratie so sein. Die Folgen waren verheerend. Der amerikanische Sezessionskrieg gilt militärisch als erster Vernichtungskrieg und als Blaupause für WK1, der wiederum das Vorbild für WK2 wurde. Auf beiden Seiten agieren nicht Kriegshandwerker, sondern Überzeugungstäter. Der Krieg wird durch die Demokratie, durch die Begeisterung der Massen für ihn, schrecklicher als je zuvor.

--- [2014-04-05 19:01 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Noch ein kleiner Denkanstoß:

Die Französische Revolution gilt als Zeitenwende, sie markiert das Ende des Absolutismus und den Übergang zu Demokratische & Republik, den Übergang von den Kabinettskriegen zu den Volkskriegen.

Soldatenfriedhöfe sind eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts. Vorher gab es Heldengedenkstätten, aber keine Soldatenfriedhöfe.

Warum? Kein dringender Bedarf. Die Menschen waren noch nicht in ausreichendem Maß Kanonenfutter geworden. Im 20. Jahrhundert änderte sich das. Eine Aufstellung der Kriegsopfer:


Kriegtote WK1

Soldaten: 9 Millionen
Zivilisten: 8 Millionen

http://www.science-at-home.de/wiki/index.php/Die_Opfer_des_1._Weltkriegs

Kriegstote WK2

Soldaten: 26 Millionen
Zivilisten: 29 Millionen

http://de.wikipedia.org/wiki/Kriegstote_des_Zweiten_Weltkrieges

Solche Dimensionen hatte es zuvor in der Geschichte noch nie gegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hat das mit dieser Bemerkung von Dr zu tun?

Nero schrieb:
Mit der Demokratie wurde bekanntlich die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Die beiden Weltkriege wären ohne die allgemeine Wehrpflicht nicht möglich gewesen.

Weder der erste noch der zweite Weltkrieg wurden von einer Demokratie ausgelöst.
 
Weder der erste noch der zweite Weltkrieg wurden von einer Demokratie ausgelöst.

Die Kredite für WK1 wurden bekanntlich vom Parlament bewilligt und im Parlament mit den Stimmen der SPD.

WK2 ist das Ergebnis der Entmachtung des Königs, der Installation einer Demokratie und des Triumphes einer Führerpartei in der Weimarer Republik.

In beiden Fällen, WK1 und WK2, war dem Krieg eine erfolgreiche Propaganda für die Krieg vorausgegangen, die ihn zu einem Massenbedürfnis werden ließ.
 
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